ZEHNTES KAPITEL.

Satan wird wegen Umtrieben eingezogen und verhört; er verläßt die

Universität.

Um diese Zeit hörte man in Deutschland viel von Demagogen, Umtrieben,

Verhaftungen und Untersuchungen. Man lachte darüber, weil es schien,

man betrachte alles durch das Vergrößerungsglas, welches Angst und

böses Gewissen vorhielten. Übrigens mochte es an manchen Orten doch

nicht ganz geheuer gewesen sein; selbst in dem sonst so ruhigen

------en spukte es in manchen Köpfen seltsam.

Ich will einen kurzen Umriß von dem Stand der Dinge geben. Wenn man

unbefangen unter den Burschen umherwandelte und ihren Gelagen

beiwohnte, so drängte sich von selbst die Bemerkung auf, daß viele

unter ihnen von etwas anderem angeregt seien als gerade von dem

nächsten Zweck ihres Brotstudiums; wie einige großes Interesse daran

fanden, sich morgens mit ihren Gläubigern und deren Noten (Philister

mit Pumpregistern) herumzuzanken, nachher den Hund zu baden und ihn

schöne Künste zu lehren, sodann Fensterparade vor ihren Schönen zu

machen usw., so hatten sich andere, und zwar kein geringer Teil, auf

Idealeres geworfen. Ich hatte zwar dadurch, daß ich sie zum Studium

des Trinkens anhielt, dafür gesorgt, daß die Herren sich nicht gar zu

sehr der Welt entziehen möchten; aber es blieb doch immer ein

geheimnisvolles Walten, aus welchem ich nicht recht klug werden

konnte.

Besonders aber äußerte sich dies, wenn die Köpfe erleuchtet waren; da

sprach man viel von Volksbildung, von frommer deutscher Art; manche

sprudelten auch über und schrien von der Not des Vaterlandes, von--

doch das ist jetzt gleichgültig, von was gesprochen wurde, es genügt

zu sagen, daß es schien, als hätte eine große Idee viele Herzen

ergriffen, sie zu e i n e m Streben vereinigt. Mir behagte die Sache

an sich nicht übel; sollte es auf etwas Unruhiges ausgehen, so war ich

gleich dabei, denn Revolutionen waren von jeher mein Element; nur

sollte nach meiner Meinung das Ganze einen eleganteren, leichteren

Anstrich haben.

Es gab zwar Leute unter ihnen, die mit der Gewandtheit eines

Staatsmannes die Menge zu leiten wußten, die sich eine Eleganz des

Stils, eine Leichtigkeit des Umganges angeeignet hatten, wie sie in

den diplomatischen Salons mit Mühe erlernt und kaum mit so viel

Anstand ausgeführt wird; aber die meisten waren in ein phantastisches

Dunkel geraten, munkelten viel von dem Dreiklang in der Einheit, von

der Idee, die ihnen aufgegangen sei, und hatten Vergangenheit und

Zukunft, Mittelalter und das Chaos der jetzigen Zeit so ineinander

geknetet, daß kein Theseus sich aus diesen Labyrinthen herausgefunden

hätte.

Ich merkte oft, daß einer oder der andere der Koryphäen in einer

traulichen Stunde mir gerne etwas anvertraut hätte; ich zeigte

Verstand, Weltbildung, Geld und große Konnexionen, Eigenschaften, die

nicht zu verachten sind und die man immer ins Mittel zu ziehen sucht.

Aber immer, wenn sie im Begriff waren, die dunkle Pforte des

Geheimnisses vor meinen Augen aufzuschließen, schien sie, ich weiß

nicht was, zurückzuhalten; sie behaupteten, ich habe kein Gemüt; denn

dieses edle Seelenvermögen schienen sie als Probierstein zu

gebrauchen.

Mochte ich aber aussehen wie ein verkappter Jakobiner, mochte ich

durch meinen Einfluß auf die Menge Verdacht erregt haben? Eines

Morgens trat der Pedell mit einigen Schnurren in mein Zimmer und nahm

mich im Namen Seiner Magnifizenz gefangen. Der Universitätssekretär

folgte, um meine Papiere zu ordnen und zu versiegeln, und gab mir zu

verstehen, daß ich als D e m a g o g e verhaftet sei.

Man gab mir ein anständiges Zimmer im Universitätsgebäude, sorgte

eifrig für jede Bequemlichkeit, und als der hohe Rat beisammen war,

wurde ich in den Saal geführt, um über meine p o l i t i s c h e n

V e r b r e c h e n vernommen zu werden.

Die Dekane der vier Fakultäten, der Rektor Magnifikus, ein Mediziner,

und der Universitätssekretär saßen um einen grün behängten Tisch in

feierlichem Ornat; die tiefe Stille, welche in dem Saal herrschte, die

steife Haltung der gelehrten Richter, ihre wichtigen Mienen nötigten

mir unwillkürlich ein Lächeln ab.

Magnifikus zeigte auf einen Stuhl ihm gegenüber am Ende der Tafel,

Delinquent setzte sich, Magnifikus winkte wieder, und der Pedell trat

ab.

Noch immer tiefe Stille; der Sekretär legt das Papier zum Protokoll

zurecht und schneidet Federn; ein alter Professor läßt seine ungeheure

Dose herumgehen. Jeder der Herren nimmt eine Prise, bedächtig und mit

Beugung des Hauptes; Doktor Saper, mein nächster Nachbar, schnupft und

präsentiert mir die Dose, läßt aber das teure Magazin, von einem

abwehrenden Blick Magnifici erschreckt, mit polterndem Geräusch zu

Boden fallen.

„Alle Hagel, Herr Doktor," schrie der alte Professor, alle Achtung

beiseite setzend.

„O Jerum," ächzte der Sekretär und warf das Federmesser weg; denn er

hatte sich aus Schrecken in den Finger geschnitten.

„Bitte untertänigst!" stammelte der erschrockene Doktor Saper.

Diese alle sprachen auf einmal durcheinander, und der letztere kniete

auf den Boden nieder und wollte mit der Papierschere, die er in der

Eile ergriffen hatte, den verschütteten Tabak aufschaufeln.

Magnifikus aber ergriff die große Glocke und schellte dreimal; der

Pedell trat eilig und bestürzt herein und fragte, was zu Befehl sei,

und Magnifikus, mit einem verbindlichen Lächeln zu Doktor Saper

hinüber, sprach: „Lassen Sie es gut sein, Lieber, er taugt doch nichts

mehr; da wir aber in dieser Sitzung einiges Tabaks benötigt sein

werden, glaube ich, dafür stimmen zu müssen, daß frischer _ad

locum_ gebracht werde."

Doktor Saper zog schnell sein Beutelein, reichte dem Pedell einige

Groschen und befahl ihm, eilends drei Lot Schnupftabak zu bringen.

Dieser enteilte dem Saal. Vor dem Haus fand er, wie ich nachher

erfuhr, die halbe Universität versammelt; denn meine Verhaftung war

schnell bekannt geworden, und alles drängte sich hinzu, um das Nähere

zu erfahren. Man kann sich daher die Spannung der Gemüter denken, als

man den Pedell aus der Türe stürzen sah. Die Vordersten hielten ihn

fest und fragten und drängten ihn, wohin er so eilig versendet werde,

und kaum konnte man sich in seine Beteuerung finden, daß er eilends

drei Lot Schnupftabak holen müsse.

Aber im Saal war nach der Entfernung des Götterboten die vorige,

anständige Stille eingetreten. Magnifikus faßte mich mit einem Blick

voll Hoheit und begann:

„Es ist uns von einer höchstpreislichen Zentral=

Untersuchungskommission der Auftrag zugekommen, auf gewisse geheime

Umtriebe und Verbindungen, so sich auf unserer Universität seit

einiger Zeit entsponnen haben sollen, unser Augenmerk zu richten. Wir

sind nun nach reiflicher Prüfung der Umstände vollkommen darüber

einverstanden, daß Sie, Herr von Barbe, sich höchst verdächtig gemacht

haben, solche Verhältnisse unter unserer akademischen Jugend dahier

herbeigeführt und angesponnen zu haben. Hm! Was sagen Sie dazu, Herr

von Barbe?"

„Was ich dazu sage? Bis jetzt noch nichts. Ich erwarte geziemend die

Beweise, die mein Leben und Betragen einer solchen Beschuldigung

verdächtig machen."

„Die Beweise?" antwortete erstaunt der Rektor. „Sie verlangen Beweise?

Ist das der Respekt vor einem akademischen Senate? Man führe selbst

den Beweis, daß man nicht im sträflichen Verdacht der Demagogie ist."

„Mit gütiger Erlaubnis, Euer Magnifizenz," entgegnete der Dekan der

Juristen, „Inquisit kann, wenn er eines Verdachtes angeklagt ist, i n

a l l e W e g e v e r l a n g e n, daß ihm die Gründe des Verdachtes

genannt werden."

Dem medizinischen Rektor stand der Angstschweiß auf der Stirne; man

sah ihm an, daß er mit Mühe die Beweisgründe in seinem Haupte hin= und

herwälzte. Wie ein Bote vom Himmel erschien ihm daher der Pedell mit

der Dose und berichtete zugleich mit ängstlicher Stimme, daß die

Studierenden in großer Anzahl sich vor dem Universitätsgebäude

zusammengerottet haben und ein verdächtiges Gemurmel durch die Reihen

laufe, das mit einem Pereat oder Scheibeneinwerfen zu bedrohen

scheine.

Kaum hatte er ausgesprochen, so stürzte eine Magd herein und richtete

von der Frau Magnifikussin an den Herrn Magnifikus ein Kompliment aus,

„und er möchte doch sich nach Haus salvieren, weil die Studenten

allerhand verdächtige Bewegungen machten".

„Ist das nicht der klarste Beweis gegen Ihre geheimen Umtriebe, lieber

Herr von Barbe?" sprach die Magnifizenz in kläglichem Tone. „Aber der

Aufruhr steigt, _videant Consules, ne quid detrimenti_--man nehme

seine Maßregeln;--daß auch der Teufel gerade in meine Amtsführung alle

fatalen Händel bringen muß!--_Domine Collega,_ Herr Doktor

Pfeffer, was stimmen Sie?"

„Es ist eigentlich noch kein Votum zur Abstimmung vorgebracht und zur

Reife gediehen, ich rate aber, Herrn von Barbe bis auf weiteres zu

entlassen und ihm--"

„Richtig, gut," rief der Rektor, „Sie können abtreten, wertgeschätzter

junger Freund; beruhigen Sie Ihre Kameraden; Sie sehen selbst, wie

glimpflich wir mit Ihnen verfahren sind, und zu einer gelegeneren

Stunde werden wir uns wieder die Ehre ausbitten; damit aber die Sache

kein solches Aufsehen mehr erregt--weiß Gott, der Aufruhr steigt, ich

höre Pereat--so kommen Sie morgen abend alle zum Tee zu mir, Sie auch,

lieber Barbe, da dann die Sachen weiter besprochen werden können."

Ich konnte mich kaum enthalten, den ängstlichen Herren ins Gesicht zu

lachen. Sie saßen da, wie von Gott verlassen, und wünschten sich in

Abrahams Schoß, das heißt in den ruhigen Hafen ihres weiten

Lehnstuhls.

„Was steht nicht von einer erhitzten Jugend zu erwarten?" klagten sie.

„Seitdem etzliche Lehrer von den Kathedern gestiegen sind und sich

unter diese himmelstürmenden Zyklopen gemischt haben, ist keine

Ehrfurcht, kein Respekt mehr da. Man muß befürchten, wie schlechte

Schauspieler ausgepfiffen oder am hellen Tage insultiert zu werden."

„Vom Erstechen will ich gar nicht reden," sagte ein anderer; „es

sollte eigentlich jeder Literatus, der nicht alle Wege ein gut

Gewissen hat, einen Brustharnisch unter dem Kamisol tragen."

Indessen die Philister also klagten, dankte ich meinen Kommilitonen

für ihre Aufmerksamkeit für mich, sagte ihnen, daß sie nachts viel

bessere Gelegenheit zum Fenstereinwerfen haben, und bewog sie durch

Bitten und Vorstellungen, daß sie abzogen. Sie marschierten in

geschlossenen Reihen durch das erschreckte Städtchen und sangen ihr

_„Ça ira, ça ira," _ nämlich: „Die Burschenfreiheit lebe" und das

erhabene „Rautsch, rautsch, rautschitschi, Revolution!"

Ich ging wieder in den Saal zurück und sagte den noch versammelten

Herren, daß sie gar nichts zu befürchten haben, weil ich die Herren

Studiosen vermocht habe, nach Hause zu gehen. Beschämung und Zorn

rötete jetzt die bleichen Gesichter, und mein bißchen Psychologie

müßte mich ganz getäuscht haben, wenn mich die Herren nicht ihre Angst

entgelten ließen. Und gewiß! Meine Ahnung hatte mich nicht betrogen.

Magnifikus ging ans Fenster, um sich selbst zu überzeugen, daß die

Aufrührer abgezogen seien; dann wendete er sich mit erhabener Miene zu

mir, und er, der noch vor einer Viertelstunde „mein wertgeschätzter

Freund" zu mir sagte, herrschte mir jetzt zu: „Wir können das Verhör

weiter fortführen, Delinquent mag sich setzen!"

So sind die Menschen; nichts vergißt der Höhere so leicht, als daß der

Niedere ihm in der Stunde der Not zu Hilfe eilte. Nichts sucht er

sogar eifriger zu vergessen als jene Not, wenn er sich dabei eine

Blöße gegeben, deren er sich zu schämen hat.

Nach der Miene des Magnifikus richteten sich auch die seiner Kollegen.

Sie behandelten mich grob und mürrisch. Der Rektor entwickelte mit

großer Gelehrsamkeit den ersten Anklagepunkt. „Demagog kommt her von

_demos_ und _agein_. Das eine heißt Volk, das andere führen

oder verführen. Wer ist nach diesem Begriff mehr Demagog als Sie?

Haben wir nicht in Erfahrung gebracht, daß Sie die jungen Leute zum

Trinken verleiteten, daß Sie neue Lieder und Kartenspiele hieher

verpflanzten? Auch von andern Orten werden diese Sachen als die

sichersten Symptome der Demagogie angeführt; folglich sind Sie ein

Demagog."--

Mit triumphierendem Lächeln wandte er sieh zu seinen Kollegen: „Habe

ich nicht recht, Doktor Pfeffer? Nicht recht, Herr Professor Saper?"

„Vollkommen, Euer Magnifizenz," versicherten jene und schnupften.

„Zweitens, jetzt kommt der andere Punkt," fuhr der Mediziner fort.

„Das Turnen ist eine Erfindung des Teufels und der Demagogen, es ist,

um mich so auszudrücken, eine vaterlandsverräterische Ausbildung der

körperlichen Kräfte. Da nun die Turnplätze eigentlich die Tierparks

und Salzlecken des demagogischen Wildes, Sie aber, wie wir in

Erfahrung gebracht haben, einer der eminentesten Turner sind, so haben

Sie sich durch Ihre _Saltus mortales_ und Ihre übrigen Künste als

einen kleinen Jahn, einen offenbaren Demagogen gezeigt.--Habe ich

nicht recht, Herr Doktor Bruttler? Sage ich nicht die Wahrheit, Herr

Doktor Schrag?"

„Vollkommen, Euer Magnifizenz!" versicherten diese und schnupften.

„Demagogen," fuhr er fort, „Demagogen schleichen sich ohne bestimmten

äußern Zweck ins Land und suchen da Feuer einzulegen; sie sind unstete

Leute, denen man ihre Verdächtigkeit gleich ansieht; der Herr

Studiosus von Barbe ist ohne bestimmten Zweck hier; denn er läuft in

allen Kollegien und Wissenschaften umher, ohne sie für immer zu

frequentieren oder g a r n a c h z u s c h r e i b e n. Was folgt? Er

hat sich der Demagogie sehr verdächtig gemacht. Ich füge gleich den

vierten Grund bei. Man hat bemerkt, daß Demagogen, vielleicht von

geheimen Bünden ausgerüstet, viel Geld zeigen und die Leute an sich

locken; wer hat sich in diesem Punkte der Anklage würdiger gemacht als

Delinquent? Habe ich nicht recht, meine Herren?"

„Sehr scharfsinnig, vollkommen!" antworteten die Aufgerufenen

_unisono_ und ließen die Dose herumgehen.

Mit Majestät richtete sich Magnifikus auf: „Wir glauben hinlänglich

bewiesen zu haben, daß Sie, Herr Studiosus Friedrich von Barbe, in dem

Verdacht geheimer Umtriebe stecken; wir sind aber weit entfernt, ohne

den Beklagten anzuhören, ein Urteil zu fällen; darum verteidigen Sie

sich.--Aber mein Gott! Wie die Zeit herumgeht, da läutet es schon zu

Mittag; ich denke, der Herr kann seine Verteidigung im Karzer

schriftlich abfassen; somit wäre die Sitzung aufgehoben; wünsche

gesegnete Mahlzeit, meine Herren."

So schloß sich mein merkwürdiges Verhör. Im Karzer entwarf ich eine

Verteidigung, die den Herren einleuchten mochte. Wahrscheinlicher aber

ist mir, daß sie sich scheuten, einen jungen Mann, der so viel Geld

ausgab, aus ihrer guten Stadt zu verbannen. Sie gaben mir daher den

Bescheid, daß man mich aus besonderer Rücksicht diesmal noch mit dem

Konsilium verschonen wolle, und setzten mich wieder auf freien Fuß.

Als Demagog eingekerkert zu sein, als Märtyrer der guten Sache

gelitten zu haben, zog einen neuen Nimbus um meinen Scheitel, und im

Triumph wurde ich aus dem Karzer nach Hause begleitet; aber die Freude

sollte nicht lange dauern. Ich hatte jetzt so ziemlich meinen Zweck,

der mich in jene Stadt geführt hatte, erreicht und gedachte weiter zu

gehen. Ich hatte mir aber vorgenommen, vorher noch den Titel eines

Doktors der Philosophie auf gerechtem Wege zu erringen. Ich schrieb

daher eine gelehrte Dissertation, und zwar über ein Thema, das mir am

nächsten lag: _De rebus diabolicis_, ließ sie drucken und

verteidigte sie öffentlich; wie ich meine Gegner und Opponenten

tüchtig zusammengehauen, erzähle ich nicht, aus Bescheidenheit; einen

Auszug aus meiner Dissertation habe ich übrigens dem geneigten Leser

beigelegt [Fußnote: Diesen Auszug habe ich nicht finden können, es

müßte denn die Einleitung zum Besuch bei Goethe sein. Der

Herausgeber.].

_Post exantlata_, oder nachdem ich den Doktorhut errungen hatte,

gab ich einen ungeheuern Schmaus, wobei manche Seele auf ewig mein

wurde. Solange noch die guten Jungen meinen Champagner und Burgunder

mit schwerer Zunge prüften, ließ ich meine Rappen vorführen und sagte

der lieben Musenstadt Valet. Die Rechnung des Doktorschmauses aber

überbrachte der Wirt am Morgen den erstaunten Gästen, und manches

Pochen des ungestümen Gläubigers, das sie aus den süßen Morgenträumen

weckte, mancher bedeutende Abzug am Wechsel erinnerte sie auch in

spätern Zeiten an den berühmten Doktorschmaus und an ihren guten

Freund, den Satan.

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Mitteilungen aus den Memoiren des Satan · 第 17 / 51 题