[1] Die Abhandlung wurde bereits 1903 unter Leitung Jakob Minors
verfaßt, ist also unabhängig von den neueren Arbeiten über Wackenroder
entstanden und früher sowohl als Helene _Stöckers_ Untersuchung »Zur
Kunstanschauung des XVIII. Jahrhunderts. Von Winckelmann bis zu
Wackenroder« (Berlin 1904. Palaestra 26. Bd.), und als Paul _Koldeweys_
Beitrag zur Quellengeschichte der Romantik »Wackenroder und sein Einfluß
auf Tieck« (Leipzig 1904).
[2] Über Vasaris eigene schriftstellerische Tätigkeit hat soeben Ugo
Scoti-Bertinelli eine eingehende Untersuchung veröffentlicht: Giorgio
Vasari Scittore, Pisa, Successori, Fratelli Nistri 1905. VII, 303 S. gr.
8^o.
[3] Das Original ist mir leider nicht bekannt. Der Stich stammt, wie die
Unterschrift (in Spiegelschrift) zeigt, von dem Berliner Kupferstecher
Friedr. W. Bollinger, über den Nagler (Künstlerlexikon, München 1835, I,
17) das Wesentlichste verzeichnet. Der Typus ähnelt am meisten Raffaels
florentinischem Selbstbildnis. Darauf weise 1. die Auffassung Raffaels
als Jüngling, 2. die etwas geneigte Kopfhaltung, 3. das knapp
geschlossene Gewand, das sich von der Gewandbildung auf den anderen
Gemälden unterscheidet. Das Fehlen der Mütze ist wohl auf eine freie
Umgestaltung des Stechers zurückzuführen. -- Für die freundliche
Unterstützung bei meinen Nachforschungen und schätzenswerte Hinweise bin
ich Herrn Dr. Weichselgärtner von der k. k. Hofbibliothek, Herrn
Skriptor Jurecek von der Fideikommißbibliothek und Herrn Dr. Meder von
der Albertina zu herzlichem Dank verpflichtet.
[4] Justi^2 a. a. O. S. 267.
[5] Die beiden ersten Teile der Untersuchung im VI. Bande der »Studien«,
S. 245 f.
[6] Für die neuere Forschung über ihn siehe Hugo Hoherfelds Dissertation
»Piero di Cosimo« Breslau 1900.
* * * * *
Anmerkungen zur Transkription:
Die erste Zeile entspricht dem Original, die zweite Zeile enthält die
Korrektur.
S. 14: neben Raffael auch Corregio und Tizian
neben Raffael auch Correggio und Tizian
S. 44: und bemühlt sich in eigener Person in die Werkstatt
und bemüht sich in eigener Person in die Werkstatt