[97] Voltaires Trauerspiel: „_Hérode et Mariamne_“, 1724 zum erstenmal

aufgeführt. Herodes der Große, Vierfürst von Galiläa, ließ seine

Gemahlin Mariamne hinrichten.

[98] Vgl. die den „_Mémoires sur la vie de Marie Antoinette_“

angehängten „_Anecdotes du règne de Louis XV_“.

[99] Vgl. S. 59 ff.

[100] Elisabeth Berkeley (1750-1828), in erster Ehe mit Lord

Craven vermählt, heiratete nach ihrer Scheidung von demselben 1791

den Markgrafen Alexander von Ansbach. Der obige Abdruck nach den

„Denkwürdigkeiten der Markgräfin von Ansbach“, Bd. 2, S. 27 f.

(Stuttgart und Tübingen 1826). Zur Kritik derselben ist zu beachten,

daß sie Saint-Germain persönlich nicht gekannt hat.

[101] Vgl. S. 59.

[102] Cäsar war in den Jahren 55 und 54 v. Chr. in England gelandet.

[103] Renée Charlotte Victoria de Froulay, Marquise de Créquy

(1714-1803), Witwe des 1741 verstorbenen Generalleutnant Marquis Louis

Marie de Créquy. Bei den „Erinnerungen“, denen der obige Abdruck

entnommen ist, handelt es sich um eine Fälschung, die unter dem Titel

„Souvenirs de la marquise de Créquy“ 1834 in sieben Bänden aus der

Feder eines gewissen Cousin de Courchamps erschien. Trotzdem haben die

im 3. Bande enthaltenen Angaben über Saint-Germain ernsthafte Beachtung

gefunden.

[104] Jeanne Camus d’Urfé (1705-1775), geb. de Pontcarré, Witwe des

1734 gestorbenen Louis Christophe de La Rochefoucauld de Lascaris

d’Urfé, Marquis de Langeac. Durch ihre alchimistischen Neigungen

wurde sie das leichtgläubige Opfer von Abenteurern. Ihr Verkehr mit

Saint-Germain ist durch sein Bild bezeugt, das in ihrem Salon hing,

nach dem auch der Stich von Thomas (vgl. das Titelbild) angefertigt

ist. Eine Kopie des Bildes befand sich auf Schloß Triesdorf, dem

Sommersitz des Markgrafen von Ansbach.

[105] Die Brüderschaft der „Rosenkreuzer“, angeblich um 1400 von einem

Deutschen, Christian Rosenkreutz, gegründet mit dem Ziel, die Welt zu

reformieren. Den Namen der „Rosenkreuzer“ nahm auch eine alchimistische

Gesellschaft an, die sich im Haag 1622 bildete und sich von dort aus

weit verzweigte. Aus der Verquickung mit der Freimaurerei entstand

dann zwischen 1756 und 1768 in Süddeutschland der Orden der „Gold- und

Rosenkreuzer“.

[106] Antoine de Créquy, Herr von Créquy und von Canaples, Kardinal,

Bischof von Nantes, dann von Amiens (geb. um 1531, † 1574).

[107] 1545-1547.

[108] Andreas Herkules de Fleury, Kardinal und Premierminister von

Frankreich, war bereits 1743 gestorben.

[109] Louis Auguste Le Tonnelier Baron de Breteuil (1733-1807) erhielt

erst 1783 dieses Amt.

[110] Die Schilderung des Äußeren, vor allem „der üppige Bart“, stimmt

in keiner Weise zu dem durch Thomas’ Stich (vgl. das Titelbild) uns

überlieferten Porträt von Saint-Germain.

[111] Der geschiedene Gatte der Marquise von Pompadour.

[112] Claude de Beauvoir, Herr von Chastellux, Vicomte d’Avallon (1385

oder 1386-1453), Marschall von Frankreich.

[113] Karl VI. (1380-1422).

[114] Nach der „Biographie Universelle“, Bd. 8, S. 8 f. (Paris 1844)

war seine Mutter Jeanne de St.-Verain und seine erste Gemahlin Alix de

Toucy.

[115] Alain Chartier (1386-1458) und Mellin de Saint-Gelais (1491 bis

1558), französische Dichter.

[116] Flamel, Schreiber in Paris und Verfasser alchimistischer

Schriften, lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er soll

zur Kenntnis der Darstellung des Steins der Weisen gelangt sein.

[117] Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro, mit seinem

wahren Namen Joseph Balsamo (1743-1795), aus Palermo, verheiratet

mit einem Mädchen aus niederem Stande, Lorenza Feliciani. Der obige

Abdruck entstammt den „_Mémoires authentiques pour servir à l’histoire

du Comte de Cagliostro, par M. de Beaum_ ...“ (Paris 1785). Die

Schrift ist eine Fälschung, ihr Verfasser Jean Pierre Louis de la

Roche de Maire, Marquis de Luchet. Als Erdichtung ist Cagliostros

Besuch bei Saint-Germain zu betrachten. Schon fast eine zehnjährige

Abenteurerlaufbahn lag hinter ihm, mit langen Aufenthalten in London

und Paris, als er 1779 in Petersburg auftauchte.

[118] Im Herbst 1779 war Saint-Germain nach Schleswig übergesiedelt.

[119] Auf dem Père Lachaise in Paris, wo damals die gute Gesellschaft

hinströmte und Andachten verrichtete.

[120] Friedrich Anton Mesmer (1733-1815), Begründer der Lehre vom

tierischen Magnetismus.

[121] Der Teich Bethesda.

[122] Die Geliebte des Epikur.

[123] Die Gemahlin des Kaisers Mark Aurel.

[124] Oströmische Kaiserin, nach dem Tode ihres Gemahls, Kaiser Leos

IV., Vormünderin ihres Sohnes Konstantin VI., von Nikephoros (I.)

gestürzt († 803).

[125] Als Anmerkung dem Texte der „Denkwürdigkeiten zur Geschichte des

Grafen Cagliostro“ angehängt.

[126] Vgl. S. 54.

[127] Vorstadt von Paris.

[128] Jakob Heinrich Meister (1744-1826), ein geborener Schweizer,

Mitarbeiter an der von Grimm und Diderot herausgegebenen

„_Correspondance littéraire, philosophique et critique_“, machte den

obigen kritischen Zusatz bei der Anzeige der „_Mémoires authentiques_“.

Vgl. „_Correspondance littéraire_“, hrsg. von Tourneux, Bd. 14, S. 253

(Paris 1880).

[129] Die Darstellung geht offenbar auf die „_Mémoires authentiques_“

zurück. Sie entstammt einer anonymen Schrift: „Über Zauberglauben und

andere Schwärmereien“, S. 378 (Leipzig 1787), die Vulpius in den von

ihm herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 11

f. (Weimar 1818) wieder abgedruckt hat.

[130] Nach der ebenfalls von dem Marquis Luchet (vgl. S. 100, Anm. 1)

anonym herausgegebenen Schrift: „_Essai sur les Illuminés_“, S. 96

und 107 ff. (Paris 1789). Die Schrift erschien darauf in deutscher

Übersetzung unter dem Titel: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten?

oder das Buch _Sur la secte des Illuminés_, in deutsch“ (Gotha 1790).

Die oben angehängte „Charakteristik“ war von dem anonymen Übersetzer

(Johann Joachim Christoph Bode) zu Seite 128 der Schrift als Fußnote

hinzugefügt.

[131] Guillaume Postel (1510-1581), französischer Schwarmgeist.

[132] Prinz Karl von Hessen. Vgl. den Abschnitt: „Saint-Germain in

Schleswig und Eckernförde.“

[133] Vgl. S. 59 ff.

[134] Die Illuminaten.

[135] Anläßlich einer Besprechung der Übersetzung: „Ist Cagliostro Chef

der Illuminaten?“ durch Rw. in der „Allgemeinen deutschen Bibliothek“,

Bd. 7, S. 609 (Kiel 1792).

[136] Horace Walpole, Lord von Orford (1717-1797), Sohn des englischen

Staatsmannes Robert Walpole, Mitglied des Parlaments. Er widmete sich

später der Kunst und Literatur.

[137] Horace Man war englischer Gesandter in Florenz. Der obige Abdruck

nach den von P. Toynbee herausgegebenen „_Letters of Horace Walpole,

fourth Earl of Orford_“, Bd. 2, S. 161 (Oxford 1903).

[138] Anläßlich des Aufstandes des englischen Kronprätendenten Karl

Eduard Stuart (1720-1788), Enkel des 1688 vertriebenen Königs Jakob II.

[139] Prinz Friedrich Ludwig (vgl. S. 66).

[140] Vgl. _Letters of Horace Walpole_, Bd. 6, S. 391 (Oxford 1904).

[141] Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der bekannte Genfer Philosoph

und Schriftsteller.

[142] Nach Maynial, S. 264.

[143] Jean Henri Maubert de Gouvest (1721-1767).

[144] Vgl. S. 119, Anm. 3.

[145] König Ludwig XV.

[146] Giacomo Casanova de Seingalt (1725-1798), der bekannte

Abenteurer. Der obige Abdruck nach seinen „_Mémoires écrits par

lui-même_“, Bd. 5, S. 223 ff. und 344 ff. (Paris 1832). Ihre

historische Glaubwürdigkeit ist neuerdings stark angefochten.

[147] Vgl. S. 91.

[148] Anne Henry Gräfin Gergy, die Witwe des 1734 als französischer

Botschafter in Venedig gestorbenen Grafen (vgl. S. 51).

[149] Vgl. S. 93.

[150] Herzog Christian IV. von Zweibrücken-Birkenfeld (1722 bis 1775).

[151] Schloß Chambord.

[152] Vgl. „_Mémoires de Madame du Hausset, femme de chambre de madame

de Pompadour_“, S. 148 ff., 179 und 186 ff. (Paris 1824).

[153] König Franz I. von Frankreich (1494-1547).

[154] Anne Herzog von Montmorency (1492-1567), Connétable von

Frankreich.

[155] Franz II. (1559-1560), Karl IX. (1560-1574) und Heinrich III.

(1574-1589).

[156] Maria Stuart war in erster Ehe mit König Franz II. vermählt.

[157] Erste Gemahlin König Heinrichs IV., 1599 von ihm geschieden.

[158] Vgl. S. 122.

[159] Vgl. dazu die widersprechende Angabe bei Lamberg (S. 60).

[160] Charles Antoine Armand (1708-1788), Marquis, seit 1758 Herzog von

Gontaut, Generalleutnant.

[161] François Quesnay (1694-1774), Leibarzt Ludwigs XV. und

Nationalökonom, Begründer der physiokratischen Schule.

[162] Maria Angelica, Herzogin von Brancas, war Ehrendame der Dauphine.

[163] François Joachim de Pierre, Graf Bernis (1715-1794), Abbé, Juni

1757 bis Oktober 1758 Staatssekretär des Auswärtigen, seit Oktober 1758

Kardinal, im Dezember 1758 aus Paris verwiesen, seit 1769 Gesandter in

Rom.

[164] Jean Petitot (1607-1691), Erfinder der Emailmalerei.

[165] Don Joachim Antonio de Bazan y Melo, Marquis de San Gil,

1734-1746 spanischer Botschafter im Haag.

[166] Held eines spanischen Gaunerromans.

[167] Bruno von der Hellen, preußischer Geschäftsträger im Haag. Der

Bericht nach der Ausfertigung im Preußischen Geheimen Staatsarchiv zu

Berlin.

[168] Durch den Abschluß der Versailler Allianz vom 1. Mai 1756 mit dem

Wiener Hofe war Frankreich auf Seite der Gegner Preußens getreten und

stand mit Österreich und Rußland gegen Friedrich den Großen im Felde.

[169] Bei Kay am 23. Juli, wo der zum Diktator ernannte General von

Wedell, und bei Kunersdorf am 12. August 1759, wo König Friedrich

selbst von den Russen besiegt wurde.

[170] Der Generalkontrolleur der Finanzen, Étienne de Silhouette,

erhielt am 21. November 1759 seine Entlassung.

[171] Der Marquis de Marigny war Generaldirektor der Königlichen

Schlösser in Frankreich. Der obige Abdruck nach den von J.

Cooper-Oakley in ihrer Monographie „_The Comte de Saint-Germain_“, S.

183 ff. im Auszug mitgeteilten Briefen in der _Bibliothèque nationale_

in Paris.

[172] Haushofmeister der Schlösser Chambord und Blois.

[173] Gouverneur des Schlosses Chambord.

[174] In der Vorlage verschrieben: 1758.

[175] Graf Andreas Peter Bernstorff (1735-1797), dänischer Staatsmann.

Er weilte 1757 in Frankreich. Nach dem Abdruck bei Maynial, S. 263 f.

[176] Charles Claude de Flahaut, Herr de la Billarderie, Graf

d’Angiviller (1730-1809). Er war Kammerjunker bei den Kindern des

1765 gestorbenen Dauphins Ludwig gewesen. Nach seinen 1805 verfaßten

Aufzeichnungen „_Épisodes de ma vie_“ in den von Bobé herausgegebenen

„_Efterladte Papirer fra den Reventlowske Familiekreds_“, Bd. 7, S. 195

f. (Kopenhagen 1906).

[177] Prinz Karl von Hessen.

[178] Stephan Franz Graf von _Stainville_ (1719-1785), am 11. November

1758 zum Staatssekretär des Auswärtigen ernannt und zum Herzog von

_Choiseul_ erhoben. Der obige Abdruck nach dem von J. Cooper-Oakley

(S. 188 ff.) im Auszug mitgeteilten Schriftwechsel im Archiv des

Ministeriums der Auswärtigen Angelegenheiten zu Paris.

[179] Vgl. S. 55, Anm. 1.

[180] Französischer Marinekommissar in Amsterdam.

[181] Heinrich Leonhard Johann Baptiste Bertin war der Nachfolger

Silhouettes (vgl. S. 140 f.) als Generalkontrolleur der Finanzen.

[182] Jean Pâris de Montmartel, französischer Hofbankier, und sein

Bruder Joseph Pâris-Duverney, gleichfalls Bankier.

[183] Vgl. S. 54, Anm. 2.

[184] Graf Willem Bentinck, Herr van Rhoon (1704-1773). Er hatte bei

der Wiedereinführung der Statthalterschaft in Holland 1747 eine Rolle

gespielt und war ein Anhänger Englands. Vgl. unten S. 162 ff. die

Aufzeichnungen Bentincks.

[185] Inhaber eines Handelshauses in Amsterdam.

[186] Vgl. S. 146 f.

[187] Peter Steyn.

[188] Govert van Slingelandt, Generalsteuereinnehmer von Holland.

[189] Gemeint ist der von England und Preußen in Vorschlag gebrachte

Friedenskongreß.

[190] Der sächsische Resident.

[191] Der russische Gesandte.

[192] Prinz Ludwig von Braunschweig-Wolfenbüttel (1718-1788) führte die

Regierung für den minderjährigen Prinzen Wilhelm V. von Oranien.

[193] Der österreichische Gesandte.

[194] Die abschlägige Antwort von Österreich, Rußland und Frankreich

auf die englisch-preußische Deklaration vom 25. November 1759 mit dem

Vorschlag, einen Friedenskongreß zu beschicken.

[195] Der englische Gesandte.

[196] Heinrich Fagel, Greffier der Generalstaaten.

[197] Vgl. dafür unten S. 170 ff. die Berichte von Yorke.

[198] Verschrieben für Holdernesse (vgl. unten S. 175).

[199] Vgl. S. 148 f.

[200] Vgl. dazu unten S. 169 f. die Aufzeichnung des Grafen Bentinck

vom 18. April.

[201] Mitglied des auswärtigen Ausschusses der Generalstaaten.

[202] Vgl. unten S. 160 f.

[203] Tobias Boas, Bankier im Haag.

[204] Vgl. C. A. van Sypesteyn, _Voltaire, Saint-Germain, Cagliostro,

Mirabeau en Nederland_, S. 100 f. (Haag 1869).

[205] Vgl. C. A. van Sypesteyn, S. 100 f.

[206] Am 16. Mai wurde die Denkschrift d’Affrys darauf durch den

Ratspensionär Steyn der Versammlung der Staaten von Holland mitgeteilt.

Diese beschloß, daß die Denkschrift von den Herren der Ritterschaft

und „anderen Hochedlen, die dem Großen Ausschuß als Ratgeber und

Sachverständige beigegeben waren“, geprüft werden solle. Vgl. C. A. van

Sypesteyn, S. 101 f.

[207] Für Bentinck vgl. S. 146, Anm. 1. Der obige Abdruck nach den

von J. Cooper-Oakley (S. 225 ff.) im Auszug mitgeteilten „Papieren“

Bentincks im Königlichen Hausarchiv im Haag.

[208] Choiseul (damals noch Graf Stainville) war 1757 und 1758 bis zu

seiner Berufung zum Staatssekretär des Auswärtigen (vgl. S. 144, Anm.

1) französischer Gesandter in Wien.

[209] Nicht in dem am 1. Mai 1756 zwischen Frankreich und Österreich

geschlossenen Versailler Defensivvertrag, sondern erst in dem

Offensivvertrag vom 1. Mai 1757 findet sich die geheime Abmachung, nach

der Flandern dem Infanten Philipp, Herzog von Parma und Schwiegersohn

König Ludwigs XV., abgetreten werden sollte, sobald Maria Theresia

wiederum in den Besitz Schlesiens gelangt sei.

[210] Thomas Pelham, Herzog von Newcastle, englischer Erster Lord des

Schatzes.

[211] John Carteret, Lord Granville, Präsident des Geheimen Rates.

[212] William Pitt, Lord Chatham (1708-1778), Staatssekretär und

Premierminister.

[213] Neufville war Inhaber eines Handelshauses in Amsterdam.

[214] Vgl. S. 146 f.

[215] Vgl. S. 152.

[216] Vgl. S. 148 f.

[217] Vgl. S. 146 f.

[218] Vgl. S. 154 f.

[219] Linnières, angeblich ein Edelmann aus der Franche-Comté,

hatte mit Saint-Germain eine Gesellschaft für die Herstellung von

hydraulischen Maschinen zur Reinigung von Häfen, Kanälen und Flüssen

begründet; doch trat letzterer nur als stiller Teilhaber auf (Bericht

d’Affrys vom 27. Juni 1761, vgl. Cooper-Oakley, S. 221).

[220] Wohl der Bankier Adrian Hope (vgl. S. 147).

[221] Gerard Arnoud Hasselaar (1698-1766), Bürgermeister von Amsterdam.

[222] Der Erbstatthalter Wilhelm V. war am 8. März 1748 geboren.

[223] Das Folgende bezieht sich auf Saint-Germains Flucht am Morgen des

16. April (vgl. S. 156 f.).

[224] Vgl. S. 165.

[225] Joseph Yorke, englischer Generalmajor und Gesandter im Haag. Der

Abdruck nach Abschriften im Geheimen Staatsarchiv in Berlin.

[226] Robert d’Arcy, Lord Holdernesse, englischer Staatssekretär.

[227] König Georg II. (1683-1760).

[228] In geheimen Besprechungen Yorkes mit dem französischen

Botschafter Graf d’Affry.

[229] Vgl. S. 119 ff.

[230] Die Vermählung der Prinzessin Karoline, Schwester des

Erbstatthalters Wilhelm V., mit dem Prinzen Karl von Nassau-Weilburg

fand am 5. März statt.

[231] Nicolas René Berryer, der Chef des Departements für Marine und

Kolonien.

[232] Die spanische Krone hatte im Herbst 1759 ihre Vermittlung für

einen englisch-französischen Frieden angeboten.

[233] Mit Preußen und einigen deutschen Fürsten hatte England

Subsidienverträge geschlossen.

[234] Die Kaiserin Maria Theresia und Zarin Elisabeth.

[235] Im Pariser Friedensschlusse von 1763 ging Kanada in englischen

Besitz über; dagegen wurden die von England in Ostindien gemachten

Eroberungen an Frankreich und das 1756 von den Franzosen eroberte

Minorka an England zurückgegeben.

[236] Vgl. S. 130, Anm. 2.

[237] Vgl. S. 148 f.

[238] Vgl. S. 146 f.

[239] Graf Ludwig Clermont, Prinz von Bourbon-Condé, französischer

Generalleutnant.

[240] Die Berichte des preußischen Geschäftsträgers von der Hellen

(vgl. S. 139) sind dem Geheimen Staatsarchiv in Berlin entnommen; die

Antworten des Königs nach dem Abdruck in der „Politischen Correspondenz

Friedrichs des Großen“, Bd. 19 (Berlin 1892).

[241] Vgl. S. 139 ff.

[242] Vgl. S. 147.

[243] Am 18. März berichtet Hellen ausführlich über Yorkes Unterredung

mit Saint-Germain (vgl. S. 172 ff.); am 27. teilt der König diesen

Bericht seinem Gesandten in London, Freiherrn von Knyphausen, mit (vgl.

„Politische Correspondenz“, Bd. 19, S. 198 ff.).

[244] Der österreichische Gesandte.

[245] Vgl. Anm. 1.

[246] Baron Reischach und Graf Golowkin.

[247] Vgl. S. 178 f.

[248] Vgl. S. 180 f.

[249] Vgl. S. 148 f.

[250] Vgl. S. 146 f.

[251] Vgl. S. 180.

[252] Vgl. S. 153.

[253] Vgl. S. 151. Das im Landeshauptarchiv zu Wolfenbüttel

aufbewahrte Tagebuch des Prinzen Ludwig von Braunschweig enthält keine

Aufzeichnungen über die ganze Saint-Germain-Episode.

[254] Vgl. S. 166.

[255] Vgl. S. 160 f.

[256] Vgl. S. 161.

[257] Dodo Heinrich Freiherr zu Inn- und Knyphausen, preußischer

Gesandter, und Abraham Ludwig Michell, preußischer Geschäftsträger

in London. Ihre Berichte sind dem Geheimen Staatsarchiv in Berlin

entnommen; die Antworten des Königs nach dem Abdruck in der

„Politischen Correspondenz“, Bd. 19.

[258] Vgl. S. 177 ff.

[259] Vgl. S. 169 f.

[260] Vgl. S. 163.

[261] Vgl. S. 169.

[262] In das Hauptquartier des Königs in Meißen.

[263] Vor seiner Berufung nach London (1758) war Knyphausen von 1751

bis Ende 1756 Gesandter am französischen Hofe gewesen.

[264] Weisungen des Königs für die Aufnahme Saint-Germains in

Ostfriesland liegen weder im Geheimen Staatsarchiv in Berlin noch im

Staatsarchiv in Aurich vor.

[265] Andrew Mitchell, englischer Gesandter am preußischen Hofe. Er

begleitete den König ins Feld. Die Berichte nach dem Abdruck in:

„_Memoirs and Papers of Sir Andrew Mitchell, by Andrew Bißet_, Bd. 2,

S. 146 f. und 155 (London 1850).

[266] Vgl. S. 172 ff.

[267] Vgl. S. 119 ff.

[268] Nach dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 141 f.

[269] Vgl. S. 154 f. und 169 f.

[270] Vgl. S. 191 f.

[271] Freiherr Thaddäus Reischach, österreichischer Gesandter im

Haag; Graf Wenzel Kaunitz, österreichischer Hof- und Staatskanzler.

Die Berichte Reischachs (im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien)

sind großenteils gedruckt bei Gugitz, „Giacomo Casanova und sein

Lebensroman“, S. 215 ff. (Wien, Prag und Leipzig 1921). Sie sind

deutsch abgefaßt.

[272] Vgl. S. 151.

[273] Die Antwort der von Preußen und England zum Kongreß eingeladenen

Höfe von Wien, Paris und Petersburg. Sie wurde am 3. April 1760 dem

Prinzen Ludwig übergeben.

[274] Graf Georg Adam Starhemberg, österreichischer Botschafter in

Paris.

[275] Vgl. S. 147.

[276] Der Prinzessin Karoline (vgl. S. 171).

[277] Vgl. S. 172 ff.

[278] Graf Moritz von Sachsen (vgl. S. 60).

[279] Der französische Gesandte Martin von Lesseps in Brüssel.

[280] Vgl. S. 148 f.

[281] Vgl. S. 145 und 172.

[282] Vgl. S. 162 ff. und 172 ff.

[283] Maria Theresia.

[284] Vgl. S. 151 f.

[285] Vgl. S. 152.

[286] Vgl. S. 177 ff.

[287] Kerker.

[288] an Laden legen = sich ins Zeug legen.

[289] Vgl. S. 169 f.

[290] Vgl. S. 146 f.

[291] Vgl. S. 160 f.

[292] Vgl. S. 160 f.

[293] Johann Heinrich Kauderbach, kursächsischer Resident im Haag.

Seine Berichte nebst der Antwort des Grafen Wackerbarth-Salmour nach

dem Abdruck von K. v. Weber, „Aus vier Jahrhunderten“, Bd. 1, S. 306

ff. (Leipzig 1857).

[294] König August III. von Polen, Kurfürst von Sachsen (1733 bis 1763).

[295] Ludwig XV.

[296] Vgl. S. 145.

[297] König August II., der Starke, von Polen, Kurfürst von Sachsen

(1694-1733).

[298] Fürst Alexander Golizyn, russischer Botschafter in London. Nach

dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 259 ff.

[299] Es leben die glücklich Geborenen!

[300] Vgl. S. 208 f.

[301] Vgl. S. 172 ff.

[302] Näheres ist über Macanas und Seckendorff nicht festzustellen.

[303] Graf Joseph Anton Gabaleon Wackerbarth-Salmour, kursächsischer

Minister und Oberhofmeister des Kurprinzen Friedrich Christian und

seiner Gemahlin Maria Antonia, einer bayrischen Prinzessin.

[304] Näheres läßt sich auch über Huldashop und sein Schicksal nicht

ermitteln.

[305] Vgl. S. 169 f.

[306] Yorke.

[307] Die Schreiben von Belle-Isle (vgl. S. 145 und 172).

[308] Vgl. S. 145 und 172.

[309] Vielmehr an die Marquise von Pompadour (vgl. S. 146 f.).

[310] Vgl. S. 148 f.

[311] Vgl. S. 170.

[312] Nach dem „Briefwechsel Friedrichs des Großen mit Voltaire“, hrsg.

von Koser und H. Droysen, Bd. 3, S. 97 u. 102 (Leipzig 1911).

[313] Holland hatte Breda als Ort für die Friedenskonferenz den Mächten

vorgeschlagen.

[314] Unübersetzbares Wortspiel: „_Le Comte de Saint-Germain n’est

qu’un conte pour rire._“

[315] Nach den „Werken Friedrichs des Großen“, hrsg. von G. B. Volz,

Bd. 4, S. 32 f. (Berlin 1913).

[316] Freiherr Georg Ludwig Edelsheim. Er trat später aus preußischen

in badische Dienste. Seine Pariser Sendung erfolgte im Februar 1760.

[317] Für die Einverleibung Sachsens.

[318] Frankreich hatte sich in der Erklärung vom 3. April (vgl. S. 196)

bereit erklärt, seinen Zwist mit England durch einen Sonderfrieden zu

schlichten.

[319] Nach Maynial, S. 264 ff.

[320] Vgl. S. 160 f.

[321] Für die Nummer vom 14. Mai vgl. oben S. 120 f.

[322] Vgl. S. 206.

[323] Für die Nummer vom 5. Juni vgl. oben S. 77 ff.

[324] Graf Christian Konrad Danneskjold-Laurwigen (1723-1783),

dänischer Admiral. Nach dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 267 f.

[325] Vgl. S. 47.

[326] Nach dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 222 f.

[327] Vgl. S. 154 f.

[328] Gijsbert Jan van Hardenbroek (1719-1788), Mitglied der

Ritterschaft von Utrecht und Deputierter der Generalstaaten. Der

obige Abdruck nach seinen von F. J. L. Krämer herausgegebenen

„_Gedenkschriften_“, Bd. 1, S. 220 f. (Amsterdam 1901).

[329] In der Vorlage: pr. d’Es... (= prince d’Espagne). Saint-Germain

gab sich für einen Sohn der spanischen Königin Maria Anna, Witwe König

Karls II., aus.

[330] Graf Bertram Philipp Sigismund van Gronsfeld-Diepenbroek, früher

holländischer Gesandter in Berlin und Madrid, seit 1761 Mitglied des

Rates der Admiralität in Amsterdam.

[331] Graf Bentinck van Rhoon (vgl. S. 162).

[332] Prinz Friedrich Ludwig († 1751). Vgl. S. 120.

[333] Für Saint-Germains Teilnahme am Aufstand des Prätendenten vgl. S.

119 f.

[334] Vgl. S. 168.

[335] Vgl. S. 141 f.

[336] Vgl. S. 47 f.

[337] Graf Karl Cobenzl (1712-1770), bevollmächtigter Minister in den

österreichischen Niederlanden. Nach den Akten des Haus-, Hof- und

Staatsarchivs in Wien.

[338] Rasse.

[339] Inhaberin eines großen Handelshauses in Brüssel.

[340] Österreichischer Staatsrat und Direktor der Lotterieverwaltung.

[341] Beilage zu dem Schreiben des Kanzlers Graf Kaunitz an Cobenzl vom

19. April.

[342] Vgl. S. 144 ff.

[343] Vgl. S. 225 ff.

[344] Vgl. S. 227 ff. und 229 ff.

[345] Rasse.

[346] Vgl. S. 144 ff.

[347] Vgl. S. 196.

[348] Marquis Jean Joseph de Laborde (1724-1794), französischer

Hofbankier.

[349] Vgl. S. 162 ff.

[350] Vgl. S. 223.

[351] Vgl. S. 168.

[352] Vgl. S. 221.

[353] 29. Mai.

[354] Die Denkschrift von Saint-Germain liegt nicht vor. Wie Kaunitz in

seinem Bericht vom 21. Juli an Maria Theresia (vgl. S. 264) schreibt,

„wies er in seiner Denkschrift sowie in den gleichzeitig übersandten

Bemerkungen des Grafen Cobenzl darauf hin, daß seine gefärbten

Stoffe sowie die anderen Erzeugnisse seiner Geheimverfahren noch

vervollkommnet werden könnten.“

[355] Johann Jakob von Dorn, Hofrat und Referendarius für die

niederländischen Angelegenheiten in der Geheimen Hof- und Staatskanzlei.

[356] Johann Kunckel (1630-1703), deutscher Chemiker; Nicolas Lémery

(1645-1715), französischer Chemiker.

[357] Dorn.

[358] Vgl. S. 241, Anm. 1.

[359] Vgl. S. 239.

[360] Das Schreiben der Frau Nettine an Dorn liegt nicht vor.

Der Graf von Saint-Germain: Das Leben eines Alchimisten · 第 23 / 24 段