100,0 lufttrocknes Heu enthalten 1,29 Stickstoff

480 Loth Heu lufttrocken = 15 Pfund enthalten 6,19 Loth Stickstoff

144 „ Hafer „ = 4¹/₂ „ „ 2,68 „ „

-----

Zusammen 8,87 Loth Stickstoff.

[31] ~Ann. de Chim. et de Phys. T. LXXI. p.~ 129.

Note 16. Seite 78.

_Kohlenstoffgehalt des Fleisches und Amylons_.

100 Loth Amylon enthalten 44 Loth Kohlenstoff, 128 Loth (4 Pfund)

enthalten 56,32 Loth Kohlenstoff.

100 Loth frisches Fleisch enthalten 13,6 Loth Kohlenstoff (siehe

Note 3)

480 „ „ „ (15 Pfund) mithin 55,28 Loth.

Note 17. Seite 85.

_Zusammensetzung des_

Schweine- Hammels- Menschen-

schmalzes talges fettes[F32]

Chevreul

/--------------------------\

Kohlenstoff 79,098 78,996 79,000

Wasserstoff 11,146 11,700 11,416

Sauerstoff 9,756 9,304 9,584

[32] ~Recherch. chim. sur les corps gras. Paris~ 1823.

Note 18. Seite 85.

_Zusammensetzung_

des Rohrzuckers nach den Analysen

von

Ber- W. Lie- Gay-L. berechnet

zelius Prout Crum big* u. Thén. ~C₂₀H₂₂O₁₁~

Kohlenstoff 42,225 42,86 42,14 42,301 42,47 42,58

Wasserstoff 6,600 6,35 6,42 6,384 6,90 6,37

Sauerstoff 51,175 50,79 51,44 51,315 50,63 51,05

Die Zusammensetzung des Gummis und der Stärke siehe Note 14 u. 11.

Note 19. Seite 86.

_Zusammensetzung des Cholsterins_.

Chevreul Couerbe Mar- berechnet

[F33] [F34] chand ~C₃₆H₆₄O~

Kohlenstoff 85,095 84,895 84,90 84,641

Wasserstoff 11,880 12,099 12,00 12,282

Sauerstoff 3,025 3,006 3,10 3,077

[33] ~Recherch. sur les corps gras. p.~ 185.

[34] ~Ann. de Chim. et de Phys. T. LVI. p.~ 164.

Note 20. Seite 88.

_Die Entstehung des Wachses aus Zucker_[F35].

Sobald die Bienen ihren Magen oder die sogenannte Honigblase mit Honig

angefüllt haben, und diesen nicht ablegen können, geht derselbe in Menge

nach und nach in den Darmkanal, wird hier verdauet, der größte Theil

davon als Excremente ausgeschieden und der andere in die Säfte der

Bienen übergeführt. Durch diesen großen Zufluß von Säften bildet sich

ein Fett, welches auf den vorn erwähnten acht Fleckchen, die sich an den

untern 4 Schuppen der Bauchringel befinden, als eine flüssige Masse

hervorquillt und bald als Wachsblättchen erhärtet; während, wenn die

Biene den Honig ablegen kann, nur so viel in den Darmkanal übergeht, als

zur Ernährung derselben nöthig ist. Die Honigblase der Bienen braucht

kaum 40 Stunden mit Honig angefüllt zu sein, um auf den 8 Fleckchen, 8

Wachsblättchen vollkommen zur Reife zu bringen, so daß diese abfallen.

Ich machte den Versuch und gab Bienen, die ich am Ende des Monats

September mit ihrer Königin in ein Kästchen setzte, statt Honig

aufgelös’ten Candiszucker. Es bildeten sich auch davon Wachsblättchen;

aber sie wollten nicht recht abspringen, sondern die weiter ausquellende

Masse blieb an den oberen Wachsblättchen bei den meisten Bienen hängen,

so daß die Blättchen so dick wurden, als es sonst viere zusammen sind.

Die Schuppen der Bienen wurden dadurch ganz in die Höhe gehoben, und die

Blättchen ragten hervor. Beim Nachsehen fand ich, daß diese dicken

Blättchen, welche unter der Lupe mehrere Lamellen zeigten, nach dem

Kopfe der Biene hin von oben nach unten, und nach der Schwanzspitze hin

von unten nach oben eine schiefe Fläche hatten. Es war also das sich

zuerst gebildete Blättchen durch das nächstfolgende, und weil da, wo die

Schuppen an der Fugenhaut festsitzen, kein Raum für 2 Blättchen

vorhanden ist, etwas abgeschoben worden, und so war es denn auch mit dem

dritten Blättchen gegangen, wodurch die schiefen Flächen an den Seiten

der Blättchen nach vorn und hinten entstanden waren. Ich habe hieraus

recht deutlich ersehen, daß die Wachsblättchen durch die nächstfolgend

sich bildenden Blättchen abgeschoben werden. Der Zuckersaft war von den

Bienen auch in Wachs zersetzt worden; allein es scheint doch, daß die

Bildung irgend eine Unvollkommenheit erlitten hatte, indem die reifen

Wachsblättchen sich nicht ablös’ten, sondern an den nächstfolgenden

hängen blieben. Zum Wachsausschwitzen bedürfen die Bienen keines

Blumenstaubes, sondern nur Honig. Ich habe schon im October Bienen in

ein leeres Kästchen gebracht und ihnen Honig untergesetzt, und sie

bauten bald Waben, obschon das Wetter so war, daß sie gar nicht fliegen

konnten. Ich kann deßhalb gar nicht glauben, daß der Blumenstaub eine

Nahrung für die Bienen abgebe, sondern ich glaube, daß sie ihn nur

verschlucken, um mit Honig und Wasser vermischt, den Nahrungssaft für

die Maden daraus zu bereiten. Die Bienen verhungern auch oft noch im

April, wenn ihr Honigvorrath aufgezehrt ist, und sie Blumenstaub in

Menge, aber keinen Honig eintragen können. Sie reißen in der Noth die

Nymphen aus den Zellen und zernagen diese, um durch den süßen Saft, den

sie in diesen finden, sich das Leben zu fristen. Werden sie aber in

dieser Lage nicht gefüttert, oder tritt nicht alsbald Nahrung auf dem

Felde ein, so sterben sie in wenigen Tagen. Wäre nun aber der

Blumenstaub eine wirkliche Nahrung für die Bienen, so müßten sie doch

wohl von diesem, mit Wasser vermischt, sich ihr Leben fristen können.

[35] Aus Ferdinand Wilhelm _Gundlach’s_ Naturgeschichte der Bienen, S.

15. ff. Cassel 1842 bei Bohne. -- Wir kennen keinen schöneren und

überzeugenderen Beweis der Fettbildung aus Zucker, als den folgenden,

aus der Beobachtung entnommenen, Proceß der Wachsbildung bei den

Bienen.

Die Bienen bauen nie Waben, wenn sie nicht eine Königin haben, oder

nicht mit Brut versehen sind, aus welcher sie sich eine Königin erziehen

können. Sperrt man aber Bienen ohne Königin in ein Kästchen und füttert

sie mit Honig, so sieht man, daß sie nach 48 Stunden Wachsblättchen auf

den Schuppen haben, und daß deren auch schon einige abgefallen sind. Das

Wabenbauen ist also etwas Willkürliches und an gewisse Bedingungen

geknüpft; das Wachsausschwitzen aber etwas Unwillkürliches.

Man sollte glauben, daß eine große Menge dieser Wachsblättchen verloren

gingen, da sie ja den Bienen eben so gut außer dem Stocke als in

demselben abfallen könnten; allein der Schöpfer hat weise dafür gesorgt,

daß solche nicht verloren gehen. Stellt man den Bienen, welche im Bauen

begriffen sind, Honig in einem flachen Gefäße unter und bedeckt diesen,

damit die Bienen nicht in den Honig einsinken, mit einem durchlöcherten

Papier, so sieht man am andern Morgen, daß der Honig aufgetragen ist,

und daß auf dem Papier eine große Menge Wachsblättchen liegen. Man

sollte wohl glauben, daß die Bienen, welche den Honig aufgetragen haben,

diese Blättchen hätten fallen lassen; allein es ist nicht so. Legt man

über das Honiggefäß zwei dünne Stäbchen und auf diese ein Brett, welches

das Gefäß von allen Seiten überragt, so also, daß die Bienen unter dem

Brette durchkriechen und den Honig holen können, aber nichts von oben

aus dem Stocke auf den Honig fallen kann, so findet man am andern Morgen

den Honig aufgetragen, aber keine Wachsblättchen auf dem Papier liegen;

wohl aber liegen deren auf dem das Gefäß überragenden Brettchen. Die

Bienen, welche den Honig holen, lassen also keine Blättchen fallen,

sondern es thun dieses nur die Bienen, welche oben im Stocke hängen.

Wiederholte Versuche dieser Art haben mich überzeugt, daß die Bienen,

sobald ihre Wachsblättchen zum Abfallen reif sind, sich in den Stock

zurückziehen und der Ruhe pflegen, eben so wie die Raupen es thun, wenn

sie sich häuten wollen. Bei einem Schwarme, der stark baut, sieht man

Tausende von Bienen, welche ganz unthätig oben im Stocke hängen; es sind

dies lauter Bienen, deren Wachsblättchen zum Abfallen reif sind; haben

sie sich abgelöset, so erwacht wieder die Thätigkeit der Biene, und ihre

Stelle wird nun von einer andern zu gleichem Zwecke eingenommen.

Seite 28. derselben Schrift. Um zu ermitteln, wie viel Honig die

Bienen zur Erzeugung des Wachses nöthig haben, und wie oft, bei einem

im Bauen begriffenen Schwarme, die Wachsblättchen ihre Reife erhalten

und abfallen, machte ich folgenden, wie ich glaube, nicht

uninteressanten Versuch.

Am 29sten August d. J., zu einer Zeit, wo hier kein Honig mehr für die

Bienen auf dem Felde zu finden war, trieb ich einen kleinen Bienenstock

ab, that die Bienen in einen kleinen, aus Holz angefertigten,

Bienenkasten, suchte aber vorher die Königin aus und sperrte diese in

eine mit Drahtgitter versehene Büchse, welche ich in das Stopfenloch des

Bienenkastens einfügte, damit keine Brut in die Zellen kommen konnte,

und stellte sodann, um die Bienen genau beobachten zu können, dieses

Stöckchen in ein Fenster auf meinen Boden. Des Nachmittags um 6 Uhr gab

ich den Bienen 12 Loth aus zugespundeten Zellen ausgelaufenen Honig, der

also ganz die Consistenz des fertigen Honigs hatte. Dieser war am

andern Morgen von den Bienen aufgeleckt. Am 30sten August des Abends gab

ich den Bienen wieder 12 Loth, der am andern Morgen ebenfalls aufgeleckt

war; es lagen aber auch schon einige Wachsblättchen auf dem

durchlöcherten Papiere, womit ich den Honig bedeckt hatte. Am 31sten

August und 1sten September erhielten die Bienen des Abends 20 Loth und

am 3ten September des Abends 14 Loth; in Summa also 1 Pfund 26 Loth

Honig, der aus Zellen, welche die Bienen schon zugespundet hatten, kalt

ausgelaufen war. Am 5ten September betäubte ich die Bienen, indem ich

sie durch Bovist herabfallen ließ. Ich zählte solche, und fand 2765

Bienen; sie wogen 20 Loth. Nun wog ich das Kästchen, dessen darin

befindliche Waben sehr mit Honig angefüllt, jedoch die Zellen noch nicht

bedeckelt waren, bemerkte mir das Gewicht und ließ nun von einem starken

Stocke den Honig auftragen, was in ein Paar Stunden geschehen war. Ich

wog jetzt das Kästchen wieder und fand, daß es 24 Loth leichter geworden

war; folglich hatten die Bienen 24 Loth Honig von dem ihnen gegebenen 1

Pfund 26 Loth noch im Stocke gehabt. Nun brach ich die kleinen Waben aus

und fand, daß sie 1¹/₄ Loth wogen. Ich ließ die Bienen in einem andern

Kästchen erwachen, welches mit leeren Waben versehen war, und fütterte

sie mit ganz ähnlichem Honig. In den ersten paar Tagen verloren sie

täglich über 2 Loth an Gewicht, nachher aber jeden Tag 1 Loth, was daher

kam, daß der Darmkanal der Bienen in Folge der Verdauung des vielen

Honigs voll von Excrementen war, denn 1170 Bienen wiegen im Herbste,

wenn sie noch nicht lange eingesessen haben, 8 Loth; mithin müßten 2765

Bienen etwa 18 Loth wiegen. Sie wogen aber 20 Loth und hatten deßhalb 2

Loth Excremente bei sich, denn ihre Honigblasen waren leer. Des Nachts

verminderte sich das Gewicht des Stöckchens gar nicht, weil der wenige

Honig, den die Bienen im Stöckchen hatten, und weil derselbe schon die

nöthige Consistenz erlangt hatte, keinen merkbaren Verlust des Gewichts

durch das Verdunsten erlitt und die Bienen keine Excremente von sich

geben konnten; daher geschah die Verminderung des Gewichts nur jedesmal

von des Morgens bis zum Abend. Hatten nun die Bienen in den 7 Tagen 7

Loth Honig zur Ernährung ihres Körpers bedurft, so hatten sie zur

Bildung von 1¹/₄ Loth Wachs 27 Loth Honig verbraucht, und mithin sind

zur Bildung eines Pfundes Wachses an 20 Pfund Honig nöthig. Daher kommt

es auch, daß die stärksten Schwärme bei der ergiebigsten Honigerndte, wo

andere Stöcke, die nicht zu bauen brauchen, oft in einem Tage 3-4 Pfunde

zunehmen, fast gar nicht schwerer werden, obschon ihre Thätigkeit ohne

Grenzen ist; es wird alles Gewonnene zu Wachs verwendet. Es ist dieses

ein Wink für die Bienenhalter, den Wachsbau einzuschränken. _Cnauf_

empfahl dieses schon, obgleich ihm das eigentliche Verhältniß unbekannt

war. Von einem Loth Wachs können die Bienen so viel Zellen bauen, daß

sie darin 1 Pfund Honig aufbewahren können.

100 Wachsblättchen wiegen 0,024 Gramm, folglich gehen auf ein Kilogramm

4,166,666 Wachsblättchen, 50 Kilogramm sind gleich 106 Pfund Cöllnisch

Gewicht, 1 Pfund gleich 32 Loth. Es gehen daher auf 1¹/₄ Loth 81,367

Wachsblättchen. Diese waren von 2765 Bienen in 6 Tagen ausgeschwitzt

worden; es kommen daher auf jede Biene in 24 Stunden 5 Blättchen, und

mithin bedarf die Biene zur Bildung ihrer 8 Blättchen etwa 38 Stunden;

was auch mit meinen Beobachtungen sehr genau übereinstimmt. Die

ausgeschwitzten Wachsblättchen sind vollkommen so weiß, als gut

gebleichtes Wachs. Auch die Waben sind anfänglich ganz weiß, sie werden

aber durch den Honig und besonders durch den Blumenstaub gelb gefärbt.

Sowie es anfängt kalt zu werden, ziehen sich die Bienen in dem Stocke

unter dem Honig zusammen und zehren nun von ihrem Vorrathe.

S. 54. Viele glauben, die Bienen hätten einen Winterschlaf; allein

dieses ist ganz falsch. Die Bienen sind den ganzen Winter über munter;

es bleibt immer warm in ihrem Stocke, durch die Wärme, welche sie selbst

entwickeln. Je mehr Bienen in einem Stocke sind, desto mehr Wärme wird

entwickelt, und deßhalb können starke Stöcke der heftigsten Kälte

trotzen. Ich hatte den Fall, daß ich vergessen hatte, einem Stocke,

welchem ich im Juli zur Verminderung der Hitze ein durchlöchertes Blech

auf das sehr weite Stopfenloch geheftet hatte, dieses im Herbste

abzunehmen; und obschon der Winter ungemein heftig war, und die Kälte

mehrere Tage über -18° betrug, kam dieser Stock doch sehr gut durch den

Winter; ich hatte aber im Herbste zu diesem Stocke das Volk von 2

anderen Stöcken gethan! Wird die Kälte sehr heftig, so fangen die Bienen

an zu brausen; dadurch wird der Respirationsproceß erhöht, und die

Wärmeentwicklung vermehrt. Sperrt man im Sommer Bienen ohne Königin in

einen Glaskasten, so werden diese unruhig und fangen an zu brausen;

dadurch entwickelt sich eine solche Hitze, daß die Glasscheiben ganz

heiß werden. Oeffnet man in diesem Falle nicht das Flugloch, oder sucht

den Bienen mehr Luft zu verschaffen, und durch Wasser die Glasscheiben

abzukühlen, so ersticken die Bienen bald.

_Zusammensetzung des Bienenwachses_.

Gay-L. Saus-

u. Thén. sure Opperm. Ettl. Heß berechnet

[F36] [F37] [F38]* [F39]* [F40] ~C₂₀H₄₀O~

Kohlenstoff 81,784 81,607 81,291 81,15 81,52 81,38

Wasserstoff 12,672 13,859 14,073 13,75 13,23 13,28

Sauerstoff 5,544 4,534 4,636 5,09 5,25 5,34

[36] ~Traité de Chim. par Thénard~, 6^{~me~} ~éd. IV. p.~ 477.

[37] ~Ann. de Chim. et de Phys. T. XIII. p.~ 310.

[38] ~Ibid. T. XLIX. p.~ 224.

[39] Annal. der Pharm. Bd. ~II~. S. 267.

[40] ~Ibid.~ Bd. ~XXVII.~ S. 6.

Note 21. S. 106.

_Zusammensetzung der Cyanursäure, des Cyamelids und des

Cyansäurehydrats, nach den Analysen von_

Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Physiologie und Pathologie · 第 12 / 18 题