Fast zwölf Stunden dauerte die Ohnmacht des Grafen, und während dieser

ganzen Zeit des bangen Harrens lag Czinka fast ununterbrochen auf den Knien

neben seinem Lager. Sie schien in eine nicht minder gefährliche Apathie

verfallen zu sein als der Kranke selbst, -- sie gab keine Antwort auf

die dringenden Fragen der Aerzte und regte keine Hand zu irgend einer

Hülfsleistung für den Ohnmächtigen. Nur wenn man Miene machte sie sanft

aufzuheben, und ihr zuredete Ruhe zu suchen, fuhr sie wild empor und barg,

heftig den Kopf schüttelnd, wie ein geängstigtes Kind ihr Gesicht in das

Kissen des Lagers, auf dem ihr Gemahl ruhte. In der neunten Morgenstunde

des folgenden Tages schlug der Graf die Augen auf. Czinka schrie auf: --

ein Blick seligsten _Erkennens_ war in ihre arme zagende Seele gefallen!

-- Der Kranke legte einen Augenblick die Hand auf die Stirn, dann sagte er

ruhig:

»Ich bitte, mich eine Stunde mit der Gräfin allein zu lassen.«

Alle entfernten sich. »Wir haben ihn gerettet!« riefen die beiden Schüler

Aesculaps triumphirend, und schüttelten einander die Hände.

* * * * *

Als die beiden Gatten sich nach einer fast dreistündigen Unterredung

erhoben, sagte Alfred Saldern scheinbar ruhig, aber mit dem Ausdruck

unendlichen Schmerzes um Mund und Augen:

»Gott segne Dich, daß Du mir Nichts verschwiegen. Wenn er _nun_ kommen

wird, so magst Du allein entscheiden zwischen uns. -- Ich habe nicht

vergessen daß Dich damals nur Anthony's Flucht in meine Arme trieb. Du hast

mir viel gegeben -- ich bin nicht undankbar -- _wenn er kommen wird_ so

merke auf Dein Herz, Czinka, und _Du sollst frei sein_!« --

Wenige Stunden später reiste das gräfliche Paar ab, aber nicht nach Wien,

sondern nach dem kleinen reizenden Gute S. in der Nähe Badens, wo Alfred

seine Kinderjahre zugebracht und wo die Gräber seiner Eltern und Schwestern

lagen.

Die Gräfin kam krank nach S. Sie erschien hinfällig und doch aufgeregt,

reizbar und traurig. Der Arzt empfahl Ruhe. Der Graf verrieth die Sorgfalt

eines zärtlichen Bruders. Stunden lang saß er an dem Ruhebette der jungen

Frau und bewachte ihren Schlummer. Allein jene tiefe ernste Trauer, die

nach jener langen Unterredung mit Czinka über ihn gekommen, wich nicht mehr

von ihm und lag wie ein dunkler Schleier über all seinem Thun und Wesen.

Sie sah ihn oft verstohlen lange an und wenn sie sich dann von ihm wendete,

waren ihre Augen voll Thränen. -- Sie lasen jetzt auch öfter zusammen, was

sonst nie geschehen, er hatte sich erboten ihr vorzulesen und sie lauschte

dem Laute seiner Stimme mit der Achtsamkeit eines Kindes, dem die Mutter

Märchen erzählt. -- Dagegen redeten sie jetzt weniger denn je mit einander,

es war als ob ein unsichtbares Etwas zwischen ihnen stünde und jeden freien

Austausch der Gedanken und Empfindungen hemmte. -- Nicht das leiseste

Zeichen ehelicher Zärtlichkeit erlaubte sich der Graf seiner Frau

gegenüber, er küßte ihr nur zuweilen mit der Innigkeit eines Bruders die

Hand, streichelte auch wohl einmal ihr Haar -- das war Alles. Sie schien

scheu und befangen in seiner Gegenwart, und doch war es immer als ob etwas

wie Sonnenschein über ihr Gesicht flog, wenn er am Morgen in ihr Zimmer

trat. Er ließ sich seine Bücher und sein Lieblingspferd aus Wien kommen,

auch einige seiner Blumen, und richtete sich in der herbstlichen Einsamkeit

des kleinen Schlosses allmählich ein als wolle er für alle Ewigkeit da

bleiben. Auch einige Lieblingsmöbel der Gräfin kamen an, und ihr kleiner

Papagei, mit dem man sonst so viele Stunden, träge im Sessel ruhend und mit

den schönen Fingern am Käfig hin- und wiederstreifend vertändelt hatte. Der

einen Sendung hatte man auch jenen geheimnißvollen Schrein beigefügt, der

in Wien alle Zeit zu Häupten des Bettes der Gräfin gestanden. Der Graf ließ

ihn in das kleine Schlafgemach Czinka's tragen. Sie bemerkte es erst am

Abend und schrak zusammen. Als sie am nächsten Morgen ihren Gatten wieder

sah, und er sie in gewohnter Weise fragte wie sie geschlafen, sagte sie

ungewöhnlich lebhaft:

»Bitte, laß den Schrein aus meinem Zimmer wegnehmen -- er steht da wie ein

Sarg und bringt mich um den Schlaf!«

»Ich glaubte einen geheimen Wunsch von Dir zu erfüllen indem ich ihn kommen

ließ,« antwortete er ruhig.

Sie sah ihn traurig an und wendete sich ab. -- Am Nachmittage stand der

Schrein geöffnet und leer mitten im Salon. Als der Graf von einem kurzen

Spazierritte heimkehrend seine Gemahlin dort aufsuchte, lächelte sie ihm

entgegen und rief:

»Laß nun den Sarg verbrennen oder mach' damit was Du willst, ich nahm den

Inhalt heraus. Sieh da, was damit geschehen!«

Und ihn zum Kamin führend zeigte sie ihm noch den Rest eines verkohlten

rothen Schuhes und einige verglühende Gold- und Silberflittern. -- Er

zuckte zusammen und sah sie fragend an, da sie aber schwieg, wandte er sich

von ihr und ging einige Male heftig bewegt im Zimmer auf und nieder.

»Fühlst Du Dich wohler, Czinka?« fragte er nach einer Pause in ruhigem Ton

und sah zu ihr herüber. Wie schön sie ihm erschien in diesem Augenblicke!

Sie erinnerte ihn mehr als je an seine Lieblingsblume, die Purpurblüthe

des =Cactus Speciocissimus=. Fremd und dunkel schaute ihr Antlitz aus den

faltigen weißen Kleidern hervor, die längst wieder voll und lang

gewordenen Flechten hatten sich verschoben und waren auf ihre Schultern

herabgeglitten. Wunderbar! Der Blick, den sie jetzt auf ihn heftete, war

nicht mehr jener kecke, aufleuchtende der fünfzehnjährigen Tänzerin im

Walde von Zircz, er war auch nicht mehr jener sanft traurige einer in

das Treibhaus verpflanzten Waldblume, jener Czinka, die den entflohenen

Jugendgefährten vergeblich sucht. Es drang jetzt ein Strahl aus diesen

wunderbaren Augen in seine Seele, dessen Licht ihn mit einer zagenden

Seligkeit erfüllte und ihn leise beten ließ:

»Ich danke Dir, Gott, daß Du dies Weib für eine Weile an meine Brust

gebettet!«

»Fühlst Du Dich wohler?« wiederholte er inniger und trat ihr näher.

»O viel, viel wohler!« antwortete sie heiter.

»Sage mir,« und hier griff sie fast scherzend nach seiner herabhängenden

Hand und hielt sie fest, »was würdest Du thun, wenn Du mich nicht mehr

hättest?«

»Warum quälst Du mich?« fragte er ernst, fast finster.

»Weil ich wissen muß ob Du mich wirklich missen könntest.« Sie ließ seine

Hand los und lehnte sich zurück.

»Nun denn, so wisse, daß ich leben würde, wenn ich Dich _todt_ -- aber

nicht, wenn ich Dich im Besitze eines _Andern_ wüßte.«

Sie hatte die Augen gesenkt und schob ihren kleinen Trauring am Finger hin

und her. »Ob Anthony _bald_ kommen wird?« fragte sie plötzlich und sah ihn

fest an.

Wie von einem Dolchstich getroffen fuhr er auf. »Du wünschest es -- ich

weiß das Czinka -- aber Du bist mehr als unbarmherzig, daß Du mir es sagst

-- gerade jetzt es sagst!«

»Alfred, ich sehne mich, daß er komme!« Sie war bei diesen leise gehauchten

Worten aufgestanden, hing sich gewaltsam an seinen Arm und blickte ihn

mit ihren heißen Augen so leidenschaftlich an, daß es ihn bis ins Innerste

durchschauerte.

»Laß ab von mir, Weib!«

»Ich _sehne_ mich, daß er komme -- hörst Du es, und weißt Du auch warum?

Weil ich ihm jetzt sagen kann, daß ich ihm nicht mehr folgen _darf_ weil

ich -- Dich liebe, Alfred!« --

Er stieß einen Schrei des Entzückens aus und riß sie an sich. Sie umschlang

ihn mit beiden Armen. Da schwirrte ein Geigenton durch die Luft -- kam er

aus den Wolken -- vom Garten herauf -- aus dem Seitenzimmer -- vom Balcon

her? -- Der seltsame Laut wiederholte sich -- der Ton klang wie aus weiter

Ferne -- er schwoll leise an und eine langsame schauerlich klagende Melodie

zog daher, wie von unseligen Geistern gesungen.

»Das ist Anthony's Geige!« flüsterte Czinka todtenbleich, »hörst Du, er

spielt die =Siralmas nota=!«

»Der tolle Geisterspuk soll nun enden!« rief der Graf heftig. »Jetzt

ruh' ich nicht eher bis ich ihn gefunden! Hier an dieser Stelle magst Du

zwischen uns Beiden wählen -- hier entscheide sich unser Aller Geschick!«

Mit diesen Worten eilte er in das anstoßende Gemach, auf den Balcon, und

dann hinaus. Die Töne verstummten. -- --

Haus und Garten wurden durchsucht -- keine Spur des Geigenspielers fand

sich. -- Es mochte wohl eine Stunde verflossen sein ehe der Graf,

unmuthig und erbittert, in das Gemach seiner Gemahlin zurückkehrte. -- Ein

furchtbarer Schrei rief die entsetzte Dienerschaft gleich darauf herbei,

der Graf Saldern lag besinnungslos ausgestreckt neben der Leiche Czinka's.

-- Einen kleinen Dolch fand man bis an den äußerst kunstvoll gezierten

Griff in ihrem Herzen.

Welche Hand hatte den sichern Stoß geführt?

* * * * *

Anthony Czermak, der tolle Geiger, wie ihn die Zigeuner selber nannten,

tauchte im Jahre 1818 etwa, plötzlich wieder in Pesth auf. Eine

Zigeunerbande spielte in dem berühmten Zrynischen Kaffeehause ungarische

Weisen, vor einer dichtgedrängten Zuhörermenge. Da stürzte ein halb

nackter, wild blickender Bettler herein, entriß dem Vorgeiger seine Geige,

setzte den Bogen an und spielte so hinreißend, so dämonisch, so gewaltig,

daß ein Beifallssturm losbrach wie er in den Mauern dieses Saales noch nie

gebraust. Mit grellem Gelächter warf der Fremde aber die Geige zu Boden

und verschwand. -- »Das war Anthony Czermak,« ging es von Lippe zu Lippe.

Später erschien er, fast spukhaft, bald hier, bald dort, doch nur wo

Zigeunerbanden spielten, und überall wirkte sein Bogen zauberhaft. Er

erging sich meistens in freien Phantasien, in die er dann ergreifend

ungarische Melodien einzuweben pflegte. Zuletzt will man ihn in Prag

gesehen haben, wo endlich diese wunderliche und düstere Erscheinung hinter

den Mauern eines Klosters verschwunden sein soll. -- --

Die Sage von seinem unvergleichlichen Spiel erhielt sich aber bis auf den

heutigen Tag, und so berühmt auch wenige Jahre später der deutsche Zigeuner

Mattinovich wurde, der mit mangelhafter Bogenführung, und ungeregeltem

Fingersatz Zigeunerweisen, sowie Paganinische Etüden hinreißend vortrug und

mit selten markigem Tone spielte, so nannten doch Alle, denen je die Geige

des Anthony Czermak geklungen, den Mattinovich nur einen Vasallen jenes

Zauberers. Die düster leidenschaftlichen Melodien jenes verschollenen

Geigers sind noch heute unter den Zigeunerbanden in und um Raab die

Lieblingsnoten, und wenn sie erklingen, reißen sie unaufhaltsam die Herzen

der Hörer in ein Meer von schmerzlicher Lust und süßem Weh. Erzählte man

sich doch, daß eine Melodie Czermaks, die während der Anwesenheit des

Königs der Pianisten, Franz Liszt, von der Bande des berühmten Patikarus

Ferko, an einem Festabend ihm zu Ehren in Pesth gespielt wurde, den

Gefeierten so mächtig ergriffen, daß er zur Stelle ein Clavier herbeitragen

ließ, und in tiefer Erregung die Sturmeswellen seines Spiels mit jenen

unendlich klagenden Tönen mischte. -- War es vielleicht die Melodie zu

jenem Liede, das die schöne Czinka einst im Walde von Zircz gesungen?

»O meine müden Füße, ihr müßt tanzen

In bunten Schuhen

Und möchtet lieber tief

Im Boden ruhen.

»O meine müden Augen, ihr müßt blitzen

Im Strahl der Kerzen

Und möchtet lieber im Dunkeln

Schlafen von euren Schmerzen.«

Druck von _G. Pätz_ in Naumburg.

[ Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.

Darstellung abweichender Schriftarten:

_gesperrt_, =Antiqua=, #fett#.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich

uneinheitlicher Schreibweisen wie beispielsweise "Bewunderung" --

"Bewundrung", "erwiderte" -- "erwiederte", "sehen" -- "sehn", "Tanzsääle"

-- "Tanzsäle",

mit folgenden Ausnahmen,

der Schmutztitel wurde entfernt;

Seite 15:

"und" eingefügt

(das Urbild aller Häßlichkeit und Verschrobenheit)

Seite 19:

"," eingefügt

(und verneigte sich vor der Gottschedin,)

Seite 37:

"«" eingefügt

(ein Professor als Zuhörer vor einem Studiosen sitze. --«)

Seite 43:

"den" geändert in "denn"

(Da that es denn wohl Noth)

Seite 44:

"ihre" geändert in "ihr"

(die Augen thaten ihr Anfangs weh dabei)

Seite 44:

"ihr" geändert in "ihre"

(Sie verlor auch nach und nach ihre mädchenhafte Schüchternheit)

Seite 45:

"," hinter "und" entfernt

(und streute Blumen auf ihn herab)

Seite 46:

"befan der" geändert in "befand er"

(Jetzt befand er sich aber zum ersten Mal)

Seite 47:

"Spähre" geändert in "Sphäre"

(hatte ihn plötzlich in eine Sphäre getragen)

Seite 48:

"," entfernt hinter "ihn" und eingefügt hinter "mußte"

(Eindruck auf Jedweden machen mußte, der ihn mit Aufmerksamkeit)

Seite 54:

"«" entfernt hinter "Studiosus" und eingefügt hinter "denn --"

(»Gute Nacht, werthester Herr Studiosus -- auf Morgen denn --«)

Seite 57:

"," entfernt hinter "ihren" und eingefügt hinter "sagte"

(und sagte, ihren jungen Lehrmeister seltsam traurig anblickend)

Seite 57:

":" hinter "Sohn" entfernt

(Damis, der junge Gelehrte, Chrysander's Sohn)

Seite 63:

"«" eingefügt

(sterben wie ich gelebt: eine _ungelehrte_ Frau!« --)

Seite 77:

"einiziges" geändert in "einziges"

(sehr verwöhnt, als einziges Kind eines reichen Kaufmanns)

Seite 78:

"schichte" geändert in "schlichte"

(das schlichte Pfarrhaus umzumodeln in Erinnerung)

Seite 87:

"Enferntesten" geändert in "Entferntesten"

(was nur im Entferntesten an den Katholicismus erinnern konnte)

Seite 88:

"dei" geändert in "die"

(die Morgen, Mittage und Abende sahen sich gleich)

Seite 98:

"," eingefügt

(spielte sie längst nicht mehr, sie hielt keinen Takt)

Seite 102:

"vergißst" geändert in "vergißt"

(_uns_ (mich hatte er sagen wollen) darüber vergißt!)

Seite 110:

"einen" geändert in "einem"

(Mit einem ungeduldigen Wink der Hand sagte die schöne Frau)

Seite 111:

"," eingefügt

(in Verlegenheit gerathen sein, solch einen Ausbund)

Seite 111:

"abgeflückt" geändert in "abgepflückt"

(abgepflückt aus dem Garten einer schlichten Pfarre)

Seite 114:

"entgegente" geändert in "entgegnete"

(entgegnete sie plötzlich wieder in heller Freude)

Seite 116:

"«" eingefügt

(das blaue Taffetfähnchen ist ja kaum vier Ellen weit!«)

Seite 118:

"nachläßig" geändert in "nachlässig"

(vornehm nachlässig, indem sie mit ihrem goldenen Lorgnon spielte)

Seite 120:

"." eingefügt

(Du zeichnest ganz artig und machst tüchtige Fortschritte.)

Seite 120:

"," eingefügt

(fallen nicht mehr vom Himmel, sie müssen sehr langsam)

Seite 122:

"vergißst" geändert in "vergißt"

(Du vergißt immer, wie viel die Kleine mit ihrem Zeichnen)

Seite 124:

"wlches" geändert in "welches"

(Da erfuhr ich denn erst, welches Datum wir schreiben.)

Seite 124:

"." eingefügt

(Am 12. ist ja Gottfrieds Geburtstag)

Seite 126:

"Stükchen" geändert in "Stückchen"

(Euch einmal ein Stückchen Landschaft von ihm zeigen)

Seite 126:

"»" eingefügt

(»Ein recht unruhig Leben haben wir hier)

Seite 134:

"." eingefügt

(der erste köstliche Frühling. -- Es war Sonnenschein)

Seite 146:

"gefogt" geändert in "gefolgt"

(ein ehrwürdiger Priester, gefolgt von dem Meßner)

Seite 155:

"!" geändert in ","

(antwortete Berger mit melancholischer Stimme,)

Seite 159:

"eimal" geändert in "einmal"

(noch einmal mein Kindergebet mit mir)

Seite 165:

"sie" geändert in "Sie"

(Leben Sie wohl, tausend, tausendmal)

Seite 175:

"," eingefügt

(Störrigkeit seines Kindes betrübte ihn nicht, sie empörte)

Seite 179:

"wirkilch" geändert in "wirklich"

(Sie erinnern sich wirklich ihrer?)

Seite 190:

"Möglichtes" geändert in "Möglichstes"

(in diesem Jahre sein Möglichstes zu thun bereit sei)

Seite 194:

"Er" geändert in "Es"

(Es war ihm zu Sinne als sei er in jenen)

Seite 198:

"funfzehn" geändert in "fünfzehn"

(Die Kleine war wohl kaum fünfzehn Jahr alt)

Seite 200:

"schönste" geändert in "schönsten"

(habe eben die schönsten Tänzerinnen gesehen)

Seite 202:

"dunckellokigen" geändert in "dunkellockigen"

(zu jenem dunkellockigen Burschen mit der Geige)

Seite 204:

"Seit" geändert in "Seid"

(Seid Ihr unter den Musikanten?)

Seite 208:

"," hinter "Zigeuner" entfernt

(mit diesem seltsamen Völkchen der Zigeuner lebte)

Seite 209:

"," hinter "Macht" entfernt

(wachsende Macht er sich so vergebens wehrte)

Seite 214:

"," eingefügt

(der Gedanke in ihm auf, dies köstlich frische Kind)

Seite 217:

"," eingefügt

(noch ist es Zeit, ich will ihn mit nach Wien nehmen)

Seite 217:

"jenen" geändert in "jener"

(Habt Ihr niemals von jener vielgefeierten Zigeunerin)

Seite 226:

"prachen" geändert in "sprachen"

(und sprachen -- was sie redeten, wußten weder sie selber)

Seite 232:

"," eingefügt

(hatte nur Augen für sie, schien es aber doch nicht)

Seite 242:

"sie" geändert in "Sie"

(Sie neigte bejahend das Haupt.)

Seite 243:

"«" eingefügt

(sag' mir lieber wer Dich so spielen lehrte?«)

Seite 250:

"Arzte" geändert in "Aerzte"

(täglich wiederholten die Aerzte ihren Rath)

Seite 254:

"zärtichen" geändert in "zärtlichen"

(Der Graf verrieth die Sorgfalt eines zärtlichen Bruders.)

Seite 257:

"erfülle" geändert in "erfüllte"

(dessen Licht ihn mit einer zagenden Seligkeit erfüllte)

Seite 259:

"»" eingefügt

(flüsterte Czinka todtenbleich, »hörst Du, er spielt)

Seite 259:

"," entfernt hinter "anstoßende"

(Mit diesen Worten eilte er in das anstoßende Gemach) ]

Neue Novellen · 第 12 / 12 段