Alles traf so ein, wie ich es vorausgesehen hatte. An einem trüben
Nachmittag trappelte es vor meiner Türe wie wenn ein junges Pferd
vorbeigaloppierte, und als ich öffnete, sah ich ein Mädchen mit einer
weißen Haube in der Heide stehen. Sie führte zwei schwarze Hammel am
Strick. Ich sah bis hierher ihre Zähne, sie lachte. Der Wind flatterte in
ihren Rücken, es schien, als werde sie zu mir hergeweht.
»Hier wohnst du?« rief sie zu mir herüber und der Wind verwehte ihre
Stimme, daß sie fadendünn und fern klang.
»Ja, hier, hast du es nicht gewußt? Wohin gehst du?«