54 Bildnisse Albrecht IV. (III.) aus noch späterer Zeit, aber den
oben genannten verwandt, in der Sammlung des Erzherzogs Ferdinand,
jetzt in Wien, und in der Ahnengalerie von Schleissheim, — das dortige
Porträt von B. Beham.
55 Am frühsten scheint Konrad Witz von Basel den Schlagschatten
verwendet zu haben, z. B. auf dem köstlichen Bild in Strassburg, No. 1.
— Mit besonderer Feinheit aber benutzt ihn Multscher, bei dem er sich
weich gegen das Licht verliert.
56 Stiassny, zur Geschichte der östreichischen Alpenkunst. Nürnberg
1898. Sonderdruck. — Riehl, die Kunst an der Brennerstrasse. Leipzig
1898.
57 Dass Pacher niederländische Werke gekannt hat, wie Dahlke meinte
— Repertorium Band VIII, 1885 — ist möglich, aber jedenfalls nicht
notwendig: in den achtziger Jahren konnte er die »Oeltechnik«, in der
das Werk gemalt ist, auch auf mittelbarem Wege erlernt haben.
58 Drei Jugendgemälde Albrecht Dürers. Jahrbuch der Preussischen
Kunstsammlungen, Band XII.
59 Eine umfassende Kenntnis der an künstlerischen Individualitäten
so reichen fränkischen Malerschule, als deren Generalvertreter
Jahrhunderte lang Michel Wolgemut und seine Werkstatt gegolten hatte,
verdanken wir den 1891 erschienenen Untersuchungen Henry Thodes, die
Malerschule in Nürnberg, deren Ergebnissen ich hier im wesentlichen
folge.
60 Zeitschrift für bildende Kunst. IX. Jahrg. Daselbst auch eine
Abbildung.
61 Die Bleistift(!)-Zeichnung in der Albertina ist wohl nicht
von Dürer, sondern von einer anderen Hand nach dem Münchner Bilde
angefertigt. Karl Voll in der Beilage zur Allgemeinen Zeitung vom 20.
November 1897. No. 263.