43 Vergl. das Verzeichnis am Schluss.

44 Kunsthistorische Gesellschaft für photographische Publikationen.

1898.

45 Hans Multscher von Ulm. München 1898. Sonderdruck. — Wie ich

nachträglich höre, hat man im Depot des Berliner Museums bezeichnete

und, überraschenderweise, 1437 datierte Bilder des Meisters gefunden.

46 Das Beste und das Erschöpfendste, was über diese Porträtskizzen

gesagt worden ist, findet man bei Woltmann: Holbein und seine Zeit.

Leipzig 1874. 2. Aufl. Woltmann und Frisch haben auch die Berliner

Silberstiftzeichnungen publiziert; eine andere Publikation hat Dr. His

besorgt: H. Holbein d. Ä. Feder- und Silberstiftzeichnungen. Nürnberg.

3 Bände.

47 Zu der Figur dieses Knaben scheint Holbein die Anregung in

den Stichen Schongauers gefunden zu haben. Er verwendet die später

typisch gewordene Gestalt des vorwitzigen Gassenbuben mehrfach auf

dem Kaisheimer Altar, auch auf der Donaueschinger Passion, No. 48;

von Holbein ist sie wohl auf das Altarwerk des Hans Fries in Freiburg

übergegangen (nach D. Burckhardt). Auch auf einer als »westfälisch«

bezeichneten, wahrscheinlich aber mittelrheinischen Kreuztragung in

Darmstadt, No. 171, sind im Vordergrunde des sehr bemerkenswerten

Bildes zwei Strassenjungen gemalt. Auf einem Bilde in Gotha, No.

318, vom Anfange des 16. Jahrhunderts, spielt die dem sein Kreuz

schleppenden Heiland verfolgende Gassenbrut überhaupt die wichtigste

Rolle.

Das Bildnis bei den altdeutschen Meistern bis auf Dürer · 第 32 / 67 题