1. wenn von dem Ganzen und den einzelnen Gesichtsteilen nur das
Allernotwendigste, nur die ihnen zu Grunde liegende ideale Form
wiedergegeben ist, also gewissermassen für das Symbol eines
Menschenkopfes. Unter männlichen und weiblichen, Alters- und
Standes-Typus verstehe ich engere, sich selbst erklärende Begrenzungen
einer vorgeschrittenen Art dieser primitivsten Bildnisgattung;
2. wenn sich für bestimmte und in den Darstellungen häufig
wiederkehrende heilige oder profane Persönlichkeiten (Repräsentanten)
innerhalb einer Kunstperiode die gleichen Erscheinungsformen
ausgebildet haben und diese während eines längeren Zeitraums mit
unwesentlichen Veränderungen in den Kunstwerken erscheinen;
3. wenn für derartige Persönlichkeiten (Repräsentanten) eine bestimmte
Malerschule oder auch ein einzelner Meister annähernd die nämlichen
Erscheinungsformen verwendet.