Ich sollte konfirmiert werden, und da meine guten Eltern wohl meinten,
daß mir ein religiöser Halt im Leben wohlthäte, sollte diese Zeit der
Konfirmation mir besonders zu Herzen gehen.
Ich kam für den Sommer zu einem Pfarrer und Dichter.
Nachdem die mächtige Sehnsucht nach meinem reizenden Elternhaus und
all der Wärme, Liebe und Güte, dem wundervoll »Heimischen« erträglich
überwunden war, fand ich mich in einer wahrhaft beglückenden Umgebung.
Alle waren unbeschreiblich gut mit mir. Die Frau Pastorin verwöhnte
mich; sie war eine eigenartige, wie mir später bewußt wurde, eine Jean
Paulsche Gestalt, zart im Empfinden, dem Uebersinnlichen zugeneigt, dem
Humor zugänglich, lebhaft und schön.
Der Pfarrer war die Güte selbst, lebensprühend, dabei markig, kräftig
und heiter.
Im Haushalt ging es frei und ländlich zu.
Der Religionsunterricht gestaltete sich vortrefflich, mein ganzes Herz
ging mir auf. Denn der Ballast von alle dem Gelerne, Aufgesage fiel
weg. -- Mein Pastor plagte mich nicht mit Gesangbuchsliedern. Wir
unterhielten uns, er hörte geduldig meine Fragen, meine Einwendungen,
wir kamen auf dies und jenes zu sprechen. So kam es auch einmal, daß er
aufstand, an den Bücherschrank ging und den Faust herausholte.
Noch nie hatte ich einen Blick hineingethan, und er begann zu lesen. Er
las lebhaft und hinreißend.
Ich saß vor ihm, wahrhaft entrückt. Da öffnete sich die Thür, und die
Frau Pastorin trat ein und blieb, als sie hörte, was hier vorging, mit
offenem Munde in der Thür stehen.
»Ja, was fällt dir denn ein?« rief sie. »Du sollst ja Religionsstunde
halten -- das ist nicht recht von dir -- das ist nichts für das Kind.«
»Nun, ich dächte, das könnte ihr nichts schaden,« sagte mein
Pastor ganz kleinlaut, »stell' dir vor, dieses Mädchen kannte den
Osterspaziergang noch nicht einmal!« rief er und schlug das Buch zu.
Die Frau Pastorin erklärte, daß sie dies für kein Unglück halte -- »und
du hast es nun ja auch nachgeholt,« sagte sie.
Noch denselben Nachmittag rief mich die Frau Pastorin und las mir,
jedenfalls als Gegengewicht, aus einem Buche vor, das die Geschichte
der Märtyrer poetisch behandelte. Zu diesen Vorlesungen fand sich eine
alte nette Dame ein, und beide Frauen gaben sich den Schicksalen der
Märtyrer mit außerordentlicher Begeisterung hin. Die Frau Pastorin saß
manchmal wie verklärt da, und die alte Dame auch.
Die Dame fragte mich, ob dies nicht eine herrliche, gottbegnadete Zeit
gewesen sei, und ob ich mir etwas Wundervolleres vorstellen könnte, als
als Märtyrer zu leben und zu sterben.
Mir war es etwas beängstigt zu Mute, und ich wagte zu sagen, daß es
jetzt doch wohl keine Märtyrer mehr gäbe.
»Leider, leider -- nein!« rief die alte Dame schmerzlich aus.
Ich aber hatte ein tiefes Mitleid mit diesen guten Heiligen, dachte mir
immer, wie schrecklich es sei, daß sie sich bis zu Tode quälen ließen
mit der schönen Aussicht, dann in einen wundervollen Himmel zu kommen
-- und daß sie sich damit vielleicht gar verrechnet hätten -- so etwas
fürchtete ich sehr, sprach dies aber nicht aus, da die Empfindung in
mir lebte, daß man dies für sich behalten müsse.
Ich hatte noch nicht das Ewige, das Unsterbliche in mir gespürt,
dasjenige, was wert sei, nie unterzugehen, was andre Leute mit solcher
Bestimmtheit in sich vermuten und wissen und mit aller Energie
verteidigen. Ich dachte damals nie darüber nach. Wenn ich mich abends
niederlegte, sagte ich zu mir: Ob ich nun eine Nacht schlafe und nichts
von mir weiß, oder eine Ewigkeit, das bleibt sich gleich.
Damals schrieb ich auf ein Blättchen, das ich mir aufbewahrte: Einen
Augenblick bewußtlos -- eine Ewigkeit bewußtlos!
Ich habe dies dann später meiner kleinen, überspannten Käthe im
»Herzenswahn« in den Mund gelegt -- hatte aber meine Lust zum Grübeln
mit diesem Worte beruhigt und war völlig zufriedengestellt.
Das hinderte mich aber durchaus nicht, Freude an meinem
Religionsunterricht zu finden.
Ich war zu dieser Zeit sehr glücklich, lief abends mit Holzpantoffeln
durchs Dorf, die Kinder im Haus, die Mädels in der Nachbarschaft waren
mir willkommene Kameraden. Sonntags fuhr ich mit dem Pastor jedesmal
früh auf die Filiale, kehrte mit ihm bei Schulmeisters ein und ging
mit ihm zur kleinen Kirche. Er hatte dann beim Schulmeister seinen
schwarzen Talar schon angezogen und sah sehr würdig und stattlich aus.
Dann saß ich in der kleinen moderigen Kirche und sah die Bauern kommen,
indes die Schwalben zwitscherten und an den Fenstern vorüberhuschten.
Dann hörte ich meinen Pastor predigen. Die Bauern bekamen manchen
kräftigen Brocken von der Kanzel aus zugeworfen, an dem sie, im Fall
sie ihn aufhoben, eine Weile kauen sollten.
Wenn wir wieder nach Hause kamen, gab es Schokolade.
Der Tag meiner Konfirmation war sehr feierlich, die Eltern, die
Schwestern, mein Großmütterchen und unsre junge, reizende Erzieherin
kamen alle von Weimar.
Ich trug zur Feier ein weißes Kleid, und die alte Dame, die für die
Märtyrer schwärmte, hatte meine Haare gelockt und sie mit einer
Rose zusammengesteckt, versicherte mir auch nach der heiligen
Handlung -- sie hätte sich mit aller Gewalt in die Hinrichtung ihrer
Lieblingsheiligen versetzt, während ich am Altar gestanden hätte, sei
es ihr so gewesen, als wäre ich diese Heilige, und die Ceremonie eine
Hinrichtung.
Das kam mir sehr übertrieben vor.
Uebrigens gefiel mir meine Konfirmation außerordentlich, es war
mir so geheimnisvoll und gehoben zu Mute. Es wurde niemand mit mir
konfirmiert, das gefiel mir auch, und ich hatte den Tag über bei
jeder Gelegenheit die denkbar besten Vorsätze gefaßt. Alle waren so
unbeschreiblich gütig mit mir, und das stimmte mich sehr dankbar.
Freilich, daß man mir sagte, ich wäre jetzt eine erwachsene Person, das
erschien mir wenig erfreulich und auch wenig wahrscheinlich, war mir
übrigens auch gleichgültig, ich war, was ich war, und damit gut.
Der Pastor las am Abend Droste-Hülshoffs Gespenstergedichte vor, den
Grauen und die Doppelgängerin. Bis ins innerste Herz war ich davon
erschüttert, so daß ich die ganze Nacht mit den tollsten Phantasieen zu
thun hatte und mich fürchtete, wie noch nie in meinem Leben.
Die Pastorin hatte mir meine ganze Stube zur Feier dieses Tages mit
Blumen und Guirlanden wahrhaft ausgefüttert, wie ein grünes Nest.
Es war alles hier so schön und beglückend gewesen, daß ich schweren
Herzens Abschied nahm. Die Pastorin wußte nicht, was sie mir noch
Gutes anthun sollte, und steckte mir alle Taschen voll herrlicher
Aepfel. Zwei davon brachte ich unter meinem Hut unter, und die rollten
mir wieder hervor, als ich irgend jemand vom Wagen aus noch einen
Abschiedskuß gab. Sie wurden mir wieder darunter gesteckt, und ich fuhr
mit meinen Eltern davon.
Jetzt übergehe ich eine kleine Zeit; ich blieb nach wie vor
Schulmädchen, hatte aber nur bei unsrer von mir sehr geliebten jungen
Erzieherin Unterricht.
Ich besuchte das Theater hin und wieder, denn jetzt durfte ich von
unsern abonnierten Plätzen Gebrauch machen, und so begab es sich, daß
ich der Aufführung von Wagners »Tristan und Isolde« beiwohnte. Ich
war überwältigt, hingerissen, betäubt, berauscht. -- Die Gewalt in
dieser Musik erfaßte mich völlig. Kurvenals Horn durchbebte meine ganze
Seele, und ich glaubte hinsterben zu können in den gewaltigen Tönen der
Erwartung, der Angst, des Zweifels. Wundervoll empfand ich zuletzt das
Sichauflösen alles Leidens, alles Lebens.
Es war zu viel für mich gewesen, ich litt unter den mächtigen
Eindrücken, war wie berauscht. Auf dem Heimweg erschien es mir
unmöglich, jetzt das gewöhnliche Leben wieder zu beginnen. Es mußte
etwas geschehen, etwas Außergewöhnliches -- das Leben mußte sich anders
gestalten, um mich und mein Empfinden wieder aufnehmen zu können. Aber
wie, was sollte geschehen?
Ich stand vor unserm Hause im Dunkeln, voller Sehnsucht nach etwas,
was die Wunder, die ich eben durchlebt hatte, und die Alltäglichkeit
in Einklang bringen sollte, und ich dachte, daß ich zu meinem Pfarrer
gehen wollte.
Als ich hinauf zu meiner Mutter kam, bat ich sie, mich schon den
andern Morgen zu den guten Leuten reisen zu lassen. Sie erlaubte mir
dies gern; ich teilte ihr auch den Grund meiner Reise mit, der sie
einigermaßen zu wundern schien.
Am frühen Morgen fuhr ich glückselig ab. Ich war mit mir durch meinen
Entschluß wieder ins Gleichgewicht gekommen.
Als ich im stillen Dörfchen ankam, empfingen sie mich überrascht und
freundlich. Es war an einem Frühlingsnachmittag. Die Pastorin führte
mich sogleich ins Wohnzimmer, ließ Kaffee kochen, und ich traf eine
muntere Gesellschaft. Pastors hatten schon seit einigen Wochen drei
junge Mädchen zum Besuch. So ging's lustig wie immer im Hause zu.
Als ich der Pastorin während des Kaffees mein Anliegen vorbrachte
und sagte, daß ich gekommen sei, um am Sonntag das Abendmahl hier zu
nehmen, sah sie mich kopfschüttelnd an und schwieg.
»Ja, aber so etwas schreibt man doch vorher,« begann sie würdevoll.
»Was fällt dir denn ein? Weshalb bist du denn nicht heut' morgen
gekommen, um wenigstens zur allgemeinen Beichte da zu sein? So kannst
du das Abendmahl gar nicht nehmen. Was stellst du dir vor -- ohne
Beichte!«
Die gute Pastorin war in Eifer gekommen, und ich fühlte mich sehr
beschämt, weshalb, wußte ich eigentlich nicht.
»Das geht gar nicht,« sagte sie wieder entschlossen, »was sollen denn
die Leute denken? Da muß wegen dir Privatbeichte gehalten werden, und
den Leuten muß gesagt werden, daß du privatim vorbereitet worden seist.«
Denselben Nachmittag noch rief mich der gute Pastor in sein
Studierzimmer.
»Geh nur,« sagte meine gute Freundin, »und wenn du etwas auf dem Herzen
hast, sag es ihm -- und wenn es das größte Unrecht wäre, verschweigen
darfst du's nicht. -- Ich möcht' wohl wissen,« setzte sie gedankenvoll
und etwas neugierig hinzu, »weshalb du jetzt gerade das Abendmahl
nehmen willst?«
In des Pastors Zimmer brannte schon die Studierlampe, und er empfing
mich ernst und wohlwollend und feierlich. Er fragte mich, ob ich irgend
etwas auf dem Herzen hätte.
»Nein,« sagte ich.
Er fragte dieses und jenes mit sehr ernster Miene.
Ich sagte ihm aber, daß es mir sehr wohl ginge.
Er fragte mich, ob ich mit mir selbst zufrieden sei.
Ich sagte ihm, daß ich nie über mich selbst nachdächte.
Es kam nichts zu Tage, was ihn oder mich beunruhigt hätte, und da sich
zu seiner großen Verwunderung durchaus nichts fand, so erteilte er mir
nach den Worten der Bibel die Vergebung aller meiner Sünden. Da faßte
ich seine beiden Hände, sah ihn an und sagte: »Ich habe ›Tristan und
Isolde‹ gehört,« und ich sagte es wohl mit solch einem Ausdruck, daß
auch er mir in die Augen sah.
Noch immer hielt ich seine Hände, und die ganze Erregung und Bewegung
des vorigen Abends kam über mich.
»Ei du Glückspilz!« rief mein guter Pastor überrascht. »Nun setz dich
einmal hin und erzähle.«
Und ich erzählte ihm, schüttete mein ganzes Herz vor ihm aus -- und wie
er zuhörte! Er fragte und fragte und wäre für sein Leben gern dabei
gewesen; die Zeit verging uns im Umsehen. Er stand beim dritten Akte
auf und holte die Pastorin, und ich mußte mit Erzählen wieder von vorn
beginnen.
Als ich geendet hatte, sagte ich mit Thränen: »Lieber guter Pastor, ich
möchte auch irgend etwas thun, was schön ist, ich möchte irgend ein
großes Talent haben, dann erst würde ich glücklich sein.«
»Ja, mein Kind,« antwortete er, »da bitt' erst einmal um einen großen
Fleiß, das ist die Hauptsache. Wenn du auf ein Ding deinen ganzen Fleiß
verwendest, wird es dich auch interessieren, ganz gleich, was es ist.«
Ich erzählte ihm, daß ich bei Friedrich Preller zeichnete, daß es damit
aber nichts wäre. Der alte Preller lache über alles, was ich mit Müh'
und Not zu stande brächte; und wenn er sich meine Arbeit angesehen
habe, sage er gewöhnlich, ich solle es sein lassen, es wäre besser,
wenn ich mit ihm zum Kaffeetrinken käme. Das ließe ich mir dann auch
nicht zweimal sagen, und während die andern noch sich abmühten, säße
ich schon und lauerte darauf, daß der alte Preller seine wundervollen
Skizzenbücher zur Hand nehmen würde; aber selber zeichnen und bei aller
Not und Mühe nur elendes Zeug zu Tage fördern, das hielte ich für eine
Sünde.
»Ja, das ist's auch,« sage Preller selbst.
»Nun also!«
Die Feier des heiligen Abendmahls erfüllte wieder mein Herz mit
wunderbaren Schauern.
Ich grübelte nicht und gab mich ganz dem weihevollen Augenblicke
hin -- den dumpfen Klängen der Orgel, dem mystischen Gesang, den
geheimnisvollen Worten. --
Meine Seele verlangte danach, sich auf Lebenshöhen zu fühlen.
Der Zwiespalt zwischen dem alltäglichen Dasein, seiner Ruhe,
Gleichgültigkeit und leichten Befriedigung, und den tiefen Bewegungen
und Gewalten einer mächtigen Kunst hatte mich verwirrt, beunruhigt --
und ich wollte Beruhigung empfinden.
Nicht lange nach dieser Zeit begann ich in aller Unschuld das
wunderliche Spiel mit den Käuzen, von denen ich schon erzählt habe --
trieb es geheimnisvoll glückselig, hockte auf unsrer Bodentreppe und
schrieb dort nach Herzenslust -- Geschöpfe zauberte ich in mein blaues
Heft, die mir ungemein sympathisch waren; sie sprachen und thaten,
was ich wollte, was ich wünschte, und ich lebte mit ihnen im besten
Einvernehmen.
Es war ein leidenschaftliches Spiel, das ich trieb, um die Welt hätte
ich es nicht irgend jemand verraten mögen -- und dennoch verriet ich
es selbst und gewann durch diesen Verrat das höchste Glück, das das
Schicksal einer schaffensmutigen Seele zu teil werden lassen kann; ich
gewann, wie ich schon sagte, einen Lehrer und Helfer, und zwar einen
Lehrer und Helfer, wie er nicht besser zu denken war, der es verstand,
mich unverbesserlichen Faulpelz zu Fleiß und Ausdauer anzuspornen; der
mir als höchstes Ziel steckte: Wahrheit in jedem Empfinden, und eine
freie Würdigung alles Menschlichen. So kam es, daß ich ein reiches
und beglücktes Dasein kennen lernte, daß ich meinen festen, ruhigen
Weg gehen konnte. -- Meine Arbeit, meine Kunst wurde mir die stille
Zuflucht, der nichts nahen durfte, wenn das alltägliche Leben zu
stürmisch oder zu gleichgültig oder gar zu schwer werden wollte. Und
ich selbst habe mich immer gewundert, wie gerade ich zu diesem großen
Glück gekommen bin -- gerade ich, die so wenig veranlagt schien, je
etwas zu erstreben, geschweige zu erreichen.
Ich könnte manches aus meinem Leben erzählen, von guten Freunden,
getreuen Nachbarn und dergleichen, von Ereignissen aller Art, von
meiner Verheiratung, meinen Reisen, von allem Guten und Bösen, was ich
auf Erden kennen lernte, mag es fürs erste aber damit genug sein, daß
ich erzählt habe, wie ich zum Blaustrumpf wurde. Das alles ist nur
Spaß. Wie der Ernst des Lebens an mich herantrat -- der volle Ernst
-- und in seinem Gefolge Kummer und Not, wie ich die Arme nach Hilfe
ausstreckte, wie ich verzweifelte, wie ich endlich nach langer Qual
genas, davon will ich schweigen, das liegt im tiefsten Seelengrunde,
für Worte kaum erreichbar.
+Ende.+
Werke von Helene Böhlau.
=Das Recht der Mutter.= Roman. M. 6.--, geb. M. 7.50. F. Fontane &
Co., Berlin.
=Der Rangierbahnhof.= Roman. Zweite Auflage. M. 4.--, geb. M. 5.--.
F. Fontane & Co., Berlin.
=Rathsmädelgeschichten.= Vierte Auflage. M. 3.60, geb. M. 4.60. J.
C. C. Bruns, Minden i. W.
=Herzenswahn.= Roman. M. 3.60, geb. M. 4.60. J. C. C. Bruns, Minden
i. W.
=Im Trosse der Kunst.= Novellen. M. 3.60, geb. M. 4.60. J. C. C.
Bruns, Minden i. W.
=Reines Herzens schuldig.= Roman. M. 6.--, geb. M. 7.--. J. C. C.
Bruns, Minden i. W.
=Im frischen Wasser.= Roman in zwei Bänden. M. 1.--, geb. M. 1.50.
J. Engelhorn, Stuttgart.
=Novellen:= Der schöne Valentin, Die alten Leutchen. M. 5.--, geb.
M. 6.50. Gebr. Pätel, Berlin.
=Novellen:= Im Banne des Todes, Salin Kaliske, Maleen. M. 5.--,
geb. M. 6.20. W. Hertz, Berlin.
Engelhorns
Allgemeine
Romanbibliothek.
Eine Auswahl
der besten modernen Romane aller Völker.
Alle vierzehn Tage erscheint ein Band.
Preis pro Band 50 Pf. Elegant in Leinwand geb. 75 Pf.
(26 Bände jährlich. Gesamtpreis broschiert 13 Mark,
gebunden 19 M. 50 Pf.)
»=Engelhorns Allgemeine Romanbibliothek=«, die nun in ihren dreizehnten
Jahrgang tritt, hat nicht nur von Jahr zu Jahr an Beliebtheit und
Verbreitung zugenommen, sondern auch an litterarischer Bedeutung
gewonnen, so daß es nicht zu viel gesagt ist, wenn man sie heute
einen Sammelpunkt der ersten lebenden Romandichter
der Weltliteratur
nennt. -- Die »+Deutsche Dichtung+« schreibt darüber:
Es ist auch in Deutschland möglich, dem Publikum +gute Bücher
zu billigem Preis+ zu bieten und dabei weder die Autoren noch
die eigenen Interessen zu kurz kommen zu lassen, nur gehört
Wagemut und geschäftliche Tüchtigkeit dazu -- das ist die
Lehre, die der deutsche Verlagsbuchhandel aus dem Erfolg von
»Engelhorns Allgemeiner Romanbibliothek« ziehen kann, und
hoffentlich auch, sofern er sich auf seinen Vorteil versteht,
in immer größerer Auswahl ziehen wird. Als der rührige
Stuttgarter Verleger vor zwölf Jahren zuerst die bekannten
ziegelroten Bändchen -- durchschnittlich zehn Bogen guter
Ausstattung -- +zum Preise von 50 Pfennigen+ in die Welt
sandte, begriff man gar nicht, wie der Mann dies leisten könne;
schon die »Kollektion Spemann«, von welcher der Band eine Mark
kostete, war dem Publikum, wie den Verlegern als unerhörtes
Wagnis erschienen, und nun gar dasselbe -- nur den Einband
abgerechnet -- für die Hälfte! Heute, nach zwölf Jahren, ist
die »Allgemeine Romanbibliothek« so bekannt und verbreitet,
daß eine Empfehlung des vortrefflichen Unternehmens fast
überflüssig erscheint.
Die bisher erschienenen, in dem nachfolgenden Verzeichnis aufgeführten
Romane können fortwährend durch jede Buchhandlung zum Preise von =50
Pf.= für den broschierten und =75 Pf.= für den gebundenen Band bezogen
werden.
Erster Jahrgang.
=Der Hüttenbesitzer.= Von _Georges Ohnet_. Aus dem Französ. 2 Bände.
=Aus Nacht zum Licht.= Von _Hugh Conway_. Aus dem Englischen.
=Zéro.= Eine Geschichte aus Monte Carlo. Von Mrs. _Praed_. Aus dem
Englischen.
=Wassilissa.= Von _Henry Gréville_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Vornehme Gesellschaft.= Von _H. Aïdé_. Aus dem Englischen.
=Gräfin Sarah.= Von _G. Ohnet_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Unter der roten Fahne.= Von Miß _M. E. Braddon_. Aus d. Englischen.
=Abbé Constantin.= Von _L. Halévy_. Aus dem Französischen.
=Ihr Gatte.= Von _G. Verga_. Aus dem Italienischen.
=Ein gefährliches Geheimnis=. Von _Charles Reade_. Aus d. Engl. 2
Bde.
=Gérards Heirat.= Von _André Theuriet_. Aus dem Französischen.
=Dosia.= Von _Henry Gréville_. Aus dem Französischen.
=Ein heroisches Weib.= Von _J. J. Kraszewski_. Aus dem Polnischen.
=Eheglück.= Von _W. E. Norris_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Schiffer Worse.= Von _Alex. Kielland_. Aus dem Norwegischen.
=Ein Ideal.= Von _Marchesa Colombi_. Aus dem Italienischen.
=Dunkle Tage.= Von _Hugh Conway_. Aus dem Englischen.
=Novellen= von _Hjalmar Hjorth Boyesen_. +Glitzer-Brita.+ --
+Einer, der seinen Namen verlor.+ Deutsch von +Friedrich
Spielhagen+. -- +Ein Ritter vom Danebrog.+ Aus dem Englischen.
=Die Heimkehr der Prinzessin.= Von _Jacques Vincent_. Aus d.
Französ.
=Ein Mutterherz.= Von _A. Delpit_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
Zweiter Jahrgang.
=Der Steinbruch.= Von _G. Ohnet_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Helene Jung.= Von _Paul Lindau_.
=Maruja.= Von _Bret Harte_. Aus dem Englischen.
=Die Sozialisten.= Aus dem Englischen.
=Criquette.= Von _L. Halévy_. Aus dem Französischen.
=Der Wille zum Leben. -- Untrennbar.= Von _Adolf Wilbrandt_.
=Die Illusionen des Doktor Faustino.= Von _Valera_. Aus d. Span.
=Zu fein gesponnen.= Von _B. L. Farjeon_. Aus dem Englischen. 2
Bände.
=Gift.= Von _Alexander Kielland_. Aus dem Norwegischen.
=Fortuna.= Von _Alexander Kielland_. Aus dem Norwegischen.
=Lise Fleuron.= Von _G. Ohnet_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Aus des Meeres Schaum. -- Aus den Saiten einer Baßgeige.= Von
_Salvatore Farina_. Aus dem Italienischen.
=Auf der Woge des Glücks.= Von _Bernhard Frey_. (+M. Bernhard.+)
=Die hübsche Miß Neville.= Von _B. M. Croker_. Aus dem Engl. 2 Bde.
=Die Verstorbene.= Von _Octave Feuillet_. Aus dem Französischen.
=Mein erstes Abenteuer und andere Geschichten.= Von _Hans Hopfen_.
=Ihr ärgster Feind.= Von Mrs. _Alexander_. Aus d. Englischen. 2 Bde.
=Ein Fürstensohn. -- Zerline.= Von _Claire von Glümer_.
=Von der Grenze.= Novellen von _Bret Harte_. Aus dem Englischen.
=Eine Familiengeschichte.= Von _Hugh Conway_. Aus d. Englischen. 2
Bde.
Dritter Jahrgang.
=Die Versaillerin.= Von _Ernst Remin_. 2 Bände.
=In Acht und Bann.= Von Miß _M. E. Braddon_. Aus dem Englischen.
=Die Tochter des Meeres.= Von _Johanne Schjörring_. Aus dem
Dänischen.
=Lieutenant Bonnet.= Von _Hector Malot_. Aus d. Französ. 2 Bände.
=Pariser Ehen.= Von _E. About_. Aus dem Französischen.
=Hanna Warners Herz.= Von _Florence Marryat_. Aus d. Englischen.
=Eine Tochter der Philister.= Von _Hjalmar Hjorth Boyesen_. Aus dem
Englischen. 2 Bände.
=Savelis Büßung.= Von _Henry Gréville_. Aus dem Französischen.
=Die Damen von Croix-Mort.= Von _Georges Ohnet_. Aus d. Französ. 2
Bände.
=Die Glocken von Plurs.= Von _Ernst Pasqué_.
=Fromont junior und Risler senior.= Von _Alphonse Daudet_. Aus dem
Französischen. 2 Bände.
=Der Genius und sein Erbe.= Von _Hans Hopfen_.
=Ein einfach Herz.= Von _Charles Reade_. Aus dem Englischen.
=Baccarat.= Von _Hector Malot_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Mein Freund Jim.= Von _W. E. Norris_. Aus dem Englischen.
=Hanna.= Von _Heinr. Sienkiewicz_. Aus dem Polnischen.
=Das beste Teil.= Von _Léon de Tinseau_. Aus dem Französischen.
=Lebend oder tot.= Von _Hugh Conway_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Die Familie Monach.= Von _Robert de Bonnières_. Aus dem Französ.
Vierter Jahrgang.
=Eine neue Judith.= Von _H. Rider Haggard_. Aus d. Englischen. 2
Bde.
=Schwarz und Rosig.= Von _Georges Ohnet_. Aus dem Französischen.
=Das Tagebuch einer Frau.= Von _Octave Feuillet_. Aus dem Französ.
=Jahre des Gärens.= Von _Ernst Remin_. 2 Bände.
=Gute Kameraden.= Von _H. Lafontaine_. Aus dem Französischen.
=Die Töchter des Commandeurs.= Von _Jonas Lie_. Aus dem Norweg.
=Zita.= Von _Hector Malot_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Die Erbschaft Xenias.= Von _Henry Gréville_. Aus dem Französischen.
=Kinder des Südens.= Von _Rich. Voß_.
=Daniele Cortis.= Von _A. Fogazzaro_. Aus dem Italienischen. 2
Bände.
=Die Herz-Neune.= Von _B. L. Farjeon_. Aus dem Englischen.
=Sie will.= Von _Georges Ohnet_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Die Kinder der Excellenz.= Von _Ernst v. Wolzogen_.
=Um den Glanz des Ruhmes.= Von _Salvatore Farina_. Aus dem Ital.
=Der Nabob.= Von _Alphonse Daudet_. Aus dem Französischen. 3 Bände.
=Der kleine Lord.= Von _F. H. Burnett_. Aus dem Englischen.
=Der Prozeß Froideville.= Von _André Theuriet_. Aus d.
Französischen.
=Stella.= Von Miß _M. E. Braddon_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
Fünfter Jahrgang.
=Robert Leichtfuß.= Von _Hans Hopfen_. 2 Bände.
=Der Unsterbliche.= Von _Alphonse Daudet_. Aus dem Französischen.
=Lady Dorotheas Gäste.= Von _Ouida_. Aus dem Englischen.
=Marchesa d'Arcello.= Von _Memini_. Aus dem Italienischen. 2 Bände.
=Was der heilige Joseph vermag.= Aus dem Französischen.
=Alessa. -- Keine Illusionen.= Von _Claire von Glümer_.
=Wie in einem Spiegel.= Von _F. C. Philips_. Aus d. Englischen. 2
Bände.
=Schnee.= Von _Alexander Kielland_. Aus dem Norwegischen.
=Jean Mornas.= Von _Jules Claretie_. Aus dem Französischen.
=Auf der Fährte.= Von _H. F. Wood_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Satisfaction. -- Das zersprungene Glück. -- La Speranza.= Von
_Alexander Baron von Roberts_.
=Die Scheinheilige.= Von _Karoline Gravière_. Aus dem Französischen.
=Doktor Rameau.= Von _Georges Ohnet_. Aus dem Französ. 2 Bände.
=Frau Regine.= Von _Emil Peschkau_.
=Zwei Brüder.= Von _Guy de Maupassant_. Aus dem Französischen.
=Mein Sohn.= Von _Salvatore Farina_. Aus dem Italienischen. 2 Bände.
=Dosias Tochter.= Von _Henry Gréville_. Aus dem Französischen.
=Der Lotse und sein Weib.= Von _Jonas Lie_. Aus dem Norwegischen.
=Numa Roumestan.= Von _Alphonse Daudet_. Aus dem Französischen. 2
Bände.
Sechster Jahrgang.
=Die tolle Komteß.= Von _Ernst v. Wolzogen_. 2 Bände.
=Eine Sirene.= Von _Léon de Tinseau_. Aus dem Französischen.
=Jack und seine drei Flammen.= Von _F. C. Philips_. Aus dem
Englischen.
=Mr. Barnes von New-York.= Von _A. C. Gunter_. Aus d. Engl. 2 Bde.
=Gertruds Geheimnis.= Von _André Theuriet_. Aus dem Französischen.
=Wunderbare Gaben und andere Geschichten.= Von _Hugh Conway_. Aus
dem Englischen.
=Letzte Liebe.= Von _Georges Ohnet_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Die Sabinerin. -- Felice Leste. -- Die Mutter der Catonen.= Von
_Richard Voß_.
=Mia.= Von _Memini_. Aus dem Italienischen.
=Diana Barrington.= Von _B. M. Croker_. Aus d. Englischen. 2 Bände.
=Der reine Thor.= Von _Karl v. Heigel_.
=Ein Kirchenraub. -- Junge Liebe.= Von _H. Pontoppidan_. Aus dem
Dänischen.
=Die Könige im Exil.= Von _Alphonse Daudet_. Aus d. Französ. 2
Bände.
=Die verhängnisvolle Phryne.= Von _F. C. Philips_ u. _C. J. Wils_.
Aus dem Englischen.
=Serguis Panin.= Von _Georges Ohnet_. Aus d. Französischen. 2 Bände.
=Achtung Schildwache!= und andere Geschichten. Von _Mathilde
Serao_. Aus dem Italienischen.
=Salonidylle.= Von _H. Rabusson_. Aus dem Französischen.
=Mr. Potter aus Texas.= Von _A. C. Gunter_. Aus dem Engl. 2 Bände.
=Ein gefährliches Werkzeug.= Von _D. C._ u. _H. Murray_. Aus d.
Engl.
Siebenter Jahrgang.
=Preisgekrönt.= Von _Alexander Baron von Roberts_. 2 Bände.
=Die Seele Pierres.= Von _Georges Ohnet_. Aus dem Französischen.
=Zum Kinderparadies.= Von _André Theuriet_. Aus dem Französischen.
=Imogen.= Von _Hamilton Aïdé_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Port Tarascon.= Von _Alphonse Daudet_. Aus dem Französischen.
=Ein Mann von Bedeutung.= Von _Anthony Hope_. Aus d. Englischen.
=Ohne Liebe.= Von _Fürst Galitzin_. Aus dem Russischen. 2 Bände.
=Die Erbin.= Von _W. E. Norris_. Aus dem Englischen.
=Die kühle Blonde.= Von _Ernst v. Wolzogen_. 2 Bände.
=Mein Pfarrer u. mein Onkel.= Von _Jean de la Brète_. Aus d.
Französ.
=Der Mönch von Berchtesgaden= und andere Erzählungen. Von _Rich.
Voß_.
=Oberst Quaritch.= Von _H. Rider Haggard_. Aus dem Engl. 2 Bände.
=Noras Roman.= Von _Emil Peschkau_.
=Auf Vorposten= und andere Geschichten. Von _F. de Renzis_. Aus dem
Italienischen.
=Versiegelte Lippen.= Von _Léon de Tinseau_. Aus d. Französ. 2
Bände.
=Aus den Papieren eines Wanderers.= Von _Jefferey C. Jeffery_. Aus
dem Englischen.
=Mein Onkel Scipio.= Von _André Theuriet_. Aus dem Französischen.
=Wie's im Leben geht.= Von _A. Delpit_. Aus dem Französischen. 2
Bde.
=Verhängnis.= Von _F. de Renzis_. Aus dem Italienischen.
Achter Jahrgang.
=Irgend ein Anderer.= Von _B. M. Croker_. Aus d. Englischen. 2
Bände.
=Fräulein Reseda. -- Ein Mann der Erfolge.= Von _Julien Gordon_.
Aus dem Englischen.
=Künstlerehre.= Von _Octave Feuillet_. Aus dem Französischen.
=In frischem Wasser.= Von _Helene Böhlau_. 2 Bände.
=Die geprellten Verschwörer.= Von _W. E. Norris_. Aus dem
Englischen.
=Daphne.= Nach ~A Diplomat's Diary~ von _Julien Gordon_, deutsch
bearb. von +Friedrich Spielhagen+.
=Ein Genie der That.= Von _Ernst Remin_. 2 Bände.
=Mischa.= Von _Marguerite Poradowska_. Aus dem Französischen.
=Der Thronfolger.= Von _Ernst von Wolzogen_. 2 Bände.
=Im Reisfeld. -- Ohne Liebe.= Von _Marchesa Colombi_. Aus d. Ital.
=Eine Künstlerin.= Von _Jeanne Mairet_. Aus dem Französischen.
=Miß Niemand.= Von _A. C. Gunter_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Marienkind.= Von _Paul Heyse_.
=Schwarzwaldgeschichten.= Von _Hermine Villinger_.
=Jack.= Von _Alphonse Daudet_. Aus dem Französischen. 3 Bände.
=Der schwarze Koffer.= Aus dem Engl.
=Der Affenmaler.= Von _Jeanne Mairet_. Aus dem Französischen.
=Schwer geprüft.= Von _J. Masterman_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
Neunter Jahrgang.
=Im Schuldbuch des Hasses.= Von _G. Ohnet_. Aus d. Französ. 2 Bde.
=Meine offizielle Frau.= Von _Col. Richard Henry Savage_. Aus d.
Engl.
=Sein Genius.= Von _Claus Zehren_.
=Ein Zugvogel.= Von _B. M. Croker_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Violette Merian.= Von _Augustin Filon_. Aus dem Französischen.
=Fräulein Kapitän.= Eine Eismeergeschichte von _Max Lay_.
=Ein puritanischer Heide.= Von _Julien Gordon_. 2 Bände. Aus dem
Englischen.
=Das Stück Brot und andere Geschichten.= Von _François Coppée_. Aus
dem Französischen.
=In der Prairie verlassen.= Von _Bret Harte_. Aus dem Englischen.
=Zwischen Lipp' und Kelchesrand.= Von _Charles de Berkeley_. Aus
dem Französischen. 2 Bände.
=Mein erster Klient und andere Geschichten.= Von _Hugh Conway_. Aus
dem Englischen.
=Auf steinigen Pfaden.= Von _Léon de Tinseau_. Aus dem
Französischen.
=Heimatlos.= Von _Hector Malot_. 3 Bände. Aus dem Französischen.
=Baronin Müller.= Von _R. v. Heigel_.
=In guter Hut.= Von _Jeanne Mairet_. Aus dem Französischen.
=Das Kind.= Von _Ernst Eckstein_.
=Das Haus am Moor.= Von _Florence Warden_. Aus d. Englischen. 2 Bde.
=Giovannino oder den Tod! -- Dreißig Prozent.= Von _Mathilde
Serao_. Aus dem Italienischen.
=Des Seemanns Tagebuch.= Von _Gustave Toudouze_. Aus dem Französ.
Zehnter Jahrgang.
=Das Geheimnis des Hauslehrers.= Von _Victor Cherbuliez_. Aus dem
Französischen. 2 Bände.
=Das wandernde Licht.= Von _Ernst von Wildenbruch_.
=Einer alten Jungfer Liebestraum.= Von _Alan St. Aubyn_. Aus dem
Englischen.
=Schatten.= Von _Ossip Schubin_.
=Unerwartet.= Von _B. M. Croker_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Ein Opfer.= Von _Karl E. Franzos_.
=Die Möwe.= Von _Zacharias Nielsen_. Aus dem Dänischen. 2 Bände.
=Geopfert.= Von _George Simmy_. Aus dem Französischen.
=Unheimliche Geschichten.= Von _Dick-May_. Aus dem Französischen.
=Margarete und Ludwig.= Von _Frieda Freiin von Bülow_. 2 Bände.
=Die Herzogstochter.= Von _Mrs. Oliphant_. Aus dem Englischen.
=Briefe aus meiner Mühle.= Von _Alphonse Daudet_. Aus d. Französ.
=Erinnerungen einer Schwiegermutter.= Von _George R. Sims_. Aus dem
Englischen. 2 Bände.
=Lou.= Von _Alexander Baron von Roberts_.
=Hof Gilje.= Von _Jonas Lie_. Aus dem Norwegischen.
=Don Cirillos Hut.= Von _Emilio de Marchi_. Aus d. Italienischen. 2
Bde.
=Jean von Kerdren.= Von _Jeanne Schultz_. Aus dem Französischen.
=Unter Bauern.= Von _Hermine Villinger_.
=Prinz Schamyls Brautwerbung.= Von _R. H. Savage_. Aus dem Engl. 2
Bände.
Elfter Jahrgang.
=Das Recht des Kindes.= Von _Georges Ohnet_. Aus dem Fränzös. 2
Bände.
=Ein schlechter Mensch.= Von _A. von Gersdorff_.
=Mademoiselle.= Von _F. M. Peard_. Aus dem Englischen.
=Kosmopolis.= Von _Paul Bourget_. Aus dem Französischen. 2 Bände.
=Eine schnurrige Geschichte.= Von _Frank R. Stockton_. Aus d. Engl.
=Die wahren Reichen.= Von _François Coppée_. Aus dem Französischen.
=Simson und Delila.= Von _Annie Bock_. 2 Bände.
=Die gelbe Rose.= Von _Maurus Jókai_. Aus dem Ungarischen.
=Verloren.= Von _Henry Gréville_. Aus dem Französischen.
=Zwei Herren.= Von _B. M. Croker_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Eine Schultragödie.= Von _Edmondo de Amicis_. Aus dem
Italienischen.
=Schiffe, die nachts sich begegnen.= Von _Beatrice Harraden_. Aus
d. Engl.
=Susi.= Von _Friedrich Spielhagen_. 2 Bände.
=Tim.= Aus dem Englischen.
=Frauen.= Von _Anna Munch_. Aus dem Norwegischen.
=Die alte Geschichte.= Von _Charles de Berkeley_. Aus d. Französ. 2
Bde.
=Der Sänger.= Von _Karl v. Heigel_.
=Möblierte Wohnungen.= Von _George R. Sims_. Aus dem Englischen.
=Tante Anna.= Von _W. R. Clifford_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
Zwölfter Jahrgang.
=Die Erbschleicherinnen.= Von _Ernst v. Wolzogen_. 2 Bände.
=Der Kameenknopf.= Von _Rodrigues Ottolengui_. Aus dem Englischen.
=Die Cigarette und andre Geschichten.= Von _Jules Claretie_. Aus
dem Französischen.
=Dodo.= Von _E. F. Benson_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
=Die Brüder.= Von _Claus Zehren_.
=Pflichtgefühl.= Von _W. D. Howells_. Aus dem Englischen.
=Revanche!= Von _Alexander Baron von Roberts_. 2 Bände.
=Pinsel und Meißel.= Von _Teodoro Serrao_. Aus dem Englischen.
=Schwere Frage.= Von _A. v. Gersdorff_.
=Das Magdalenenhaar.= Von _Jean Rameau_. Aus dem Französischen. 2
Bände.
=Der Verkauf einer Seele.= Von _F. Frankfort Moore_. Aus d.
Englischen.
=Wandelbilder.= Von _Richard Henry Savage_. Aus dem Englischen.
=Selbstgerecht.= Von _Friedrich Spielhagen_. 2 Bände.
=Roman-Studien.= Von _Jerome K. Jerome_. Aus dem Englischen.
=Jugendstürme.= Von _Karl Busse_.
=Eine Familienähnlichkeit.= Von _B. M. Croker_. Aus dem Englischen.
2 Bände.
=Verbotene Frucht.= Von _Henning van Horst_.
=Gold und Ehre.= Von _Otto M. Moeller_. Aus dem Dänischen.
=Eine gelbe Aster.= Von _Jota_. Aus dem Englischen. 2 Bände.
Dreizehnter Jahrgang.
=Villa Falconieri.= Von _R. Voß_. 2 Bde.
Mit wahrhaft berauschender Glut der Schilderung zaubert uns der
berühmte Dichter in seinem prächtigen Roman den Frühling der
Campagna di Roma und des Albanergebirgs mit seiner märchenhaften
Blumenfülle vor Augen, und mächtig ergreift uns das Schicksal der
Menschen voll Leidenschaft, die er in dieser großartigen, stil- und
stimmungsvollen Umgebung lieben und leiden läßt.
=Die Tochter des Abgeordneten.= Von _Georges Ohnet_.
In diesem glänzend geschriebenen Roman bietet +Ohnets+ vielseitiges
und fruchtbares Talent eine seiner reifsten Früchte. Die große
Schar der Freunde und Verehrer des gefeierten Erzählers wird dieses
Buch namentlich auch darum noch vermehren, weil es sich auch zur
Lektüre für junge Mädchen eignet.
=Die Siegerin.= Von _Hans Hopfen_.
Einem neuen Buche von Hans Hopfen können wir keine bessere
Empfehlung mit auf den Weg geben als die, daß es ein »echter
Hopfen« ist.
=Eine dritte Person.= Von _B. M. Croker_. Aus dem Englischen. 2
Bände.
Ein Abglanz der Sonne Indiens, dem Schauplatze der meisten
Crokerschen Romane, durchwärmt und verklärt gleichsam die
Geschichten dieser mit Recht so beliebten Erzählerin und verleiht
ihnen einen romantischen Schimmer, der den Leser unwiderstehlich
gefangen nimmt.
=Flederwischs Heirat.= Von _Gyp_. Aus dem Französischen.
Die Heldin dieser Geschichte, der »Flederwisch«, ist ein
entzückendes Geschöpfchen, dessen köstliche Naivetät und neckischer
Humor wahrhaft herzerfrischend wirken.
=Eine internationale Ehe.= Von _Madame Bigot_. Aus dem Englischen.
Ein glücklich gewählter Stoff, ein interessantes, gut beobachtetes
Milieu und eine reich bewegte Handlung vereinigen sich in diesem
flott geschriebenen Roman zu einem wohlgelungenen, wirkungsvollen
Ganzen.
=Sich selber treu.= Von _M. Gerbrandt_. 2 Bände.
Warmherzige Menschen von reich entwickeltem Gefühlsleben treten
uns in diesem hochgestimmten Roman entgegen, in dem sich die
begabte Verfasserin als eine Seelenkennerin von feiner poetischer
Empfindung und abgeklärter Kunstanschauung erweist.
=Islandfischer.= Von _Pierre Loti_. Aus dem Französischen.
Mit der Einreihung von Lotis berühmten Roman, diesem Hohenlied der
See und der Liebe, in unsere Sammlung erfüllen wir einen Wunsch
vieler unserer Leser.
=Ratsmädel- und altweimarische Geschichten.= Von _Helene Böhlau_.
Wahre Kabinettstücke stimmungsvoller Kleinmalerei und gemütvollen,
schalkhaften Humors sind auch diese neuen +Böhlau+schen
Ratsmädelgeschichten, in denen wir einen Hauch aus Weimars großer
Zeit verspüren.
Die nachstehenden Romane sind auch in einer zu =Geschenken ganz
besonders geeigneten=