Kapitel XXXII

Der Damm um das Wiesenland war schon im vorigen Jahre von Lars und

Peter gebaut worden. Der kleine Klaus hatte wacker mitgeholfen. Es

war ein großer, starker Junge für sein Alter und ebenso ein stiller

Arbeiter wie sein Vater. Eine Kuh hatten Lars und Peter noch gemeinsam

gekauft, ehe das Unglück mit dem Dampfer ihnen den Mut hatte nehmen

können. Nun gingen die Kuh und ein paar Ziegen auf der Wiese, und die

Milch brachte einiges Geld. Auch der Seegrasverkauf und die Tischlerei

brachten Lars manches ein, und gegen den Winter war die Schuld schon

fast abgezahlt.

Die ersten Monate des Heringsfanges waren gut. Dann aber kam eine

grimmige Kälte. Unter der feinen Schneedecke lagen weit und still die

weich gebetteten Koppeln, und unsäglich blau leuchteten die Wasserarme

dazwischen auf.

Kalt und kälter blitzte das harte Blau, und dann war es mit eins aus

mit der Fischerei, denn die Bucht stand mit Eis.

So ein Aussetzen der Arbeit war jetzt eine arge Sache bei der kaum

gedeckten Schuld. Peter stand schimpfend auf dem Rick; denn auch er

hatte ein großes Teil seiner Ersparnisse verloren. Aber Lars sagte

nichts.

Die Kinder merkten es an diesem Weihnachten, daß bei den Eltern

nicht alles so war wie sonst. Dora hatte das Weihnachtsessen knapper

gerichtet, und auch der stämmige Klaus Asmussen war mit der Feier bei

seinen Eltern nicht so recht zufrieden.

Am Weihnachtsabend saßen sie aber alle in der lieben alten

Strohdachhütte bei Großmutter. Da grämten sie sich nicht weiter.

Draußen ächzte und klapperte der eisige Ostwind, und es heulte im

Schornstein wie ein Wesen in quälender Not. Aber um die kleine Lampe

saßen sie gedrängt und warm.

Auf Großmutters Gesicht war heute so etwas Feierliches, wenn sie den

Kaffee auf den Tisch stellte oder den Kuchen hereintrug. Man konnte gar

nicht vergessen, daß heute etwas ganz Besonderes war.

„Wenn uns nun Großvater ein Weihnachtslied hätte spielen können,“

sagte Trina. Und dann sahen sie still nach dem Harmonium hin, von dem

sich Großmutter nicht hatte trennen können. Da mußte es Klaus auf der

Harmonika tun, und Doras Kinder stimmten ein, und der kleine Raum

zitterte von dem hellen, lauten Klingen.

Lars war sehr still, aber er sah zufrieden aus.

Er saß hart am kleinen Fenster und stützte den Ellbogen auf das

Fensterbrett. Eine Weile sah er hinaus in die finstere Nacht und

friedlich, wie Weihnachtsglocken, ging es ihm durch den Sinn, was Jakob

Lind ihm vorgestern gesagt hatte: „Karen kommt übers Fest zu uns.“ Lars

würde Karen nicht sehn -- aber sie war da. Karen war wieder in Aalby.

Und dann sprachen sie mit ihm, und er antwortete. Und es war eine Milde

in seiner Art, wie sie erst in den letzten Jahren im großen, starken

Lars aufgewacht war.

* *

*

Bald nach Weihnachten drehte sich der Wind nach Südwest, und über die

klare, harte Bläue zogen graue Dünste. Es fiel von Zeit zu Zeit ein

wenig Schnee, und in den letzten Nächten hatte es Rauhreif gegeben.

Am frühen Morgen ging Lars nach dem Rick hinunter, um nach dem Eis zu

sehen.

Sehr still und glitzerig lag die Winterwelt. Lars hörte kaum seinen

eigenen Tritt im frischen Schnee.

So still war es auch in ihm geworden, ging ihm der Gedanke durch den

Kopf. Immer so gerade vor sich hin ging Lars Asmussen. Nicht, daß er

ein helles Ziel sah, auf das er zuschritt, aber weil er sich selbst

treu geblieben war und auf seinem eigenen Wege ging, darum war er so

ruhig geworden. In den harten Jahren des Mühens und des mühseligen

Grübelns war ihm endlich eine Antwort gekommen aus der großen Ordnung

heraus. Die trug er tief hineinversenkt in seiner schweigenden Seele.

Selbst Lars Asmussen wagte kaum daran zu rühren. Aber seit sie ihm

geworden war, da wankte er nicht mehr.

Lars war so tief in Gedanken, daß er fast erschrak, als ihn Peter

anrief. „Der Eisbrecher ist heute endlich wieder los gegangen,“ sagte

Peter.

„Dann können wir in der Rinne heute nachmittag fischen,“ sagte Lars,

und es blitzte auf in seinen Augen.

„Wir wollen doch lieber warten, bis die Dampfer die Rinne ordentlich

ausgefahren haben. Auf einmal dreht sich der Wind, und wir kriegen das

Treibeis an den Hals.“

„Naa,“ sagte Lars, „ans Leben wird’s jawohl nicht gleich gehen!“

„Lars, du bist jetzt verrückt mit der Arbeit. Das hat ja keinen Zweck,

so ein Quälen auf Tod und Leben.“

„Ich weiß nicht, Peter, aber mir ist jetzt immer so, als ob das alles

einen Zweck hat, was so im Ernst gearbeitet wird. Wenn man’s auch nicht

gleich merkt.“

Peter sah ihn an: „Meinst du etwa, daß das Ganze mit der Vereinigung

und so was alles doch einen Sinn gehabt hat und einmal wieder zurecht

kommt?“

„Ich weiß nicht, Peter, aber ich glaube das wohl. Das hat einmal Leben

gehabt und Wurzel geschlagen, nun wird’s zu seiner Zeit schon wieder

ausschlagen. Totkriegen können sie so einen Gedanken nicht, wenn er

lebendig ist.“

„Hmm!“ machte Peter nachdenklich. „Christen Matthies hat mir Sonntag

gesagt, drüben sprächen sie eher mehr davon als früher, und auf Kords

schimpften immer mehr. Sein könnte es ja.“

„Na vielleicht erlebe ich’s nicht mehr,“ sagte Lars und sah in das

graue Wolkengeschiebe hinein: „Sieh, da kommt wahrhaftig ein bißchen

Sonne durch, und der Schnee fängt auch an zu kleben. Glaubst du, daß

die zwei andern bange sind, in der Rinne zu fischen?“

Peter hob bedenklich die Schultern und rauchte in langen Zügen.

Die andern schüttelten alle die Köpfe, als sie davon hörten, aber sie

gingen am Nachmittag doch mit.

Es war böiges Wetter geworden. Zwischen den türmenden Wolkenmassen

schwammen manchmal grünlich lichte Ätherseen, und die Sonne brach

heraus und umriß die finsteren Riesengebilde mit grellem Gold. In den

Dampferrinnen hatten sich viele Heringe zusammengezogen, und die Männer

arbeiteten angestrengt.

Einmal rief Peter herüber, daß der Wind schon zweimal umgesprungen sei.

„Wir können bald mitten im Treibeis sitzen!“ Aber auch die anderen

Männer wollten nicht vom guten Fang lassen. Und sie vertrauten auf ihre

festen Boote.

Hier und da krachte es dumpf gegen die Planken, aber die Männer

arbeiteten schweigend weiter und achteten nur, daß keine von den großen

Schollen das Netz zerriß.

Klarer und weiter wurden die goldgrünen Ätherseen, je tiefer die Sonne

sank, und die Kälte wurde wieder beißend scharf. Die nassen Bretter

fingen an schlüpfrig zu werden, denn es fror. Die vereisten Taue

schnitten in die Hand.

„Peter, was meinst du, der letzte Zug?“ rief Lars nach dem andern Boote

hinüber.

„Ja, besser -- der letzte Zug!“ kam es zurück. -- Sie mußten tüchtig

ziehn. Es war ein guter Zug, und das Netz war schwer von Eis. Christen

Matthies war heute bei Lars im Boot. Lars wollte dem Alten die schwere

Arbeit erleichtern. Er spannte jede Muskel. Aber nach dem schweren

Quälen und Mühen der letzten Monate war Lars’ Körper nicht so stahlhart

wie sonst. Er spannte und zog und trat mit dem rechten Fuße zurück. Die

Bohlen waren jetzt spiegelndes Eis. -- Der Hacken glitt ab. Er wollte

sich halten, aber er griff vorbei. Mit der Wucht des schweren, langen

Körpers schlug er zurück, und die im andern Boot sahen, wie er über

Bord ging. Sie waren gleich heran. Sie sahen wie er sich heraufkämpfte,

aber die schweren hölzernen Fischerstiefel zogen ihn herunter. Wieder,

wie damals als Junge, hatte Peter das Zeug abgerissen und war in das

Eiswasser getaucht. Er öffnete die Augen im grünen Dämmern, daß ihn

mit atemraubender Kälte umgab. -- Da war etwas Großes, Dunkles. -- Er

griff hinein und ruderte mächtig mit dem freien Arm und den Beinen. --

So tauchte er herauf. -- Es war wie ein Krampf in seiner Brust von der

eisigen Kälte, daß er nach Atem rang. Aber der Bootrand war dicht zur

Hand.

Wie sie sich mühten und quälten, bis sie den reglosen, schweren Körper

im Boote hatten!

Dann kniete sich Peter in seinem triefenden Zeuge über ihn hin und

versuchte, ihn wieder zu beleben. Lars hatte nur wenig Seewasser in

sich. Aber er regte sich nicht.

Da fing Christen Matthies an, ihn zu betasten und seine Glieder

anzufühlen. Mit eins tat er einen leisen Ruf und Peter ließ Lars’

Arme los und sah auf. Da zeigte der Alte auf eine Stelle zwischen den

nassen Haaren dicht über der Schläfe, die dunkel und klebig war von

Blut. Es mußte von den schweren Eisschollen sein. Und Christen Matthies

traurige Augen lagen still auf dem reglos edlen Gesicht mit den

festgeschlossenen Augen. Aber Peter zog die Brauen nur finster zusammen

und sah Christen Matthies ungeduldig an. -- Dann mühte er sich weiter.

Sie rieben ihn mit Branntwein und zwängten Branntwein zwischen die

festgeschlossenen Lippen hinein. Und immer wieder versuchte es Peter

mit den Atemübungen. Und dann legte er wieder den Kopf auf Lars’ Brust

und horchte. Aber da blieb alles ganz still. Christen Matthies half

immerfort, aber er sah noch trauriger aus als sonst, und die andern

beiden wußten, was er dachte. Sie mühten sich lange, aber in die

reglosen Züge kam nur noch stärker der Ausdruck ruhevollen Fernseins,

und es war da keine Regung.

Dann war’s endlich, daß Peter sich aufrichtete und den andern ins

Gesicht sah. Und seine Augen sahen hohl und dunkel aus. -- Und dann

zogen sie das andere Boot heran, und Christen und der andere stiegen

hinüber.

Peter ruderte ein Stück voraus.

Wie urgewaltige Gletscherberge türmten die Wolkenmassen weißblendend

ins Abendlicht hinauf. Eisig klares Scheinen schwamm über der

Winterflut. Ein feierlich verhaltenes Abendlicht gab ihm seinen Glanz.

Aber zwischen dem goldumrissenen Urgeschiebe am Himmel blitzten

strahlende Lichtstraßen tief ins Abendgold hinein. Und das dunkle

Boot glitt langsam dahin. Und fast wie in Ehrfurcht blieb das andere

zurück. Und der schweigende Mann an den Riemen hatte die Lippen fest

zusammengedrückt und sah in die Abendwolken hinein.

Vom Rick ging der alte, traurige Fischer voraus zu Mutter Stina, um es

ihr zu sagen; denn ihr Haus lag nah.

Dann klangen die schweren, dumpfen Tritte der beiden andern durch den

Garten. Mutter Stina machte die Tür auf und trat zur Seite. -- Und dann

trugen sie ihn in die Heimhütte unter das Strohdach und legten ihn auf

Klaas Klaaßens Bett. Mutter Stina schob einen Stuhl her und setzte sich

neben ihn und nahm seine Hand in ihre beiden alten Hände.

Nachher kamen die andern -- Trina und Klaus und Dora und Mutter Lassen.

Der kleine Klaus stellte sich gleich zu Großmutter hin und legte seinen

festen, starken Jungenarm um ihren Hals. So blieb er stehen.

Auch der Arzt kam späterhin, aber er sagte nur, daß es so sei.

Da weinte Mutter Lassen laut auf, und ihr heulendes Klagen schnitt in

die Stille. Peter saß immer am Fenster, den Kopf sehr tief in die Hand

gestützt. Er stand auf und nahm seine Mutter beim Arm. Ganz ruhig und

fast sanft führte er sie, aber er machte die Tür auf und schob sie

hinaus.

Sie blieb auch gehorsam in der Winternacht, bis das Weinen nachließ.

Peter setzte sich auf den alten Platz und stützte den Kopf wieder auf.

-- Es war, als könnten sie alle gar nicht mehr anders, als so still da

sitzen und vor sich hinsehn.

An dem Tage, als der Sarg kam und Jakob Lind bei ihnen eingetreten war,

saßen sie auch alle so. Als der Sarg aber geschlossen wurde, stand

Mutter Stina auf. Sie ging ein wenig zitterig -- und trat an den Sarg.

Leise streichelte sie über das schwarze Holz. -- „Leb’ wohl, Lars!“

sagte sie ganz leise, -- da schluchzte es in der Ecke, wo Trina saß,

einmal auf, als ob etwas zerbräche. Dann waren sie alle wieder still.

Aber als die Beerdigung kam, gingen sie schweigend herum und taten, was

sie mußten. Nur wenn man mit ihnen davon sprechen wollte, dann sahen

sie, wie aus der Ferne mit verständnislosem Blick die Leute an und

gaben keine Antwort. Dora zuckten dann die Lippen dabei. Aber Peter

kehrte sich um und ging fort.

Herr Asmussen war auch gekommen, und große, glänzende Tränen liefen ihm

über die Backen. Er stand am Sarge und schüttelte immerfort mit dem

Kopf. „So hoffnungsvoll -- und alles umsonst -- alles umsonst. -- So

ein Ende.“

Peter stand daneben. Da hob er den Kopf. „Nein, Herr Asmussen, das

sollen Sie noch sehn. Umsonst soll das nicht gewesen sein.“

Hinter Jakob Lind stand seine kleine, runde Frau, und ihre Brust hob

und senkte sich im leisen, hastigen Schluchzen. Jakob lief still Träne

um Träne in den Bart.

Aber noch weiter zurück die hohe, schmale Gestalt im schwarzen

Trauerkleid mit dem hellen Haar und dem blassen Gesicht sah immer nur

mit weiten Augen auf den Sarg.

Und dann hoben sie ihn auf und trugen ihn hinaus.

Mutter Stina stand und sah ihnen nach. -- Aber in dem weißen Nebel

verschwammen bald die dunklen Gestalten.

* *

*

Karen ging allein über die Koppeln zurück. Um sie her wogte und webte

es von kühlen, weißen Schleiern. Sehr nah und groß schimmerten die

weiß übersponnenen Bäume am Wege, und der Weg ging tief hinein in

das unergründliche Weiß. Manchmal kam ein kühler, streichender Atem.

Dann hob sich der Nebel ein wenig, und man sah einen Augenblick die

Bucht zwischen gespenstisch weißem Gewoge und hier und da ein dunkles

Segel; denn das Wasser war wieder offen. Dann blieb Karen stehen und

sah hinüber. Und immer wieder stieg es auf in ihr. „So ist das Leben.

-- Und wenn der Schleier wieder zugezogen ist, einen Blick habe ich

doch hinein getan -- dahinter aber ist das Meer.“ -- Und dann ging sie

wieder vorwärts mit ihrem jungen, festen Tritt.

Und auf einmal blieb sie stehen und sagte es in den Nebel hinein mit

dem klaren, festen Blick geradeaus: „Peter hat recht: umsonst war das

nicht, nein, alles, alles nicht. Ganz gewiß.“

Inhalt der +Grote+’schen Sammlung von Werken zeitgenössischer

Schriftsteller

Otto Glagau, +Fritz Reuter und seine Dichtungen+. Neue,

umgearbeitete Auflage. Mit Illustrationen. Geb. 4 M.

Julius Wolff, +Till Eulenspiegel redivivus+. Ein Schelmenlied.

Mit Illustrationen. Fünfundzwanzigstes Tausend. Geb. 4 M. 80 Pf.

Julius Wolff, +Der Rattenfänger von Hameln+. Eine Aventiure.

Mit Illustrationen von P. Grot Johann. Vierundsiebzigstes Tausend.

Gebunden 4 M. 80 Pf.

Wilhelm Raabe, +Horacker+. Mit Illustrationen von P. Grot

Johann. Dreizehnte Auflage. Geb. 4 M.

Friedrich Bodenstedt, +Theater+. (Kaiser Paul. -- Wandlungen.)

Gebunden 4 M.

Anastasius Grün, +In der Veranda+. Eine dichterische Nachlese.

Dritte Auflage. Geb. 2 M.

Julius Wolff, +Schauspiele+. Zweite Auflage. Geb. 4 M. 80 Pf.

Carl Siebel, +Dichtungen+. Gesammelt von seinen Freunden.

Herausgegeben von Emil Rittershaus. Gebunden 4 M.

Wilhelm Raabe, +Die Chronik der Sperlingsgasse+. Neue Ausgabe

mit Illustrationen von Ernst Bosch. Zweiundfünfzigste Auflage. Geb.

4 M.

Julius Wolff, +Der wilde Jäger+. Eine Weidmannsmär.

Achtundneunzigstes Tausend. Geb. 4 M. 80 Pf.

Hermann Lingg, +Schlußsteine+. Neue Gedichte. Gelb. 4 M.

Julius Wolff, +Tannhäuser+. Ein Minnesang. Mit

Porträtradierung. Zwei Bände. Zweiundvierzigstes Tausend. Geb. 8 M.

Julius Wolff, +Singuf+. Rattenfängerlieder. Siebzehntes

Tausend. Gebunden 4 M. 80 Pf.

Julius Grosse, +Gedichte+. Mit einer Zuschrift von Paul Heyse.

Geb. 4 M.

Julius Wolff, +Der Sülfmeister+. Eine alte Stadtgeschichte.

Zwei Bände. Siebenundvierzigstes Tausend. Gebunden 8 M.

A. von der Elbe, Der +Bürgermeisterturm+. Ein Roman aus dem

fünfzehnten Jahrhundert. Zweite Auflage. Geb. 7 M.

Julius Wolff, +Der Raubgraf+. Eine Geschichte aus dem Harzgau.

Achtundfünfzigstes Tausend. Geb. 7 M.

Julius Grosse, +Der getreue Eckart+. Roman in zwölf Büchern.

Zwei Bände. Zweite Auflage. Geb. 9 M. 60 Pf.

Theodor Fontane, +Unterm Birnbaum+. Eine Novelle. Zweite

Auflage. Geb. 4 M.

Wilhelm Raabe, +Unruhige Gäste+. Ein Roman aus dem Säkulum.

Fünfte Auflage. Geb. 4 M.

Julius Wolff, +Lurlei+. Eine Romanze. Vierundsechzigstes

Tausend. Geb. 6 M.

Wilhelm Raabe, +Im alten Eisen+. Eine Erzählung. Fünfte

Auflage. Gebunden 4 M.

Arthur Drews, +Irold+. Eine Rhapsodie in sechs Gesängen. Geb.

4 M.

Julius Wolff, +Das Recht der Hagestolze+. Eine

Heiratsgeschichte aus dem Neckartal. Siebenunddreißigstes Tausend.

Geb. 7 M.

Wilhelm Jordan, +Zwei Wiegen+. Ein Roman. Neue Ausgabe. Zwei

Bände. Fünftes Tausend. Geb. 7 M.

Inhalt der +Grote+’schen Sammlung von Werken zeitgenössischer

Schriftsteller

Guido List, +Carnuntum+. Historischer Roman aus dem vierten

Jahrhundert n. Chr. Zwei Bände. Geb. 8 M.

Julius Wolff, +Die Pappenheimer+. Ein Reiterlied.

Vierundzwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.

Ernst Eckstein, +Murillo+. Dritte Auflage. Geb. 3 M.

Ernst Eckstein, +Hertha+. Roman. Dritte Auflage. Geb. 8 M.

A. von der Elbe, +In seinen Fußstapfen+. Roman aus Lüneburgs

Vorzeit. Geb. 7 M.

Großfürst Konstantin, +Gedichte+. In freier Nachbildung von

Julius Grosse. Geb. 4 M.

Julius Wolff, +Renata+. Eine Dichtung. Dreißigstes Tausend.

Geb. 6 M.

Anton Springer, +Aus meinem Leben+. Mit zwei Bildnissen. Geb.

7 M.

C. Gräfin von Haugwitz, +Eines Kaisers Traum+. Dichtung. Geb.

4 M.

Anton Ohorn, +Der Ordensmeister+. Eine deutsche Minne- und

Heldenmär. Geb. 4 M.

Hermann Lüders, +Unter drei Kaisern+. Malerfahrten. Mit 221

Illustr. vom Verf. Zwei Bände. Geb. 9 M. 60 Pf.

Ernst Eckstein, +Themis+. Roman. Zwei Bände. Geb. 9 M. 60 Pf.

Julius Wolff, +Der fliegende Holländer+. Eine Seemannssage.

Zweiunddreißigstes Tausend. Geb. 5 M.

Ernst Julius Hähnel’s +Literarische Reliquien+. Herausgegeben

von Julius Grosse. Geb. 6 M.

Ernst Eckstein, +Der Mönch vom Aventin+. Novelle. Dritte

Auflage. Geb. 4 M.

Ludwig Ganghofer, +Doppelte Wahrheit+. Neue Novellen. Fünftes

Tausend. Geb. 5 M.

Maria Janitschek, +Atlas+. Novelle. Geb. 2 M.

Ernst Eckstein, +Familie Hartwig+. Roman. Zweite Auflage. Geb.

8 M.

Maria Janitschek, +Pfadsucher+. Vier Novellen. Geb. 4 M.

Julius Wolff, +Das schwarze Weib+. Roman aus dem Bauernkriege.

Dreiundzwanzigstes Tausend. Geb. 7 M.

Ernst Eckstein, +Kyparissos+. Roman. Zweite Auflage. Geb. 8 M.

Julius Wolff, +Aus dem Felde+. Nebst einem Anhang: +Im neuen

Reich+. Gedichte. Vierte, vermehrte Auflage. Geb. 2 M. 50 Pf.

Konrad Telmann, +Bohémiens+. Roman. Geb. 6 M.

Ola Hansson, +Der Schutzengel+. Roman. Geb. 4 M.

Ernst Eckstein, +Roderich Löhr+. Roman. Zweite Auflage. Geb. 8

M.

Julius Wolff, +Assalide+. Dichtung aus der Zeit der

provençalischen Troubadours. Sechzehntes Tausend. Geb. 6 M.

Ernst Eckstein, +Adotja+. Novellen. Geb. 6 M. 50 Pf.

Ernst Eckstein, +Die Hexe von Glaustädt+. Roman. Zweite

Auflage. Geb. 8 M.

Gustav Frenssen, +Die drei Getreuen+. Roman.

Zweiundneunzigstes Tausend. Geb. 5 M.

Julius Wolff, +Der Landsknecht von Cochem+. Ein Sang von der

Mosel. Zwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.

Inhalt der +Grote+’schen Sammlung von Werken zeitgenössischer

Schriftsteller

Freiherr von Schlicht, +Die feindlichen Waffen+. Humor. Roman.

Geb. 4 M. 50 Pf.

Heinrich Steinhausen, +Heinrich Zwiesels Ängste+. Eine

Spießhagener Geschichte. Geb. 5 M.

Ludwig Ganghofer, +Das Schweigen im Walde+. Roman in zwei

Bänden. Dreiundzwanzigstes Tausend. Geb. in 1 Band. 6 M.

Julius Wolff, +Der fahrende Schüler+. Eine Dichtung.

Vierzehntes Tausend. Geb. 6 M.

Gustaf Dickhuth, +Wie der Leutnant Hubertus von Barnim sich

verloben wollte und anderes+. Novellen. Geb. 4 M.

Gustav Frenssen, +Die Sandgräfin+. Roman. Vierundfünfzigstes

Tausend. Geb. 5 M.

Robert Wendlandt, +Der Wendenhof+. Roman. Geb. 4 M. 50 Pf.

Hermann Heiberg, +Reiche Leute von einst+. Roman. Geb. 4 M.

Gustav Frenssen, +Jörn Uhl+. Roman. Zweihundertneuntes

Tausend. Geb. 5 M.

Victor Blüthgen, +Gedichte+. Neue, vermehrte Ausgabe. Geb. 4 M.

Wilhelm Raabe, +Nach dem großen Kriege+. Eine Geschichte in

zwölf Briefen. Dritte Auflage. Geb. 3. M 50 Pf.

Hans Hopfen, +Gotthard Lingens Fahrt nach dem Glück+. Roman.

Geb. 5 M.

Julius Wolff, +Die Hohkönigsburg+. Eine Fehdegeschichte aus

dem Wasgau. Sechsundzwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.

Johannes Trojan, +Auf der anderen Seite+. Streifzüge am

Ontario-See. Geb. 3 M.

Wilhelm Raabe, +Die Kinder von Finkenrode+. Sechste Aufl. Geb.

4 M.

Johannes Trojan, +Berliner Bilder+. Hundert Momentaufnahmen.

Zweite Auflage. Geb. 4 M.

Joseph Lauff, +Pittje Pittjewitt+. Ein Roman vom Niederrhein.

Vierzehntes Tausend. Geb. 5 M.

Adam Karrillon, +Michael Hely+. Roman. Sechstes Tausend. Geb.

5 M.

Julius Wolff, +Zweifel der Liebe+. Roman aus der Gegenwart.

Neunzehntes Tausend. Geb. 6 M.

Ernst von Wildenbruch, +Das schwarze Holz+. Roman. Vierzehntes

Tausend. Geb. 5 M.

Joseph Lauff, +Frau Aleit+. Roman. Zwölftes Tausend. Geb. 5 M.

Gustav Frenssen, +Hilligenlei+. Roman.

Hundertachtundzwanzigstes Tausend. Geb. 6 M.

Adam Karrillon, +Die Mühle zu Husterloh+. Roman. Fünftes

Tausend. Geb. 5 M.

Fritz Philippi, +Adam Rotmann+. Ein Leben in der Zelle. Roman.

Geb. 4 M.

Gustav Frenssen, +Peter Moors Fahrt nach Südwest+. Ein

Feldzugsbericht. Hundertfünfunddreißigstes Tausend. Geb. 3 M.

Wilhelm Raabe, +Halb Mär, halb mehr+. Erzählungen, Skizzen,

Reime. Zweite Auflage. Geb. 4 M.

Julius Wolff, +Das Wildfangrecht+. Eine pfälzische Geschichte.

Siebzehntes Tausend. Geb. 6 M.

Joseph Lauff, +Die Tanzmamsell+. Roman. Zwölftes Tausend. Geb.

5 M.

Ernst von Wildenbruch, +Lukrezia+. Roman. Zwölftes Tausend.

Geb. 6 M.

F. Hugin, +Durch den Nebel+. Roman. Geb. 4 M.

Joseph Lauff, +Sankt Anne+. Roman. Geb. 5 M.

Durch den Nebel: Roman · 第 90 / 90 题