Adrast.--Daß ich ihn nimmermehr wiedersehen dürfte! Welcher von euch
Schwarzröcken wäre auch kein Heuchler?--Priestern habe ich mein
Unglück zu danken. Sie haben mich gedrückt, verfolgt, so nahe sie
auch das Blut mit mir verbunden hatte. Hassen will ich dich, Theophan
und alle deines Ordens! Muß ich denn auch hier in die Verwandtschaft
der Geistlichkeit geraten?--Er, dieser Schleicher, dieser blöde
Verleugner seines Verstandes, soll mein Schwager werden?--Und mein
Schwager durch Julianen?--Durch Julianen?--Welch grausames Geschick
verfolgt mich doch überall! Ein alter Freund meines verstorbenen
Vaters trägt mir eine von seinen Töchtern an. Ich eile herbei, und
muß zu spät kommen, und muß die, welche auf den ersten Anblick mein
ganzes Herz hatte, die, mit der ich allein glücklich leben konnte,
schon versprochen finden. Ach Juliane! So warest du mir nicht
bestimmt? du, die ich liebe? Und so soll ich mich mit einer
Schwester begnügen, die ich nicht liebe?--