Müde in den schmerzensreichen Schuhn,
Durch den Tag der Straßenqual gegangen . . .
Fang mich, Abend, auf, in Dir zu ruhn,
Süßer Ort, aus dem ich angefangen!
Meinen Pack von alten Schultern nun
Werf ich ab mit einem langen, langen
Atem, um mich ganz in Dich zu tun.
Ja ich tauche auf aus allem Staub,
Süße Mauer, traumwärts hergebaute,
Tiefer Wind, der sich ins Haar mir staute,
Als der Engel loderte im Laub!
Ja ich komme mit den schweren Rinnen,
Scharfen Tränenschluchten im Gesicht.
Gärtner mit dem Bart, verstoß mich nicht,
Höre auf, mich zu beginnen!
Laß zum Tor verstürzen das Gemäuer.
Schlage eine kleine Bresche ein,
Daß ich sanft in einem Weidenfeuer,
Oder kräuselnd mich am Bach ein scheuer
Windgefährte hebe an zu sein.