allerlei zu sehen, Musik, schöne Bilder, Jondelfahrten. Da kömmste
auf andere Jedanken,« sagte Heinrich herzlich. Und Josef nickte dazu
mit halb-wehmütigem, halb-hoffnungsfreudigem Lächeln: ja, da konnte
Heinrich wohl recht haben.
Nur fort von der Fangeuse! Es litt ihn nicht mehr da, der Abschluß war
zu schrecklich gewesen. Und ihm grauste auch, wenn er an die Tage der
Schnee-Einsamkeit zurückdachte. Und doch wurde ihm das Scheiden schwer.
Bäreb stand Abschied nehmend am Wagen. Sie sollte erst noch im Haus
aufräumen, alles zuschließen und verwahren. Dann ging auch sie hinunter
nach Heckenbroich, und die Schlüssel schickte sie dann dem Herrn
Schmölder.
Sie weinte; mit der Linken hielt sie sich die Schürze vors Gesicht;
ihre Rechte hatte sie zum Wagen hinaufgereicht, sie ruhte in Josefs
Hand.
Er drückte sie ihr krampfhaft: »Leb wohl, Bäreb!«
Sie schluchzte laut. Jesus Maria, ach, es wurde ihr doch so arg schwer,
fortzugehen vom Herrn Josef! Von der Fangeuse, wo sie so gute, ach,
so sehr gute Tage gehabt hatte! Die ganze Nacht schon hatte sie mit
Weinen verbracht. Es hatte ihr immer noch wie ein Traum gedünkt, wie
ein recht böser, daß sie nun weg sollte von hier; aber nun mußte sie es
ja glauben, es war wirklich Ernst. Das Schluchzen sprengte ihr fast die
Kehle, es erschütterte ihre ganze Gestalt.
In Josefs Gesicht zuckte es. »Bäreb, wein doch nicht so! Bäreb, sieh
mich doch noch einmal an! Willst du mir denn nicht ordentlich Adieu
sagen, Bäreb?«
»Adjüs,« sagte sie halb erstickt. Aber ihr Gesicht ließ sie nicht
sehen, sie preßte nur noch fester die Schürze dagegen; die war schon
ganz naßgeweint.
»No, no, Mädchen!« Heinrich Schmölder beugte sich über den Wagenrand
und klopfte der Schluchzenden gutmütig den Rücken. So ein hübsches
Mädchen, und so anhänglich! Er war ordentlich gerührt. »Still, bis
still, Kind! Warste denn so arg jern hier oben?«
Sie nickte krampfhaft.
»No,« sagte der Fabrikant und schmunzelte; es war ihm plötzlich eine
famose Idee gekommen, die er auch auszuführen gedachte. Wenn die so arg
gerne hier oben war, dann konnte ihr ja geholfen werden – und zugleich
ihm selber. Tüchtig war sie, und es würde nett sein, in den Jagdtagen
ein so allerliebstes Gesicht um sich zu sehen. »Weißte wat, Bäreb,«
sagte er vertraulich, »ich weiß ’ne jute Ausweg. Ich engagier ’ne junge
Förster für hier. Ich hab ja nu doch noch die Jemeindejagd zujekriegt –
äh, et jeht mir jetzt doch so viel Jeld drauf, da will ich wenigstens
auch mein Pläsier haben. Und den jungen Förster, den heiratst du! Wat,
Bäreb?!«
Nun ließ sie doch die Schürze vom Gesicht sinken. Ihre nassen,
rotgeweinten Augen hoben sich fragend auf. »Is dat Uech Ernst, Hähr?«
»No, natürlich, mein Wort!«
Da lächelte sie ein bißchen. Ein Erröten huschte über ihre blassen
Wangen, sie flüsterte verschämt: »Wenn Ihr esu jot sein wollt, Hähr
Schmölder!« –
Die Pferde ruckten an, der Kutscher konnte sie nicht länger halten, sie
wollten fort von der zugigen Höhe, heim in den warmen Stall.
Ein Zungenschlag, ein Peitschenknall – zurück blieb die Fangeuse.
Solange man sie noch sehen konnte, solange wandte sich auch Josef
zurück. Da stand noch immer die Bäreb draußen vor der Hecke; versunken
dahinter das Häuschen, und über allem ragend die Tannen.
Lebe wohl, Bäreb! Josef sah ihr Kleid noch flattern, sie schirmte die
Augen mit der Hand gegen die Weite und sah ihm nach. Er winkte: »Adieu,
adieu!«
»Adjüs!« Das war ein heller und kräftiger Ruf. Jetzt riß sie die
Schürze ab und ließ sie wehen. Wie eine lustige Flagge wimpelte das
gestreifte Weiß und Rot.
Und nun kam eine Biegung, ein Erdwall – nun war alles verschwunden,
die ganze Idylle. Nichts da, als das große, öde, gewaltige Venn. Der
flüchtige Sonnenblick war schon erloschen, es durchschauerte Josef auch
heute am Frühlingstag.
»Frierst du?« fragte der Vetter besorgt.
Josef gab keine Antwort. Was sollte er sagen? Heinrich würde ihn ja
doch nicht verstehen. Und er traute es sich auch gar nicht zu, sich
klar genug auszudrücken. Es fror ihn ja nicht nur körperlich, es fror
ihm die Seele.
Seine Blicke irrten umher: wieviel Schweiß, wieviel Lebenskraft
verlangte dieser Boden! Und würde er denn überhaupt je von schwarzem
Moorland sich wandeln zu hellerem Gefilde?! Die auf ihm arbeiteten, an
ihm arbeiteten, waren ja Unfreie, Gebundene. Josefs Gedanken glitten
schnell von den Häftlingen der Strafkolonie hin zu dem König von
Heckenbroich: auch der war unfrei. Ein Befangener, ein Gebundener trotz
allem und allem!
Da lag die Strafkolonie! Der Tag wurde grauer und grauer. Düsterer denn
je dünkte Josef das einsame Haus, selbst das Rot des Daches schrie
heute nicht hell und niemand war draußen zu erblicken. Josef seufzte.
Aber dann war es wie ein Aufatmen: Gott sei Dank, so bald würde er das
nicht wiedersehen!
Noch ragte das Kreuz der Marienley schwarz auf aus den schwarzen
Tannen. Alles so düster, so schwer. Der Kutscher peitschte die Pferde.
Rasch rollte der Wagen voran, und immer rascher hinab ins Tal.
* * * * *
Aus dem Haus der Strafkolonie kamen jetzt langsam Gestalten heraus. Sie
standen draußen herum mit gesenkten Köpfen, die Mützen in den Händen.
Nun erschien Bräuer; ein zweiter Aufseher mit einer Flinte neben ihm.
Sie schlossen den Stall auf, darin Holz und Torf aufbewahrt wurden –
und heute noch etwas anderes.
»Voran,« sagte Bräuer. Er hatte eigentlich nicht mehr zu kommandieren,
neben ihm war der Neue, der von morgen ab allein hier zu gebieten
hatte. Aber alle sahen doch nur nach ihm.
Vier traten an; sie spuckten in die Hände, und dann hoben sie den Sarg,
der auf ein paar zusammengebogenen Fichtenstämmchen im Stalle stand,
heraus. Leise zählte einer: »Eins – zwei – drei, hebt – auf!« Schwer
war die enge Tannenlade doch; wer hätte gedacht, daß der Jacobs noch so
ein Gewicht haben könnte.
Mit zusammengebissenen Zähnen gingen die Träger, hinter ihnen zu zweien
und zweien die übrige Schar. Sie alle folgten dem Sarg; zuletzt die
beiden Aufseher.
Der Neue hätte den Gang gern benutzt, um sich noch über manches zu
informieren, aber Bräuer blieb hartnäckig stumm. Er hielt die Hände vor
sich gefaltet wie es die Sträflinge auch taten; manch einer von ihnen
hatte einen Rosenkranz vorgesucht, nun rollten die Perlen.
Das Kreuz, das man sonst vor dem Sarge herträgt, hatten sie nicht.
Aber der alte Schleichert hatte eines zurechtgeschnitten aus glatten
Stöcken und zusammengebunden; nun ging er damit voran, ernsthaft und
andächtig. Es war ihm arg: ohne Beichte und Absolution, ohne noch
versehen worden zu sein, war der Junge gestorben! Sie hatten ihn
gefunden im Schlafsaal, tot im Bett, als das Morgenrot sie aus festem
Schlafe weckte. Sie hatten gar kein Röcheln gehört. Weiß und kalt lag
der Rotfuchs schon; die Hände hielt er ins Stroh gekrampft, wie Borsten
standen ihm die Haare, und die härene Decke war voll Blut gespieen.
Einen Priester hatte man nicht mehr holen können.
Aber der Landstreicher hatte ihm wenigstens rasch noch die Hände
ineinander gefaltet, ehe sie gänzlich erstarrten. Kruzifix und geweihte
Kerze waren nicht zur Hand; er hatte nur das Kreuzeszeichen über ihm
machen können. Dann war er an der Bettstatt niedergekniet und hatte
laut zu beten angefangen, was ihm gerade einfiel; und wenn er nicht
mehr weiter wußte, fing er wieder von vorne an.
Die anderen hatten lachen wollen über den alten Paternapgacker: was
fiel dem denn ein, so zu paternollen?! Aber dann hatte es sie doch
gepackt: der Tod war unter ihnen – wer weiß, an wen es nun kam?!
* * * * *
Sie beteten emsig. Hoch reckte der Alte das Kreuz, sein stoppliges
Gesicht schielte nach oben. Er betete vor:
»Herr, erbarme dich unser,
Christus, erbarme dich unser!«
Als Echo wiederholte der Chor:
»»Herr, erbarme dich unser,
Christus, erbarme dich unser!««
»Gegrüßet seist du, Maria, Gebenedeite unter den Weibern!«
»»Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt für uns, jetzt und in der
Stunde unsres Todes!««
»Amen!«
»Amen!« murmelte auch Simon Bräuer. Er senkte den Blick: nun war
es aus! Morgen um diese Zeit war er schon weit von hier. Bald bei
dem Thereschen! Aber keine Freude kam darob in sein Herz. Tief hing
er den Kopf – vor ihm trottete die Herde – er kam sich vor wie ein
Fahnenflüchtiger. Und doch, er =mußte= gehen!
Einen raschen, scheuen Blick warf er nach dem Sarg, der vor ihnen allen
herschwankte, und dann senkte er den Kopf noch tiefer: vielleicht daß
er wiederkam, wenn =sie= mitging, wenn er ein Haus für sie gebaut
kriegte, nicht allzu weit ab, und wenn es ihr gefiel – dann vielleicht!
Aber nur dann!
Langsam rückte der Zug voran. Die Träger wechselten häufig; es war
ein schweres Gehen mit der Last durchs struppige Vennkraut. Nur
der Schleichert gab sein Kreuz nicht ab, er trug es mit Stolz und
Hingebung. Bei jedem Windstoß, der über die Fläche fauchte, verstärkte
er seinen betenden Ton:
»Rette, o Herr, seine Seele!«
Und die anderen verstärkten den ihren dann auch. Weithin streute der
Wind das betende Murmeln:
»Laß ihn ruhen in Frieden!«
* * * * *
An der Grenze von Heckenbroich stand der Bürgermeister; er sah den Zug
kommen und hörte das Beten. Er nahm den Hut ab, als sie vorüberzogen,
Mann bei Mann, zu zweien und zweien, ein sich windender Wurm, der
hinkroch durch den finsteren Tag nach dem Kirchhof von Heckenbroich.
»Herr, gib ihm die ewige Ruh!« betete der Alte.
Die anderen beteten nach: »Und das ewige Licht leuchte ihm!«
»Uns allen!« flüsterte Leykuhlen und bekreuzte sich. Er verneigte sich
tief.
Jetzt waren sie vorüber. Aber hinter ihnen ragte das Kreuz der Ley,
das einzig Ragende auf der weiten Fläche. Das alles Überragende – das
Wahrzeichen im schwarzen Land.
Romane und Novellen von Clara Viebig
Ausgewählte Werke
Acht Bände
1. Das tägliche Brot / 2. Die vor den Toren / 3. Rheinlandstöchter /
4. Einer Mutter Sohn / 5. Das schlafende Heer / 6. Die Wacht am Rhein /
7. Eifelgeschichten / 8. Das Kreuz im Venn
Unter dem Freiheitsbaum
Roman. 384 Seiten. 15. Tausend
Das rote Meer
Roman. 292 Seiten. 18. Auflage
Töchter der Hekuba
Ein Roman aus unserer Zeit. 351 Seiten. 45. Auflage
Eine Handvoll Erde
Roman. 297 Seiten. 27. Auflage
Heimat
Novellen. 244 Seiten. 13. Auflage
Das Eisen im Feuer
Roman. 383 Seiten. 20. Auflage
Die vor den Toren
Roman. 438 Seiten. 30. Auflage
Das Kreuz im Venn
Roman. 389 Seiten. 37. Auflage
_ABSOLVO TE_
Roman. 392 Seiten. 26. Auflage
Einer Mutter Sohn
Roman. 341 Seiten. 40. Tausend
Naturgewalten
Neue Geschichten aus der Eifel. 276 Seiten. 18. Auflage
Das schlafende Heer
Roman. 450 Seiten. 42. Auflage
Eifelgeschichten
476 Seiten. 28. Auflage
Die Wacht am Rhein
Roman. 389 Seiten. 40. Tausend
Das tägliche Brot
Roman. 400 Seiten. 40. Tausend
Das Weiberdorf
Roman aus der Eifel. 289 Seiten. 44. Auflage
Rheinlandstöchter
Roman. 408 Seiten. 32. Auflage
Kinder der Eifel
Novellen. 313 Seiten. 25. Auflage
Jubiläumsausgabe: 303 Seiten 4° auf Bütten mit Bildern von Professor
Fritz von Wille
Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart
Liste korrigierter Druckfehler
Seite 10: »rauhharigen« durch »rauhhaarigen« (Mit rüstigem Schritt, den
rauhhaarigen Zylinder in der Hand tragend, ...)
Seite 13: Punkt am Satzende ergänzt (..., dat steht in Jottes Hand.)
Seite 22: »Trünen« durch »Tränen« ersetzt, einleitendes einfaches durch
doppeltes Anführungszeichen ersetzt (Das Mädchen brach in Tränen aus.
»Wat soll ich dan maache?! ...«)
Seite 37: »Aufsehen« durch »Aufseher« ersetzt (..., der seine zwölf
Jahre in den Kasematten von Köln verbracht und dann noch ein paar dazu
als Aufseher hinter den Mauern von Siegburg, ...)
Seite 40: Komma am Satzende durch Punkt ersetzt (»Sie sind sehr
streng,« sagte Leykuhlen vorwurfsvoll.)
Seite 44: »im üppigstem« ersetzt durch »im üppigsten« (Das waren die
gelben Narzissen, die blühten jetzt im üppigsten Flor.)
Seite 50: »imer« durch »immer« ersetzt (Noch immer irrten die Schafe
durchs Heidemeer, ...)
Seite 55: Komma am Satzende durch Punkt ersetzt (... ein leicht
schelmisches Lächeln erhellte ihr ernsthaftes Gesichtchen.)
Seite 60: »hate« durch »hatte« ersetzt (... er hatte den Hut aufgesetzt
...)
Seite 63: »Männergestelt« durch »Männergestalt« ersetzt (Fast wäre die
verspätete Beterin in ihrer Eile gegen eine Männergestalt gerannt, ...)
Seite 64: »Kahrintchens« durch »Kathrinchens« ersetzt (... nun wußte er
auf einmal, an wen des Kathrinchens Augen ihn erinnert hatten.)
Seite 69: »zusamen« durch »zusammen« ersetzt (... oh ja, es kam heute
schon was zusammen mit der Rechnung ...)
Seite 69: »entlegegen« durch »entlegenen« ersetzt (Nicht nur Manieren,
auch Geld brachte man in diesen entlegenen Erdenwinkel.)
Seite 75: »Schnurbärtchen« durch »Schnurrbärtchen« ersetzt (Nervös
zwirbelte er an seinem schüchternen Schnurrbärtchen, ...)
Seite 76: »unruhigen« durch »unruhige« ersetzt (... am hohen Giebel des
Schwan, um den wie unruhige Gedanken im Zickzackflug fortwährend dunkle
Fledermäuse flatterten, ...)
Seite 84: »gekomen« durch »gekommen« ersetzt (Es war über ihn gekommen
wie eine Erleichterung.)
Seite 88: »stechen« durch »stecken« ersetzt (Ihr solltet lieber nit mit
dem Landrat unter einer Deck stecken, Ihr solltet mieh mit oß haalde!)
Seite 116: »Brunen« durch »Brunnen« ersetzt (Nun sollte sie ihren
Brunnen ausschachten lassen und ummauern, sonst ...)
Seite 143: »un« durch »und« ersetzt (... und sie antwortete
blitzgeschwind, gar nicht um die Antwort verlegen:)
Seite 166: »Ecko« durch »Ecke« ersetzt (Um die Ecke bog’s ihr entgegen
...)
Seite 179: schließendes Anführungszeichen ergänzt (›... Sieben Söhn’
hatt’ Adam –‹)
Seite 179: »zwölfhundertund fünfzig« durch »zwölfhundertundfünfzig«
ersetzt (Ein Weg, zwölfhundertundfünfzig Meter lang, dreifach, nein,
fünffach zu machen!)
Seite 182: schließendes Anführungszeichen ergänzt (›Adam hatte sieben
Söhn –‹)
Seite 190: »hate« durch »hatte« ersetzt (O, und Verstand hatte sie
auch!)
Seite 211: Punkt am Satzende ergänzt (Man gab ein genaues Signalement.)
Seite 219: »Immmer« durch »Immer« ersetzt (Immer steil abwärts ging es,
ein böser Absturz.)
Seite 227: »kühlendem« durch »kühlenden« ersetzt (..., die ohne
Mütze, ohne Hut, ohne Tuch, die Stirnen dem kühlenden Atem der Nacht
preisgaben.)
Seite 243: »Vienen« durch »Bienen« ersetzt (Um ihn summte es – Bienen
im Wind ...)
Seite 247: »Muter« durch »Mutter« ersetzt (Unruhig ging die Mutter zur
Tür hinaus und ...)
Seite 248: »Muter« durch »Mutter« ersetzt (Die Mutter riß ihn in ihre
Arme und ...)
Seite 275: Komma ergänzt hinter »mehr« (... das waren keine
Kinderstreiche mehr, keine Dummheiten, ...)
Seite 275: »vier« durch »vierzig« ersetzt (Ihr ganzes Leben war im Dorf
verflossen – vierzig Jahre sind lang – und nie ...)
Seite 277: »Händen« durch »Hände« ersetzt (Er krampfte die Hände in
einander, ...)
Seite 282: »imerhin« durch »immerhin« ersetzt (..., daß der Dreiborn,
der immerhin ein kluger Mann zu nennen war, ...)
Seite 283: Punkt am Satzende ergänzt (Die Magd war dem erstickenden
Qualm entwichen, die Frau war allein.)
Seite 283: »Schriten« durch »Schritten« ersetzt (..., mit seinen alten,
kräftigen Schritten.)
Seite 290: Punkt am Satzende ergänzt (»No, und wat dann?« fragte der
Vetter mit seinem breiten Lächeln.)
Seite 297: einleitendes einfaches durch doppeltes Anführungszeichen
ersetzt (»Wie’n Liwerlink,« sagte Heinrich mit Spott.)
Seite 299: Punkt am Satzende ergänzt (Aber dann sagte er nichts mehr,
er verstummte.)
Seite 302: Punkt am Satzende ergänzt (Mit einem Ruck richtete sich der
Aufseher aus seiner nachdenklichen Stellung auf.)
Seite 313: »die« ergänzt (... eine weiße Katze, die sich halb
verhungert im Holzstall vorgefunden hatte, ...)
Seite 317: »kaum« durch »kam« ersetzt (Und es kam bald die Zeit, ...)
Seite 333: »forgelassen« durch »fortgelassen« ersetzt (Wer weiß, die
Ihren hatten sie nicht mehr fortgelassen, es ward ja schon dunkel!)
Seite 355: »hate« durch »hatte« ersetzt (Wie eine Wand hatte es sich
plötzlich zwischen ihn und die Strafkolonie geschoben.)
Seite 357: »Verrückten« durch »Verrückter« ersetzt (... rannte er denn
auf der eigenen Fährte herum wie ein Verrückter?!)
Seite 362: schließendes doppeltes durch einfaches Anführungszeichen
ersetzt (›Bäreb, da bin ich noch einmal wieder!‹)
Seite 387: einleitendes doppeltes Anführungszeichen ergänzt (»Amen!«)