II.

Johannes hatte mit seiner jungen Frau bereits mehrere Jahre das ihm

unterstellte Gut verwaltet, und war in dieser Zeit so mit seinem

Wirkungskreise verwachsen, daß er gar nicht mehr daran dachte, einen

eigenen Hof zu erwerben. Das Verhältnis zwischen ihm und seinem Herrn

war ein so schönes, daß es ihn nicht sonderlich drängte, seine gesicherte

Existenz mit einer andern zu vertauschen.

Da trat auf einmal ganz unverhofft ein Ereignis ein, das seinem friedlichen

Wirken einen argen Stoß versetzte.

Bei einem Unfall, den der Gutsherr erlitt, büßte dieser sein Leben ein.

Seine drei Söhne beschlossen, das Gut weder zu verteilen noch zu veräußern,

sondern es gelegentlich als Landaufenthalt zu benützen und sich in den

Ertrag, den es abwarf, zu teilen.

So bekam Johannes nun statt eines Herrn deren drei, und zwar solche, deren

Beruf weit ab von dem des Landwirtes lag. Wenn nun zwar auch keiner direkt

in den Gutsbetrieb hineinregieren wollte, so hatte doch jeder Wünsche, die

sich manchmal nicht mit der rationellen Bewirtschaftung in Einklang bringen

ließen.

Es ist begreiflich, daß dieser Besitzwechsel manche Verdrießlichkeit für

den Verwalter im Gefolge hatte, und Frau Marie bemerkte öfters, daß sich

eine Wolke auf der sonst so heiteren Stirne ihres Mannes lagerte, die zu

zerstreuen ihr mit all ihrem Liebreiz nicht immer gelang.

Als deshalb Johannes nach und nach wieder auf seinen alten Plan zurückkam,

ein eigenes Gut erwerben zu wollen, unterstützte sie denselben lebhaft, und

die Suche nach einem geeigneten Kaufobjekt begann.

An Angeboten fehlte es nicht. In allen Landesgegenden waren große und

kleine Bauerngüter feil, und gar bald begann für Johannes die Qual der

Wahl. Als Verwalter hatte er sich an große Verhältnisse gewöhnt, und es

wäre deshalb nur zu natürlich gewesen, wenn er sich für einen größeren

Betrieb entschieden hätte. Seine praktischen Erfahrungen und die Lehren,

die er in der Schule erhalten hatte, waren indessen bei ihm zu tief

gewurzelt, als daß er die Klugheit seinen persönlichen Liebhabereien

geopfert hätte. Er sagte sich, daß der Grundsatz, die verfügbaren Mittel

allein über die Größe des zu erwerbenden Gutes entscheiden zu lassen, der

allein richtige sei.

So entschied er sich denn für den Lindenbühl. Johannes mußte zwar zugeben,

daß dieser Besitz seine Vorteile und Nachteile hatte, aber er sagte sich,

daß es ihm schwerlich gelingen könnte, ein Gut zu finden, an welchem es

nicht das oder jenes auszusetzen gebe. Für den Erwerb des Lindenbühls

sprachen hauptsächlich die geeignete Größe, die günstige Lage, der gute

Boden und der verhältnismäßig billige Kaufpreis. Bei sofortiger Barzahlung

behielt Johannes noch genügend Kapital, um das sehr vernachlässigte Anwesen

wieder einigermaßen in den Stand zu setzen, die mangelhaften Einrichtungen

zu ergänzen und den Betrieb rationell zu regeln.

Das alles hatte er genau überlegt und berechnet, und erst nachdem alles,

was für und gegen den Kauf sprach, genau abgewogen war und sein Vater

den Hof besichtigt und ebenfalls für den Erwerb eintrat, wurde die

Angelegenheit perfekt.

Nach erfolgter Kündigung verließ er seine Stelle und siedelte nach

Haldenburg über, um vom Lindenbühl Besitz zu ergreifen, und dort als

selbständiger Bauer ein neues Arbeitsfeld zu eröffnen.

Vorerst kümmerte sich Wachter um nichts anders, als um sein Heimwesen,

und da gab es wahrlich genug zu tun; denn, wie wir schon wissen, hatte der

frühere Besitzer sehr schlecht gewirtschaftet, zuletzt alles, was irgend

anging, zu Geld gemacht, das übrige aber verlottern lassen. Zum Glück waren

die Gebäude ziemlich gut im Stande; sie waren zwar äußerst schlicht und

einfach, und mancher Landwirt, der in so guten Verhältnissen sich befunden

hätte wie Johannes, hätte sich gewiß mit dem Gedanken getragen, wenigstens

einen Teil der alten Bauten abzutragen und etwas schöneres, der Neuzeit

entsprechenderes an ihre Stelle zu setzen. Unser Wachter aber begnügte

sich, die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Er wußte, daß das

Gebäudekapital bei der Landwirtschaft das allerunproduktivste sei. Die

alten Ställe und Scheunen erlaubten ihm, das Vieh und die Produkte gut

unterzubringen, und das genügte ihm vollständig. Daß das ganze von außen

nicht gerade luxuriös aussah, kümmerte ihn nicht so viel. Lieber als

für Neubauten, wollte er sein Betriebskapital dazu verwenden, den Boden

produktiver zu machen, und dadurch dafür zu sorgen, daß er die alten Ställe

und Vorratsräume wenigstens füllen konnte.

Einigen Aufwand leistete er sich einzig bei der Instandstellung seiner

Wohnung. Da ließ er seiner Frau freien Spielraum, wohl wissend, daß sie die

richtige Grenze einhalten werde zwischen unnötigem Luxus und unangebrachter

Sparsamkeit.

Nach dem gleichen Prinzip wie bei der Renovation der Gebäude verfuhr

Johannes bei der Einrichtung seines ganzen Betriebes. Praktisch und gut

unter Verpönung jeden Luxus, das war auch hier sein Grundsatz.

Dem jetzigen Ertrag des Gutes entsprechend, füllte er seinen Stall mit

leistungsfähigem Vieh, bei dessen Ankauf er nicht knauserte. Später

gedachte er durch Anlegung von Kunstwiesen und durch eine rationelle

Düngerwirtschaft den Futterertrag bedeutend zu steigern und

dementsprechend den Viehstand zu vermehren. Die vorhandenen Geräte und

Betriebseinrichtungen waren größtenteils sehr mangelhaft und unzureichend.

Da wurde denn alles so ergänzt, daß nicht unnötige Arbeitskraft

verschwendet werden mußte, und zugleich eine Arbeit geleistet werden

konnte, die einen vollen Erfolg erhoffen ließ. Großes Gewicht wurde

auch darauf gelegt, Einrichtungen zu treffen, um die erzielten Produkte

bestmöglich verwerten und alles gut ausnützen zu können.

So stellte denn das Gehöft unseres Wachter bald, trotz aller Einfachheit

und Schlichtheit, ein Bauerngut dar, das ganz den Anforderungen der

Neuzeit entsprach, das bei der herrschenden Ordnung und Sauberkeit einen

wohltuenden Eindruck machte und vorteilhaft abstach von der im Dorfe

herrschenden Unordnung und Nachlässigkeit.

Die Haldenburger verfolgten alles, was auf dem Lindenbühl vorging, mit

Mißtrauen, und wo man von Wachters redete, geschah es mit Spott und

unter Anwendung fauler Witze. Daß es dieser Herrenbauer, trotz all seiner

Studiertheit, nicht lange treiben werde mit seinen neumodischen Ideen, wenn

er nicht ein steinreicher Mann sei, darüber schienen alle einig zu

sein. Johannes machte im Anfang auch einige Mißgriffe, welche aus der

ungenügenden Kenntnis der örtlichen Verhältnisse hervorgingen. Das war dann

Wasser auf die Mühle der Spötter, und es hieß dann gleich allgemein, da

sehe man es, wie weit man komme mit solch gelehrten Firlefanzereien.

Zuerst kümmerte sich Johannes gar nicht um das, was man im Dorfe über ihn

dachte oder redete; er lebte nur für sich und tat, als ob niemand weiter

für ihn existiere. Bald aber mußte er einsehen, daß er da einen falschen

Weg eingeschlagen habe, auf dem man nur sehr mühsam und auf großen Umwegen

ans Ziel gelangen könne. Er sah sich bald vor Aufgaben gestellt, die allein

zu erfüllen ihm nicht möglich war. Auch merkte er gar bald heraus,

wie schädigend eine schlechte Gemeindeverwaltung in den einzelnen

Landwirtschaftsbetrieb hineingreifen könne, und zur rechten Zeit erinnerte

er sich daran, daß sein Vater ihn einst gelehrt habe, nicht nur an sich

selbst zu denken, und auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein, sondern auch

das Allgemeine im Auge zu haben, und zu arbeiten an der Hebung des gesamten

Bauernstandes.

Er schämte sich jetzt, daß er in seinem Stolze sich hoch erhaben geglaubt

habe über seine Nachbarn, die doch auch seinesgleichen waren, und die gewiß

auch zum Fortschritt zu bekehren seien, wenn man nur den richtigen Weg

einschlage. Er dachte daran, was sich alles erreichen ließe bei solch

günstigen klimatischen Boden- und Absatzverhältnissen, wie sie Haldenburg

aufwies, und es schien ihm jetzt unerklärlich, wie er nur einen Augenblick

hatte von seiner Pflicht abweichen können. Freilich durfte er sich

nicht verhehlen, daß es unsägliche Mühe kosten werde, gegen den

tiefeingewurzelten Schlendrian, der sich seit altersher in Haldenburg

breitmachte, anzukämpfen und einem gesunden Fortschritt zum Siege zu

verhelfen. Am meisten würden sich wohl die Reichen und die Dorfmagnaten

dagegen wehren, und weil die Aermeren von den Wohlhabenden mit der Zeit

stark abhängig geworden seien, so werde er auch bei diesen einen schweren

Stand haben. Der Nutzen aber, der für ihn und das ganze Dorf aus einem

Umschwung zum Besseren resultieren müßte, dünkte ihm eines Kampfes wohl

wert, und so beschloß er denn, das große Werk zu beginnen.

Ueberstürzen durfte man die Sache nicht, wenn man ans Ziel gelangen wollte,

das merkte Johannes gleich. Er tat deshalb einstweilen auch nichts weiter,

als daß er sich hie und da mit dem einen oder dem andern seiner Nachbarn

in ein Gespräch über allgemeine landwirtschaftliche Zustände einließ.

Dabei vermied er es ernstlich, sich als Besserwisser aufzuspielen oder

die Verhältnisse und Maßnahmen anderer zu kritisieren. Hauptsächlich aber

gedachte er, das gute Beispiel wirken zu lassen und durch die eigenen

Erfolge den Neid der andern zu erwecken, sie so zur Nachahmung zu

veranlassen und also gleichsam aus einem Laster eine Tugend zu machen.

Gar bald zeigte es sich auch, wie richtig diese Voraussetzung gewesen war.

Hatten die Haldenburger Bauern z. B. nur spöttisch zugesehen, als Johannes

Kunstdünger auf einer Wiese ausstreute, so standen sie nachher, als der

Erfolg sich zeigte, um so verblüffter an derselben Wiese, und meinten, die

Sache sei doch nicht ganz so dumm. Keiner hätte sich aber herbeigelassen,

bei Johannes anzufragen, wie es sich eigentlich mit dem Kunstdünger

verhalte, ob es verschiedene Qualitäten gebe, wie er am besten angewendet

werde u. s. w. Wohl aber probierte es einer auf eigene Faust; er wußte sich

die Adresse eines Händlers zu verschaffen, verlangte von demselben einfach

Kunstdünger, ohne nähere Bezeichnung der Qualität, und erhielt so eine ganz

unpassende Marke, und dazu noch geringwertige Ware. Der Kaufmann mochte

denken: Für einen Haldenburger sei es gut genug, die verständen es doch

nicht besser. Der Bauer, der diesen Versuch machte, hatte den gleichen

Erfolg erhofft, den Johannes mit seinem Kunstdünger erzielte, sah sich aber

bitter enttäuscht, und schwur hoch und teuer, nie mehr etwas von diesem

neumodischen Hokuspokus wissen zu wollen.

Unserm Johannes war die so klug eingeleitete Düngerprobe nicht verborgen

geblieben, und er beschloß, dieselbe für seine Zwecke auszunützen. Als er

deshalb einmal mit dem betreffenden Bauer im Wirtshaus zusammentraf, fragte

er ihn möglichst unbefangen, was er für einen Erfolg erzielt habe mit dem

angewendeten Kunstdünger. Der Mann, der glauben mochte, Johannes wolle

ihn foppen, geriet in Zorn und warf ihm vor, daß er jedenfalls darauf

spekuliert habe, daß man ihm seine Narrheiten nachmache und Spott und

Schaden davontrage; leider sei einer so dumm gewesen, auf den Leim zu

gehen, aber er brauche keine Sorge zu haben, daß es zum zweiten Male

geschehe. Ruhig ließ Johannes die Vorwürfe über sich ergehen, suchte

dieselben aber zu entkräften durch eine einfache, klare Belehrung über

das Wesen, den Ankauf, die Anwendung und die Wirkung der Handelsdünger. Er

schloß damit, daß er gerne von Anfang an bereit gewesen wäre, jedem, der

sich um die Sache interessiert hätte, genauen Aufschluß zu geben; niemand

aber habe eine Frage an ihn gestellt. »Es tut mir leid,« sagte er zu dem

betreffenden Bauer, »daß Sie durch Ihre Unkenntnis der Sache zu Schaden

gekommen sind. Ein noch größerer Schaden entsteht aber dadurch, daß jetzt

ganz Haldenburg den Kunstdünger für Schwindel hält, trotz den augenfällig

günstigen Resultaten, die ich mit demselben erzielte. So liegt aber die

Gefahr nahe, daß bei uns ein sehr wichtiges Hilfsmittel zur Steigerung der

Bodenerträge geraume Zeit nicht zur Anwendung kommen wird. Diese Gefahr

muß abgewendet werden, und dazu ist es notwendig, daß Sie eine zweite Probe

machen. Ich begreife zwar, daß Sie nicht noch einmal Geld für einen solchen

Versuch auswerfen wollen; aber ich werde Ihnen die Sache erleichtern, und

Ihnen ein Quantum geeigneten Kunstdüngers zur Verfügung stellen, den

Sie dann unter meiner Anleitung anwenden. Damit hoffe ich, nicht nur das

untergrabene Ansehen des Kunstdüngers wieder herzustellen, sondern auch

eine günstigere Gesinnung gegen mich bei Ihnen zu erwecken.«

Diese Ausführungen hatten nicht nur den vorher so aufgebrachten

Kunstdüngerfeind wieder besänftigt, sondern auch auf die andern im

Wirtshause anwesenden Bauern einen guten Eindruck gemacht. Johannes

beschloß, diese günstige Stimmung auszunützen, begann von allerlei

Verbesserungen zu reden, die in Haldenburg durchgeführt werden könnten

und führte an, wie wichtig es wäre, daß solche Sachen unter den Bauern

besprochen und erörtert würden. Gerade die Angelegenheit mit dem

Kunstdünger habe gezeigt, wie oft man nur zu geneigt sei, eine sehr

wichtige Neuerung einfach als Schwindel zu erklären, bloß deswegen, weil

man nichts davon verstehe. Eine einfache Aufklärung aber könne oft die

Sache verständlich machen und die Zweifel zerstreuen. Er erzählte, wie

segensreich gerade in dieser Hinsicht die landwirtschaftlichen Lokalvereine

zu wirken imstande seien, hinzufügend, für wie nützlich er es halten würde,

wenn auch in Haldenburg ein solcher Verein ins Leben gerufen würde. Alle

Anwesenden nahmen diesen Vorschlag begeistert auf und baten Johannes, die

Angelegenheit vorzubereiten und eine Versammlung einzuberufen zur Gründung

eines Bauernvereins.

Eine solche Zusammenkunft wurde denn auch in den nächsten Tagen einberufen

und Wachter, der sich von dem am Sonntag errungenen Erfolg blenden

ließ, setzte große Hoffnungen auf diese Versammlung. Er hatte einen

Statutenentwurf ausgearbeitet und gedachte eine zündende Rede zu halten,

um, wie er meinte, das Eisen zu schmieden so lange es warm sei. Groß war

daher seine Enttäuschung, als nur sechs Mann erschienen. Die »Großen« des

Dorfes hatten von der Sache gehört und befürchteten, daß Johannes zu viel

Einfluß erhalten könnte, wenn der Verein zustande käme. Es gelang ihnen

noch rechtzeitig, die Sache zu vereiteln und dem »Fremden« ein Schnippchen

zu schlagen.

Jeder andere hätte nun auf eine solche Niederlage hin den Mut sinken

lassen, nicht so unser Johannes. Nachdem es ihm gelungen war, den Aerger zu

unterdrücken, kehrte die gewohnte Energie wieder und er sprach zu den

sechs anwesenden Männern, daß unter solchen Verhältnissen natürlich von der

Gründung eines Vereins vorläufig keine Rede sein könne, daß aber auch ohne

einen solchen ein halbes Dutzend Bauern mehr ausrichten können, als ein

einzelner, wenn es ihnen nur nicht an gutem Willen fehle. Daß sie aber

trotz aller Machinationen anders gesinnter hiehergekommen seien, halte er

für den besten Beweis, daß es ihnen mit ihrem Streben nach Fortschritt auch

wirklich ernst sei. Der herannahende Winter mit den langen Abenden biete

Gelegenheit genug, zu überlegen und zu beraten, wie sie sich gegenseitig

am besten in ihren Bestrebungen unterstützen können. Gelinge es ihnen,

Vorteile zu erringen, so sei es sicher, daß sie bald Anhang erhalten

werden, und daß in kurzem, trotz aller Anfeindungen, der Verein doch

zustande kommen werde. Er lade sie ein, jede Woche an einem bestimmten Tag

zu ihm auf den Lindenbühl zu kommen, um zu beraten, was getan werden

könne, um eine Besserung sowohl ihrer eigenen, als auch der allgemeinen

Haldenburger Verhältnisse anzubahnen. Das wurde beschlossen und

zuversichtlich ging man nach Hause.

Johannes hatte in seinen neuen Anhängern Leute gefunden, die von

ernstlichem Streben beseelt waren. Es waren durchwegs kleinere Bauern,

aber vollständig unabhängig, so daß sie es nicht nötig hatten, sich am

Gängelbande der Großen führen zu lassen. Sie erkannten gar bald, daß

Wachter ein Mann sei, dem man vertrauen könne und der es gut mit ihnen

meine. Die Diskussionsabende auf dem Lindenbühl wurden fleißig besucht und

es begann ein ruhiges, aber zielbewußtes Arbeiten, dessen Früchte nicht

ausblieben.

Die Hauptaufgabe des kleinen Klubs mußte vorerst darin bestehen, in ihren

eigenen Betrieben Verbesserungen durchzuführen. An große öffentliche

Fragen durften sie ja nicht herantreten. Mit kluger Berechnung blieben sie

überhaupt allen großen Projekten fern. Sie sagten sich, daß sie nicht zu

viel wollen dürfen; denn Mißerfolge könnten auch sie entmutigen und dann

wäre alles verloren. Johannes belehrte bei den Zusammenkünften die Leute,

wie sie durch eine rationelle Düngerwirtschaft ihre Güter ertragreicher

machen können, wie sie auch mit dem kleinsten haushalten sollen und wie sie

selbst noch aus allen Abfallstoffen, die sie bis jetzt nicht zu beachten

gewohnt waren, noch Nutzen zu ziehen vermögen. Er zeigte ihnen, wie sie

durch richtige Zeiteinteilung und strenge Ordnung in allen Dingen den

Betrieb vereinfachen und müheloser gestalten können. Durch gemeinsamen

Bezug von Kunstdünger, Sämereien, Futtermitteln u. s. w. verringerten

sie ihre Auslagen, schützten sich vor Betrug und sicherten sich bessere

Qualitäten. Zufällig hatte man gerade ein sehr gesegnetes Obstjahr, da

legten sie die auf rationelle Art geernteten und sortierten Früchte

zu gemeinschaftlichem Verkauf zusammen und erzielten, dank der guten

Verbindungen, die Johannes hatte, viel höhere Preise, als die andern

Bauern. Auf diese Weise ist es erklärlich, daß jeder schon im ersten Jahr

einen großen Nutzen aus der zwanglosen Vereinigung davontrug. Das merkten

jetzt natürlich auch die andern Bauern und manchen reute es, daß er an

jenem Abend der Versammlung ferngeblieben war.

Wachter mußte sich sagen, daß er sehr viel erreicht habe, vielleicht sogar

mehr, als wenn vor einem Jahr der Verein wirklich zustande gekommen wäre;

denn »viel' Köpf', viel' Sinn'«. Bei einem größeren Verein hätte es gewiß

auch solche gegeben, die der Sache zum mindesten nicht förderlich gewesen

wären, oder gar als Radschuh am Fortschrittswagen figuriert hätten.

Es darf nun hier nicht verschwiegen werden, daß unterdessen auch Frau Marie

nicht untätig geblieben war. Als treue Bundesgenossin ihres Mannes hatte

sie seine Bestrebungen zu den ihrigen gemacht, und hatte jener bei den

Männern Erfolge aufzuweisen gehabt, so konnte sie sich rühmen, dasselbe bei

den Frauen erreicht zu haben.

War der Lindenbühl für die sechs Männer der Versammlungsort und der

Mittelpunkt ihres Wirkens geworden, so ist es fast selbstverständlich, daß

auch ihre Frauen hie und da dort verkehrten. Auch sie wollten etwas lernen,

und Marie erteilte gerne Rat, wo sie konnte. Bald hatte sie Fragen zu

beantworten die Küche betreffend, bald bildete die Milchwirtschaft den

Mittelpunkt der Besprechung, oder es kam das Kapitel Hühnerzucht zur

Erörterung, und als der Frühling herankam, trat die Gartenwirtschaft in den

Vordergrund. Auf allen diesen Gebieten war ja Frau Wachter vollständig zu

Hause und in aller Bescheidenheit erteilte sie Auskunft, ohne mit ihren

Kenntnissen zu prahlen.

Bald genug wußte man im Dorfe auch noch von einer andern Tätigkeit Mariens

zu erzählen, die sich ganz im stillen abspielte. Ihr gutes Herz und ihr

Wohltätigkeitssinn trieben sie, die Not und das Elend zu mindern, wo sie es

antraf. Hier sah man sie mit wohlgefüllter Schürze in die Hütte einer armen

Wöchnerin eintreten, dort stand sie am Bette eines Schwerkranken, tröstend

und helfend, wo sie konnte. Der Arzt und der Pfarrer wußten ihre Dienste

und aufopfernde Mitarbeit dankbar zu schätzen, und manche genesende Person

segnete das stille Walten, das vom Lindenbühl ausging. Lange bevor Johannes

mit seinen Fortschrittsideen bei den Männern durchgedrungen war, zollte man

seiner Frau allgemeine Achtung und Verehrung.

Hie und da kam Vater Wachter auf Besuch, um zu sehen, wie sein Sohn

wirtschafte, und er konnte sich nicht genug wundern, was Johannes in

den wenigen Jahren aus dem vernachlässigten Gute gemacht hatte. Er mußte

bekennen, daß sein Sohn sein Wort gehalten und ein rechter Bauer geworden

sei. Die sorgfältig geführten Bücher ergaben aber auch, daß die Rendite mit

dem äußeren Ansehen des Hofes im Einklang stand. Mit Stolz erfüllte es ihn,

als er hörte, wie, von seinem Sohne ausgehend, eine Hebung der allgemeinen

landwirtschaftlichen Zustände in Haldenburg angestrebt wurde, und er

prophezeite Johannes gerade in dieser Hinsicht noch einen besondern Erfolg.

Er meinte, so hartgesottene Anhänger des Althergebrachten können

diese Bauern doch nicht sein, daß sie nicht merken sollten, daß diese

wohlgepflegten Wiesen nicht mehr und besseres Futter liefern, als die

schlechten daneben; daß diese glatthaarigen, wohlgeformten und gutgenährten

Kühe nicht leistungsfähiger seien und auf dem Markte einen größeren Wert

repräsentieren, als andere mit allen möglichen Fehlern behaftete, und daß

diese kraftstrotzenden, sauber in Ordnung gehaltenen Obstbäume nicht einen

weit größeren Nutzen abzuwerfen imstande seien, als jene Serblinge, die

über und über mit Schmarotzern bedeckt seien. Wenn sie es aber sehen, so

müsse der erste Schritt der sein, daß sie es auch so haben wollen.

Wie recht der alte Wachter mit seiner Voraussage hatte, zeigte sich in der

Tat immer mehr. Die Sticheleien, denen Johannes und seine sechs Anhänger im

Anfang ausgesetzt waren, hörten nach und nach auf. Man gewöhnte sich daran,

sie ihren eigenen Weg gehen zu sehen, und ließ sie gewähren. Als dann aber

so nach und nach die Erfolge ihres veränderten Vorgehens sich bemerkbar

machten, wurde mancher stutzig und fing an zu fragen, was die Ursache

dieser oder jener Erscheinung sei. Bereitwilligst wurde natürlich immer

Auskunft gegeben, und gewöhnlich tat man bei solchen Erörterungen auch des

Lindenbühls Erwähnung, als Ausgangspunkt der verschiedenen Anregungen und

Belehrungen. So begannen denn die Haldenburger Bauern doch einzusehen, daß

man die Ansichten Johannes' etwas mehr beachten müsse; denn es seien eben

unzweideutige Beweise vorhanden, daß er mit seiner Methode zu ganz andern

Resultaten gelange, als sie mit ihrem alten System. Verfehlt wäre es

jedoch, zu glauben, daß diese guten Leute jetzt ihren Irrtum und ihr

Unrecht offen bekannt hätten. Nein, nur zu hinterst in ihrem Gewissen

begann das Gefühl, nicht ganz im Recht zu sein, langsam aufzutauchen. Aber

noch ein anderes Gefühl machte sich geltend, und das war der Neid. Diese

beiden Regungen hielten sich eine Zeitlang die Wage und ließen einander

nicht vorwärts kommen. Zuletzt zeigte sich aber doch der Neid als stärker,

und namentlich als man sah, daß Johannes nicht zürnte, sondern gerne jedem

Bescheid gab, der sich an ihn wandte, wollte jeder so viel als möglich von

seinen Kenntnissen profitieren.

Manche der vielen wichtigen Fragen, die da zu erörtern waren, ließen sich

indessen nicht nur so im Vorbeigehen behandeln, und man sah ein, daß da

größere Zusammenkünfte nötig wären. Immer häufiger sprach man deshalb

wieder von dem Projekt einer landwirtschaftlichen Vereinigung und bedauerte

lebhaft, daß man das vorige Jahr der Sache so feindselig begegnet sei.

Indessen ließe sich vielleicht auf die Angelegenheit zurückkommen. Und als

sich einmal eine günstige Gelegenheit bot, frug einer den Johannes, wie es

eigentlich mit der Gründung eines landwirtschaftlichen Vereins stehe, ob

er nicht glaube, daß man noch einmal einen Versuch wagen sollte, das

Entgegenkommen werde jetzt gewiß ein besseres sein, als das erste Mal.

Johannes wollte aber zuerst nichts mehr davon wissen, er sagte: »Ich habe

an einer Niederlage gerade genug und bin nicht nach Haldenburg gekommen, um

mich öffentlich zum Narren halten zu lassen. Ich hatte lediglich Euer Wohl

im Auge, als ich vor einem Jahr die erste Versammlung einberief. Statt

dieses anzuerkennen, hat man mich sogar noch schlechter Absichten geziehen,

und nun soll ich mich dieser Gefahr von neuem aussetzen?«

Erst als man von allen Seiten in ihn drang und selbst seine Freunde ihn

eines befriedigenden Erfolges versicherten, beschloß er endlich, nochmals

die Zusammenberufung einer Versammlung zu wagen, hatte dann aber auch die

Freude, die Sache vollständig gelingen zu sehen. Der Besuch war nicht nur

ein sehr großer, sondern viele der anwesenden Bauern erklärten sich auch

gleich bereit, dem Verein beizutreten.

Johannes, der nun schon aus Erfahrung wußte, daß man so einen aufflammenden

Eifer möglichst gut auszunützen suchen müsse, legte der Versammlung einen

Statutenentwurf vor, und als die verschiedenen Paragraphen durchberaten

und angenommen waren, wurde zur Wahl des Vorstandes geschritten, wobei

natürlich Johannes als Präsident hervorging. So wurde in einer Sitzung

in Haldenburg ein landwirtschaftlicher Verein gegründet, der über 30

Mitglieder zählte. Selbst einige der Dorfmagnaten waren dem Verein

beigetreten. Sie mochten darauf rechnen, auch hier eine Rolle spielen zu

können.

Nun ging es in Haldenburg rasch vorwärts mit dem Fortschritt in der

Landwirtschaft. Ein Cyklus von Vorträgen über die verschiedensten Gebiete

der Landwirtschaft, sowie einige Kurse sollten den Bauern Gelegenheit

geben, sich grundlegende Kenntnisse zu verschaffen, mittelst denen es ihnen

möglich sein sollte, aus ihren Betrieben einen größeren Nutzen zu ziehen.

Die Mitglieder des Vereins suchten nicht nur aus Büchern und Zeitschriften

zu erfahren, wie man anderwärts vorgehe, oder diese oder jene Neuerung sich

zunutze mache, sondern sie tauschten auch ihre eigenen Beobachtungen und

Erfahrungen gegenseitig aus, was von großem Nutzen war; denn unter den

verschiedenen Verhältnissen, namentlich in Bezug auf Boden und Klima,

verändern sich ja bekanntlich die Resultate der landwirtschaftlichen

Tätigkeit oft um ein beträchtliches, so daß die Beobachtungen, die an Ort

und Stelle selbst gemacht werden, immer die beachtenswertesten sind.

Der gemeinschaftliche Bezug von Dünger, Samen und andern

landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln hatte sich schon vorher bewährt. Es

wurde deshalb diese Institution in die Vereinstätigkeit aufgenommen

und stetig erweitert. So wurde der genossenschaftliche Sinn bei den

Haldenburgern trefflich genährt, bald wurde eine Viehzuchtgenossenschaft

gegründet und die Sennerei, die schon früher genossenschaftlich betrieben

wurde, besser eingerichtet und nach den Anforderungen der Neuzeit

umgestaltet.

Allen diesen Maßnahmen war es zu verdanken, daß nicht nur die Erträge

beträchtlich erhöht, sondern auch die Produkte bedeutend verbessert wurden,

so daß sie an Ansehen gewannen und marktfähiger wurden. Während man früher

von Haldenburg nie etwas gutes erwartete und daher der Absatz ein äußerst

schlechter war, stellten sich jetzt Käufer ein, welche gute Ware suchten

und auch dementsprechend bezahlten. So sah man sich jetzt auch für seine

Mühe entschädigt und arbeitete mit viel größerer Lust. Der Aufschwung

bedeutete also direkten und indirekten Nutzen.

Freilich wäre es ein Irrtum, zu glauben, daß sich die günstige Veränderung,

welche so viel Gutes mit sich brachte, so glatt vollzog, wie sie eben

geschildert wurde. Da galt es anzukämpfen gegen eine ganze Menge von

Vorurteilen und Scheingründen. Die Gutgesinnten bildeten noch lange die

Minderheit. Viele wollten sich durchaus vom Alten nicht losmachen, obwohl

eigentlich mancher keinen andern Grund dafür angeben konnte, als seine

Engherzigkeit, seinen Hochmut und die Lust am Streiten.

Die größten Schwierigkeiten traten ein, als der landwirtschaftliche Verein

es als seine Aufgabe erkannte, sich auch mit Angelegenheiten zu befassen,

welche die Gemeinde angingen, wie z. B. Weganlagen, Alpverbesserungen, eine

neue Waldordnung u. s. w. Alles dies waren Projekte, die nicht mehr länger

aufgeschoben werden durften, wollte man nicht auf halbem Wege stehen

bleiben.

Johannes sah zwar voraus, daß enorme Schwierigkeiten zu überwinden seien,

bis man in dieser Beziehung ans Ziel gelange, aber jetzt, da er nicht mehr

allein dastand im Kampfe, schreckten ihn die Hindernisse nicht.

Mit wohlberechneter Klugheit trat er nie für etwas ein, das er nicht vorher

wohlerwogen und ausgedacht hatte. Bevor er einer Verbesserung das Wort

redete, berechnete er immer die Opfer, die dafür zu bringen seien und

den Nutzen, den man nach der Ausführung erwarten durfte. So konnte er der

Opposition mit ziffernmäßigen Belegen gegenübertreten, und dieser Umstand

half manchmal allein schon der Sache zum Durchbruch.

Als einige kleinere Projekte dieser Art wirklich zur Ausführung gelangten

und man allgemein das Gute anerkennen mußte, gewann Johannes immer mehr

Achtung und Ansehen, und er wurde sogar in den Gemeinderat gewählt.

Dieses Ereignis war ein schwerer Schlag für den Bürgerzopf; denn so etwas

war noch nie erhört worden in Haldenburg, und manches alte Bäuerlein, das

sich nicht mehr in die neue Zeit hineinfinden konnte, meinte, die

Vorfahren würden sich noch im Grabe umdrehen, wenn sie wüßten, wie man ihre

heiligsten Ueberlieferungen mißachte.

Von jetzt an ging es rasch vorwärts im neuen Kurs. Der Stein war nun

einmal ins Rollen gekommen und niemand vermochte ihn aufzuhalten.

Die notwendigsten der geplanten Verbesserungen wurden nacheinander

durchgeführt, andere, weniger dringende, wurden einstweilen noch

zurückgelegt, da man bei den mißlichen Verhältnissen, in welche die

Gemeinde durch die fortwährend schlechte Verwaltung nach und nach gekommen

war, nicht zu viel auf einmal wagen durfte.

Der allgemeine Aufschwung hatte eine bedeutende Verkehrssteigerung zur

Folge, welche sich hauptsächlich durch vermehrte Ab- und Zufuhr geltend

machte. Auch hatte man durch Entwässerung eines großen Sumpfgebietes in

der Ebene drunten mehr Kulturland gewonnen, dessen Erträge ins Dorf

heraufgeführt werden mußten. So war es zur dringlichen Notwendigkeit

geworden, einen bequemeren Zufahrtsweg zu schaffen. Es gehörte denn bald

auch der berüchtigte »Haldenburgerstutz« der Vergangenheit an. An einer

Biegung der neuen Straße wurde ein Felsblock aufgestellt, den man beim Bau

derselben ausgegraben hatte, und darauf ist der Spruch eingemeißelt:

»Rastlos vorwärts mußt du streben,

Nie ermüdet stille steh'n,

Willst du die Vollendung seh'n.«

Dieses sollte der Wahrspruch werden für die Weiterentwicklung Haldenburgs,

und wer heute dorthin kommt, der muß bekennen, daß das rastlose,

unermüdliche Vorwärtsstreben auch zu einem schönen Erfolge geführt hat;

denn Haldenburg kann mit seinen geordneten Verhältnissen, unter denen

Landwirtschaft und Gewerbe blühen, den umliegenden Gemeinden als Muster

dienen. Die Geschichte seines Aufschwungs aber beweist, wie wichtig es für

ein Gemeinwesen ist, wenn Männer in ihm wirken, denen das öffentliche Wohl

am Herzen liegt, und die mit Energie und Tatkraft in umsichtiger Weise für

dasselbe einstehen, wo immer es notwendig ist.

Unsere Bauern aber mögen aus vorstehender Schilderung die Lehre ziehen, wie

notwendig es ist, daß bei der Ausbildung junger Landwirte nichts versäumt

wird. Echte und rechte Bauern sind notwendig, Männer, die imstande sind,

mit Energie und Intelligenz den althergebrachten Ideen und Ansichten die

Stirne zu bieten und einzutreten für einen gesunden Fortschritt, durch

welchen die Hebung der Landwirtschaft sich vollziehen soll.

In der Voraussetzung also, daß Johannes Wachter nicht nur allein für

Haldenburg so nutzbringend gewirkt habe, sondern auch vielen andern seiner

Berufsgenossen als leuchtendes Beispiel diene, nehmen wir von ihm und dem

Lindenbühl Abschied.

[Illustration]

[ Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist, abgesehen von der Titelseite, in Frakturschrift

gedruckt.

Im Rahmen der Transkription wurde die Stellung der Satzzeichen

bei wörtlicher Rede (jedoch nicht bei Zitaten) in ",«" und ".«"

vereinheitlicht.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden

Ausnahmen,

Seite 3:

"Schäferhüte" geändert in "Schäferhütte"

(am wärmenden Feuer in einer kleinen Schäferhütte)

Seite 8:

"bekommrn" geändert in "bekommen"

(zu glauben, wir bekommen keinen Platz)

Seite 22:

Komma verschoben von "Bauern," nach "vor,"

(schwebte mir als das Ideal eines Bauern vor, und weil ich)

Seite 24:

"Verarbeituug" geändert in "Verarbeitung"

(durch bessere Verarbeitung der Milch)

Seite 32:

"," eingefügt

(freundliche Behausungen entstanden sind, ein neues Schulhaus)

Seite 39:

"Fuhrmaann" geändert in "Fuhrmann"

(die zwei vom Fuhrmann genannten neuen Wirtschaften)

Seite 39:

"Kegelspliel" geändert in "Kegelspiel"

(lustige Gesellschaft sich mit Kegelspiel die Zeit vertreibt)

Seite 39:

"und und" geändert in "und"

(die wichtigste Feldfrucht ausmachen und jetzt gerade die Zeit)

Seite 44:

"Gespäche" geändert in "Gespräche"

(Bei Gelegenheit solcher Gespräche hielt dann auch Elise)

Seite 44:

"Gegestand" geändert in "Gegenstand"

(über diesen Gegenstand zu reden kam)

Seite 54:

"Grünfutrer" geändert in "Grünfutter"

(Grünfutter ist gut fürs liebe Vieh)

Seite 56:

"Nachberinnen" geändert in "Nachbarinnen"

(da dachten sogar einige der Nachbarinnen, daß so ein)

Seite 57:

"Blumenstraße" geändert in "Blumenstrauße"

(noch mit einem hübschen Blumenstrauße beschenkt hatte)

Seite 61:

"verkockenden" geändert in "verlockenden"

(keine sehr verlockenden Preise in Aussicht gestellt)

Seite 62:

"nnd" geändert in "und"

(für den eigenen Haushalt zu pflanzen und mit ihren Blumen)

Seite 62:

"Einnahmsqunelle" geändert in "Einnahmsquelle"

(zu einer ergiebigen Einnahmsquelle zu gestalten)

Seite 77:

"Flnr" geändert in "Flur"

(einen Spaziergang durch Wald und Flur machten)

Seite 90:

"kömmerte" geändert in "kümmerte"

(nicht gerade luxuriös aussah, kümmerte ihn nicht so viel)

Seite 92:

"." eingefügt

(anderer zu kritisieren. Hauptsächlich aber gedachte er)

Seite 99:

"Gfühl" geändert in "Gefühl"

(noch ein anderes Gefühl machte sich geltend)]

Aus Berg und Tal: Charakterbilder aus dem schweizer. Bauernleben · 第 12 / 12 题