29. Kommode des Régencestiles. Nach Williamson, ~Le mobilier

national~ 65

30. Schloß Amalienburg bei München. Spiegelsaal. Nach

Photographie 67

31. Kaminböcke des Rokokostils in Schloß Fontainebleau 69

32. Rokokoterrine im Kölner Kunstgewerbemuseum. Nach dem Katalog 71

33. Lehnstuhl von Jacob. Stil Louis XVI. Berliner

Kunstgewerbemuseum. Nach Graul, Das 18. Jahrhundert 74

34. Chinesische Gefäße in Bronze gefaßt. Stil Ludwig XVI. Paris,

Louvre 75

35. Fontainebleau, Schloß. Arbeitszimmer Napoleons I.

Photographie ~Dr.~ F. Stoedtner, Berlin 77

36. Berlin, Neue Wache. Photographie ~Dr.~ F. Stoedtner, Berlin 78

37. J. L. David. Madame Recamier. Paris, Louvre. Nach einer

Originalaufnahme von Hanfstaengl, München 79

38. Möbel des Biedermeierstils. Nach Lux, Von der

Empire-Biedermeierzeit. Verl. v. Jul. Hoffmann, Stuttgart 83

39. Möbel vom Ende des 19. Jahrh. in Pseudorenaissance. Nach

Cornelius, Elementargesetze 2. Aufl. 86

40. Tisch von Majorelle in Nancy. Nach Lambert, Das moderne Möbel

auf der Pariser Weltausstellung 1900 89

41. Behrens. Turbinenfabrik. Berlin. Aus „Moderne Arbeit“,

Hoeber, Behrens 92

42. Heidrich. Zimmer des Reichskommissars. Brüsseler

Weltausstellung 1910. Photographie ~Dr.~ F. Stoedtner 93

Druck von B. G. Teubner in Leipzig.

Die Sammlung

„Aus Natur und Geisteswelt“

nunmehr schon über 600 Bändchen umfassend, sucht seit ihrem

Entstehen dem Gedanken zu dienen, der heute in das Wort: „+Freie

Bahn dem Tüchtigen!+“ geprägt ist. Sie will die Errungenschaften von

Wissenschaft, Kunst und Technik einem jeden zugänglich machen, ihn

dabei zugleich unmittelbar im +Beruf fördern+, den +Gesichtskreis

erweiternd+, die +Einsicht+ in die Bedingungen der Berufsarbeit

+vertiefend+.

Sie bietet wirkliche „+Einführungen+“ in die Hauptwissensgebiete für

den Unterricht oder Selbstunterricht, wie sie den heutigen methodischen

Anforderungen entsprechen. So erfüllt sie ein Bedürfnis, dem Skizzen,

die den Charakter von „Auszügen“ aus großen Lehrbüchern tragen, nie

entsprechen können; denn sie setzen vielmehr eine Vertrautheit mit dem

Stoffe schon voraus.

Sie bietet aber auch dem +Fachmann+ eine +rasche zuverlässige

Übersicht+ über die sich heute von Tag zu Tag weitenden Gebiete des

geistigen Lebens in weitestem Umfang und vermag so vor allem auch dem

immer stärker werdenden Bedürfnis des +Forschers+ zu dienen, sich +auf

den Nachbargebieten+ auf dem laufenden zu erhalten.

In den Dienst dieser Aufgabe haben sich darum auch in dankenswerter

Weise von Anfang an die besten Namen gestellt, gern die Gelegenheit

benutzend, sich an weiteste Kreise zu wenden, der Gefahr der

„Spezialisierung“ unserer Kultur entgegenzuarbeiten an ihrem Teil

bestrebt.

Damit sie stets auf die Höhe der Forschung gebracht werden können, sind

die Bändchen nicht, wie die anderer Sammlungen, stereotypiert, sondern

werden -- was freilich die Aufwendungen sehr wesentlich erhöht -- bei

jeder Auflage durchaus neu bearbeitet und völlig neu gesetzt. So konnte

der Sammlung auch der Erfolg nicht fehlen. Mehr als die Hälfte der

Bändchen liegen bereits in 2. bis 6. Auflage vor, insgesamt hat sie bis

jetzt eine Verbreitung von weit über 3 Millionen Exemplaren gefunden.

Alles in allem sind die schmucken, gehaltvollen Bände, denen Professor

+Tiemann+ ein neues künstlerisches Gewand gegeben, durchaus geeignet,

die Freude am Buche zu wecken und daran zu gewöhnen, einen kleinen

Betrag, den man für Erfüllung körperlicher Bedürfnisse nicht anzusehen

pflegt, auch für die Befriedigung geistiger anzuwenden. Durch den

billigen Preis ermöglichen sie es tatsächlich jedem, auch dem wenig

Begüterten, sich eine Bibliothek zu schaffen, die das für ihn

Wertvollste „Aus Natur und Geisteswelt“ vereinigt.

#Jedes der meist reich illustrierten Bändchen ist in sich

abgeschlossen und einzeln käuflich#

Jedes Bändchen geheftet M. 1.20, gebunden M. 1.50

#Werke, die mehrere Bändchen umfassen, auch in +einem+ Band gebunden#

=Leipzig=, im Juni 1917. =B. G. Teubner=

Jedes Bändchen geheftet M. 1.20, gebunden M. 1.50

Zur bildenden Kunst, Musik und Schauspielkunst

sind bisher erschienen:

Bildende Kunst

Allgemeines:

=Ästhetik.= Von Professor ~Dr.~ +R. Hamann+. (Bd. 345.)

=*Einführung in die Geschichte der Ästhetik.= Von ~Dr.~ +H. Nohl+. (Bd.

602.)

=*Das Wesen der deutsch. bildend. Kunst.= V. Geh. Rat Prof. ~Dr.~ +H.

Thode+. (Bd. 585.)

=Bau und Leben der bildenden Kunst.= Von Direktor Prof. ~Dr.~ +Th.

Volbehr+. 2. Aufl. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 68.)

=Kunstpflege in Haus und Heimat.= Von Superintendent +R. Bürkner+. 2.

Auflage. Mit 29 Abbildungen. (Bd. 77.)

=Grundzüge der Perspektive nebst Anwendungen.= Von Prof. ~Dr.~ +K.

Doehlemann+. Mit 91 Fig. u. 11 Abb. (Bd. 510.)

=*Projektionslehre.= Von Zeichenlehrer +A. Schudeisky+. Mit

Abbildungen. (Bd. 564.)

=Der Weg zur Zeichenkunst.= Von ~Dr.~ +E. Weber+. M. 82 Abb. u. 1

Tafel. (Bd. 430.)

Geschichte:

=Die Entwicklungsgeschichte d. Stile in d. bildenden Kunst.= Von

~Dr.~ +E. Cohn-Wiener+. 2 Bde. 2. Aufl. (Auch in 1 Bd. geb.) Bd. I:

Vom Altertum bis zur Gotik. Mit 66 Abb. (Bd. 317.) Bd. II.: Von d.

Renaissance b. z. Gegenw. M. 31 Abb. (Bd. 318.)

Altertum:

=Die Blütezeit der griechischen Kunst im Spiegel der Reliefsarkophage.=

Eine Einführung in die griechische Plastik. Von ~Dr.~ +H. Wachtler+.

Mit 8 Tafeln und 32 Abbildungen. (Bd. 272.)

=Pompeji, eine hellenistische Stadt in Italien.= Von Prof. ~Dr.~ +Fr.

v. Duhn+. 2 Aufl. Mit 62 Abbildungen. (Bd. 114.)

=Die Kunst des Islam.= Von Prof. ~Dr.~ +P. Schubring+. (Bd. 593.)

Mittelalter und Neuzeit:

=Deutsche Baukunst im Mittelalter.= Von Geh. Reg.-Rat Prof. ~Dr.~

+R. Matthaei+. 3. Auflage. Mit zahlreichen Abb. im Text und auf 2

Doppeltafeln. (Bd. 8.)

=Die altdeutschen Maler in Süddeutschland.= Von +H. Nemitz+. Mit einem

Bilderanhang. (Bd. 464.)

=Die Renaissancearchitektur in Italien= I. Von ~Dr.~ +P. Frankl+. Mit

12 Tafeln und 27 Textabbildungen. (Bd. 381.) II. (Bd. 382.) In Vorb.

=Michelangelo.= Eine Einführung in das Verständnis seiner Werke. Von

Prof. ~Dr.~ +E. Hildebrandt+. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 392.)

=Albrecht Dürer.= Von weil. Prof. ~Dr.~ +R. Wustmann+. Mit 33 Abb. (Bd.

97.)

=Rembrandt.= Von Prof. ~Dr.~ +P. Schubring+. Mit 50 Abbildungen. (Bd.

158.)

=Niederländische Malerei im 17. Jahrhundert.= Von Prof. ~Dr.~ +H.

Jantzen+. Mit 37 Abbildungen. (Bd. 373.)

=Deutsche Baukunst seit dem Mittelalter bis zum Ausgang des 18.

Jahrhunderts.= Von Geh. Reg.-Rat Prof. ~Dr.~ +A. Matthaei+. Mit 62 Abb.

u. 3 Tafeln. (Bd. 326.)

19. Jahrhundert:

=Deutsche Baukunst im 19. Jahrhundert.= Von Geh. Reg.-Rat Prof. ~Dr.~

+A. Matthaei+. Mit 35 Abbildungen. (Bd. 453.)

=Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert.= Von Prof. ~Dr.~ +R. Hamann+.

2 Bände Text. 2 Bände mit 57 ganzseitigen und 200 halbseitigen

Abbildungen. (Bd. 448-451, in 2 Doppelbänden zu je M. 2.50, auch in 1

Halbpergamentband zu M. 6.--)

=Die Maler des Impressionismus.= Von Prof. ~Dr.~ +B. Lázàr+. Mit 32

Abbildungen und 1 farbigen Tafel. (Bd. 395.)

Kunstgewerbe:

=Die dekorative Kunst des Altertums.= V. ~Dr.~ +Fr. Poulsen+. M. 112

Abb. (Bd. 454.)

=Deutsche Kunst im tägl. Leben bis zum Schlusse d. 18. Jahrhunderts.=

Von Prof. ~Dr.~ +B. Haendcke+. Mit 63 Abbildungen. (Bd. 198.)

=Ostasiatische Kunst und ihr Einfluß auf Europa.= Von Direktor

Professor ~Dr.~ +R. Graul+. Mit 49 Abbildungen. (Bd. 87.)

=Geschichte der Gartenkunst.= Von Baurat Dr.-Ing. +Chr. Ranck+. Mit 41

Abb. (Bd. 274.)

=Die künstlerische Photographie.= Von ~Dr.~ +W. Warstat+. Mit 12

Tafeln. (Bd. 410.)

Musik

=*Geschichte der Musik.= Von ~Dr.~ +Alfred Einstein+. (Bd. 438.)

=*Beispielsammlung zur älteren Musikgeschichte.= Von ~Dr.~ +A.

Einstein+. (Bd. 439.)

=Haydn, Mozart, Beethoven.= Von Prof. ~Dr.~ +C. Krebs+. 2. Aufl. M. 4

Bildn. (Bd. 92.)

=Die Blütezeit der musikalischen Romantik.= Von ~Dr.~ +E. Istel+. Mit 1

Silhouette. (Bd. 239.)

=Das Kunstwerk Richard Wagners.= Von ~Dr.~ +E. Istel+. Mit 1 Bildnis

Richard Wagners. (Bd. 330.)

=Die moderne Oper.= Vom Tode Wagners bis zum Weltkrieg (1883-1914). Von

~Dr.~ +E. Istel+. Mit 3 Bildnissen. (Bd. 495.)

=Die Grundlagen der Tonkunst.= Versuch einer genetischen Darstellung

der allgemeinen Musiklehre. Von Prof. ~Dr.~ +H. Rietsch+. (Bd. 178.)

=Musikalische Kompositionsformen.= Von +S. G. Kallenberg+. 2 Bände.

(Bd. 412, 413, auch in 1 Band gebunden.)

Bd. I: Die elementaren Tonverbindungen als Grundlage der Harmonielehre.

Bd. II: Kontrapunktik und Formenlehre.

=Das moderne Orchester in seiner Entwicklung.= Von Prof. ~Dr.~ +Fr.

Volbach+. Mit Partiturbeispielen u. 3 Tafeln. (Bd. 308.)

=Die Instrumente des Orchesters.= V. Prof. ~Dr.~ +Fr. Volbach+. Mit 60

Abb. (Bd. 384.)

=Klavier, Orgel, Harmonium.= Das Wesen der Tasteninstrumente. Von

Professor ~Dr.~ +O. Bie+. (Bd. 325.)

Schauspielkunst

=Das Theater.= Schauspielhaus und Schauspielkunst vom griechischen

Altertum bis auf die Gegenwart. Von ~Dr.~ +Chr. Gaehde+. 2. Aufl. Mit

18 Abb. (Bd. 230.)

=*Die griechische Tragödie.= V. Prof. ~Dr.~ +J. Geffcken+. Mit 1 Plan

u. Abb. (Bd. 566.)

=Die griechische Komödie.= Von Prof. ~Dr.~ +A. Körte+. M. Titelb. u. 2

Taf. (Bd. 400.)

=Das Drama.= Von ~Dr.~ +B. Busse+. Mit 3 Abb. 3 Bde. I: Von der Antike

z. franz. Klassizismus. II: Von Versailles bis Weimar. III: Von der

Romantik zur Gegenwart. (Bd. 287/289.)

=Das deutsche Drama des 19. Jahrhunderts.= In seiner Entwicklung

dargestellt von Prof. ~Dr.~ +G. Witkowski+. 4. Auflage. Mit 1 Bildnis

Hebbels. (Bd. 51.)

Die mit * bezeichneten und weitere Bände in Vorbereitung.

Als erstes Bändchen der „Entwicklungsgeschichte der Stile“ ist von

+demselben Verfasser+ erschienen:

Vom Altertum bis zur Gotik

2. Auflage. Mit 66 Abb. (ANuG. Bd. 317.) Geh. M. 1.20, geb. M. 1.50

Geschichte der bildenden Künste

Eine Einführung von ~Dr.~ +E. Cohn-Wiener+. Preis ca. M. 4.--

Das Buch will kein historisch geordnetes Nachschlagebuch sein,

sondern möglichst viel vom Wesen der Kunst und des Kunstwerkes

geben. Es sucht neben dem bloßen Wissen die Freude am Kunstwerk zu

vermitteln, erkennen zu lassen, daß hinter dem Werk der Künstler als

schöpferische Persönlichkeit steht. Seine Aufgabe, der Selbstbelehrung

und als Lehrbuch zu dienen, sucht es nicht zu lösen, indem es durch

oberflächliche Behandlung eines verwirrenden Vielerlei „mitzureden“

befähigt, sondern durch eingehende Bildhaftigkeit und Anschaulichkeit

anstrebende Besprechung der behandelten Kunstwerke sucht es dem Leser

den inneren Gehalt der Kunstepochen so vor Augen zu stellen, daß

er auch die Werke, die das Büchlein selbst nicht erwähnen kann, zu

verstehen vermag. Eine reiche Zahl von Abbildungen -- darunter auch

farbige -- dient der Anschaulichkeit. Die neueste Zeit ist besonders

eingehend behandelt worden, weil hier das Bedürfnis am unmittelbarsten

ist.

Wörterbuch zur Kunstgeschichte

Von ~Dr.~ +Ernst Cohn-Wiener+. Gebunden M. 3.--

Elementargesetze der bildenden Kunst

Grundlagen einer praktischen Ästhetik von Prof. ~Dr.~ +Hans Cornelius+.

2. Auflage. Mit 245 Abb. und 13 Tafeln. Geh. M. 7.--, geb. M. 8.--

„Es gibt kein Buch, in dem die elementarsten Gesetze künstlerischer

Raumgestaltung so klar und anschaulich dargelegt, so überzeugend

abgeleitet wären. Wir haben hier zum ersten Male eine zusammenfassende,

an zahlreichen einfachen Beispielen erläuterte Darstellung der

wesentlichsten Bedingungen, von denen namentlich die plastische

Gestaltung in Architektur, Plastik und Kunstgewerbe abhängt.“

(+Zeitschrift für Ästhetik.+)

Die bildenden Künste

Ihre Eigenart und ihr Zusammenhang. Vorlesung von Professor ~Dr.~ +Karl

Doehlemann+. Geheftet M. --.80

„Eine tiefgründige Besprechung der bildenden Künste -- Malerei, Plastik

und Architektur umfassend -- in durchweg anregender Form. Die Fachwelt

wie die gebildeten Stände werden die Schrift mit hoher Befriedigung

aufnehmen.“

(+Wiener Bauindustrie-Ztg.+)

Unser Verhältnis zu den bildenden Künsten

Von Geh. Hofrat Prof. ~Dr.~ +A. Schmarsow+. Geh. M. 2.--, geb. M. 2.60

„Diese Vorträge bilden den wertvollsten Beitrag zur Literatur über die

Kunsterziehungsfrage. Schmarsow entwickelt seine Anschauung über das

Verhältnis der Künste zueinander, um zu zeigen, wie jede einzelne einer

besonderen Seite der menschlichen Organisation entspreche, wie darum

auch alle Künste eng miteinander verknüpft sind, da alle von einem

Organismus ausstrahlen.“

(+Deutsche Literaturzeitung.+)

Psychologie der Kunst

Darstellung ihrer Grundzüge. V. ~Dr.~ +R. Müller-Freienfels+. 2 Bde. I:

Die Psychologie d. Kunstgenießens u. Kunstschaffens. II: Die Formen d.

Kunstwerks u. d. Psychol. d. Bewertung. Geh. je M. 4.40, in 1 Bd. geb.

M. 10.--

„Was diesem Werke Beachtung und Anerkennung erworben hat, ist zum Teil

der Umstand, daß es zu den sehr seltenen wissenschaftlichen deutschen

Büchern gehört, die auch einen ästhetischen Wert besitzen, aus denen

eine Persönlichkeit spricht, die über eine ungewöhnliche Gabe der

Synthese verfügt.“

(+Zeitschrift für Ästhetik.+)

Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert

Von Prof. ~Dr.~ +R. Hamann+. Mit 57 ganzseitigen und 200 halbseitigen

Abbildungen. In Halbpergament M. 7.--

„H. hat eine ausgezeichnete Darstellung des Entwicklungsganges der

Malerei während des letzten Jahrhunderts gegeben. Meines Wissens gibt

es in der ganzen modernen Kunstgeschichtschreibung keine annähernd so

vortreffliche Darstellung des Wesens der Malerei seit 1860 bis zum

Einbruch des Naturalismus, als sie H. im 6. Kap. seines Werkes gibt. Es

ist ein Genuß, sich der meisterhaften Behandlung dieser Epoche ruhig

hinzugeben.“

(+Preuß. Jahrb.+)

Mathematik und Malerei

Von Oberlehrer ~Dr.~ +G. Wolff+. Mit 18 Figuren und 35 Abbildungen im

Text und auf 4 Tafeln. Kart. M. 1.60

Die nahen historischen Beziehungen zwischen Malerei und mathematischer

Perspektive werden dazu benutzt, um aus formaler Darstellung eines

Bildes dessen künstlerischen Wert zu beurteilen. Der erste Teil

entwickelt im engsten Anschluß an die Malerei die Grundlagen der

Perspektive. Der zweite Teil analysiert mit den so gewonnenen Mitteln

einzelne perspektivisch besonders lehrreiche Bilder.

+Fr. Baumgarten+, +Fr. Poland+, +R. Wagner+:

Die hellenische Kultur

3., stark vermehrte Auflage. Mit 479 Abbildungen, 9 bunten, 4

einfarbigen Tafeln, einem Plan und einer Karte. Geh. M. 10.--, geb. M.

12.50

„... In schöner, ebenmäßiger Darstellung entrollt sich vor dem Blick

des Lesers die reiche hellenische Kulturwelt. Wir sehen Land und

Leute im Lichte klarer und scharfer Charakteristik. Das staatliche,

gesellschaftliche und religiöse Leben, das Schöpferische in Kunst

und Schrifttum steigt in leuchtenden Farben vor uns auf; der feine

kritische Sinn, der die Verfasser niemals verläßt, erfüllt mit

Zuversicht in ihre Urteile.“

(+Hochland.+)

Die hellenistisch-römische Kultur

Mit 440 Abb., 5 bunten, 6 einfarb. Taf., 4 Kart. u. Plän. M. 10.--,

geb. M. 12.50

„... Die Verfasser des vorliegenden Buches haben Hervorragendes

geleistet; mit außerordentlichem Geschick und sicherem Urteil haben

sie die Ergebnisse der Einzelforschung zu einem glänzenden Bild des

Gesamt-Hellenismus und seiner Folgeerscheinungen, wie sie in der

ganzen Kultur der römischen Republik und Kaiserzeit zutage treten,

zusammengefaßt. Technisch ausgezeichnet sind die Reproduktionen; ein

nicht zu unterschätzender Vorzug gegenüber anderen Werken ähnlicher

Art liegt in der Verwendung von mattem Kunstdruckpapier, das scharfe

Abbildungen ermöglicht, ohne durch störenden Glanz unbequem zu werden;

hervorragend ist überhaupt die ganze Ausstattung des prächtigen Buches.“

(+Frauenbildung.+)

Die Renaissance in Florenz und Rom

8 Vorträge von Prof. ~Dr.~ +K. Brandi+. 4. Aufl. Geh. M. 5.--, geb. M.

6.--

„... Meisterhaft sind die Erscheinungen von Politik, Gelehrsamkeit,

Dichtung, bildender Kunst zum klaren Entwicklungsgebilde geordnet,

mit großem Takte die Persönlichkeiten gezeichnet, aus freier Distanz

die Ideen der Zeit betrachtet. Die Ausstattung des Buches dürfte zum

Geschmackvollsten der neueren deutschen Typographie gehören.“

(+Hist. Jahrbuch.+)

Kunst und Kirche

Vorträge aus dem 1913 zu Dresden abgehaltenen Kursus für kirchliche

Kunst- und Denkmalspflege. Herausgegeben vom Evang.-luther.

Landeskonsistorium. Mit 61 Abbild. auf 32 Tafeln. Geh. M. 4.--, geb. M.

5.--

+Inhalt+: Gurlitt: Kunst und Kirche. -- Schmidt: Der sächs. Kirchenbau

bis auf Georg Bähr. -- Bestelmeyer: Baukünstl. Aufgab. der ev. Kirche

in der Gegenwart. -- Gurlitt: Kirchl. Denkmalspflege. -- Berling: Die

Sonderausstellung kirchl. Kleinkunst. -- Högg: Friedhofskunst.

Geschichte der deutschen Dichtung

Von Oberlehrer ~Dr.~ +H. Röhl+. 2. Aufl. Gebunden M. 3.--

„Immer kommt es ihm darauf an, das lebendige Verständnis des Lesers

zu heben, den geistigen Extrakt bestimmter Literaturperioden, -werke

und -größen heranzuziehen, und fast immer gelingt es ihm, mit ein

paar kurzen Worten den Nagel auf den Kopf zu treffen. So lernen

wir das Wesen des lyrischen Impressionismus eines Liliencron in

seiner ganzen kampfesfrohen Natürlichkeit ebenso wie die unwahre

Romantik Auerbachschen Salon-Bauerntums erkennen, werden in die

stille Kleinmalerei der Naturschilderungen eines A. Stifter wie in d.

erschütternde Gefühlswelt des unglückl. J. Chr. Günther eingeführt.

So wandern wir durch d. Geschichte unserer Literatur wie durch ein.

blühenden Garten.“

(+Fränk. Kurier, Nürnberg.+)

Das Erlebnis und die Dichtung

Lessing. Goethe. Novalis. Hölderlin. Von weil. Geh. Regierungsrat Prof.

~Dr.~ +W. Dilthey+. 5. Auflage. Geh. M. 6.--, geb. M. 7.50

„Den Aufsätzen Diltheys gebührt ein ganz einziger Platz in allem, was

jemals über Dichtung und Dichter geschrieben ist. Aus den tiefsten

Blicken in die Psyche der Dichter, dem klaren Verständnis für die

historischen Bestimmungen, in denen sie leben, kommt Dilthey zu

einer Würdigung poetischen Schaffens, die jenseits aller Kritik und

Literaturhistorie eine selbständig-freie Stellung einnimmt. Dies Buch

muß wie eine Befreiungstat wirken.“

(+Die Hilfe.+)

Die neuere deutsche Lyrik

Von Prof. ~Dr.~ +Ph. Witkop+. I. Von Spee bis Hölderlin. II. Von

Novalis bis Liliencron. Geh. je M. 5.--, geb. je M. 6.--

„... In solcher Vollständigkeit und doch solcher Beschränkung

besitzen wir kein Werk über Lyrik wie dieses, dessen Wert neben

der wissenschaftlichen Bedeutung im Durchdringen der Materie mit

dichterischem Einfühlen ruht. So werden die Namen zu lebenden,

leidenden und freudig erglühenden Menschen, die durch die Wahrheit

ihres Gefühls oder das Erkünstelte ihrer Dichtung uns nahetreten oder

abstoßen.“

(+Frauenbildung.+)

Heidelberg und die deutsche Dichtung

V. Prof. ~Dr.~ +Ph. Witkop+. M. 5 Taf., 1 farb. Beil., Buchschm.

u. Silhouetten. Geh. M. 3.60, in Pappb. M. 4.--, in Ganzperg. mit

Goldschnitt M. 8.40

Heidelberg ist uns zum Symbol der Poesie geworden aus der wunderbaren

Einheit von Geschichte und Kunst und Wissenschaft und Jugend und Natur

heraus. So wird eine Darstellung der Beziehungen Heidelbergs zur

deutschen Dichtung uns zu mehr als einem Stück Literaturgeschichte.

Auch der großen deutschen Zukunft wird Heidelberg der Quell der Jugend

und Dichtung bleiben. Jetzt aber wird dies Buch von ihm den Leser

aufatmen lassen von der Last der großen schweren Zeit, denen draußen

zumal ein verklärtes Bild der deutschen Heimat bieten. Die Ausstattung

ist in Einband und Buchschmuck eine gleich stimmungsvolle.

Psychologie der Volksdichtung

Von ~Dr.~ +Otto Böckel+. 2. Aufl. Geheftet M. 7.--, gebunden M. 8.--

„Es liegt eine Fülle des Schönen und Wahren in dem Böckelschen

Werke. Den Forscher muß die reiche, mit kundiger Hand gewählte und

wertvolle Literatur befriedigen, den Laien muß die klare, schlichte,

reine Sprache erfreuen, das poetische Empfinden mitreißen. Böckels

Buch ist eine wertvolle Bereicherung der Poetik, Literaturkunde und

Völkerpsychologie und sei jedem Freunde des Volkes wärmstens empfohlen.“

(+Zeitschr. f. d. österr. Gymnasien.+)

Der Roman der deutschen Romantik

Von ~Dr.~ +Paula Scheidweiler+. Geh. M. 4.--, geb. M. 5.40

Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin

Deutschkunde

Ein Buch von

deutscher Art und Kunst

Herausgegeben von ~Dr.~ Walther Hofstaetter

Mit 2 Karten, 32 Tafeln und 8 Abb. Gebunden M. 2.70

Ein Bild all dessen, was deutsch ist, will dieses Buch gewinnen

helfen, indem es in Wort und Bild von deutscher Art und Kunst erzählt,

vom deutschen Land, von dem, was in ihm lebt und wächst, von seinen

Dörfern, Burgen und Städten, von all dem, was unser Volk an geistigen

Gütern geschaffen in Sprache, in Sitte und Brauch, aber auch in

Wirtschaft, in Recht und Staat, in der Kunst, in Dichtung und Musik,

von allem, was es gesonnen u. gedacht, von da an, wo deutsche Stämme

zuerst deutschen Boden betraten, bis zum heutigen Tage. So bietet das

Buch einen zusammenfassenden Überblick über die Gesamtentwicklung

unseres Volkes, der heute auch unseren Gebildeten oft noch fehlt, und

vermittelt zugleich die Erkenntnis der inneren Zusammenhänge, sowie

dessen, was in dem allen deutsch ist. Es soll schon dem heranwachsenden

Geschlecht in die Hand gegeben werden, es möchte aber auch den Männern

u. Frauen, die im Leben stehen, ein treuer Weggenosse werden in den

Stunden rückschauender Betrachtung.

[Illustration]

Das Buch wird die Herzen erheben zu freudigem Bewußtsein des reichen

Erbes unseres Volkes und den Willen stärken, dies Erbe treu zu bewahren

und zu mehren.

B. G. Teubner/Leipzig und Berlin

Die Entwicklungsgeschichte der Stile in der bildenden Kunst. Zweiter Band.: Von der Renaissance bis zur Gegenwart · 第 9 / 9 段