Südostasiens, wird jetzt überall in den Tropen kultiviert (Fig.
837). Das flache, geweihartig verzweigte Rhizom steht auf seiner
hohen Kante im Boden. Es ist mit zweizeilig stehenden Blättern
besetzt, nur die Achselknospen der Rhizomunterseite werden
gefördert und setzen den Hauptsproß fort. Die Laubzweige bestehen
trotz ihrer Länge fast nur aus den Scheiden der großen, ungeteilten
ganzrandigen Blätter, ihre Achse bleibt außerordentlich kurz. Nur
die Blütensprosse sind massiv, sie bleiben niedriger und sind
nur mit den langscheidigen Schuppenblättern ohne eigentliche
Spreite bekleidet. Die hellgelben, durch ihr violettes, heller
geflecktes Labellum auffallenden Blüten stehen in der Achsel
großer Hochblätter, die besonders an ihrem Rande lebhaft gefärbt
sind. _Elettaria Cardamomum_ und _Curcuma_ haben ebenfalls nur
mit Schuppenblättern bestandene Infloreszenzstiele, _Alpinia_
dagegen, wie die häufig kultivierten _Hedychium_-Arten tragen die
Blütenstände terminal an normal belaubten Sprossen.
[Illustration: Fig. 836. Diagramm der Zingiberaceenblüte nach A. W.
EICHLER. _b_ Deckblatt, _v_ Vorblatt, _k_ Kelch, _p_^{1-3} Kronblätter,
_sst__{1} und _{2} Staminodien des äußeren Andröceumwirtels, *
fehlendes Staubblatt desselben Wirtels, _st_ einziges fertiles
Staubblatt, _l_ kronblattartige Staminodien des inneren
Andröceumwirtels, hier Labellum genannt.]
[Illustration: Fig. 837. Zingiber officinale. ½ nat. Gr. Nach BERG
und SCHMIDT. -- #Offizinell#.]
#Offizinell#: _Zingiber officinale_: #Rhiz. Zingiberis# (Pharm.
germ., austr., helv.). _Elettaria Cardamomum_: #Fructus Cardamomi#
(ibid.), Cardamomen, _Curcuma Zedoaria_, Zittwer: #Rhiz.
Zedoariae# (ibid.), _Alpinia officinarum_, Galgant: #Rhiz.
Galangae# (Pharm. germ., helv.).
Großblättrige häufig kultivierte Stauden mit asymmetrischen
Blüten (Fig. 838) gehören zu den _+Cannaceae+_, die nur eine
halbe, also monothezische, Anthere haben, die andere Hälfte ist
blumenblattartig.
Den gleichen Habitus und ebenso gebaute, aber minder große Blüten
besitzen die _+Marantaceae+_, deren Blätter am Ansatz der Spreite
mit Gelenkpolstern versehen sind.
Das Rhizom von _Maranta arundinacea_ liefert #westindisches
Arrowroot#.
7. Ordnung. Gynandrae.
Die Familie +_Orchidaceae_+ enthält perennierende, krautige,
erdbewohnende oder epiphytische Gewächse mit zwittrigen, stark
dorsiventralen Blüten, deren Perianth kronartig ist; das hintere Blatt
des inneren Kreises wird als #Lippe#, #Labellum# ausgebildet und läuft
häufig in einen Sporn aus.
Das bei den Scitamineen erwähnte „Labellum“ ist morphologisch
ganz anderer Natur, da es staminodialen und petaloid gewordenen
Staubblättern entspricht.
Das Andröceum wird auf die drei vorderen Glieder beschränkt, von
denen meist das mittlere, dem äußeren Kreise angehörige allein fertil
ist, während die anderen fehlen oder Staminodien darstellen. Das
einfächerige, unterständige Gynäceum ist aus drei Fruchtblättern
verwachsen, die eine Kapselfrucht liefern mit äußerst zahlreichen an
den randständigen, d. h. parietalen Plazenten sitzenden Samen (Fig.
839 u. 842). Das fertile Staubblatt verwächst mit dem Griffel zu einem
#Säulchen#, #Gynostemium#, welches in der Mitte der Blüte mehr oder
minder emporragt. Durch Drehung der ganzen Blüte um 180° (vgl. Fig.
839 u. 842) oder Übernicken gelangt die als Anflugstelle für Insekten
dienende Lippe auf die Vorderseite.
Die Orchidaceen erreichen ihre reichste Entwicklung in den Tropen
aller Erdteile, wo sie meist unter den Epiphyten eine wichtige
Rolle spielen.
[Illustration: Fig. 838. Blüte von Canna iridiflora. _f_ Fruchtknoten,
_k_ Kelch, _c_ Krone, _l_ Labellum, _st 1-3_ die übrigen Staminodien,
_a_ fertile Antherenhälfte, _g_ Griffel. ½ nat. Gr. Nach H. SCHENCK.]
[Illustration: Fig. 839. Orchidaceen-Diagramm (Orchis). Nach F. NOLL
verändert.]
[Illustration: Fig. 840. Orchis militaris. Längsschnitt durch Mutter-
und Tochterknolle. Nach LÜRSSEN. -- #Offizinell#.]
[Illustration: Fig. 841. Wurzelsystem von Orchis latifolia. _b_ Basis
des Stengels, _s_ Niederblatt, _t′_ alte, _t″_ junge Knolle, _k_
Knospe, _r_ Wurzeln. Nach H. SCHENCK.]
_Orchis_, Knabenkraut, _Ophrys_, _Gymnadenia_, _Platanthera_
sind alle mit Knollen versehen. _Epipactis_, _Cephalanthera_,
_Listera_ haben ein verzweigtes Rhizom. _Neottia_, Nestwurz,
_Coralliorrhiza_, _Epipogon_, _Limodorum_ leben saprophytisch
oder richtiger parasitisch auf Kosten ihrer Mykorrhizen[511] und
sind daher fast oder ganz chlorophyllfrei. _Cypripedium_, der
Frauenschuh, hat zwei fertile seitliche Staubblätter des inneren
Wirtels.
Zu genauerer Darstellung mag eine unserer häufigeren einheimischen
_Orchis_-Arten, _Orchis militaris_, dienen, die in Fig. 842,
844 wiedergegeben ist. Untersucht man eine solche Pflanze
zur Zeit ihrer Blüte, so findet sich ein Paar fleischiger
Knollen als Ausgangspunkt. Beide sind mit einem Flaum von
Wurzelhaaren überdeckt. Die größere braune Knolle, von mehr
schwammiger Beschaffenheit, setzt sich nach oben in den von
ein paar Niederblättern und den Scheiden der 2-4 Laubblätter
länglich-elliptischer Form umhüllten Infloreszenzstiel fort,
welcher mit einer pyramidalen Blütentraube abschließt. Die
kleinere Knolle ist von weißer Farbe und fester Konsistenz; sie
trägt, wie der Längsschnitt (Fig. 840) zeigt, eine Knospe auf dem
Scheitel, die bereits ein paar Scheidenblätter entwickelt hat. Es
handelt sich um den in der Achsel eines der ersten Scheidenblätter
der Pflanze, dicht über der älteren braunen Knolle gebildeten
Achselsproß, welcher mit seiner als Reservestoffbehälter knollig
anschwellenden Wurzelanlage das Scheidenblatt durchbrochen hat
(Fig. 844) und die Mutterpflanze im nächsten Jahre ersetzen wird.
[Illustration: Fig. 842. Orchis militaris. _A_ Eine von der kleinen
Braktee (_a_) gestützte Blüte, _b_ Fruchtknoten, _c_ die äußeren, _d_
die beiden oberen inneren Perigonblätter, _e_ Labellum mit dem Sporn,
_f_, _g_ Gynostemium. -- _B_ Dieselbe nach Entfernung des Perigons
mit Ausnahme des oberen Teils des Labellum, _h_ Narbe, _l_ Rostellum,
_k_ zahnartiger Fortsatz des Rostellum, _m_ Fach der Anthere, _n_
Konnektiv, _o_ Pollinium, _q_ Klebmasse, _p_ Staminodium, vergr. -- _C_
Einzelnes Pollinium, _r_ Kaudikula, _s_ Pollen, stärker vergr. -- _D_
Frucht im Querschnitt, schwach vergr. Nach BERG und SCHMIDT.]
[Illustration: Fig. 843. Vanilla planifolia (nach BERG und SCHMIDT aus
ENGLER-PRANTL), verkleinert. _A_ Lippe und Gynostemium. _B_ Gynostemium
von der Seite. _C_ Gynostemiumspitze von vorn. _D_ Anthere. _E_ Samen,
vergr. -- #Offizinell#.]
Bei Betrachtung der Blüten fällt sogleich die schraubige Drehung
des Fruchtknotens auf, der hier die Abwärtskehrung der „Unterlippe“
zu danken ist. Diese ist dreizipflig, und ihr Mittellappen teilt
sich am Ende abermals in zwei gabelig auseinanderstehende Läppchen.
Ganz an der Basis dieses Labellums ist ein Sporn als Aussackung zu
erkennen. Er dient als Nektarium, und seine Öffnung findet sich
direkt unter dem Gynostemium (Fig. 842 _A_, _B_). Dieses trägt
auf seiner der Unterlippe und den sich darauf niederlassenden
Insekten zugekehrten Seite eine große Narbenfläche (_h_), welche
zwei vereinigten Narben entspricht. Die dritte Narbe ist zu einem
als #Rostellum# bezeichneten Gebilde (_l_, _k_) umgeformt und dient
der Ausrüstung der männlichen Organe. Die #eine# fruchtbare Anthere
besitzt zwei Thecae, durch das als Abschluß des Gynostemiums
sichtbare Konnektiv (_n_) verbunden. Die ganze Pollenmasse jedes
der beiden Fächer wird durch eine Bindesubstanz zusammengehalten,
welche gleichzeitig nach unten in einen Stiel ausläuft. Dieser
heißt #Kaudikula#; das gesamte, #Pollinium# genannte Gebilde ist
von wachsartiger Konsistenz. Die Kaudiculae enden nun an jenem
#Rostellum#, welches eine Klebmasse von zäher Beschaffenheit
enthält, die geeignet ist, einmal die Pollinien, welche frei im
Fache liegen, an Ort und Stelle festzuhalten, andererseits aber
auch sie an andere damit in Berührung gelangende Körper anzukleben.
Versucht nun ein auf der Unterlippe sitzendes Insekt den im Sporn
ausgeschiedenen Nektar zu erreichen, so muß es mit Kopf oder
Rüssel das Rostellum berühren und die Pollinien mitnehmen. Beim
Eintrocknen der Kaudiculae biegen die Pollinien sich nach vorn
und werden daher bei einer nächst besuchten Blüte genau auf die
Narbenfläche gelangen müssen.
In ähnlicher, vielfach aber noch weit komplizierterer Art sind alle
Orchidaceen auf Insektenbesuch angepaßt, dessen sie zur Bestäubung
ihrer Blüten nicht entbehren können[512]. In vielen Fällen ist
die Anpassung so speziell auf den Bau eines bestimmten Insektes
gerichtet, daß kein anderes dieselbe Leistung zu vollziehen vermag;
so blieb z. B. die aus ihrer amerikanischen Heimat in andere
tropische Länder gebrachte Vanilla (Fig. 843) stets unfruchtbar,
da das bestäubende Insekt fehlte. Nachdem dies erkannt war, wird
sie jetzt durch Menschenhand einzeln bestäubt und setzt daraufhin
regelmäßig Früchte an. Zur Vervollständigung ist noch hinzuzufügen,
daß bei manchen Formen, so auch bei Vanilla, der Pollen körnig
bleibt. Zahlreiche tropische Orchidaceen werden ihrer herrlich
duftenden und schön geformten, farbenprächtigen Blüten wegen bei
uns in Gewächshäusern kultiviert, so _Cattleya_, _Laelia_, _Vanda_,
_Dendrobium_, _Stanhopea_ u. v. a.
[Illustration: Fig. 844. Orchis militaris. ½ nat. Gr. -- #Offizinell#.]
#Offizinell#: _Orchis_-Arten und verwandte Formen mit eiförmigen,
nicht handförmig zerteilten (vgl. Fig. 840 u. 844) Knollen: #Tubera
Salep# (Pharm. germ., austr., helv.). -- _Vanilla planifolia_,
ein in Mexiko einheimischer, vielfach in den Tropen kultivierter
Wurzelkletterer (Fig. 843): #Fructus Vanillae# (Pharm. austr.,
helv.).
Die fossilen Angiospermen[471].
Die ersten zweifellosen Angiospermen zeigen sich in der oberen
Kreide, und zwar gleich in mannigfachen Formen, die ungefähr in
gleichem Verhältnis wie jetzt zu Monokotylen und Dikotylen gehören.
Gefunden sind zunächst nur Blätter, die große Ähnlichkeit mit denen
jetzt lebender Angiospermen zeigen, hingegen gar keine mit solchen
von Gymnospermen oder gar Pteridophyten. Die hier vorhandene Kluft
kann also durch die paläontologischen Funde nicht überbrückt werden.
Im Eozän und Oligozän werden die Angiospermen sicher bestimmbar;
es sind Angehörige noch existierender Familien, und zwar, sogar
im nördlichen Europa, teilweise von tropischem Charakter, nämlich
_Palmen_, _Dracaena_, _Smilax_ usw. unter den Monokotylen,
zahlreiche _Quercifloren_ (namentlich _Quercus_), _Lauraceae_
(_Cinnamomum_ u. dgl.), _Leguminosae_ usw. von Dikotylen. Vom
Miozän an werden die Arten teilweise mit lebenden identisch;
im Quarternär fehlen eigene, von den jetzt lebenden erheblich
abweichende Formen. Der Florencharakter war zur Tertiärzeit in
Europa ganz wesentlich von dem gegenwärtigen verschieden; er trug
das Gepräge eines viel wärmeren Klimas und wies, wie für die
Gymnospermen, Typen auf, die gegenwärtig nur noch in fernen Ländern
existieren.
Literaturnachweise.
Literatur zur Einleitung und Morphologie von H. Fitting.
Einleitung.
[1] CHARLES DARWIN, On the origin of species by means of natural
selection 1859; auch deutsch von V. CARUS.
[2] E. HAECKEL, Generelle Morphologie der Organismen 1866, S. 52.
[3] C. MEZ, Schrift. physik. ökon. Gesellsch. Königsberg i. Pr., 59.
Bd. 1918, S. 43.
[4] H. FITTING, Die Pflanze als lebender Organismus. Jena 1917.
[5] C. V. NÄGELI, Theorie der Abstammungslehre 1884, S. 326. F. A.
WENT, Biol. Zentralbl., 27. Bd. 1907, S. 257. K. GOEBEL, Organographie,
2. Aufl., 1. Bd. 1913, S. 39 ff. #Ders.#, Entfaltungsbewegungen d.
Pflanzen. Jena 1920.
Erster Abschnitt Zytologie.
+Der lebende Inhalt der Zellen.+
[6] E. STRASBURGER, Progressus rei botanicae, 1. Bd. 1906, S. 1. E.
KÜSTER, Zelle, Handb. d. Naturwiss., Jena, 10. Bd. 1914, S. 748. A.
MEYER, Morphol. u. physiol. Analyse d. Zelle d. Pflanzen u. Tiere. I.
Jena 1920. G. TISCHLER, Allgemeine Pflanzenkaryologie, Handwörterb. d.
Pflanzenanatomie. I. Berlin 1921. H. LUNDEGÅRDH, Zelle u. Cytoplasma,
ebenda. I. 1921.
[7] Die Literatur zusammengestellt zuletzt durch R. LIESKE, Bakterien
u. Strahlenpilze, Handb. d. Pflanzenanatomie. VI. Berlin 1922.
[8] A. J. EWART, Physics and physiology of protoplasm streaming in
plants, Oxford 1903. PAUL KRETZSCHMAR, Jahrb. f. wiss. Bot., 39. Bd.
1904, S. 273. A. MEYER, Morphol. u. physiol. Analyse d. Zelle. I. S.
631. Jena 1921.
[9] J. W. MOLL, Progress. rei botan., 2. Bd. 1908, S. 227. E.
STRASBURGER, Das kleine bot. Praktikum, 9. Aufl. 1921 und Das
bot. Praktikum, 7. Aufl. 1923. H. SIEBEN, Einführung in die bot.
Mikrotechnik, 2. Aufl., Jena 1920.
[10] E. ZACHARIAS, Progress. rei botan., 3. Bd. 1910, S. 67. A. MEYER,
vgl. unter [6]. A. PRATJE, Biol. Zentralbl., 40. Bd. 1920, S. 88. H.
WALTER, Biochem. Ztschr., 122. Bd. 1921, S. 86.
[11] A. FISCHER, Fixierung, Färbung und Bau des Protoplasma 1899 und A.
DEGEN, Bot. Ztg. 1905, I. Abt., S. 202.
[12] H. FREUNDLICH, Kapillarchemie. 2. Aufl., Leipzig 1922.
[13] E. W. SCHMIDT, Progress. rei botan., 4. Bd. 1912, S. 163 u.
Ztschr. f. Bot., 4. Bd. 1912, S. 707. J. DUESBERG, Sammelreferat in
Ergebn. d. Anatom. u. Entwicklungsgeschichte, 20. Bd. 1912, S. 567.
K. RUDOLPH, Ber. deutsch. bot. Gesellsch., 30. Bd. 1912, S. 605. G.
LEWITSKY, Ber. deutsch. bot. Gesellsch., 31. Bd. 1913, S. 517. A.
SCHERRER, Festschr. z. Einweihung d. Inst. f. allg. Bot. Zürich, Jena
1914. A. GUILLIERMOND, Rev. gén. de bot., 25 bis Bd. 1914, S. 295; 26.
Bd. 1914, S. 295; 31. Bd. 1919, S. 372; 33. Bd. 1921, S. 401. Ann. sc.
nat. Bot. sér. 10., 1. Bd. 1919, S. 225. FR. MEVES, Arch. f. mikr.
Anatomie, 89. Bd. Abt. I 1917, S. 249. D. M. MOTTIER, Ann. of Bot., 32.
Bd. 1918, S. 91. S. ALVARADO, Trabaj. d. mus. nacion. d. cienc. nat.
Madrid. ser. Bot. No. 13, 1918. #Ders.#, Ber. deutsch. bot. Gesellsch.,
41. Bd. 1923, S. 85. KONRAD L. NOACK, Ztschr. f. Bot., 13. Bd. 1921, S.
1. G. FRIEDRICHS, Jahrb. f. wiss. Bot., 61. Bd. 1922, S. 430.
[14] Vgl. G. TISCHLER, Allgemeine Pflanzenkaryologie, Handb. f.
Pflanzenanatomie. I. Berlin 1921.
[15] A. GUILLIERMOND, Progress. rei botan., 4. Bd. 1913, S. 389. H. V.
NEUENSTEIN, Arch. f. Zellforsch., 13. Bd. 1914, S. 1.
[16] A. F. W. SCHIMPER, Bot. Ztg. 1880, S. 886 und Jahrb. f. wiss.
Bot., 16. Bd. 1885, S. 1. ARTHUR MEYER, Das Chlorophyllkorn 1883
und Bot. Ztg. 1888, S. 489. J. H. PRIESTLEY u. A. A. IRVING, Ann.
of Bot., 21. Bd. 1907, S. 407. A. SAPEHIN, Untersuchungen über
die Individualität d. Plastide, Odessa 1913. #Ders.#, Archiv f.
Zellforsch., 13. Bd. 1915, S. 319.
[17] Besonders von L. MARCHLEWSKI, E. SCHUNK, N. A. MONTEVERDE, M.
TSWETT, R. WILLSTÄTTER. Vgl. R. WILLSTÄTTER u. A. STOLL, Untersuchungen
über Chlorophyll, Berlin 1913. C. V. WISSELINGH, Flora, 107. Bd. 1915,
S. 371.
[18] K. STERN, Ztschr. f. Bot., 13. Bd. 1921, S. 193.
[19] TH. W. ENGELMANN, Bot. Ztg., 40. Bd. 1882, S. 663; 41. Bd.
1883, S. 1. H. MOLISCH, Bot. Ztg., 63. Bd. 1905, I. Abt., S. 131.
H. KYLIN, Svensk. bot. tidskr., 6. Bd. 1912, S. 531. K. BORESCH,
Biochem. Ztschr., 119. Bd. 1921, S. 167. N. WILLE, Ber. deutsch. bot.
Gesellsch., 40. Bd. 1922, S. 192.
[20] H. KYLIN, Ztschr. f. physiol. Chemie, 82. Bd. 1912, S. 221. R.
WILLSTÄTTER u. H. J. PAGE, Ann. d. Chemie, 404. Bd., S. 237.
[21] E. GOERRIG, Beih. Bot. Zentralbl., 35. Bd., I., 1918, S. 1.
[22] W. ROTHERT, Bull. intern. ac. sc. de Cracovie sér. B. 1914, S. 1.
[23] G. TISCHLER, zit. in [14], S. 232.
[24] G. TISCHLER, Progr. rei botan., 5. Bd. 1915, S. 164. H. WINKLER,
Ztschr. f. Bot., 8. Bd., S. 417. M. ISHIKAWA, Botanical Magazine, 30.
Bd. 1916, S. 404. T. SAKAMURA, Journ. coll. of science Tokyo, 39. Bd.
1920.
[25] E. STRASBURGER, in d. WIESNER-Festschrift 1908, S. 24. J. KISSER,
Österr. Bot. Ztschr., 71. Bd. 1922, S. 198. FR. SMITH, Ann. of bot.,
37. Bd. 1923, S. 63.
[26] J. W. BAILEY, Proceed. nat. acad. of science, 5. Bd. 1919, S. 283;
6. Bd. 1920, S. 197. Journ. of gen. physiolog., 2. Bd. 1920, S. 519.
[27] R. A. HARPER, Jahrb. f. wiss. Bot., 30. Bd. 1897, S. 249. P. N.
SCHÜRHOFF, Jahrb. f. wiss. Bot., 57. Bd. 1917, S. 363.
Gröbere leblose Einschlüsse der Protoplasten.
[28] H. MOLISCH, Mikrochemie der Pflanze, 3. Aufl., Jena 1923. O.
TUNMANN, Pflanzenmikrochemie, Berlin 1913. A. MEYER, vgl. unter [6].
[29] J. DEKKER, Die Gerbstoffe, Berlin 1913. K. FREUDENBERG, Die Chemie
der natürlichen Gerbstoffe, Berlin 1920. Ders., Naturwissenschaften, 8.
Bd. 1920, S. 903.
[30] G. KLEIN, Sitzungsber. Akad. Wiss. Wien, math. nat. Kl. I, 129.
Bd. 1920, S. 341; 130. Bd. 1921, S. 237.
[31] R. WILLSTÄTTER, Sitzungsber. preuß. Akad. d. Wiss. 1914, S. 402,
769. H. SCHROEDER, Ztschr. f. Bot., 9. Bd. 1917, S. 546. Siehe auch H.
MOLISCH, Bot. Ztg. 1905, I. Abt., S. 161; ferner B. L. BUSCALIONI u. G.
POLLACCI, Atti istit. bot. Univ. Pavia. N. S., 8. Bd. 1903, S. 135 ff.
O. GERTZ, Studier öfver Anthocyan, Lund 1906.
[32] A. TSCHIRCH, Die Harze und die Harzbehälter 1900.
[33] Literatur bei A. GUILLIERMOND u. J. BEAUVERIE, Ann. des sc. nat.
Bot., IX. Sér., 8. Bd. 1908, S. 173. S. POSTERNACK, Compt. rend. Acad.
scienc., Paris, 169. Bd. 1919, S. 138.
[34] C. NÄGELI, Die Stärkekörner 1858. A. F. W. SCHIMPER, Bot. Ztg.
1881, S. 223. E. T. REICHERT, The Differentiation and specificity of
starches etc. Carneg. Inst. Washington Publ. No. 173, I, II, 1913. O.
L. SPONSLER, Americ. journ. of bot., 9. Bd. 1922, S. 471. A. MEYER,
Unters. über die Stärkekörner 1895. H. PRINGSHEIM, Landwirtsch.
Versuchsstationen, 84. Bd. 1914, S. 267. J. J. LYNST-ZWIKKER, Rec.
trav. bot. néerland, 18. Bd. 1921, S. 1.
[35] G. MANGENOT, Compt. rend. soc. biol., 84. Bd. 1921, S. 406.
Die Zellmembranen.
[36] Literatur bis 1914 bei L. GAUCHER, Étude générale sur la membrane
cellulaire chez les végétaux 1904; seitdem FR. CZAPEK, Biochemie
der Pflanze, 2. Aufl., 1. Bd. 1913, S. 629. O. RICHTER, Ztschr. f.
wiss. Mikr., 22. Bd. 1905, S. 194. Zur Membranstreifung W. KRIEG,
Beih. z. bot. Zentralbl., 21. Bd. 1907, S. 245. H. PRINGSHEIM, Die
Polysaccharide, Berlin 1919.
[37] E. HANNIG, Flora, 102. Bd. 1911, S. 209.
[38] FR. CZAPEK, Biochemie d. Pflanzen, 2. Aufl., 1. Bd. 1913, S. 629.
PETER KLASON, Schriften des Vereins der Zellstoff- und Papier-Chemiker,
2. Bd. 1911. FR. CZAPEK, Ztschr. f. Bot., 3. Bd. 1911, S. 500. J. KÖNIG
u. E. RUMP, Chemie und Struktur der Pflanzen-Zellmembran, Berlin 1914.
C. G. SCHWALBE, Die Chemie der Zellulose, II. Aufl., Berlin 1918.
[39] Vgl. F. CZAPEK in [36], 1. Bd., S. 634 ff. A. VIEHOEVER, Ber.
deutsch. bot. Gesellsch., 30. Bd. 1912, S. 443. F. V. WETTSTEIN,
Sitzungsber. Akad. Wiss. Wien, math. nat. Kl. I, 130. Bd. 1921, S. 3.
[40] F. EHRLICH, Chemiker-Ztg., 41. Bd. 1917, S. 197. TH. V.
FELLENBERG, Biochem. Ztschr., 85. Bd. 1918, S. 118.
[41] VAN WISSELINGH, Archives Néerland, 26. Bd. 1892, S. 305 u. 28. Bd.
1898, S. 373.
[42] ORMOND BUTLER, Ann. of Bot., 26. Bd. 1911, S. 107. Dort die
Literatur S. 150; J. GRÜSS, Jahrb. f. wiss. Bot., 47. Bd. 1910, S. 391.
[43] R. O. HERZOG, Ber. deutsch. chem. Gesellsch., 53. Bd. 1920, S.
2162. Ders. u. W. JANCKE, Naturwissenschaften, 9. Bd. 1921, S. 320. M.
POLANYI, ebenda, S. 337.
Zweiter Abschnitt. Histologie.
[44] A. DE BARY, Vergl. Anat. d. Vegetationsorgane 1877. G. HABERLANDT,
Physiologische Pflanzenanat., V. Aufl. 1918. H. SOLEREDER, Syst. Anat.
d. Dikotyledonen 1899; W. ROTHERT, Gewebe, Handw. d. Naturwiss. IV.
Jena 1913, S. 1144. E. STRASBURGER, zit. in [9]. A. MEYER, Erstes
mikroskop. Praktikum, 3. Aufl., Jena 1915.
[45] Die reichhaltige Literatur dazu vgl. in [6].
[46] G. KRABBE, Das gleitende Wachstum bei der Gewebebildung der
Gefäßpflanzen, Berlin 1886. F. NEEF, Ztschr. f. Bot., 6. Bd. 1914, S.
465.
[47] L. DIELS, Flora, 111./112. Bd. 1918, S. 490.
[48] Zu Luftspalten: E. STRASBURGER, Jahrb. f. wiss. Bot., 5. Bd. 1866,
S. 297. S. SCHWENDENER, Monatsber. d. Berl. Akad. d. Wiss. 1881, S. 883
und andere. Zuletzt S. H. ECKERSON, Bot. Gaz., 46. Bd. 1908, S. 221.
[49] G. HABERLANDT, Die Sinnesorgane im Pflanzenreich, 2. Aufl. 1906.
[50] G. MYLIUS, Biblioth. botan., Heft 79, 1912. H. ZIEGENSPECK, Ber.
deutsch. bot. Gesellsch., 39. Bd. 1921, S. 302.
[51] S. SCHWENDENER, Das mechanische Prinzip im Bau der Monokotylen
1874. H. AMBRONN, Jahrb. f. wiss. Bot., 12. Bd. 1879. H. PUCHINGER,
Sitzungsber. Akad. Wiss. Wien, math. nat. Kl. I, 131. Bd. 1922, S. 47.
[52] A. W. HILL, Ann. of Bot., 15. Bd. 1901, S. 575 u. 22. Bd. 1908, S.
245. A. F. HEMENWAY, Bot. Gazette, 55. Bd. 1913, S. 236. E. W. SCHMIDT,
Bau u. Funktion der Siebröhre usw., Jena 1917. C. T. POPESCU, Ann.
scientif. Univ. Jassy, XI, S. 135.
[53] W. ROTHERT, Abhandlungen d. Akad. d. Wiss. Krakau 1899, S. 433.
E. BAECKER, Sitzungsber. Akad. Wiss. Wien, math. nat. Kl. I, 131. Bd.
1922, S. 139.
[54] H. MOLISCH, Studien über Milchsaft u. Schleimsaft der Pflanzen
1901.
[55] M. NIEUWENHUIS-V. UEXKÜLL-GÜLDENBAND, Rec. trav. bot. Néerland,
11. Bd. 1914, S. 291.
Dritter Abschnitt. Organographie.
[56] K. GOEBEL, Vergleichende Entwicklungsgeschichte der Pflanzenorgane
1883; und Organographie der Pflanzen 1898-1901, II. Aufl., 1. Bd.
1913; 2. Bd. 1915/18; 3. Bd. 1922/23. J. VELENOVSKY, Vergleichende
Morphologie der Pflanzen, 4 Bde., Prag 1905-1914. KERNER VON
MARILAUN-HANSEN, Pflanzenleben, III. Aufl., 2. Bd. 1913. F. PAX,
Allgemeine Morphologie der Pflanzen 1890.
[57] W. SANDT, Flora, 114. Bd. 1921, S. 329.
Bau des Thallus.
[58] F. OLTMANNS, Morphologie u. Biologie der Algen, 2. Aufl. 1922. A.
de Bary, Vergl. Morphologie u. Biologie der Pilze 1884.
[59] F. SCHÜTT, Das Pflanzenleben d. Hochsee 1893.
[60] E. DE WILDEMAN, Mém. couronnés et publiés par l’Acad. des sciences
de Belgique, 53. Bd. 1893.
[61] H. LEITGEB, Untersuchungen über die Lebermoose, 1.-6. Bd.
1874-1879. K. Goebel, Organographie, II. Aufl., 2. Bd., Jena 1915. D.
H. CAMPBELL, The structure and development of Mosses and Ferns, III.
Aufl. 1918.
Bau des typischen Kormus.
[62] Vgl. die unter [56] zitierten Werke.
[63] M. RACIBORSKI, Sproß, Handw. d. Naturwiss., 9. Bd., S. 345. Jena
1913.
[64] F. HERRIG, Flora, 107. Bd. 1914, S. 327. KONR. L. NOACK, Jahrb. f.
wiss. Bot., 61. Bd. 1922, S. 459.
[65] W. HOFMEISTER, Allgemeine Morphologie der Gewächse, Leipzig 1868.
M. HIRMER, Zur Lösung des Problems der Blattstellungen, Jena 1922.
[66] S. SCHWENDENER, Mechanische Theorie der Blattstellungen 1878,
sowie zahlreiche Aufsätze in den Sitzungsber. d. Akad. d. Wiss. Berlin.
HANS WINKLER, Jahrb. f. wiss. Bot., 36. Bd. 1901, S. 1 und 38. Bd.
1903, S. 501. Dort die übrige Literatur.
[67] Siehe die unter [44] genannten Werke.
[68] E. STRASBURGER, Über den Bau und die Verrichtung der
Leitungsbahnen in den Pflanzen 1891, S. 98, 297. G. CHAUVEAUD, Ann. d.
scienc. nat., Bot. IX. sér., 13. Bd. 1911, S. 113. F. J. MEYER, Progr.
rei bot., 5. Bd. 1917, S. 521.
[69] M. BUCHHOLZ, Flora, 114. Bd. 1921, S. 119.
[70] J. C. SCHOUTE, Die Stelärtheorie 1902. H. SOLMS-LAUBACH, Bot. Ztg.
1903, II. Abt., Sp. 37, 147. A. G. TANSLEY, New phytologist Nr. 2,
1908. F. J. MEYER, Beih. bot. Zentralbl., 33. Bd., I. Abt. 1917.
[71] K. GIESENHAGEN, Blatt, Handw. d. Naturwiss., 2. Bd. 1912, S. 1.
[72] V. DEINEGA, Flora, 85. Bd. 1898, S. 439. M. HIRMER, Flora, 113 Bd.
1920, S. 178.
[73] M. NORDHAUSEN, Ber. deutsch. bot. Gesellsch., 30. Bd. 1912, S. 483.
[74] E. NEUMANN-REICHARDT, Beitr. z. Allg. Bot., 1. Bd. 1917, Heft 3.
[75] K. DOMIN, Ann. d. jard. bot. Buitenzorg, 24. Bd. 1911, S. 117. H.
GLÜCK, Blatt- u. Blütenmorphol. Studien, Jena 1919.
[76] E. BRICK, Beih. z. Bot. Zentralbl., 31. Bd., I, 1913, S. 209. P.
NEESE, Flora, 109. Bd. 1917, S. 144.
[77] M. RACIBORSKI, Handw. d. Naturwiss., 9. Bd. 1913, Jena, S. 352.
[78] K. GOEBEL, Einleitung in die experimentelle Morphologie d.
Pflanzen 1908, S. 165.
[79] E. RÜTER, Flora, 110. Bd. 1918, S. 195.
[80] K. GIESENHAGEN. Wurzel, Handw. d. Naturwiss., 10. Bd., S. 646.
Jena 1915.
[81] M. PLAUT, Festschr. z. 100jähr. Bestehen d. Landw. Hochschule
Hohenheim 1919, S. 129.
[82] F. SCHWARZ, Unters. a. d. bot. Inst. in Tübingen, 1. Bd. 1883, S.
135.
[83] K. KROEMER, Biblioth. botan., Heft 59, 103. H. MÜLLER, Bot. Ztg.,
64. Bd. 1906, S. 53. M. PLAUT, Die physiol. Scheiden d. Gymnospermen,
Equisetaceen u. Bryophyten, Diss. Marburg 1909; Mitteil. d. Kais.
Wilh.-Inst. f. Landw. Bromberg 1910, 3. Bd., S. 63; Jahrb. f. wiss.
Bot., 28. Bd. 1910, S. 143.
[84] G. RUMPF, Bibl. botan., Heft 42, 1904.