Von den gleichzeitig im Anzeiger des Museums aufgeführten 24
Originalschreiben des Herzogs und Kurfürsten Maximilian I. von Bayern
gelangen hier zwei Stücke, das eine in seiner Eigenschaft als Feldherr
der Liga an den Kaiser Ferdinand II., das andere anläßlich des Todes
dieses Kaisers an die Witwe desselben gerichtet, zum Abdruck. Das
erstere Schreiben gibt ein Bild von der Erschöpfung, der selbst ein
so kornreiches Land, wie Bayern, durch die Verheerungen des Krieges
anheimfiel. Das zweite gibt gleich den vier hier nicht abgedruckten
Schreiben an die Königin Maria von Böhmen und Ungarn Zeugnis von dem
nahen Verhältnis Maximilians zu dem österreichischen Kaiserhause und
seinen dortigen Verwandten.