~Enfield~.“
_An Herrn Henry M. Stanley, London._
„London, 2. August.
Herr Henry M. Stanley hat mir heute das Tagebuch meines Vaters, des
Dr. Livingstone, überliefert, so wie es von meinem Vater adressirt
und gesiegelt ist und mit den darauf befindlichen von meinem Vater
unterzeichneten Instructionen. Für seine dafür bewiesene Sorgfalt,
sowie für alles, was er zu Gunsten meines Vaters gethan hat, schulden
wir ihm den besten Dank. Wir haben durchaus keine Ursache, es zu
bezweifeln, dass es wirklich meines Vaters Tagebuch ist, und ich
bezeuge hiermit, dass die Briefe, die er uns mitgebracht hat, Briefe
meines Vaters sind und von niemand anderm herrühren.
~T. S. Livingstone.~“
„2. August 1872.
Mein Herr!
Ich habe gar nicht gewusst, bis Sie dessen Erwähnung thaten, dass
irgendein Zweifel über die Authenticität von Livingstone’s Depeschen,
die Sie Lord Lyons am 31. Juli übergeben haben, existirte. Aber
infolge dessen, was Sie mir gesagt haben, habe ich die Sache
untersuchen lassen und finde, dass Herr Hammond, Untersecretär
des Auswärtigen Amtes, und Herr Wylde, Chef des Departements für
Consularangelegenheiten und Sklavenhandel, nicht den geringsten
Zweifel an der Echtheit der Schriftstücke hegen, welche Lord Lyons
erhalten hat und die sich jetzt im Druck befinden.
Ich kann nicht umhin, diese Gelegenheit dazu zu benutzen, Ihnen meine
Bewunderung der Eigenschaften auszudrücken, die Sie in den Stand
gesetzt haben, den Zweck Ihrer Mission zu erreichen und ein Resultat
zu erzielen, das sowol in den Vereinigten Staaten wie auch hier zu
Lande mit so grossem Enthusiasmus begrüsst worden ist.