Was Kuprins Buch, das er den Müttern und der Jugend widmet, von
der Bordell- und Dirnenliteratur unterscheidet, in der mit einem
ethisch-sentimentalen Rittertum die Notwendigkeit der Institution
und die Zusammenhänge unterschlagen wurden, ist die Objektivität,
mit der er den Dingen aus nächster Nähe klar ins Auge sieht, ohne
das ungeheuer Geschäftsmäßige der Prostitution dabei mit Gemüt zu
überfälschen ... Es ist ein Erkenntnis- und ein Mahnbuch, ein
Buch der Nächstenliebe, voll großen sozialen Empfindens.