Finster, groß und ernst, von religiösem und sozial-ethischem
Pathos erfüllt, mit weltreformatorischen Absichten und
Gesinnungen, steht die russische Kunst, wie in Dostojewski und
Tolstoi, so auch in Artzibaschew vor uns. Mit düsteren und
starren Savonarola-Mienen blickt der Dichter auf das Leben seiner
Zeit und seines Volkes, und er trägt Geißeln in seiner Hand;
überall lodern die Flammen der Revolution, verspürt man den Atem
umstürzlerischen Fühlens und Denkens.