Agathe Tichonowna und Eierkuchen.
Eierkuchen. Ich bin mit Absicht etwas früher gekommen, mein Fräulein, um
Sie ganz allein zu sprechen und zwar in aller Ruhe. Was meinen Rang
anbetrifft, Fräulein, so sind Sie, wie ich glaube, zur Genüge
informiert. Ich bin Kollegien-Assessor; meine Vorgesetzten lieben mich;
meine Untergebenen gehorchen mir; ich bedarf also nichts als einer
Lebensgefährtin.
Agathe Tichonowna. Ja.
Eierkuchen. Jetzt aber habe ich eine gefunden, nämlich Sie! Bitte,
antworten Sie mir, aber ohne Umschweife: Ja, oder nein! (Er betrachtet
ihre Schultern; beiseite.) In der Tat, sie ist nicht so mager, wie die
deutschen Mädchen; sie hat doch wenigstens was auf sich.
Agathe Tichonowna. Aber ich bin doch noch zu jung; ich will noch nicht
heiraten.
Eierkuchen. Aber ich bitte Sie, mein Fräulein, warum bemüht sich dann
die Vermittlerin? Nein, vielleicht wollten Sie etwas anderes sagen;
sprechen Sie sich ruhig aus! (Es klingelt.) Teufel, die lassen einem ja
nicht mal Zeit, die Sache richtig anzupacken.