Anna Andréjewna und Márja Antónowna.
Anna Andréjewna. Ach, was für ein reizender junger Mann!
Márja Antónowna. Ach und wie lieb!
Anna Andréjewna. Und diese vornehmen Manieren! Man merkt doch gleich den
Großstädter! Haltung und alles von einer Feinheit ... Ach, wie
entzückend! Ich schwärme für dergleichen junge Männer! Wirklich, ich bin
ganz außer mir. Ich habe übrigens Eindruck auf ihn gemacht; ich bemerkte
es wohl, er sah immer nach mir hin.
Márja Antónowna. Aber Mama, _mich_ hat er angesehen!
Anna Andréjewna. Bleib mir gefälligst fort mit deinem Unsinn! Der ist
hier überflüssig!
Márja Antónowna. Nein, wirklich, Mama!
Anna Andréjewna. Natürlich! Gott bewahre mich, alles muß sie abstreiten!
Jetzt schweig aber mal still! Er und dich ansehn? Weshalb hätte er dich
ansehn sollen?
Márja Antónowna. Ganz gewiß, Mama, immerfort hat er mich angesehen. Als
er von der Literatur anfing, da sah er mich an, und nachher, wie er
erzählte, daß er mit den Botschaftern Whist spielt, da sah er mich auch
an.
Anna Andréjewna. Nun, kann sein, vielleicht so einmal, aber dann
höchstens etwa so: »Na, sehen wir uns die auch mal an!«