Von jeder Probe nimmt man zwei, höchstens drei feine Scheibchen nach

der Länge der Fleischfaser, mit der krummen Scheere abgeschnitten und

mittelst der Präparirnadeln zerzasert, legt sie in mässiger Distanz

nebeneinander auf ein starkes, farbloses Objectglas und giebt, wäre

das Fleisch nicht frisch und saftig, einen Tropfen Wasser darauf. Auf

das sorgsam ausgebreitete Object legt man ein Deckglas (ein zweites

dünnes Objectglas) und drückt beide Gläser so gegeneinander, dass

die Fleischscheibchen zu einer sehr dünnen, durchsichtigen Schicht

ausgedehnt werden. Bedient man sich hier eines Compressoriums,

besonders aber des _Hager_’schen Compressor-Mikroskops, so ist man der

äusserst lästigen Mühe des anhaltenden Pressens der Objectgläser mit

den Fingern enthoben.

Die Beschauung wird bei 30- bis höchstens 60facher Vergrösserung

vorgenommen. Freie Trichinen oder in der noch durchsichtigen Kapsel

befindliche Trichinen werden hierbei sofort erkannt werden, theils im

Fleische, theils in der um das Object befindlichen Flüssigkeit, welche

beim Drücken des Fleisches gewöhnlich ausfliesst. Verkreidete Kapseln

erscheinen als dunkle undurchsichtige Körper. In diesem Falle zerzasert

man das Object mit den Präparirnadeln, giebt einen Tropfen Essigsäure

darauf und legt es nach einigen Minuten gepresst wieder unter das

Mikroskop.

Findet man eine verdächtige Wurmgestalt, so schreitet man zu einer

100- bis 200fachen Vergrösserung, um den inneren Bau des Wurmförmigen

zu mustern. Letzterer ist charakteristisch genug, als dass eine

Verwechselung mit wurmartig gekrümmten Fleischfasern, _Miescher_’schen

Körperchen, oder Gespinnstfasern möglich wäre.

[Illustration: Fig. 218.

$Miescher’sche Schläuche und$ (oben rechts) $der ausgedrückte körnige

Inhalt derselben$ $in den Muskelfasern$, 30fach vergr.]

$Miescher$’sche oder $Rainey$’sche[7] $Körperchen$ oder Schläuche,

_Synchytrium Miescherianum_, sind sehr häufig vorkommende,

eigenthümliche Gebilde in den Muskelfasern (und auch in anderen Theilen

des Thierkörpers), welche zwar grössere Conglomerate bildet als die

Trichinenkapsel, aber mitunter im Umrisse eine entfernte Aehnlichkeit

mit Trichinenkapseln oder Finnen haben können. Diese Gebilde gehören

dem Pflanzenreiche an. Prof. Dr. _Kühn_ glaubt sie zu den Myxomyceten

(Schleimpilzen) zählen zu können. Sie sind von verschiedener Grösse

und weisslicher Farbe, jedoch sehr gut mit blossen Augen zu erkennen.

Damit sehr stark durchsetztes Muskelfleisch sieht graustreifig und

missfarbig aus. Gemeiniglich bilden sie längliche abgerundete Schläuche

aus strukturloser Membran, angefüllt mit einer körnigen Masse. Unter

dem Mikroskop sind sie dunkler als die Fleischfaser. Haben sie eine

elliptische Form, so können sie mit Trichinenkapseln verwechselt

werden. Ein Druck auf das Deckglas genügt, diese Gebilde zu zerdrücken,

wobei sich der körnige Inhalt ergiesst und das Object überschwemmt.

[Illustration: Fig. 219.

$Inhalt eines zerdrückten Miescher’schen Schlauches$

bei sehr starker Vergrösserung.]

$Miescher$ entdeckte diese Gebilde 1843 zuerst im Fleische der Mäuse.

Einige Gelehrten nennen sie ~Psorospermienschläuche~, den Inhalt

Psorospermien. Die aus den Schläuchen herausgedrückten Körnchen haben

bei starker Vergrösserung Formen, wie sie vorstehende Zeichnungen

(_ps_) angeben. Der Genuss des Fleisches mit diesen Körperchen hat sich

bis jetzt nicht schädlich erwiesen, der Geschmack des Fleisches ist

aber nicht besonders.

[Illustration: Fig. 220.

$Schweinefinne$ (vergr.).

Mit eingestülptem Kopf.

Mit vorgestrecktem Kopf.

$Bandwurm$- oder $Finnenkopf$.]

[Illustration: Fig. 221.

$Hakenkranz des gewöhnlichen Bandwurmes.$

50mal. Vergrösserung.]

[Illustration: Fig. 222.

$Die im Rinde vorkommende Finne der Taenia mediocanellata.$

Diese Finne ist 3-5 _mm_ lang.]

$Schweinefinne$, $Finne$, $Bandwurm$. Die Finne der Schweine,

Blasenwurm, wohnt zwischen den Muskelfasern, des Fleisches dieser

Thiere und bildet mit unbewaffnetem Auge erkennbare weissliche oder

halbdurchsichtige, mehr oder weniger walzenförmige, senfkorn- bis

erbsengrosse Blasen innerhalb einer häutigen weissen Kapsel, welche mit

dem umgebenden Fleische verwachsen ist. In dem Fleische der Schweine

(zuweilen im Fleische des Rindes und anderer Thiere, auch im Fleische

des Menschen) findet man die Finnen häufig in unzähliger Menge. Nimmt

man die Finne aus ihrer häutigen Wohnung heraus und bringt sie in

lauwarmes Wasser, so streckt sie nach und nach Kopf (Amme) und Hals

aus ihrem blasenförmigen Körper (Schwanzblase) heraus. Unter dem

Mikroskop findet man an dem Kopfe schon bei schwacher Vergrösserung

vier wulstige, in ihrer Mitte vertiefte Erhabenheiten, Saugnäpfe, und

inmitten derselben einen Hakenkranz, dessen Haken zweierlei Form und

Grösse haben. Gelangt die Finne lebend in den menschlichen Magen, was

beim Genusse rohen Schweine- und Rindfleisches, oder roher Wurst,

oder nicht genügend gekochten Fleisches geschieht, so entwickelt

sie sich hier zum Bandwurm, indem der Kopf sich an die Wandung der

Verdauungswege ansaugt und festsetzt, die Blase aber abfällt und dafür

sich bandförmige Glieder (Proglottiden genannt) entwickeln, deren

Zahl viele Hunderte erreicht, so dass ein Bandwurm zu 3 Meter und

mehr auswächst. Der Kopf des gewöhnlichen Bandwurmes (Taenia solium)

hat eine Breite von circa 1 _mm_, der darauf folgende ungegliederte

Hals eine Länge von 10 bis 15 _mm_, die folgenden Proglottiden oder

Glieder eine Länge von 0,1-13,0 _mm_, und zwar sind sie um so weniger

lang, je näher sie dem Kopfe liegen. Die Breite der Glieder steht in

einem gleichen Verhältnisse und beträgt 1,3-6,3 _mm_. Inmitten der

Gliederkette läuft der Fruchtbehälter, welcher in den untersten und

letzten Gliedern die Eierbildung besorgt. Diese Glieder erlangen einen

gewissen Grad der Reife und trennen sich gefüllt mit Eiern von selbst

ab, um mit dem Darminhalte zugleich nach aussen entleert zu werden.

Die reifen Glieder entleeren ihre Eier durch eine besondere, an

dem Seitenrande liegende Mündung. Das Bandwurmei, 0,02-0,03 _mm_ im

Durchmesser, erscheint unter dem Mikroskop als ein braunes, kugelig

ovales Körperchen. Gelangen diese Eier in den Magen oder Darmkanal des

Schweines, des Menschen oder eines anderen Thieres, so entwickeln sie

sich hier schnell und die Embryonen entschlüpfen ihrer Schale in Form

kleiner wasserheller Bläschen, an denen sich 4-6 paarweise geordnete

Häkchen entwickeln und welche nach allen Gegenden des Körpers wandern,

um sich an irgend einer Stelle als Finne (_Cysticercus_) auszubilden.

Im Schweine findet der Embryo den zusagendsten Vegetationsboden.

Vorstehende Notizen gelten vom Kürbiskernbandwurm, _Taenia solium_. Bei

anderen Bandwurmarten findet sich ein ähnlicher Generationswechsel und

Entwickelungsverlauf. Bei Untersuchung eines Bandwurmes auf Anwesenheit

des Kopfendes und des Fleisches auf Gehalt an Finnen genügt einfach

die Loupe, zur Erkennung der Eier eine 50fache Vergrösserung.

[Illustration: Fig. 223.

$Taenia solium.$

_k_ Kopf von der Seite gesehen (stark vergr.). _g_ eine Proglottide mit

Uterus und Geschlechtsöffnung (vergr.), _e_ ein Ei der Taenia solium

mit Schale, äusserer Gallerthülle und Dotterkern. (Stark vergrössert.)]

[Illustration: Fig. 224.

$Finnen im Schweinefleisch.$

Loupenvergrösserung.]

[Illustration: Fig. 225.

$Bothriocephalus latus.$

_k_ Kopf (vergr.), _g_ Proglottiden in natürlicher Grösse, _e_ ein Ei

(stark vergr.).]

[Illustration: Fig. 226.

$Bothriocephalus cordatus.$

_k_ Kopf vom Rande aus, _kk_ von der Fläche aus betrachtet (vergr.),

_g_ Proglottiden (dreifach vergr.).]

Ein häufiger Eingeweidewurm der Fische ist der ~breite Grubenkopf~

(_Bothriocephalus latus_), welcher auch in gewissen Gegenden ein

vornehmlicher Eingeweidewurm des Menschen ist, z. B. in den westlichen

Cantonen der Schweiz und den angrenzenden Theilen Frankreichs, dann in

Russland, Polen, Schweden, in Deutschland aber seltener vorkommt. Er

wächst bis zu 5-8 Metern mit 3000-4000 kurzen breiten Gliedern. Die

Länge der Glieder geht nicht über 3,5 _mm_, die Breite nicht über 12

_mm_ hinaus. Der Körper ist bandförmig. Der circa 1 _mm_ breite Kopf

ist keulenförmig, dünn und breit. An seinen Rändern hin erstrecken sich

spaltförmige Sauggruben.

Eine andere Art Grubenkopf (_Bothriocephalus cordatus_) ist im

nördlichen Grönland zu Hause, wo er den Menschen und den Hund

bewohnt. Selten wird er in den südlicheren Gegenden des kalten

Nordens angetroffen. Dieser Grubenkopf unterscheidet sich von

dem vorhergehenden vornehmlich durch die Form des Kopfes und des

vorderen Körperendes. Der Kopf ist kurz, breit und herzförmig mit

flächenständigen Sauggruben. Dem Kopfe schliessen sich alsbald der

breite Leib mit seinen Proglottiden an.

Räderthierchen.

~Räderthierchen~ (_Rotatoria_, _Rotifera_) sind mikroskopisch kleine

Infusionsthierchen mit ziemlich entwickelter thierischer Organisation,

denn viele Arten lassen einen Darmkanal, zwittrige Geschlechtsorgane

und Augen erkennen. Ihr Schwanz ist zwei- bis dreigliedrig. Ihren

Namen haben sie wegen eines oder mehrerer, an ihrem vorderen Ende

befindlicher, radförmiger, gezähnter oder mit Flimmerhärchen oder

Wimpern besetzter Organe. Diese Wimpern sind behufs Herbeistrudelung

der Nahrungssubstanzen in fortwährender Bewegung, so dass sie mit einem

sich bewegenden Rade Aehnlichkeit haben. Mit diesem Organe treiben

diese Thierchen einerseits die Nahrung in den Darmkanal, andererseits

dienen die Wimpern zugleich als Ruderwerkzeuge und befähigen sie

die im Wasser lebenden Thierchen zu einer schnellen Bewegung. Die

Räderthierchen vermehren sich durch Eier.

[Illustration: Fig. 227.

$Lepadella ovalis.$ Vergrössert.]

Ein häufig in verdorbenem Trinkwasser vorkommendes Räderthierchen ist

die eirunde Lepadella (_Lepadella ovalis_), welche sich in vorstehender

Figur in vergrössertem Massstabe vergegenwärtigt findet.

Reblaus, ein Parasit der Wurzel des Weinstocks.

~Reblaus~, _Phylloxera vastatrix_, ein den Weinbau vernichtendes

Insect, ist wahrscheinlich zuerst durch Wurzelreben von amerikanischen

Weinstocksorten nach Europa importirt worden. Sie wurde zuerst 1865

im unteren Rhonethal aufgefunden und von dem Naturforscher _Planchon_

erkannt und beschrieben. Heute hat dieses Thierchen mehr denn den

dritten Theil der mit Wein bebauten Flächen Frankreichs zu Grunde

gerichtet. An vielen Orten Deutschlands, Oesterreichs, Englands,

Portugals ist sie ebenfalls aufgetreten, auch hier wahrscheinlich

durch amerikanische Reben eingeschleppt. Dass dieses Insect an den

Weinstöcken in Amerika weniger Schaden anrichtet, erklärt man aus

der grösseren Kräftigkeit und Widerstandsfähigkeit der Wurzel der

amerikanischen Rebe.

Die Reblaus gehört in die Classe der Insecten und die Ordnung der

~Schnabelkerfe~. Sie hat viel Aehnlichkeit mit der Blattlaus, gebärt

aber nicht wie diese lebendige Junge, sondern legt Eier. Nach den

bis jetzt gemachten Erfahrungen zeigt sie sich dem Beobachter in

verschiedenen Formen.

1. Als ~ungeflügeltes~ unterirdisches Insect, welches in Sonderheit die

Wurzel des Weinstocks schädigt. Jüngere, halbausgewachsene Thierchen

dieser Form bergen sich den Winter über in den Spalten und Rissen,

besonders der fingerdicken tiefergehenden Wurzeläste. Wenn man die

Rinde abhebt, machen sie sich dem Auge in Gestalt eines gelblichen,

bräunlichen oder olivenfarbigen Anfluges oder solcher Flecke erkennbar.

Im Sommer findet man diese Form des Insectes auch auf der Rinde der

Wurzel und in solcher Menge, dass diese mit einem gelblichen Staube

bedeckt erscheint.

[Illustration: Fig. 228.

$Rebläuse.$

Eine ausgewachsene, ungeflügelte Reblaus (von der Bauchseite) mit Eiern

und einem 3 Tage alten Jungen (von der Rückseite). 25malige Vergr.]

[Illustration: Fig. 229.

$Rebläuse.$

Junge Reblaus, mit in das Zellgewebe der Wurzelfaser eingesenktem

Borstenrüssel.]

Im Frühjahr häuten sich die Thierchen, vertauschen ihre braune Haut

mit einer hellfarbigeren und wandern nach den dünneren Wurzelfasern

über. Hier setzen sie sich fest, bohren ihren dreiborstigen Rüssel

in das Zellgewebe der Faserwurzel, den Saft derselben saugend, und

wachsen zu ihrer vollen Grösse aus. Die ausgewachsene Wurzellaus ist

von bräunlich-gelber Farbe und bis zu 0,75 _mm_ lang. Man kann sie also

dann schon mit einer guten Loupe erkennen.

Beim Saugen treten aus der einer Scheide ähnlichen Rüsselhülle 3 feine

lange Borsten heraus, von denen die mittlere die dickere ist. Diese

Borsten senkt das Insect in das saftige Zellgewebe der Wurzel.

Alle diese Wurzelläuse sind Weibchen und vermehren sich

parthenogenetisch, d. h. sie sind ohne Zuthun eines Männchens

befruchtet. Sie legen an dem Orte ihres Sitzes 30-40 Eier (von 0,24

_mm_ Länge), welche anfangs gelb sind und später dunkler werden. An den

Stellen, wo die Eier lagern, schwellen die Wurzelfasern an. Im Verlaufe

von 8 Tagen kriechen gelblich farbige Junge aus den Eiern, welche

sofort lebhaft herumkriechen, bis sie einen Ort auffinden, an welchem

sie ihren Rüssel in das Zellgewebe einsenken können. Nach 20 Tagen

legen diese Jungen wieder Eier wie ihre Mutter. Diese Vermehrung geht

durch den ganzen Sommer ungestört fort.

Nach einer neueren Beobachtung _Balbiani_’s zu Montpellier erscheint im

October eine unterirdische Wurzellaus mit verkümmerten Saugwerkzeugen,

welche nur ein Ei, sogenanntes ~Winterei~, legt. _Balbiani_ vermuthet,

dass diese Form ein von einem noch nicht aufgefundenen Männchen

befruchtetes Weibchen sei.

2. ~Geflügeltes Insect.~ Dr. _L. Wittmack_ sagt in seiner Abhandlung

über die Reblaus[8]: „Nachdem sich die fast stets unter der Erde

verbleibenden flügellosen Individuen, namentlich im Vorsommer unendlich

vermehrt und eine Anzahl Wurzeln angegriffen haben, erscheinen

im Nachsommer (in Frankreich schon Ende Juli und im August, bei

Klosterneuburg im September und selbst October) unter ihnen Exemplare

mit Flügelstummeln, sogenannte ~Nymphen~. Diese sind ~länger gestreckt~

als die übrigen, 0,8-0,9 _mm_ lang, der Kopf ist kleiner, der mittlere

Brusttheil deutlicher begrenzt, gewöhnlich auch heller gefärbt und

das äusserste (3te) Fühlerglied ist ~länger~. Diese Thiere halten

sich gewöhnlich mehr an den oberen Wurzeln, selbst etwas über dem

Boden, unter der Rinde des Stammes auf. -- Sie häuten sich vor ihrer

Verwandlung noch einmal und zeigen sich dann als ~geflügelte Insecten~

mit 4 ziemlich langen, spärlich aber stark geaderten, durchsichtigen,

an den Rändern etwas dunkleren Flügeln, die sie in der Ruhe nicht

aufrecht tragen wie die geflügelten Blattläuse, sondern wagerecht,

so dass sie wie eine zierliche Fliege -- freilich mit immerhin etwas

plumpem Körper -- erscheinen.“

[Illustration: Fig. 230.

$Anschwellungen der Wurzelfasern in Folge der Bedeckung mit Eiern der

Reblaus.$

Natürliche Grösse.]

[Illustration: Fig. 231.

$Geflügelte Reblaus.$

20malige Vergr.]

Diese geflügelten Rebläuse erheben sich stets vor Sonnenuntergang, die

Gipfel der Weinstöcke umschwärmend. Sie sind Weibchen, legen 3-5, aber

zweierlei durchscheinende, gelbliche Eier an die jüngsten Weinblätter

oder in den Flaum der Knospen. Die grösseren Eier sind 0,4 _mm_, die

kleinen 0,26 _mm_ lang.

[Illustration]

Alphabetisches Inhalts-Verzeichniss.

Aberration, 12

„ chromatische, 13

„ sphärische, 12

Acarus Farinae. A. plumiger, 92

Accommodationsvermögen, 4

Achnanthes, 149

Achorion Schoenleinii, 144

Algen, 143-148

Alpakawolle, 99

Anabaena, 148

Anacystis, 148

Analysator, 43

Ankauf des Mikroskops, 48

Aphthenpilz, 145

Arrow-root, 87

Aufbewahrung mikroskopischer Präparate, 65

Bandwurm, 171

Baummarderhaar, 110

Baumwollenfaser, 96

Beggiatoa, 147

Beleuchtung, 22

„ centrische, 26

„ schiefe, 26

Beleuchtungslinse, 22

Bewegung des Objects, 57

Biberhaar, 109

Bisamhaar, 111

Blendscheibe, 23

Blendungen, 23

Blut, 134

Blutflecke, 139

Blutkörperchen, 134. 136

„ Grösse derselben, 137

Bothriocephalus, 174

Brand des Getreides, 86. 87

Brennpunkt, 2

Brennweite, 2

Butter, 153

Cacao, 127

Caffee, 130

Centrirung, 17

Cercomonaden, 160

Cercomonas intestinalis, 160

Chamaesiphon, 147

Chinagrasfaser, 97

Chocolade, Chocoladenpulver, 129

Chyluskörperchen, 142

Cichorien, 131

Claviceps purpurea, 81

Collectiv, 15

Collectivlinse, 15

Colostrum, 151

Compressorium, Hager’s, 31

Compressorium, Schiek’s, 31

Compressor-Mikroskop, 41

Condensor, 25

Conservationsflüssigkeiten, 67

Conserving liquor, 64

Correctionseinrichtung, 30

Cryptococcus, 143

Curcuma, 123

Cylinderblende, 23

Deckgläschen, 29

Deckplättchen, 29

Demodex, 161

Deutlichkeit des Bildes, 49

Diaphragma, 23

Diatoma, 149

Diatomaceen, 148

Diatomella, 149

Doppellancette, 61

Doppellinse, 13

Doppelmesser, 61

Drehscheibe, 23

Dschutefaser, 97

Eicheln, Stärkemehl, 132

Einstellung, 10

„ feine, 10

„ grobe, 10

Einstellungsvorrichtung, 10

Eiter, 141

Eiterkörperchen, Eiterzellen, 141

Epithelialzellen, 154

Favuspilz, 144

Feigenkaffee, 133

Finne, 171

Firnisse, 71

Fleischuntersuchung, 168

Flimmerbewegung, 58

Flimmerzellen, 158

Flüssigkeiten, conservirende, 67

Flüssigkeiten, färbende, 64

Flugbrand, 86

Focaldistanz, 2

Focus, 2

Fuchshaar, 111

Gährpilz, 143

Gebrauch des Mikroskops, 52

Gespinnstfaser, 95

Getreiderost, 90

Gewürz, englisches, 115

Gewürze, 112

Gewürznelken, 116

Glycerin, verdünntes f. mikrosk. Objecte, 55

Gomphonema, 149

Grasrost, 90

Grubenkopf, 174

Haar, 102

„ des Menschen, 104

„ der Thiere, 109

Haarpinsel, 62

Haarsackmilbe, 161

Haematin, 138

Haematinhydrochloratkrystalle, 140

Haematinkrystalle, 139

Haematokrystallin, 138

Haeminkrystalle, 139

Haemoglobin, 138

Hamsterhaar, 111

Hanf, 98

Harn, 154

Harncylinder, 155

Harnsäure, 156

Harnsediment, 157

Hasenflaum, 100

Hefenzelle, 143

Hipparchia, 51

Hippursäure, 155

Hülsenfruchtmehl, 80

Hundshaar, 110

Immersionslinsen, 30

Immersionsverfahren, 30

Ingwer, 120

Jodlösung, 68

Jute, 97

Kaffee, 130

Kaninchenhaar, 111

Kartoffelkrankheit, 93

Kartoffelpilz, 92

Katzenhaar, 111

Kleber, 80

Klemmfeder, 33

Kopfgrind, 144

Kopfhaar, 105

Kraft, definirende, 49

„ penetrirende, 14. 49

„ resolvirend, 14. 49

Krätzmilbe, 162

Lacke, 71

Leim, flüssiger, 71

Leinenfaser, 95

Lepadella ovalis, 176

Leptothrix, 146

Linse, 1

„ aplanatische, 14

„ überverbesserte, 14

„ unterverbesserte, 14

Linsensysteme, 20

Loupe, 6

Luftbläschen, 56

Lymphkörperchen, 142

Macis, 123

Magensarcinie, 144

Marantastärke, 87

Mehl, 76

Mehlmilbe, 92

Meniscus, 1

Menschenhaar, 104

Merismopedia, 144

Messer, lancettförmiges, 61

Microcystis, 148

Miescher’sche Körperchen, 169

Mikrometer, 26

Mikrometerschraube, 10

Mikromillimeter, 27

Mikroskop, 1. 36

„ dioptrisches, 1

„ einfaches, 6

„ katoptrisches, 7

„ als saccharimetrisches Instrument, 45

„ zusammengesetztes, 7

Milch, 150

Mitscherlich’sche Körperchen, 127

Mohairwolle, 99

Molekularattractionsbewegung, 57

Molekularbewegung, 57

Monaden, geschwänzte, 160

Mouches volantes, 58

Mückensehen, 58

Muskatblüthe, 123

Muskatnuss, 122

Muskeltrichinen, 164

Mutterkorn, 81

Nadel zum Präpariren, 62

Navicula Hippocampus, 51

Nerz, 110

Objecte, Aufbewahrung mikroskopischer, 65

Objecte, Darstellung mikroskopischer, 61

Objectglas, 26

Objecthalter, 70

Objectiv, 8

Objectmikrometer, 27

Objecttisch, 9

Objecttischschraubenmikrometer, 28

Objectträger, 28

Ocular, 18

„ knieförmiges, 20

„ negatives, 18

Ocular, orthoskopisches, 19

Ocularglasmikrometer, 26

Oeffnung, 11

Oeffnungswinkel, 11

Oidium albicans, 145

Oidium Tuckeri, 94

Oscillaria, 147

Otter, virgin., Haar, 110

Parasiten des menschl. Körpers, 161

Pedesis, pedetische Bewegung, 58

Peronospora, 92

Pfeffer, schwarzer, 112

„ weisser, 114

Pfeilwurzelmehl, 87

Phylloxera vastatrix, 176

Piment, 115

Pincette, 62

Plasma, 74

Pleurosigma angulatum, 51

Polarisationsmikroskop, 42

„ zur Zuckerbestimmung, 45

Polarisator, 42

Präparirnadel, 62

Prisma, Nicol’sches, 42

Probeobjecte, 50

Projiciren, 35

Protoplasma, 74

Prüfung des Mikroskops, 48

Psorospermien, 171

Puccinia graminis, 90

Quetscher, 31

Räderthierchen, 175

Rainey’sche Körperchen, 169

Reagentienanwendung, 63

Reblaus, 176

Reinigung des Mikroskops, 59

Röhren, 56

Rotatoria, 175

Russbrand, 86

Samenfäden, 158

Samenflecke, 159

Sammellinsen, 1

Santelholz, rothes, 124

Sarcinie, 144

Sarcoptes, 162

Schamhaar mit Sperma, 108

Schärfe des Bildes, 49

Scheere, krumme, 62

Schleim, 141

Schleimkörper, 141

Schmierbrand, 87

Schwämmchen der Kinder, 146

Schweinefinne, 171

Scotomata, 58

Sehweite, 4

Sehwinkel, 3

Seide, 98

Senf, 125

Soorpilz, 145

Speisesenf, 125

Spermaflecke, 159

Spermakörperchen, 159

Spermatozoën, 158

Spiegelmikroskope, 7

Spirillum, 147

Sputum Tuberculosis, 143

Stärke, 76

Stärkemehlkörnchen im polarisirten Licht, 44

Stärkemehlarten, 76

Steinmarderhaar, 110

Stipplinsen, 30

Surirella Gemma, 51

Taenia solium, 173

Taschenmikroskope, 39

Teichmann’sche Krystalle, 139

Testobjecte, 50

Tilletia Caries, 81

Traubenpilz, 94

Trichinen, 163

Trichomonas vaginalis, 161

Trommelmikroskope, 39

Tuberculosis, Auswurf bei, 143

Vergrösserungen, 20

Vibrio, 146

Vibrio Tritici, 92

Vicunnawolle, 99

Vigogne, 99

Weichselzopf, 108

Weintraubenpilz, 94

Weizenschlängelchen, 92

Wollenhaar, 98

Zeichnenprisma, 33

Zelle, 73

Zerstreuungslinsen, 1

Zimmt, 119

Zobelhaar, 110

Zungenbelegpilz, 145

[Illustration]

Fußnoten

[1] Ist in der Apotheke zu kaufen.

[2] Das Compressor-Mikroskop mit Objectiven mit 50-300facher

Vergrösserung kann vom Optikus _Messter_, Berlin, _SW._

Friedrichstrasse 99, bezogen werden.

[3] Sehr viele unserer deutschen Optiker gehen gern den Vertrag ein,

das von ihnen verkaufte billigere Mikroskop gegen ein grösseres und

theueres später, wenn es dem Käufer beliebt, zu vertauschen und den für

das billigere Mikroskop gezahlten Preis wieder als Zahlung anzunehmen.

[4] Man pflegt das optische Vermögen des Mikroskops bestimmter als

~definirende~ und als ~penetrirende~ Kraft zu unterscheiden. Die

definirende Kraft giebt Form und Umriss des Objectes scharf und

bestimmt im Bilde wieder, die penetrirende dagegen entwickelt die

Structurverhältnisse des Objects, z. B. Membranschichten, Zeichnungen

der Diatomeenpanzer etc.

[5] mit Paraffin getränktes.

[6] „Das menschliche Haar“, von Dr. E. R. Pfaff. Leipzig, Verlag von

O. Wigand, 1866.

[7] Sprich: räneh.

[8] Die ~Reblaus~ (Phylloxera vastatrix). Im Auftrage des Königlich

Preussischen Ministeriums für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten

bearbeitet von Dr. L. Wittmack. Verlag von E. Schotte & Voigt, Berlin,

1875.

Pierer’sche Hofbuchdruckerei, Stephan Geibel & Co. in Altenburg.

PAUL WAECHTER

_BERLIN, O._,

Grüner Weg 16,

~fertigt~

$achromatische Mikroskope$

in tadelloser Ausführung zu civilem Preise. Tausende von Anerkennungen

über die Vorzüglichkeit meiner Fabrikate sind in meinem Besitz und

liegen dieselben zu Jedermanns Ansicht in meinem Comtoir bereit. Jede

weitere Empfehlung halte für überflüssig.

Bei den $Nummern 1a, 2 u. 3$ erbitte 2-3 Wochen Lieferfrist; bei den

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binnen 14 Tagen nach Lieferung zurückzunehmen.

Besichtigung meiner optischen und mechanischen Werkstätten gern

gestattet.

_Preislisten gratis u. franco._

[Illustration: 1/7 der natürlichen Grösse]

[Illustration: No. 1a. u. 1.

Preis: 210 M. 180 M.]

[Illustration: No. 11.

60 M.]

[Illustration: No. 2.

120 M.]

[Illustration: No. 3.

80 M.]

[Illustration: No. 4. u. 5.

60 M. 45 M.]

[Illustration: No. 6. u. 7.

30 M. 25 M.]

[Illustration: No. 9.

21 M.]

[Illustration: No. 8.

30 M.]

Neuestes

Compressorium-Mikroskop

~construirt~

von

$Dr. H. HAGER,$

beschrieben in der Pharmaceutischen Centralhalle

vom 31. Octbr. d. J. No. 44.

$„Deutsches Reichs-Patent“$

zur Untersuchung des Schweinefleisches auf Trichinen und sämmtlicher

Nahrungsmittel.

Vergrösserung 50 bis 150

Linear 20 Mark.

Vergrösserung 50 bis 300

Linear 24 Mark.

Das Mikroskop und seine Anwendung Ein Leitfaden bei mikroskopischen Untersuchungen · 第 10 / 11 段