»wer wollte Euch richten? Hat Gott Euch in so schwere Schicksale
verstrickt und habt Ihr Euch so tapfer gehalten, dann ziemt Euch
himmlischer Lohn weit eher als irdische Sühne. Euer Leben ist seltsam
zerbrochen worden, doch glaubet, Frau, wir leben nicht zum letztenmal
auf dieser Erde! Ihr beide, Robert und Ihr, seid eins in zweierlei
Gestalt, und wechselt ihr das verwesliche Kleid, so wird ein neues
Dasein die Frucht des alten weiterreifen bis in Ewigkeit. Des seid
getrost und freut Euch: nimmer könnt ihr zwei euch verlieren, ewig
werdet ihr verbunden sein, und eure Hölle und euer Paradies liegen
nicht über den Sternen, sondern hier auf der Heimatscholle.«
Ich sprach für mich selbst, für meine eigenen Wünsche, meinen
eigenen Glauben. Und dies war es, was meinen Worten eine heiße
Überzeugungskraft gab. Sie verstand nicht, was ich meinte, aber
sie fühlte, wie ich in ihren aufleuchtenden Mienen las, eine
Wahrhaftigkeit, die sie ergriff und erhob. Leise, mit schwingender
Glückseligkeit fragte sie:
»So ist es wahr, daß Liebende sich wiedersehen?«
Ich antwortete, überwunden und siegreich in einem:
»Sie sehen sich nicht wieder, sie bleiben immerdar vereint!«
Unsere Augen tauchten ineinander, ruhig und warm wie Lichter in
unbewegten Wassern, langsam lösten sich die Hände von ihrem festen
Druck, und sie verließ mich wie ein Falter die Blüte, die er kosend
öffnete.
Denen, die ihn brauchen, kommt der Frühling immer zu spät. Der
Winter war so hart, daß wir fast täglich die Schneewehen im Hofe
fortschaufeln mußten, um zu den Ställen und Nebengebäuden zu gelangen.
Es wäre dies eine lustige Arbeit gewesen, wenn nicht Krankheit das
Haus umdunkelt hätte. Aleit hatte recht gedeutet: der Unerbittliche
stand hinter ihr, sie schmolz wie ein Licht, ohne Schmerzen, ohne
daß der Arzt zu sagen gewußt hätte, warum. Wie Tag und Nacht liegen
Leid und Lust beieinander; indes Aleit verblaßte, gebar Sobeide ein
kräftiges Mädchen. Wir gaben es Aleit in die abgezehrten Arme, und
ich taufte es selber; halb wider Willen und nur dem Drängen des
Bastards nachgebend, ging ich der Kinder wegen noch einmal an die
heiligen Dinge. Es ward Gertraude genannt, und das Bild der feinen,
stolzen Frau mit den sternenhaften Augen schwebte vor mir, als ich die
Tropfen der heimatlichen Quelle auf das rote, runzlige Gesichtchen
sprengte. Der Rosengarten, der ihre Asche barg, duftete durch den
Weihrauch, blendend klar schien sie aus den Höhen zu steigen und sich
niederzuneigen. Vielleicht hatte ihre Seele dies kleine verwandte Wesen
belebt, vielleicht weilte sie nun in Kindsgestalt unter uns, noch voll
von himmlischen Erinnerungen des hohen Flugs auf Fittichen des Todes.
Nach der Taufe verweilten wir noch ein kleines bei Aleit, und allen
fiel die übernatürliche Blässe ihrer Stirn gegen die saftige,
kreischende Gesundheit auf, die ihr Lager mit Geschrei erfüllte;
schuldbewußt blickte ich auf den Bastard und begegnete seinem Auge.
Es war unsere Sünde, unser frevelhafter Streit gegen das Schicksal,
was diese bleiche Liebe in allzu frühen Tod trieb. Auf ihren zarten
Schultern trug sie unsere argen Taten und zerbrach darunter, klaglos,
schier freudig. Denn mit geheimem Schmerz fühlten wir es beide: das
Sterben ward ihr nicht sauer.
Über dem kam die kleine Gertraude zu kurz, wenigstens, was mich betraf;
mein Herz dachte nur an Aleit. Über jene Nacht, da sie bei mir am
Feuer gesessen, war nie wieder ein Wort zwischen uns gefallen; doch
schien mir, sie sähe mich seit der Stunde noch lieber, heimlicher
an. Seit Wintersonnenwende war sie bettlägerig, bedürfnislos und
bescheiden, niemand zur Last als unseren Herzen. Selten besuchte ich
sie unaufgefordert, doch sie bat mich öfters zu sich und plauderte
mit mir über leichte Dinge, indes ich den Eindruck nicht verwischen
konnte, sie verschweige tiefere Fragen und beschwere ihre Seele mit dem
Unausgesprochenen. Im Hornung endlich, ich vermeine, auf St. Agathens
Tag, löste sich der Bann. Wir waren im Zwielicht des Nachmittags
beisammen, ihr Bett war dicht an den Kamin gerückt, die flackernden
Flammen täuschten ihr ein Leben, das sie so glühend und emsig nicht
mehr besaß. Draußen knarrte der Sturm und brach gefrorene Zweige, dumpf
klatschten die Schneehauben der Pfosten und Erker in den Hof. Zwischen
die Ölhäute der Fenster war ein Stückchen blauen Glases eingefügt,
daraus sah eine märchenhafte, unwirkliche Welt.
»Ronald,« sagte sie ohne Brücke, »ich habe deine Worte lange in mir
bewegt, ich tauche in sie hinein wie in ein Meer, darin ich eine
herrliche Perle weiß; aber der Schatz entgleitet immer wieder meiner
Hand, immer wieder muß ich erschöpft an das gewohnte Ufer. Ich wollte
dir nicht mit Fragen lästig fallen, nun aber finde ich keinen Weg mehr
und bitte dich, hilf mir Törichten. Du sagtest, nach der Erdenzeit
wandere die Seele in einen anderen Leib; ich will es glauben. Zu
gleicher Zeit sprachest du, daß Liebende sich nimmer verlören. Dies ist
zu schön, um es nicht zu glauben. Jedoch: wenn zwischen dem Scheiden
zweier, die sich liebhatten, Jahre und Jahrzehnte liegen, so kommen sie
doch nie mehr in der gleichen Jugend zueinander.«
Sie sagte diese Worte mit meisterlicher Ruhe, aber mich betrog sie
nicht mehr. Ich merkte an dem leisen Beben ihrer Hand die Angst ihres
Herzens und fühlte mit ihr, da all dies auch in meiner Brust gekämpft
und geblutet hatte.
»Ihr könnt es nicht zusammenbringen,« hob ich an, »wenn Ihr das Leben
mit der Sanduhr meßt. Vor dem, dem tausend Jahre wie ein Tag, ist unser
Dasein nur ein Augenwinken. Kam nicht alles, was Euer Leben vorwärts,
Eure Seele empor trieb, plötzlich wie ein Blitz? Vergeßt den Alltag,
der zwischen den göttlichen Funken liegt, und Ihr habt nicht länger
gelebt als eines Pulses Länge, auch wenn Ihr hundert Jahre zähltet.«
Sie hörte mir gespannt zu, ihre kraftlosen Finger glitten dankbar über
meine Hand, ihre Augen glänzten fröhlich.
»So ist es,« rief sie frohlockend, »hab Dank, Ronald, vielen, vielen
Dank! Doch sprich, was verschweigen uns unsere Mönche dies Köstliche
und malen Paradies und Hölle, wo nichts als grüne, blühende Erde ist?
Steht es nicht also in den heiligen Büchern? Lehrte dies nicht der
Heiland?«
Und wieder las ich die beherrschte Furcht in ihrem reinen, gläubigen
Gemüt -- um alle Seligkeit der Ewigkeit hätte ich sie nicht enttäuschen
mögen.
»Frau, es fassen nicht viele so hohe Dinge, darum setzt die Kirche ein
Bild an Stelle der Wirklichkeit, und nicht einmal alle Priester werden
in die tieferen Geheimnisse eingeführt.«
»Du aber, Ronald,« bebten ihre Lippen, »sage, du gehörst zu den
Eingeweihten?«
»Ja, Herrin,« log ich verzweifelt und wandte mich in den Schatten.
»Doch was macht Ihr für ein Wesen aus diesen Dingen, da doch die Welt
so voller Wunder ist!«
Sie antwortete nicht; ich fühlte, wie Trost und Ruhe in sie einzogen.
Der Abend war angebrochen, Dienstvolk ging mit Fackeln über den Hof,
Lärm und Gelächter klangen herauf.
»Nimm mir die Wißbegier nicht übel, Ronald, denn ich habe es eilig.
Mein Leib ist aufgebraucht und hält die Seele nur noch locker in dem
lockeren Bau. Laß dir sagen, mein Freund, ohne dich wäre ich einen
schweren Tod gestorben.«
Ich widersprach ihr nicht, die heißen Zähren liefen mir in den Bart.
Sagen konnte ich nichts, mochte ich nichts, da ihr die Wahrheit auf dem
weißen Antlitz stand. Wie Irrlichter zuckten die Gedanken über mein
dumpfes, gebundenes Hirn, ich gönnte dem gepeinigten Weibe die endliche
Ruhe, und zugleich mochte ich sie nicht in dem kalten Grabe wissen.
Die Schritte der anderen klangen in der Halle; ich schied hastig und
verwirrt und drückte mich in meine Kammer, die Glocke überhörend, die
zum Nachtmahl rief. Saß in der grimmen Kälte und weinte aufgelöst und
ohne Weg in der Verworrenheit meiner Gefühle, bis der Bastard mich
aufschreckte.
»Der Brei wird kalt, Ronald! -- Du weinst?«
Er verstummte, er hatte nicht nötig, zu fragen. Schließlich machte er
sich Luft und zeigte sein gepreßtes Herz:
»Sind wir nicht wie zwei Mörder? -- Bruder, Bruder, was haben wir
getan! Um uns verblutet sie und fährt dahin, nicht auf einen raschen
Streich, nein, grausam in zwanzigjähriger Qual, Stich um Stich! Ich
kann sie kaum mehr ansehen, ohne zu erröten; wir alle gewannen, nur sie
verlor. Was prüft Gott ihr Herz in solcher grausen Folter? Ist dies
die gelobte Güte? Dies die Allmacht, die nicht wagt, einmal von dem
betretenen Wege zu lassen, und lieber das Edelste in den Staub tritt?«
Er starrte mich mit haßerfüllten Augen an, die Lästerungen strömten aus
übervoller Brust, aber mir graute -- graute vor mir selbst, der ich im
eigenen Busen ein Echo seines Zornes fand. Ich hielt mir die Ohren zu
und schrie verzweifelt:
»Halt ein! Nichts wider Gott! Unsere Frucht, unserer bösen Taten Frucht
ernten wir jetzt und dürfen nicht murren.«
Jedoch mein Geschrei betäubte nicht die Gottesleere in meiner Seele
und überzeugte ihn nicht. Er ging hinaus und rief einem Diener, daß
er Mahl, Wein und Feuer schaffe und den Kindern melde, wir tafelten
allein. Wir ertrugen, wie Kain, keines Menschen Blick.
Da saßen wir die halbe Nacht, verbissen, wortlos, vom Trunk nur noch
trauriger gestimmt; denn das Blut der Traube macht nur den Fröhlichen
froh.
Sie sah den Lenz nicht mehr. Eines Nachts rief mich die Kammerfrau mit
einem Gesicht, das alles kündete. Eilig nahm ich die Stufen und stieß
vor ihrer Tür auf den Bastard. Wir vermieden uns anzusehen, bebend
schlichen wir in das Gemach. Aleit hatte den Nachmittag heiter mit uns
allen verbracht; die kleinen Händchen Gertraudens hatten in ihrem nun
völlig weißen Haar gespielt und ihr ein leises Lachen entlockt, das
uns alle schmerzlich beglückte. Jetzt, da wir eintraten, sahen wir, es
war der Abschied gewesen, sie wollte bei dem Letzten niemanden als uns
beide um sich haben.
Nichts war in der Kammer als ihre Augen, aus denen ein Meer von Liebe
floß und unsere zitternden Herzen in warmer Woge fing und still machte.
Wir knieten an dem Lager nieder und hielten ihre Hände; mit einem
entwand sie sich uns, überirdischen Glanz in den Mienen, hob sich und
zog den Herzog an ihre Brust und küßte ihn lange auf den Mund.
»Lieber, Lieber du!« stammelte sie, ihre Wangen röteten sich noch
einmal vor erstauntem Glück; sie ließ den Erschütterten, Fassungslosen,
die Lider fielen ihr zu, sie sank in die Kissen zurück und schien mit
einem Lächeln einzuschlafen.
Robert und ich standen auf und sahen uns scheu und blaß an; wir wußten
beide, wem der Kuß gegolten, wir waren beide glücklich in dem Gefühl
ihres Glücks, aber wir schämten uns voreinander und glaubten, jeder
aus anderem Grunde, er habe den anderen beraubt. Wir ahnten nicht, daß
sie schon gestorben sei, und waren noch bei ihren letzten Worten, doch
endlich empfanden auch unsere groben Sinne den Tod.
Abermals brachen wir in die Knie, als habe ein flammendes Schwert uns
mit einem Streich gefällt.
Mitten im Walde, rang ich ihm ab, wurde Aleit gebettet. Über ihre Gruft
sollte mit Beginn der trockenen Jahreszeit eine Kapelle gebaut werden,
und die sollte mein sein. Er gab meinem Wunsch nicht gern Raum, denn
er wollte mich nicht im Hause missen. Ich aber setzte mich durch und
zog im Sommer schier triumphierend in die Klause, die mich heute noch
beherbergt. Die Quelle nahebei war die Tränke der Rehe und Hirsche, die
mein altes Auge erfreuten; die Kinder und der Herzog selber kamen oft
und ließen mir weder Hunger noch Durst. Es war kein Leben der Geißelung
und sollte es auch nicht sein, ich wollte nichts als Ruhe und Frieden.
Ein Gärtlein hatte ich angelegt, drin wachsen Blumen, Kräuter und Äpfel
bunt durcheinander, und gottlob bedauert mich niemand mehr ob meiner
selbstgewählten Einsamkeit, da ich sie so schön und farbenprächtig
hergerichtet habe. Winters zieht der Schnee einen sicheren Schutz um
mich.
Dann beginnt erst die rechte Freude. Ich habe mir einen hellen Stern am
Himmel gesucht und traue, Aleit, in welchem Kleide sie auch wandelt,
blickt auch auf ihn, und unsere Augen begegnen sich in seinem Licht.
Diesen Stern und diesen Glauben habe ich allein für mich; denn der
Herzog, weiß ich, hält an dem himmlischen Paradiese fest und wähnt,
dorten sei aller Sehnsucht Ende, und alle Liebesströme verschmölzen in
Gottes Herzen zu _einem_ Kuß.
~Bücher von Werner Jansen~
Heinrich der Löwe / Roman
40. Tausend / In Ganzleinen 4,50 Goldmark
Werner Jansen, der dem deutschen Volke schon viele kraftvolle und stark
verbreitete Sagenromane geschenkt hat, ist mit seinem neuesten Werke
»Heinrich der Löwe« noch über sich hinaus gewachsen. Ein meisterlicher
Stil vereinigt bei aller Ruhe eine solch hinreißende Wucht, daß man
das Buch in einem Zuge liest. Friedrich Barbarossa und Heinrich der
Löwe werden mit einer Lebendigkeit, mit einer plastischen Greifbarkeit
geschildert, daß sie in dieser Form zum dauernden Volksgut werden
können. Und die Gegenwart scheint gerade den rechten Boden zu bilden,
um die Sturmwogen, die damals die deutschen Geschicke aufwühlten,
recht zu begreifen. Die Meisterschaft, mit der dieser gewaltige Stoff
dargestellt wird, wird heute von Wenigen erreicht. Jansen bietet mit
diesem Buche dem deutschen Volke eine Gabe dar, die es mit Stolz
annehmen soll.
(Badische Post, Heidelberg)
Das Buch Treue / Nibelungenroman
100. Tausend / In Halbleinen 5,60 Goldmark
... An diesem Buche weitet man sich, und Hoffnung strömt uns ins
Tiefste, daß es nicht zu Ende sein kann mit dem deutschen Wesen! Werner
Jansen hat das Alte neu werden lassen, und in mächtigem Strome rauscht
es dahin, und stark und klingend ist die Sprache ...
(Deutsche Warte)
Das Buch Liebe / Gudrunroman
80. Tausend / In Halbleinen 5,60 Goldmark
... Manche Abschnitte haben eine geradezu monumentale Wirkung. Die
Sprache ist markig und dichterisch edel. Dies prächtige hohe Lied der
deutschen Frau gehört ohne Unterschied jung und alt -- dem gesamten
deutschen Volke.
(Hamburger Nachrichten)
Das Buch Leidenschaft / Amelungenroman
60. Tausend / In Halbleinen 5,60 Goldmark
... Jansens Bücher mögen uns zur nationalen Bibel werden, auf daß in
Finsternissen dieses Heute sie uns Priester seien und still, doch
rastlos mitbauen am höchsten Ziele, das im tiefsten Grunde unserer
Herzen uns allen vorschwebt: an der Erlösung unseres Volkes aus dem
schmachvollen Joch der Gegenwart.
(Deutsch-österr. Tagesztg., Wien)
Diese drei Bände zusammen in farbigem Geschenkkarton 16,80 Gm.
Leben, Lieben, Wandern vor hundert Jahren
Roman eines fahrenden Gesellen, nach einer Handschrift von _Emma
Schumacher_ / Mit Bildern von _Anton Kling_
In Halbleinen 3 Goldmark
Ein liebes Buch aus glücklichen Tagen, zum Sinnen und Besinnen
Herr Reineke Fuchs
Eine unheilige Weltbibel oder lustiger Hof- und Regentenspiegel
Mit 20 Zeichnungen nach Kaulbach von _Ernst Verchau_
Die geniale, befreiende Neudichtung des alten Reineke Fuchs
In Halbleinen 2,75 Goldmark
Die Neugestaltung von Werner Jansen hat ein atembenehmendes Buch
geschaffen ... aber auch an der Spracheinkleidung ist zu spüren, daß
hier ein begnadeter Dichter altes Literaturgut mit lebenweckendem
Blut durchpulst. Kein Stilplunder wird hier geboten, nicht modische
Schnörkeleien und Wort- und Satzverrenkungen, sondern die Redeweise ist
edel und schlicht, untermischt mit kraftvoller Derbheit. Hier spricht
ein Deutscher zu uns urdeutsch.
(Rudolf Borch)
Von Hertha Podlich wurden handgeschrieben und sorgfältig in Offset
gedruckt:
Der Heiland / Worte des Reinen
Ein Buch des Glaubens an die Unvergänglichkeit des Heilandswortes,
zugleich ein Buch des _Glaubens an Deutschland_, an die Heimat
In Halbleinen 3,50 Goldmark
Gottes deutscher Garten
Die Blüten der geistlichen Liederdichtung in ausgewählten einzelnen
Versen -- ein Buch voll ewiger Jugend
In Halbleinen 3,50 Goldmark / In Ganzleinen 4 Goldmark
Zwei köstliche Gaben verdanken wir Werner Jansen. Die eine
umschließt Worte des Heilands. Es ist ein Buch heißen Glaubens an
die Unvergänglichkeit des Heilandwortes, ein Buch auch des Glaubens
an Deutschland, die Heimat. Das Gegenstück zu diesem köstlichen, von
Hertha Podlich wundervoll geschriebenen Buch ist der von Werner Jansen
bestellte »Gottes deutscher Garten«, ebenfalls von Hertha Podlich
geschrieben. Aus dem blühenden Garten des evangelischen Kirchenliedes
hat Jansen die schönsten Blüten zu einem reichen Kranze erlesen ... Die
Sonne ewiger Jugend leuchtet hier, das Herz der Heimat schlägt hier.
(Der Deutsche)
Die Bücher deines Volkes
Band 1: _Die Märchen_ / Mit 25 farbigen und schwarzen Einschaltbildern
von Prof. _Paul Hey_ / Band 2: _Die Volksbücher_ / Mit 25 farbigen und
schwarzen Einschaltbildern von _Adolf Hosse_ / Band 3: _Die Volkssagen_
/ Mit 25 farbigen und schwarzen Einschaltbildern von Prof. _Paul Hey_
Jeder der drei Ganzleinen-Prachtbände 30 Goldmark
Die köstlichsten Geschenkbücher für Menschen, deren Herz jung blieb
Werner Jansen, der Wiedererwecker der deutschen Heldensagen und
gründliche Kenner aller Quellen deutschen Volkstums, war wie kein
zweiter zur Herausgabe dieser Sammlung berufen. Der Schatz, den das
deutsche Volk in Jahrhunderten geschaffen hat, wird hier zum erstenmal
in einer meisterlichen Sammlung wahrhaft volkstümlich vereinigt. Nicht
für den Wissenschaftler, allein für den Genießer wurde die Auswahl aus
dem viele hundert Bände füllenden Stoff getroffen, wurden zwecklose,
ermüdende Breiten gestrichen, verdorrte Strecken mit frischem Leben
erfüllt. In seinen Märchen und Sagen lebt Deutschland mit seiner
Sehnsucht nach allen Fernen, mit seinen Tugenden und Lastern,
seinem Glauben und Aberglauben, seiner Werktüchtigkeit und seinen
Feierstunden, seiner einfältigen Torheit, seiner tiefsinnigen Weisheit.
Die gesamte Ausstattung ist in jeder Weise mustergültig und dem Inhalt
angepaßt. In den Bildern von Paul Hey spiegelt sich das Märchen selbst,
mit halb lachendem, halb weinendem Auge.
(Bremer Nachrichten)
Die frischen Kränze
Eine Sammlung deutscher Gedichte aller Zeiten
Bisher erschienen:
Band 1: _Storm_ / _Gedichte_
Band 2: _Mörike_ / _Gedichte_
Band 3: _Eichendorff_ / _Gedichte_
Band 4: _Keller_ / _Gedichte_
Jeder Band in hübschem, farbenfrohem Gewande 5 Goldmark
Eine handgeschriebene, in ihrer Art und Auswahl einzig dastehende
Bücherreihe
In dieser von Werner Jansen herausgegebenen neuen Sammlung deutscher
Gedichte aller Zeiten haben wir ein Werk vor uns, das inhaltlich und
buchtechnisch unsere höchste Bewunderung und Liebe erregen muß ...
Bücher, die Sinne und Seele gleich tief in Schwingungen versetzen.
(Rhein.-Westf. Zeitung)
_Ausführliches Verzeichnis steht auf Wunsch kostenlos zur Verfügung_
Georg Westermann / Braunschweig / Hamburg
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.