stattfand. Bei der Erstaufführung des erzgebirgischen Volksstückes
»Heimkehr« von Pfarrer Löscher, dem verdienten Freund und Förderer des
Vereins, wirkte auch Anton Günther mit und ward zum ersten Male einem
größeren Kreise bekannt. Seitdem war er gewissermaßen entdeckt, und
trat in der Folgezeit auf besondere Einladung hin in Landsmannschaften,
Heimatvereinen, deutschen Sprachvereinen, Vereinen für Volkskunde,
Gesangvereinen, literarischen Verbänden und Erzgebirgszweigvereinen
als hochwillkommener Gast auf. Nicht nur in Sachsen und Böhmerland,
auch in Wien und Berlin erwarb er sich begeisterte Freunde. Erzherzöge
und Könige begehrten ihn zu hören. Im Jahre 1913 sang er auf dem
Fichtelberge vor dem ehemaligen König Friedrich August, der durch die
Liedstelle
»Mit kan Könich mächt ich tauschen,
Weil do drubn mei Heisl stieht.«
zu Tränen gerührt ward und den Sänger durch das Ehrenkreuz mit der
Krone auszeichnete. Wohl war des Toler-Hans-Tonls Freude darüber groß,
aber in seiner schlichten Art sagt er später:
»Das Kreizl ehr net mich allaa on aa net när mei Lied,
Das ehrt es ganze Arzgebarch, es Volk mit sein Gemüt.«
Wie oft ist er bis zum heutigen Tage gesucht und zu Gast gebeten
worden, aber er kann nicht auf allen Bergen sitzen und singen. Das
Leben ist ernst und verlangt noch andere Pflichten von ihm, und wo er
selbst nicht hinkommt, da sind als Boten seine Liedergrüße gegangen.
Auf tausenden von Postkarten sind sie in die Welt geflattert, aus dem
stillen Gottesgab, vom Fichtel- und Keilberge, von den Sommerfrischen
des Gebirges, aus den Schaukästen der Großstädte. Fürstenkinder und
schlichte Leute kennen und singen sie, selbst nach Amerika gingen sie –
ein Strahl der Heimatsonne übers ferne Meer. Und sie werden bleiben,
wenn schon mancher Sang verschollen, den heute die Welt liebt. Drum
kauft seine Lieder! Sie sind ein Quell reiner Freude, ein Wegweiser ins
Erzgebirge, eine ausgestreckte Bruderhand, ein Gruß aus der Heimat,
denen, die sie verloren, ein Bollwerk gegen alles Undeutsche in und um
uns.
Aus dem stillen Heimatglück des Vaterhauses, woher sie gekommen,
kehren zurück alle seine Lieder, und in der Heimat ist auch der
Toler-Hans-Tonl am liebsten. Er selbst bekennt es: … ’s werd aus ’ner
Ficht kaa Birnbaam draus, dort, wu ich harstamm, halt ich hie … Seinem
lieben Gottesgab, dessen Ehrenbürger er ist, hat er Treue geschworen,
ihm gehören alle seine Lieder, er nimmt Anteil an seinem Geschick in
guten und bösen Tagen, leitet ihre Jugend und hilft nach Kräften den
Gebirgsarmen, für die er eine Toler-Hans-Tonl-Stiftung gegründet hat.
»Drham is drham!« so sagte er, als er mir zum Abschied die Hand
reichte, aber wir wissen: Kein Grenzpfahl kann uns scheiden; denn
_sein_ Volk ist _unser_ Volk, und seine Lieder leben, so lange die
deutsche Treue und gebirgische Art in Hütten und Herzen leben; so lange
die Berge stehen und die Wälder heimlich rauschen. Glück auf, du treuer
deutscher Grenzwächter im Böhmerland!
Der Hacksilberfund von Poppitz bei Riesa
Von _Alfred Mirtschin_, Riesa
Dem Poppitzer Nachtwächter hatte einst ein Zigeunerweib prophezeit,
unter Poppitz lägen Millionen vergraben, und er …!
Er ist der Glückliche, der am 17. März 1926 einen »Topf voll Geld«
findet.
Er ist in Tagesschicht beschäftigt, den kaum merklichen Straßengraben
einer Straße mitten im Dorf um einen Spatenstich zu vertiefen. Ganz
dicht neben einer Mauer stößt plötzlich seine Schaufel auf etwas
Hartes. Ein Stein. Einige wuchtige Stöße. Die Schaufel gräbt sich
weiter. Hoch! Da rollen ihm Silbermünzen wie ausgeschüttete Erbsen
entgegen. Ein paar Hundert. Noch ehe er sich von seinem Erstaunen
erholt, ist schon jung und alt aus der Nachbarschaft um ihn versammelt
und drängt und rafft, Silbermünzen zu erhaschen, reich zu werden.
Aber o weh! Wie dünn sie sind! Und wie zerbröcklich! Mancher wirft
sie wieder weg. Andere treten drauf und raffen sie wieder von neuem.
Ein Gewoge und Geschiebe und Geplauder an der Fundstelle. Der arme
Nachtwächter weiß sich gar nicht zu helfen. Er ist nur froh, ein
viertelhundert Münzen für sich gerettet zu haben. Die übrigen sind
unter der Einwohnerschaft verstreut wie Flugblätter vom Flugzeug
herabgeworfen. Und das Harte, das der Schaufel Widerstand geleistet?
Es ist ein Topf, der nun von den Leuten kurz und klein getreten worden
ist.
Ein Bild sinnloser Zerstörung. Aufregung, Tagesgespräch im Dorfe,
das sich bis zu einsichtigen Menschen fortpflanzt. Sie erkennen, daß
es sich bei diesem Fund nicht um den geringen Silberwert, sondern um
wichtigere Dinge handelt. Sie kennen mich von meinen Ausgrabungen in
Poppitz her und holen mich. Am Fundplatz kann ich nur noch Nachlese
halten. Schneidersleute übergeben mir die von ihnen sorgfältig
gesammelten Topfreste und den von niemand beachteten »Bleideckel«.
Aber wie die Münzen wiederbekommen? Zwang und Belohnung haben eher
entgegengesetzte Wirkung. Also Aufklärung und gütliches Zureden. Die
Besinnung kehrt bei allen wieder. Niemand verweigert die Herausgabe.
Manchem fällt es schwer. Doch die bessere Einsicht siegt. Die
Dorfjugend hilft. Ich gehe von Haus zu Haus. Tagelang spüre ich nach,
wie kein gewissenhafter Kriminalbeamter gründlicher tun kann. Und so
habe ich nun wohl fast alle Münzen wieder beisammen. Nur einige wenige
Stücke werden noch verborgen sein.
[Illustration: Abb. 1. =Der vom Verfasser aus sechsundsiebzig Scherben
wieder zusammengesetzte Topf des Poppitzer Hacksilberfundes.= Ungefähr
einhalb natürliche Größe]
Was ist das nun für ein Fund und welcher Zeit entstammt er? Diese
Fragen drängen sich nun ohne weiteres auf. Zur Beantwortung der ersten
kommen nur Vermutungen in Frage. Die geschichtlichen Ereignisse
der Heimat geben nur geringen Aufschluß. Wer kann es wissen, ob es
ein Schatz des zwei Kilometer entfernten 1111 bis 1119 gegründeten
Klosters Rezowe, ob es ein Privatgut war, das aus Furcht vor den
Feinden – der Meißner Markgraf Heinrich der Erlauchte – 1221 bis 1288
– lag seit 1240 in mehrjähriger unglücklicher Fehde mit den beiden
Brandenburger Markgrafen Otto und Johann – versteckt worden war, ob es
ein unehrlich oder verbrecherisch erworbenes Gut war. Niemand kann es
mit Bestimmtheit sagen, sicher ist aber, daß der Fund in jenes unruhige
dreizehnte Jahrhundert gehört. Darauf weisen Topf und Münzen. Solche
Gefäße (siehe Abbildung 1) waren bei den Deutschen im dreizehnten
Jahrhundert im Gebrauch. Es ist eine Bombe mit gewölbtem Boden. Der
Hals ist wenig umgelegt und hat innen eine Hohlkehlleiste. Das Material
besteht aus schwarzgrauem, klingend hart gebranntem Ton, die Wandstärke
nimmt vom Hals nach dem Boden zu immer mehr ab, ein Topfdeckel fehlt.
Die Münzen stammen ebenfalls aus dem dreizehnten Jahrhundert, und
zwar aus der ersten Hälfte. Es sind einseitig geprägte Brakteaten aus
dünnstem Silberblech. Sie sind durchschnittlich vier Zentimeter groß
und wiegen ein reichliches halbes Gramm. Das Bild wurde mit einem
Stempel aus Hartholz oder Metall eingeschlagen, so, daß es reliefartig
hervortritt. Jegliche Angaben über Wert, Hersteller und Prägungsjahr
fehlen. Sie wurden nach dem Gewicht gewertet. Darum zerschnitt man
sie ohne Bedenken in Halbe und Viertel, wie sich solche Teile bei dem
Fund in gleicher Anzahl wie die ganzen Stücke fanden. Sie dienten nur
zum Ausgleich und dem Kleinverkehr. Das Hauptzahlungsmittel war der
Silberbarren. In einen Schmelztiegel wurde soviel Silber gegossen,
als die Zahlung erforderte. Daher die Kugelkappenform des Gußkuchens.
War das notwendige Gewicht nicht ganz erreicht, so glich man den Rest
mit Brakteaten aus. Nach der karolingischen Münzordnung galt damals
noch die Silberwährung. Goldmünzen gab es in Deutschland noch nicht.
Die Fürsten hatten Münzhoheit. Eine Menge neuer Münzprägestellen
kam dadurch auf. Bedrängte Fürsten haben da oft dasselbe getan, was
Deutschland heute tut: viel unedles Metall in das Silber gemengt und
minderwertiges Geld geschaffen.
[Illustration: Abb. 2. =Die verschiedenen Typen der Brakteaten und
der Gußkuchen aus dem Poppitzer Hacksilberfund.= Ungefähr einhalb
natürliche Größe]
Das Bild auf den Poppitzer Brakteaten gibt nun Aufschluß, wo deren
Prägestelle zu suchen ist. Nicht allzuweit vom Fundplatz weg. Im
zwanzig Kilometer entfernten Meißen. Dort sind sie in den Jahren 1208
bis 1258 von den Bischöfen Bruno II. (III.) 1208 bis 1230, Heinrich
1230 bis 1240 oder Konrad 1240 bis 1258 geprägt worden. Sie gehören
mithin zu den älteren Brakteaten, die sich vor den späteren durch ihre
Größe, ihre Schönheit (namentlich die selteneren bischöflichen) und
durch ihre bessere Prägung auszeichnen. Die hundertsechsundachtzig
Münzen, ganze und geteilte, des Poppitzer Fundes zeigen mit nur einer
Ausnahme eine auf einem oder zwei Bogen sitzende Figur, den Meißner
Bischof, der in den Händen je ein kirchliches Symbol hält, z. B. einen
Krummstab (Abb. 2 Nr. 4, 15 und 20), eine Hostienschachtel (?) (Nr. 5,
10 und 28), ein Patriarchalkreuz (Nr. 1, 19 und 34), ein Malteserkreuz
(Nr. 1, 19 und 29), einen Stern (Nr. 11 und 14), ein Kugelkreuzszepter
(Nr. 6, 24 und 25), ein Lilienszepter (Nr. 3, 5, 6, 7, 8, 12, 13, 14,
22, 26, 27, 33 und 35), ein Lilienszepter mit Doppelkelch (Nr. 9 und
23), ein Lilienszepter mit Kreuz (Nr. 3, 4, 8 und 21) und eine Fahne
(Nr. 2, 30 und 31). So ergeben sich fünfzehn verschiedene Sorten ganzer
Brakteaten, denen die zerteilten entsprechen. (Abb. 2.)
Eine Sonderstellung nehmen die Brakteaten Nr. 16 und 17 (Abbildung 2)
ein. Sie tragen Schriftzeichen. Die auf Nr. 16 ließen sich entziffern
als ~DId~ ----~D~ (?) ~GIIII~. Es ist fraglich, ob sich diese Schrift
auf den Markgrafen Dietrich den Bedrängten (1195 bis 1221) oder auf den
Bischof Dietrich II. von Meißen (1190 bis 1208) bezieht.
Sicher nicht bischöflichen Ursprungs ist der Brakteat Nr. 17. Die
Kronen und die Löwenköpfe in den Winkeln des Kreuzes und die Schrift
~MONETA DOMINI IMPERATORIS~ weisen auf den Kaiser Otto IV. (1209 bis
1215) hin.
Der Gußkuchen, der erst für einen gewöhnlichen Bleideckel gehalten
wurde, wiegt vierhunderteinundvierzig Gramm und besteht, wie die
chemische Untersuchung ergab, aus fast reinem Silber, dem nur eine
winzige Menge Kupfer und Eisen beigemengt sind. Seine Höhe beträgt
9,5 Millimeter, sein größerer Durchmesser 8 und sein kleinerer 7,2
Zentimeter.
Bedenkt man, daß nach der sich in den Städten allmählich durchsetzenden
Kölner Gewichtsordnung das Pfund vierhundertsechsundsechzig Gramm wog
und die Hälfte, zweihundertdreiunddreißig Gramm, eine Mark betrug, daß
der Poppitzer Fund ein Metallgewicht von fünfhundertsechsundfünfzig
Gramm besitzt, also knapp 2,50 Mark Wert darstellt, und bedenkt man,
daß man schon Funde bis zu fünftausend Stück Brakteaten gemacht hat,
so ist der Poppitzer als ein kleiner zu betrachten. Doch er ist für
unsere Riesaer Heimat und auch für unsere sächsische Heimat von um
so größerer Bedeutung. Zum ersten Male gelang ein solcher Fund in
unserer Gegend, der aus unserer heimischen Diözese Meißen stammt.
Er kann geschlossen, Topf, Silberbarren und Brakteaten in unserer
Heimat von der Allgemeinheit betrachtet werden. Das ist der Einsicht
und dem Opfersinn der Gemeinde Poppitz zu verdanken, die den Fund in
anerkennenswerter Weise dem Riesaer Heimatmuseum spendete.
Vom Steinkreuz bei Großerkmannsdorf
Von _Th. Leuschner_, Dresden-Loschwitz
Nicht weit vom Dorf an der Straße nach Radeberg lauern bewaffnete
Männer, Bauern aus Großerkmannsdorf. Der Wald verbirgt sie. Michel
Merkel, der Erbrichter, ist ihr Führer. Der hat in der Frühe erkundet,
ein Trupp kaiserlicher Soldaten käme mit ein paar Salzwagen aus
Radeberg. »Ihr Bauernschinder! Euch wollen wir’s geben! Ihr habt uns
genug geplagt! Soldatenblut für Bauernblut!«
Sie lauschen. Still bleibt’s im Wald, auf der Straße.
Die Kaiserlichen sind noch ein ganzes Stück davon. Aber auf ihrer Hut
sind sie! Der Kornett hat sein Pistol geladen in der Faust. Vom Pferd
herab überschaut er die Straße. Nichts, was verdächtig sein könnte! Er
hängt den Gedanken nach. Heute früh war er mit ein paar Musketieren
nach Radeberg gezogen, Salz sollte er auf Befehl ins Lager bringen.
Hier an der Grenze zwischen der Lausitz und Kursachsen war dafür
Stapel- und Zollstätte. Nur wenige Vorräte waren dagewesen. Ein paar
Bürger hat er aus Vorsicht gezwungen, mit Musketen bewaffnet die Wagen
zu begleiten.
Die Wagen poltern durch den stillen Wald.
Da auf einmal tauchen hinter den Bäumen die Bauern auf, ihre Büchsen
knallen los. Der Rauch verzieht – sie haben schlecht getroffen. Aber
schon hat der Kornett den Anführer erkannt, ein wohlgezielter Schuß,
und Michel Merkel sinkt verwundet zur Erde. Die Bauern überkommt ein
Schreck, sie springen und fliehen in den Wald hinein. Die Fuhrleute
hauen auf die Gäule ein, schnell rattern die Wagen davon.
Und nun ist’s wieder still.
Geraume Zeit vergeht. Die Bauern wagen sich heran, sie tragen den
Schwerverwundeten ins Erbgericht. Keine Pflege hilft, am zehnten Tage
danach ist er ein stiller, toter Mann. –
Wo jetzt am Ende des Dorfes das verwitterte Steinkreuz steht, dort soll
es gewesen sein, daß Michel Merkel in seinem Blute gelegen hat. Ein
Mordkreuz nennen es die Leute heute noch. Doch, wer weiß das so genau?
Auch das Kirchenbuch des Dorfes berichtet von dem Kreuze nichts, nur
hat der Pfarrer von damals eingetragen:
»1634 Mittwoch in der Marterwoche (war 2. April) gingen auf Begehren
etliche aus unsrem Dorfe mit Musqueten auff Radeberg, etliche salzwagen
aufzuhalten, damit sie nicht den Kaiserlichen zukämen. Darunter war
auch Michel Merkel. Weil aber die Radeberger den Salzwagen beystunden
und die Unsrigen meistenteils nicht stunden, ward Michel Merkel von
dem Conovier der Salzwagen, so ein Kornett sein sollte, geschossen,
an welchem Schusse Er den Sonntag Quasimodogeniti (war den 13. April)
starb und wurde den 14. begraben.«
Für die Schriftleitung des Textes verantwortlich: Werner Schmidt –
Druck: Lehmannsche Buchdruckerei
Klischees von Römmler & Jonas, sämtlich in Dresden –
Photographische Platten »Sigurd« und »Satrap«,
photographische, sowie kinematographische Aufnahme- und
Wiedergabeapparate »Ernemann«
Photographische Aufnahmen: Max Nowak
Sächsischer Bauern-Kalender 1926
Herausgegeben von der Landwirtschaftskammer für Sachsen
Bearbeitet von Dr. Horst Höfer, Meißen
Bildschmuck von A. Weßner-Collenbey
Zum fünften Male nimmt der stattliche Bauern-Kalender seinen Weg hinaus
in das sächsische Land. Was er bei seinem erstmaligen Erscheinen
versprach, hat er treulich gehalten; er ist ein Kulturwerk geworden,
auf das wir Sachsen stolz sein können. Der künstlerisch vollendet
ausgestattete Kalender ist als Pionier des guten Geschmacks in das
Bauernhaus gezogen, wo er vielfach der bevorzugte Lesestoff des Jahres
ist, und hat dort die ärmlichen, ja oft erbärmlichen Kalendermachwerke
früherer Zeit verdrängt und den Sinn für das Gute und Schöne geweckt.
Aber nicht nur das! Der Bauern-Kalender ist auch ein treuer Pfleger
des Schollenbewußtseins und der Heimatliebe. In jedem der vielen
prächtigen Bilder von der Meisterhand A. Weßner-Collenbeys spiegelt
sichs wieder: Wie schön ist doch unser liebes Sachsenland! Und aus
jedem der zahlreichen, belehrenden und unterhaltenden Aufsätze klingts
hervor: Wie reich ist unser Bauernland und wie kraftvoll und stark ist
noch unser Bauernstand, der Urquell unserer Volkskraft. Nicht nur der
Landmann wird seine Freude an dem prächtigen Kalenderbuche haben, jeder
Freund des ländlichen Sachsens – und wer wäre das nicht! – wird sich
mit hohem Genuß hinein vertiefen. Daß die Auswahl des Stoffes und die
ganze Zusammenstellung und Ausstattung des Kalenders nichts zu wünschen
übrig lassen, war nach dem, was die früheren Jahrgänge geboten haben,
nicht anders zu erwarten.
_Klengel._
* * * * *
Obiges mit hundert Abbildungen ausgestattetes Heimatbuch ist zum Preise
von
=90 Pfennigen=
und =30 Pfennig= Postgeld
durch die
Landwirtschaftskammer Dresden-A. 1,
Schließfach 47 (Sidonienstraße 14)
zu beziehen.
_Einbanddecken_
Jahrgang 1925 (Band XIV)
Mark 1.50
und 30 Pfg. Postgeld und Verpackung
Landesverein
Sächsischer Heimatschutz
=Dresden-A.=, Schießgasse 24
_Bestellkarte inliegend!_
Lehmannsche Buchdruckerei, Dresden-N.
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.
Unterschiedliche Schreibweisen wurden wie im Original
beibehalten.
Die Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht.