»Diese Männer sind unschuldig; wir haben nichts mehr mit ihnen

zu schaffen.« (Der erneute Beifall wurde schleunig unterdrückt.)

»Unsere Aufgabe ist jetzt, den Schuldigen zu entdecken.« (Toms Augen

traten aus ihren Höhlen. Es war wirklich ein qualvoller Tag für den

trauernden Neffen, jedermann beklagte ihn.) »Ich kehre nun zu den

Fingerabdrücken der Kinder A und B zurück und frage die Geschworenen,

ob die vergrößerten Ansichten aus A’s fünftem und siebentem Monat

übereinstimmen?«

»Vollkommen,« versetzte der Obmann.

»Dann nehmen Sie dieses Blatt, das, wie die Aufschrift sagt, aus A’s

achtem Monat stammt. Ist es den beiden andern völlig gleich?«

»_Nein -- der Unterschied ist groß_,« lautete die verwunderte Antwort.

»Sie haben ganz recht. Und wie steht es mit den beiden Abdrücken von B

aus dem fünften und siebenten Monat -- stimmen sie überein?«

»Ja -- vollkommen.«

»Hier ist B’s drittes Blatt aus dem achten Monat. Stimmt das zu B’s

andern beiden Abdrücken?«

»_Ganz und gar nicht._«

»Können Sie sich denken, woher diese merkwürdige Verschiedenheit

stammt? -- Ich will sie Ihnen erklären. Aus einem uns unbekannten

Beweggrund, vermutlich in selbstsüchtiger Absicht, hat jemand diese

beiden Kinder in der Wiege vertauscht.«

Dies verursachte natürlich ein ungeheures Aufsehen. Roxana staunte

über Wilsons Scharfsinn, doch fürchtete sie nichts. Es war etwas

Anderes, den Tausch zu erraten, als den Urheber desselben ausfindig zu

machen. Unmögliches konnte der Querkopf doch nicht ausrichten, trotz

seiner wunderbaren Klugheit. Wie sollte er ihr etwas anhaben? Sie

fühlte sich ganz sicher und lächelte insgeheim.

»Im Alter zwischen sieben und acht Monaten wurden die beiden Kinder in

der Wiege vertauscht,« wiederholte Wilson; er machte wieder eine seiner

wirkungsvollen Pausen und fuhr dann fort: »und die Person, welche das

gethan hat, befindet sich hier im Gerichtssaal.«

Roxys Herz stand still. Ein Schauer der Erregung durchzitterte die

Versammlung; die Blicke der Menge irrten umher, als suchten sie nach

der unbekannten Persönlichkeit. Tom hielt sich kaum aufrecht, alle

Lebenskraft schien von ihm gewichen.

»A nahm B’s Wiege im Kinderzimmer ein; B wurde in die Küche verbannt

und zu einem Sklaven und Neger gemacht,« -- (große Aufregung und

zorniges Stimmengewirr) »aber noch ehe eine Viertelstunde vergeht,

wird er als freier Weißer vor uns stehen!« (Schallender Beifall und

Ordnungsrufe.)

»Von seinem siebenten Monat bis zum heutigen Tage hat A seinen

widerrechtlichen Besitz behauptet, auch in meiner Sammlung von

Abdrücken trägt er B’s Namen. Hier ist eine vergrößerte Aufnahme aus

seinem zwölften Jahr. Sie soll jetzt mit der Blutspur auf dem Griff des

Dolchmessers verglichen werden. Stimmen beide überein?«

Der Obmann antwortete: »_Aufs allergenaueste._«

»Der ermordete York Driscoll war der großmütigste und gütigste Mann, er

war mein Freund, und jedermann liebte ihn,« sagte Wilson in feierlichem

Ton, -- »sein Mörder sitzt mitten unter uns. Stehe auf, Valet de

Chambre, du Neger und Sklave, den man fälschlich Thomas ~à~ Becket

Driscoll genannt hat -- tritt her und laß uns hier auf dem Fenster den

Abdruck deiner Fingerspitzen sehen, der dich an den Galgen bringen

soll!«

Tom wandte sein aschbleiches Gesicht flehend nach dem Redner hin,

bewegte die blutlosen Lippen, ohne einen Laut hervorzubringen und sank

dann bewußtlos zu Boden.

»Es bedarf keines Beweises mehr. Er hat seine Schuld eingestanden,«

sagte Wilson, während die Menge von Scheu und Grauen erfüllt,

schweigend verharrte.

Roxy schlug ihre Hände vors Gesicht, fiel auf die Kniee und stammelte

schluchzend die Worte:

»Herrgott, hab’ Erbarmen mit mir -- ich bin ’ne arme, elende Sünderin!«

Die Uhr schlug zwölf.

Die Gerichtssitzung ward aufgehoben; den neuen Gefangenen führte man

gefesselt ab.

Schluß.

Die Bewohner von Dawson blieben die ganze Nacht auf und wurden nicht

müde, die erstaunlichen Ereignisse des Tages zu besprechen und

Vermutungen darüber anzustellen, wann das Gerichtsverfahren gegen Tom

beginnen würde. Eine Abteilung der Bürger nach der andern kam vor

Wilsons Haus gezogen, um ein Hoch auf ihn auszubringen und ihn reden zu

hören. Bei jedem Satz, den er sprach, schrie man sich heiser, denn von

seinen Lippen fielen jetzt nur wunderbare, goldene Worte. Sein langer

Kampf gegen Vorurteil und Mißgeschick war zu Ende, er galt nun als

ganzer Mann für alle Zeiten.

Jedesmal, wenn die begeisterten Scharen wieder abzogen, begann

sicherlich der eine oder andere aus ihrer Zahl in reuevollem Ton zu

sagen:

»Und diesen Mann haben wir und unsersgleichen zwanzig Jahre lang einen

Narren und Querkopf genannt! Damit ist’s nun ein- für allemal aus, ihr

Freunde.«

»Jawohl -- aber der Name geht nicht verloren -- er hat ihn an uns

abgetreten.«

Die Zwillinge waren jetzt echte Romanhelden und erfreuten sich des

besten Rufes. Aber die Abenteuer des Westens waren ihnen verleidet und

sie schifften sich ohne Aufschub nach Europa ein.

Roxy war ganz gebrochen. Zwar zahlte ihr der junge Mann, den sie

dreiundzwanzig Jahre lang zur Sklaverei verdammt hatte, auch ferner

monatlich fünfunddreißig Dollars aus, wie der falsche Erbe gethan, aber

ihre Wunden waren zu tief -- Geld konnte sie nicht heilen. Aus ihren

Augen war aller Glanz verschwunden, ihre stolze Haltung war dahin und

nie und nirgends hat man wieder ihr helles, sorgloses Lachen vernommen.

Im Besuch ihrer Kirche und in gottesdienstlichen Uebungen fand sie den

einzigen Trost.

Der echte Erbe war jetzt reich und frei, befand sich aber in einer

äußerst unbehaglichen Lage. Er konnte weder lesen, noch schreiben

und sprach nichts als den unverfälschtesten Negerdialekt aus dem

Sklavenquartier. Sein Gang, seine Haltung, alle seine Bewegungen und

Stellungen waren ungeschlacht und gewöhnlich, sein Wesen -- das eines

Sklaven. Geld und schöne Kleider konnten diese Mängel nicht zudecken

oder beseitigen, sie stellten das alles nur noch in ein grelleres und

traurigeres Licht. Vor dem Aufenthalt im Wohnzimmer der Weißen graute

dem armen Menschen förmlich; nirgends war ihm wohl und behaglich zu

Mute, außer in der Küche. Wir können jedoch seinem seltsamen Schicksal

nicht weiter folgen -- das wäre eine zu lange Geschichte.

Der falsche Erbe legte ein volles Geständnis ab und wurde zu

lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Hieraus entstand jedoch eine

sonderbare Schwierigkeit: Percy Driscolls Besitztum war bei seinem Tode

so verschuldet gewesen, daß die Gläubiger sich mit sechzig Prozent

ihrer Forderung begnügen mußten. Jetzt meldeten sie sich aber und

erhoben einen neuen Anspruch. Zufolge eines Irrtums, an dem sie keine

Schuld trügen, sagten sie, habe man den falschen Erben damals nicht mit

in das Vermögensinventar aufgenommen, wodurch ihnen großes Unrecht und

Schaden zugefügt worden sei. Sie forderten mit Recht ›Tom‹ als ihr

gesetzliches Eigentum, das ihnen seit acht Jahren vorenthalten würde.

Schon diese ganze Zeit über hätte man sie seiner Dienste beraubt und

man dürfe ihnen nicht noch weitere Verluste bereiten. Wäre er ihnen

damals gleich übergeben worden, so würden sie ihn verkauft haben, und

er hätte gar nicht in den Fall kommen können, den Richter Driscoll

zu ermorden. Deshalb wäre er selbst in keiner Weise für den Mord

verantwortlich -- das falsche Inventar trüge allein die Schuld. Dies

leuchtete jedermann ein. Alle waren der Meinung, daß, wenn ›Tom‹ ein

freier Weißer gewesen wäre, es ohne Zweifel gerecht sein würde, die

Strafe über ihn zu verhängen -- kein Mensch hätte einen Verlust dadurch

gehabt. Aber einen wertvollen Sklaven auf Lebenszeit einzusperren --

das war ganz etwas Anderes.

Als der Gouverneur die Sachlage begriffen hatte, begnadigte er ›Tom‹

auf der Stelle, und die Gläubiger verkauften ihn nach dem Süden,

›flußabwärts.‹

_Ende._

[Illustration]

Bücheranzeigen

[Illustration]

Verlag von Robert Lutz, Stuttgart.

[Illustration]

Sammlung ausgewählter

Kriminal- und Detektiv-Romane.

Diese Romane haben =nicht das Geringste gemein= mit den landläufigen

Kriminalromanen, deren Motto »=Sensation um jeden Preis=« ist.

Baron Thümen.

Im Sinne dieser Kritik wird vom Verlag mit strenger Beharrlichkeit an

dem Prinzip festgehalten, nur das =Beste= dieser Art in die Sammlung

aufzunehmen.

☛ Bis jetzt erschienen 30 Bände. ☚

[Illustration]

Bände zu 1 Mark.

Band 2. =J. Hawthorne=, Der grosse Bankdiebstahl.

Band 4. =J. Hawthorne=, Der verhängnisvolle Brief.

Band 11. =Conan Doyle=, Das Zeichen der Vier.

Band 18. =A. K. Green=, Zwischen 7 und 12 Uhr.

Band 25. =Mark Twain= und =Bret Harte=,

Der kleine Detektiv etc.

Band 27. =Dietrich Theden=, Das lange Wunder u. a.

Band 29. =Clark Russell=, Die Juwelen der Frau Dines.

Bände zu 1 Mark 20 Pf.

Band 1. =A. K. Green=, Hinter verschlossenen Türen.

Band 5. =A. K. Green=, Das verlassene Gasthaus.

Band 9. =A. K. Green=, Endlich gefunden.

Band 10. =Conan Doyle=, Späte Rache.

Band 12. =Conan Doyle=, Abenteuer des Dr. Holmes.

Band 13. =F. Hume=, Geheimnis des Fiakers.

Band 15. =A. K. Green=, Tag der Vergeltung.

Band 19. =Mark Twain=, Querkopf Wilson.

Band 21. =Dietrich Theden=, Der Advokatenbauer.

Band 22. =Dietrich Theden=, Ein Verteidiger.

Band 28. =Robert Kohlrausch=, In der Dunkelkammer.

Bände zu 1 Mark 50 Pf.

Band 3. =A. K. Green=, Hand und Ring.

Band 6. =J. Hawthorne=, Ein tragisches Geheimnis.

Band 7. =A. K. Green=, Um Millionen.

Band 8. =L. Lynch=, Schlingen und Netze.

Band 14. =A. K. Green=, Schein und Schuld.

Band 17. =Th. Cobb=, Eine dunkle Tat.

Band 20. =C. Doyle=, _Neue_ Abenteuer des Doktor Holmes.

Band 23. =J. Kaulbach=, Die weisse Nelke.

Band 26. =W. Collins=, Der Mondstein.

Band 30. =Dietrich Theden=, Die zweite Busse.

Bände zu 1 Mark 80 Pf.

Band 16. =E. Gaboriau=, Aktenstück No. 113.

Band 24. =Robert Kohlrausch=, Im Haus der Witwe.

Sämtliche 30 Bände zusammen 38 Mark 80 Pf.

☛ Gebundene Exemplare kosten pro Band 80 Pf. mehr. ☚

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Der Erfolg dieser »_Sammlung ausgewählter Kriminal- und

Detektiv-Romane_« hat verschiedene Nachahmungen sehr gemischten Inhalts

hervorgerufen, welche zu Verwechslungen mit _meiner_ Sammlung führen.

Bei Bestellungen bitte ich daher ausdrücklich die =Lutz=’sche Sammlung

zu verlangen.

[Illustration]

_A. K. Green’s_

ausgewählte

Kriminal-Romane.

7 Bände zum Preis von M. 10.-- brosch., M. 14.-- gebunden.

Einzelne Bände werden _nicht_ abgegeben.

Inhalt:

1. Bd.: Hinter verschlossenen Türen. -- 2. Band: Hand und Ring. --

3. Bd.: Schein und Schuld. -- 4. Bd.: Das verlassene Gasthaus. --

5. Bd.: Um Millionen. -- 6. Bd.: Der Tag der Vergeltung. -- 7. Bd.:

Endlich gefunden u. a.

[Illustration]

Die Green’schen Romane sind das Werk einer Frau, die in ihren Romanen

Charaktere von gewaltiger Kraft und bezaubernder Lieblichkeit

geschaffen hat.

Pastor =Schultze= schreibt z. B. im »Quellwasser« über Green’s Roman

»Hand und Ring«:

»Dieser Kriminalroman =ist ein Werk von grossartigem Aufbau= und

=feinster Charakteristik= und =äusserst spannend=. Es handelt sich um

die unter ganz besonders schwierigen Umständen erfolgte Entdeckung

eines Mörders und die Entlassung dreier unschuldig Angeklagter, unter

denen sogar ein Weib voll Heldenmut sich selbst beschuldigt, um den

Geliebten, den sie selbst für den Täter hält, zu entlasten. Das

Ganze ist =psychologisch und novellistisch brillant ausgeführt=. Die

Uebersetzung ist, was sehr selten vorkommt, durchweg tadellos.«

☛ Auch in 35 Lieferungen zu 30 Pf. zu beziehen. ☚

[Illustration]

Bret Harte

Ausgewählte Erzählungen.

Einzelpreis des Bandes 2 M. brosch., 3 M. in Lwd. geb. =Alle 4 Bände=,

auf einmal bezogen, =brosch. M. 7.--=, =gebunden M. 11.--=.

I. =Drei Teilhaber.= Roman. -- II. =Jack Hamlin als Vermittler= u. a.

Erz. -- III. =Die Postmeisterin von Laurel Run= u. andere Erzählungen.

-- IV. =Der Sheriff von Siskyou= u. a. Erz.

Die Auswahl enthält vorwiegend die _besten neueren_ Werke des bekannten

Autors. Wie alle Bret Harte’schen Erzählungen, so sind auch die obigen

ausgezeichnet durch _psychologisch feine Charakteristik der Personen_

und durch _wunderbare, grandiose Naturschilderung_.

[Illustration]

F. R. Stocktons

Humoristische Schriften.

=I. _Ruderheim._= Häusliche Erlebnisse eines jungen Ehepaares. --

=II. _Im Eichhornhof._= Erzählung aus der Sommerfrische (nebst 2

kleineren Geschichten). -- =III. _Kuriose Geschichten._=

Stockton ist ein =Meister der humoristischen Erzählungskunst=.

Wohlmeinende, harmlos vergnügte und liebenswürdige Menschen schildert

er mit Vorliebe. Man verliert sich bei einem Schriftsteller wohl selten

in eine so _grundbehagliche, glückliche Stimmung wie bei dem Verfasser

dieser allerliebsten Geschichten_, die _für den Familienkreis_ wie

geschaffen sind.

_»Ruderheim« ist auch der reiferen weiblichen Jugend sehr zu

empfehlen._

[Illustration]

Memoirenbibliothek

Erste Serie

1/3. =General Marbots Memoiren 1789--1815.=

=3 Bände.= Brosch. M. 13.50, in Lwd. geb. M. 16.50.

4/5. =Feldmarschall von Boyens Denkwürdigkeiten und

Erinnerungen 1771--1813.=

=2 Bände.= Brosch. M. 9.--, in Lwd. geb. M. 11.--.

6. =C. F. v. Holten, Vom dänischen Hofe.= (Unter 3 Königen.)

16 Bog. mit 4 Porträts. Brosch. M. 4.50, in Lwd. geb. M. 5.50.

7. =Fr. Bourgogne, Kriegserlebnisse 1812/13.=

23 Bog. mit 16 Vollbildern. Brosch. M. 6.--,

in Lwd. geb. M. 7.50.

8/9. =Fürst P. Krapotkin, Memoiren eines Revolutionärs.=

=2 Bände.= Mit 3 Porträts. Brosch. M. 9.--,

in Lwd. geb. M. 11.--.

10/11. =Henri Rochefort, Abenteuer meines Lebens.=

=2 Bände.= Brosch. M. 10.--, in Lwd. geb. M. 12.--.

12/13. =D. Thiébault, Friedrich d. Grosse u. sein Hof.= Persönl.

Erinnerungen an einen 20jährigen Aufenthalt in Berlin.

=2 Bände.= Mit 6 Porträts. Brosch. M. 9.--, eleg. geb. M. 11.--.

14. =General Gourgaud, Napoleons Gedanken und Erinnerungen.=

St. Helena 1815--18.

Mit 6 Porträts. Brosch. M. 5.50, in Lwd. geb. M. 6.50.

15. =Dr. Ryan, Unter dem roten Halbmond.= Erlebnisse

eines Arztes bei der türk. Armee im Feldzuge 1877/78.

Mit Porträt Osman Paschas. Brosch. M. 5.50,

in Lwd. geb. M. 6.50.

=Erste Serie Bd. 1--15=, auf einmal bezogen, =ermäss. Gesamtpreis

brosch. M. 68.--=, =in Lwd. geb. M. 84.--=.

Zweite Serie

1/3. =General de Thiébault, Memoiren aus der Zeit der

franz. Revolution und des Kaiserreichs.=

=In 3 Bänden.= Mit 15 Porträts. Brosch. M. 15.--,

in Lwd. geb. M. 18.--.

4. =Marschall Macdonalds Memoiren. 1785--1825.=

Mit Porträt. Brosch. M. 5.50, in Lwd. geb. M. 6.50.

5. =Ed. Genast, Aus Weimars klass. und nachklass. Zeit.=

Mit 2 Porträts. Brosch. M. 4.50, in Lwd. geb. M. 5.50.

6. =Helen Keller, Die Geschichte meines Lebens.=

Mit zahlr. Illustrationen. Brosch. M. 5.50,

in Lwd. geb. M. 6.50.

Jedes Werk ist einzeln käuflich.

[Illustration]

Rob. Kohlrausch

Klassische Dramen

und ihre Stätten in Wort und Bild.

2. Auflage.

Gr.-Oktav 306 S. illustr. Brosch. M. 5.--, =in Lwd. geb. M. 6.--=

=Inhalt=: Der Kaufmann von Venedig -- Der Widerspenstigen

Zähmung -- Hamlet -- Romeo und Julia -- Emilia Galotti --

Götz v. Berlichingen -- Tasso -- Faust -- Fiesko -- Wilhelm

Tell -- Das Käthchen von Heilbronn -- Der Prinz von Homburg.

_Otto v. Leixner (Deutsche Romanztg.)_:

»Alles in allem, ein =äusserst fesselndes Werk=, das ich unsern

Lesern und auch der =reiferen Jugend= warm empfehle.«

_Rud. Elcho (Volkszeitung, Berlin)_:

»Kohlrauschs Stil lässt erkennen, wie nahe er geistig unsern

grossen Dichtern steht. =Sein Buch strahlt Poesie aus.=«

_Schlesische Zeitung_:

»Ganz besonders sei das ausgezeichnete Buch, dem Peter Schnorr

einen =reizenden Bilderschmuck= verliehen hat, als Geschenk für

die =heranwachsende Jugend= empfohlen.«

_Pustets Deutscher Hausschatz_:

»Unwillkürlich ruft man bei der Lektüre aus:

Gott sei Dank, es gibt noch gute Bücher!

Dasselbe bietet in =blühender Sprache eine Fülle von Belehrung

und feinen geistigen Genüssen=. Namentlich der studierenden

=Jugend= möchten wir es dringend empfehlen.«

[Illustration]

Sophie Ehninger u. J. Lutz

Für fleissige Hände.

Anleitung und Muster zum Anfertigen von Wäsche und Kleidung.

[Illustration]

I. Teil:

Leib- und Bettwäsche für Erwachsene.

II. Teil:

Wäsche und Kleidung für Kinder bis zu 5 Jahren.

III. Teil:

Wäsche und Kleidung für Kinder von 6--12 Jahren.

[Illustration]

=Jeder Teil= befindet sich in einer hübschen Mappe und enthält die

Anleitung, sowie 60--80 ausgestanzte Schnittmuster in natürlicher

Grösse.

[Illustration]

Diese praktischen Schnittmusterwerke sind von sämtlichen Frauen-

und Modezeitungen Deutschlands, Oesterreich-Ungarns und der Schweiz

empfohlen. Sie bilden das =nützlichste Geschenk= für jede =Mutter=,

=Braut= und =Tochter=.

☛ Preis jedes Teiles M. 3.50. ☚

Mark Twains

Ausgew. humoristische Schriften.

Inhalt:

Bd. I. =Tom Sawyers Streiche und Abenteuer.=

Bd. II. =Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn.=

Bd. III. =Skizzenbuch.=

Bd. IV. { =Leben auf dem Mississippi.=

{ =Nach dem fernen Westen.=

Bd. V. =Im Gold- und Silberland.=

Bd. VI. =Reisebilder u. verschiedene Skizzen.=

Preis des einzelnen Bandes M. 2.50 gebunden.

Preis aller 6 Bände, zusammen bezogen, M. 13.50 gebunden.

_Neue Folge_:

Bd. I. =Tom Sawyers _Neue_ Abenteuer.=

Bd. II. =Querkopf Wilson.=

Bd. III./IV. =Meine Reise um die Welt.= 2 Abt.

Bd. V. =Adams Tagebuch= u. a. Erzähl.

Bd. VI. =Wie Hadleyburg verderbt wurde= u. a. Erzähl.

Preis des _einzelnen_ Bandes M. 3.-- gebunden.

Preis _aller 6 Bände_, zusammen bezogen, M. 17.-- gebunden

Weitere Anmerkungen zur Transkription

Offensichtlichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.

Ansonsten wurden unterschiedliche Schreibweisen des Originals

beibehalten. Die Antiqua-Auszeichnung der Werbeseiten wurde

entfernt.

Querkopf Wilson · 第 13 / 13 段