Bei der Quecksilberluftpumpe (Fig. 61~a~) sind die zwei geräumigen
Gefäße ~A~ und ~B~ durch einen Kautschukschlauch verbunden und halb mit
Quecksilber gefüllt. Hebt man ~B~ bis zur Höhe des ~A~, so füllt sich
~A~ mit Quecksilber, worauf man den Hahnen schließt. Senkt man ~B~, so
entsteht in ~A~ ein Torricellisches Vakuum, das durch andere Stellung
des Hahnes dazu verwendet wird, einen Raum zu evakuieren. Sie
ermöglicht, die höchsten Verdünnungen herzustellen.
Bei der ^Wasserstrahl-Luftpumpe^ läßt man Wasser in heftigem Strahle
durch den Innenraum einer Röhre spritzen; der Wasserstrahl reißt dann
die im Rohre befindliche Luft mit sich fort und evakuiert so einen damit
kommunizierenden Raum. Sie evakuiert sehr rasch und bequem, aber nur bis
zu einem bestimmten Grade.