Es ist nicht wie zu Anfang, da mir die Gefallenen so oft den besseren
Teil vorweg zu nehmen schienen. Die jetzt noch fallen, beklage ich. Wer
den Krieg bis hierher mit erlebte, fängt langsam an, den Kopf
aufzurichten, ob der Himmel sich noch auf keiner Seite lichtet. Schon
ringt er um eine Richtschnur inmitten des Wirrsals, abseits von jenen,
die noch hin- und herrennen mit dem Geschrei, wer ihn entfesselte. Auch
ein heraufziehendes Gewitter ist bis zuletzt etwas Ungewisses. Der Wind
kann die Wolken auseinandertreiben; das Gewitter kann vorüberziehen.
Doch bricht es los, so darf mit Fug behauptet werden, daß es kommen
_mußte_, und ebenso wird es nicht einen, sondern viele Gründe dafür
geben, daß es sich entlud. Und ebenso, denke ich mir, werden für die
Nachwelt die Urheber dieses Krieges vor dessen vielverzweigten Ursachen
zurücktreten, und diese wiederum werden weiter zurück reichen als
Cromwell und der Dreißigjährige Krieg, Peter der Große und die Borgias.
Und seinen unzähligen Ursachen entsprechen unzählige Gesichtspunkte. Von
diesem Gesichtspunkte aus gesehen war er eminent vermeidlich, von jenem
unvermeidlich; betrachtet ihn von dieser Wolke aus, und er war ach! so
vermeidlich! noch höher, und er mußte sich noch einmal (zum letzten
Mal!) unweigerlich ergeben.
Denn alle Biologie in Ehren: aber diejenigen (und sie sind noch
zahlreich), welche da wirklich vermeinen, solche Kriege, die nur deshalb
einen solchen Haß auslösen, weil sie Bruderkriege geworden sind, solche
Kriege seien an sich etwas zu Bejahendes, fernerhin Notwendiges, und die
Zustände, das Chaos, das sie schaffen, die seien in der Ordnung, eine
Institution gleichsam, die ihre Richtigkeit habe und in der Natur der
Dinge liege wie ein Erdbeben oder ein Orkan, die Völker selbst hiermit
nur dem blinden Element oder der reißenden Tierwelt vergleichbar, die
willenlos ist -- diese Leute sollten, falls sie weiterhin in der Welt
entscheiden dürfen, doch wenigstens so viel Logik aufbringen, daß sie
das Straßburger Münster wie den Kölner Dom, St. Pauls Cathedral wie die
Peterskirche als vollkommen lächerliche Objekte proklamieren und dem
Schicksal der Kathedrale von Reims überweisen, das Wort Christentum aber
als das einzig wahre Fremdwort ausmerzen, oder wenigstens sollten sie
eine Doktrin, von welcher nicht die allerleiseste Notiz genommen wird,
nicht mit so fluchwürdiger Stirn der Form nach noch aufrecht halten, daß
sie gar noch in den Gerichtsstuben mit ihren Sinnbildern hantieren und
auf das schwören lassen, worauf sie doch im vollsten Sinne des Wortes
_pfeifen_.
Doch, was sage ich? Sind nicht unter eben diesen Zeichen die wüstesten
Greuel in der Welt entbrannt? Und hat nicht eine Wahrheit zu um so
widerlicheren Auswüchsen geführt, je erhabener sie war? Was Wunder, daß
in einer Christenheit, in welcher die Inquisition möglich war, dieser
Krieg sich noch ereignete! Denn ist dies nicht ein und dieselbe Welt?
Fällt je etwas aus ihr heraus? Ja, wir bedachten es nicht!
Jetzt aber kann man der Verwundeten und der Gefangenen nicht denken,
ohne daß sich das Mitgefühl auch jenen Vereinzelten zuwendet, deren es
heute in allen Ländern gibt, die von dem Strom der Gedankenlosigkeit,
der alles umwarf, nicht fortgerissen wurden, sondern von ihrer
brennenden Erkenntnis, wie in Einzelhaft verwiesen, allein und
abgetrennt, ihn überragen.
Man schreibt gewiß nicht ohne innere Pein Sätze nieder, wie ich sie
heute in der »Fackel« finde: »Der kriegerische Zustand scheint den
geistigen auf das Niveau der Kinderstube herabzudrücken«. Aber nicht
länger bin ich der Meinung des Verfassers (was nicht geschieht, um ihm
entgegenzukommen, der ein paar Seiten weiter die Äußerung zu Drucke
bringt: »Eine Frau soll nicht einmal meiner Meinung sein, geschweige
denn ihrer«), nicht länger teile ich seine Meinung, wenn er auf die
Frage, die er aufwirft: »Was kann durch den Weltkrieg entschieden
werden?« sich selbst zur Antwort gibt: »Nicht mehr, als daß das
Christentum zu schwach war, es zu verhindern.« Ja, ich maße mir die
Meinung an, daß er da wirklich mit einer unzureichenden Leuchte an das
Problem herantritt. Das Christentum war nicht zu schwach, sondern zu
stark, und die Menschheit evoluiert derart langsam und in so verzweifelt
weiten Kurven um dies Gestirn, daß ihr sich trotzdem vollziehender
Aufschwung, vollends zur Stunde einer Sonnenfinsternis wie der heutigen,
dem freien Auge sich völlig entziehen muß. Aber der Gewalt des
Christentums tut die menschliche Hinfälligkeit keinen Abbruch; ja
unerbittlicher könnte es nicht wider uns triumphieren, dafür, daß wir
statt seiner eine irländische, eine polnische, eine elsaß-lothringische
Frage als unerschütterliche Pfeiler setzten und _deren_ Last -- wäre
auch im Vergleich zu ihr jedes Joch süß und jede Bürde leicht --
folgerichtig auf uns nahmen, als seien _sie_, die doch im Lauf der
Jahrzehnte zerrinnen und verwehen werden wie nie Gewesenes, der Dinge
Letztes und Endgültiges!
Überlegter ist es, durch das Alberne so wenig wie durch das
Abgeschmackte irre zu werden, ja selbst durch das Ekle und das
Scheußliche nicht, das giftigen Schwämmen gleich den Katholizismus
überwuchs, sich an ihm festfraß und tief unter sich begrub, sondern an
dessen goldenem Befund festzuhalten, in weiten Kunstbögen der Berührung
mit all seinen unberufenen Vertretern bedachtsam auszuweichen, um in der
Vermutung nicht gestört zu werden, daß, wo _einmal_ dieser viel
mißbrauchte Kult zu seinem adäquaten Ausdruck gelangt, eine Höhe des
Daseins sich ergibt, die alles andere weit unter sich läßt, _solche_
Erkorene aber entsprechend seltener noch wie in der Kunst vorkommen,
weil sie weiter Abgelegenes umspannen und wieder zum Ausgleich bringen
müssen, daß, wo _diese_ Wage aber stillhält, die Würde des Gedankens
nicht nur unbeschadet bleibt, sondern unsagbare Schwingungen erfährt.
Nicht länger von dem Wörtlichen, dem Absurden, noch dem Betbrüderischen
genarrt, vielmehr auf das in Platons Sinne Ballförmige erpicht, vielmehr
dem Versteckten, Verschleierten auflauernd, dringt ein solches Denken
triumphierend zum Profanen vor und vindiziert es hinzu. Nun erst dem
Verhaltenen, Entzogenen, dem Eingeraupten, in Perspektiven
Fortgetragenen und Flüchtigen auf der Spur, tut sich ihm dort das ewig
Mutierende, Ebbe und Flut, der Ozean, das Planetare auf, wo andere, von
der Enge abgestoßen, verzagen und verzichten. --
Daß heute, wo die Welt wie nie zuvor zu einem Jammertal versank, daß
sich ihr da zum ersten Male die Umrisse der Gestalt des Hirten
vollgültig umschrieben, ist diese Tatsache keiner Deutung wert? Nicht
Feind vom Feinde, nicht ihre Konfessionen scheidend, ist Impartialität,
die hoch und einsam über die gebeugten Völker ragt, bei ihm allein. Ist
dies kein Innehalten wert? Die wahre Fahne, die alle umwallt, entrollte
nur er. Und wer, Jud oder Heide, spottet heute dieses Hirten ohne Herde
und dennoch Hirten, wie nie zuvor; nie zuvor so gebieterischen und so
weithin deutlichen Reliefs, von der Wahrheit selbst gleichsam
emporgehalten und hinausgestellt, aus der Ohnmacht erst geschaffen, wie
es scheint . . .
Oder soll ich es in Währungen ausdrücken, da _sie_ es doch sind, welche
diese Zeit in ihre Bahnen warfen? Nun, wie zwei Münzen, für was sie
gelten und nur auf ihren Klang hin und ohne Kommentar werfe ich sie hin:
Wilson und Benedikt. Denn wer hörte nicht von selbst die schwere,
gewaltige vor der hohlen und hinfälligen heraus? Wen erschreckte da
nicht der Unterschied? Sogar Amerikaner. So viel Phantasie haben sogar
sie.
Überhaupt -- um von den Männern zu reden -- meine ich, daß gegenwärtig
kein Grund vorliegt zu ihrer Überhebung. Ich bin nie eine
Frauenrechtlerin gewesen und dieser Bewegung gegenüber stets passiv
geblieben; aber ich muß schon sagen: daß nach vielen Dezennien eines
ausschließlichen Männerregiments ein derartig vollendeter Wirrwarr
zutage gefördert wurde, gibt doch zu denken. Man möchte da wirklich
meinen, daß, wenn die Damen (ich nenne keine beliebigen, sondern solche,
die sich schon erprobten, die es wirklich gegeben hat, die mithin
irgendwie weiter vorhanden sind), wenn Damen vom Schlage der Markgräfin
von Bayreuth, Maria Theresia, Katharina II. und die von Siena, Julie de
Lespinasse und auch die alte Queen, daß, wenn solche Frauen mehr im
Vordergrunde gestanden hätten, statt ausgeschaltet zu sein, mit zu
bestimmen, statt zu schweigen gehabt hätten, daß dann . . . -- es läßt
sich nichts beweisen.
Fest steht nur, daß die Dinge, wie sie _ohne_ ihr Zutun und in dem
selbstherrlichen Männerstaat erwuchsen, _unmöglich_ noch ärger oder noch
verfahrener sein könnten, und daß bei einem solchen Ergebnis ihrer
Regiekunst, wie wir es heute erleben müssen, die abgeworfene
Bescheidenheit wieder in ihre Rechte treten könnte. Man dürfte, meine
ich, sich sogar darauf besinnen, daß die Frauen, wo immer sie zur
Herrscherrolle gelangten, schon von der alten Dido her sich fast immer
glänzend bewährten und große Regentinnen waren, sei es, weil das
Regieren gar nicht so schwer ist, oder, da es erwiesenermaßen so
außerordentlich schwer ist, weil sie vielleicht zu regieren berufen
sind, weil dies vielleicht sogar ihre Spezialität sein kann. Es gefällt
mir an den Engländern, daß sie, einem Impuls der Selbsteinkehr folgend,
mitten in die politische Débâcle hinein, als die ersten zur Berufung des
ersten weiblichen Diplomaten sich entschlossen haben.
Bei uns dagegen heißt es jetzt, die Unpolitischen müßten politisiert
werden, aber dieser Ruf, so berechtigt er ist, ergeht so spät, daß auch
schon die Stunde für eine Selbsteinkehr der Politik selbst geschlagen
hat. Denn was diese noch nicht wahrhaben wollte, war längst in das
Bewußtsein der Völker eingedrungen. Ein Beweis dafür sind gerade jene
jüngsten Völker, die in letzter Stunde auf den Schauplatz der
europäischen Geschichte traten. Rakowsky, der große Vorkämpfer für einen
Balkanbund, erblickte die Gewähr für eine nationale Befreiung und
Vereinigung bei den Balkan_völkern_ und nicht bei den Balkan_staaten_ --
und zehn Jahre später, 1874, schrieb Karawelow: »Die Hauptursache der
bisherigen Sklaverei ist die, daß die christlichen Nationen auf der
Balkanhalbinsel, sowie alle andern Völker und Nationen betrogen sind,
weil sie Hilfe, Unterstützung und Heil von den europäischen Kabinetten
erwarteten, und am meisten von Rußland« und Botjow: »Wenn die Regierung
eines jeden Volkes der Ausdruck seines eigenen Willens und seiner
Bestrebungen gewesen wäre, so hätten selbstverständlich Serbien,
Griechenland und Rumänien, sowie Montenegro längst ihre Staatsgrenzen
überschritten und den Bulgaren geholfen -- aber, wie es scheint, haben
die Regierungen dieser Staaten sich bisher mit nichts anderem befaßt,
als mit der Nachahmung der klugen Devise eines Metternich: Divide er
impera!« Und sich gleicherweise gegen den Panhellenismus Griechenlands
wie gegen die großserbischen Ideen wendend klagt er diese Staaten an,
daß sie der Idee eines brüderlichen freien südslawischen Bundes entgegen
seien.
Die Neulinge, die das schrieben, nannte man Revolutionäre. Und warum
wollten sie das Unmögliche? Gewiß nicht, weil es unmöglich war, sondern
weil die Großmächte ihr Prestige von so rationellen Bewegungen mit Recht
bedroht sahen, sie also niederhielten und, ihren vorchristlichen Kurs
beibehaltend, das Dogma von einem Balkanwetterwinkel aufstellten und die
Völker mit weiser Miene dahin steuerten, wo sie heute angelangt sind.
Sie waren ja, diese Völker, wo sie nur konnten, vor Ausbruch dieses
Krieges zueinander unterwegs: Die Deutschen nach der Provence, die
Französinnen mit Kisten und Schachteln nach München und Bayreuth, Autos,
überfüllte Sleepings, Wanderer, wohin man sah, und statt der Salons, ich
sagte es schon, hatten die Bahnhöfe ihre »Habitués«. Wer ein Haus besaß,
war von dem einen Wunsch beseelt, es wieder los zu werden, und nur unter
den Politikern und Kapitalisten gab es noch einen Ausschuß, der es für
dringend geboten hielt, daß Europa zu einem Spital zusammenbreche; sonst
war schon das größte Zueinander im Schwung: ein ewiges Kommen und Gehen;
kein Verweilen; nirgends; bei niemand.
_Und mit Recht_.
Herr Borchardt mit seiner, von allen Registern geschwellten, und doch so
weit ab von der Wahrheit hinorgelnden Rede, besinne sich doch: er traf
das Rechte nicht. O Gedanken! seid ihr denn von der Welt entflohen, seit
die schimmernden Zeppeline Bomben statt Passagiere durch die Lüfte
fahren. Ach! laßt mich reden! laßt mir meine Narrenfreiheit! Ich sage ja
nichts anderes, als was unsere Kindeskinder sagen werden. Mögen wir
alle, die heute leben, zu Staub darüber werden, ehe es sich erfüllt,
_wahr_ bleibt es doch, daß die Völker, bevor sie jäh und gewaltsam auf
sich selbst zurückgewiesen wurden, den Plan schon beschritten hatten,
von wo aus ihre Wege verschlungen ausliefen und das Tal der Menschheit
geweitet stand. Wie der Fluß, der als Quelle der Höhe entstürzt und dann
sich über Blöcke und Fälle quält und durch finstere Schächte ängstet,
bis er ans Licht und breiten Laufes strahlend dem Meer entgegenströmt,
wie er da wohl zu außerordentlicher Höhe sich türmen würde, wenn er vor
seiner Mündung gewaltsam in sein enges Bett zurückgedrängt, die alten
Ufer wieder aufwärtstreiben müßte, ebenso werden die Völker, die jäh und
gewaltsam auf die schon verlassene Enge zurückfluten, gewiß
leidenschaftlich große Taten verrichten; aber neue Gestade sehen sie
nicht, und um ihre Bestimmung sind sie betrogen.
Aber wer denkt noch daran? Wie bezeichnend ist es, daß fast alle, die
geistig zu dem Kriege Stellung zu nehmen versuchten, unweigerlich
versagten,[4] und daß nur das Wort von der »Ohnmacht der Gedanken« ins
Schwarze traf. Die Gleichförmigkeit, mit welcher die Kriegführenden das
Ritornell von dem aufgezwungenen Krieg absingen, ist nicht mehr
anzuhören. Sogar Italien stolperte nachträglich mit demselben Notenblatt
herzu. Es ist das einzig Gemeinsame zwischen ihnen geworden.
Entschlössen sie sich doch, gleicherweise Stellung zu nehmen wider die
eigenen Besessenen, die hinter der Zeit einherlaufen, Gewesenes aus der
Taufe heben möchten und durch ihre Verblendung die verruchte Falle
stellen halfen, welche gleicherweise die Völker in diesen rückständigen
Krieg hineinlockte!
[Fußnote 4: Wie kann ein Philosoph sein Buch »Genius des Krieges«
nennen? Unwillkürlich empfindet man auch einen Titel wie »Gedanken im
Kriege« als ungedanklich. Thomas Manns Parallele zwischen Friedrich dem
Großen und dem heutigen Deutschland ist besten Falles ein scharfsinniger
Einfall, aber es ist kein Gedanke. Gedanken sind aus diesem Kriege
überhaupt nicht zu holen. Es fragt sich da nur, wessen Gedanklichkeit
einem so elementaren und blinden Wirbelsturm widerstand. Eine andere
Probe auf ein solches Exempel gibt es nicht.]
Seltsam! Inmitten des Jammers um die hingemordeten, die vermißten, die
ungeborgenen, die ewig um ihre Jugend betrogenen Söhne, in einer von
Rachegefühlen unterminierten Welt stehen überall nur die Schuldigen
unbedroht. Es ginge nicht an, sie zu einem Reigen zusammenzutreiben,
einem Reigen, den Kitchener wohl am schicklichsten eröffnen würde. Denn
mit seiner, unseres Zeitalters so vollkommen unwürdigen Initiative der
Konzentrationslager hat er einen schmachvollen Zustand geschaffen,
namenlose Leiden unschuldiger Menschen inszeniert, und er ist es,
welcher durch die Preisgabe und Verfolgung der Wehrlosen den niedrigen
Instinkten des Pöbels am meisten entgegenkam. Jedes Volk hält ja in
Friedenszeiten die Spalten seiner Zeitungen für die Aufzählung der
eigenen Greueltaten und Verbrechen offen. Mein Gedächtnis ist nicht so
kurz. Auch der Geschichte bleibe ich eingedenk, und deshalb auch der
Tatsache, daß Kitchener einen Pöbel aufreizte, für den gerade in
_seinem_ Lande die Prinzessin von Lamballe und der kleine Ludwig XVII.
so unvergeßlich sind.
Warum tauscht man nur Verwundete, keine Verantwortlichen aus? . . .
Welch törichter Vorschlag! Warum so töricht? Weil er unausführbar ist.
Sehe ich denn das nicht ein? Aber mit allen Anzeichen des Blödsinns
beharre ich auf meiner Frage: Warum ist es nicht möglich? Was ist dann
möglich? Nur das Unmögliche ist also möglich: daß dieser glückliche
Erdteil sich auftat zu einem Sumpf von Blut und Wunden, der das Gemüt
immer tiefer hinabzieht. Nein, ich verstehe diese Welt nicht mehr!