Neunter Brief

Es ist nicht wie zu Anfang, da mir die Gefallenen so oft den besseren

Teil vorweg zu nehmen schienen. Die jetzt noch fallen, beklage ich. Wer

den Krieg bis hierher mit erlebte, fängt langsam an, den Kopf

aufzurichten, ob der Himmel sich noch auf keiner Seite lichtet. Schon

ringt er um eine Richtschnur inmitten des Wirrsals, abseits von jenen,

die noch hin- und herrennen mit dem Geschrei, wer ihn entfesselte. Auch

ein heraufziehendes Gewitter ist bis zuletzt etwas Ungewisses. Der Wind

kann die Wolken auseinandertreiben; das Gewitter kann vorüberziehen.

Doch bricht es los, so darf mit Fug behauptet werden, daß es kommen

_mußte_, und ebenso wird es nicht einen, sondern viele Gründe dafür

geben, daß es sich entlud. Und ebenso, denke ich mir, werden für die

Nachwelt die Urheber dieses Krieges vor dessen vielverzweigten Ursachen

zurücktreten, und diese wiederum werden weiter zurück reichen als

Cromwell und der Dreißigjährige Krieg, Peter der Große und die Borgias.

Und seinen unzähligen Ursachen entsprechen unzählige Gesichtspunkte. Von

diesem Gesichtspunkte aus gesehen war er eminent vermeidlich, von jenem

unvermeidlich; betrachtet ihn von dieser Wolke aus, und er war ach! so

vermeidlich! noch höher, und er mußte sich noch einmal (zum letzten

Mal!) unweigerlich ergeben.

Denn alle Biologie in Ehren: aber diejenigen (und sie sind noch

zahlreich), welche da wirklich vermeinen, solche Kriege, die nur deshalb

einen solchen Haß auslösen, weil sie Bruderkriege geworden sind, solche

Kriege seien an sich etwas zu Bejahendes, fernerhin Notwendiges, und die

Zustände, das Chaos, das sie schaffen, die seien in der Ordnung, eine

Institution gleichsam, die ihre Richtigkeit habe und in der Natur der

Dinge liege wie ein Erdbeben oder ein Orkan, die Völker selbst hiermit

nur dem blinden Element oder der reißenden Tierwelt vergleichbar, die

willenlos ist -- diese Leute sollten, falls sie weiterhin in der Welt

entscheiden dürfen, doch wenigstens so viel Logik aufbringen, daß sie

das Straßburger Münster wie den Kölner Dom, St. Pauls Cathedral wie die

Peterskirche als vollkommen lächerliche Objekte proklamieren und dem

Schicksal der Kathedrale von Reims überweisen, das Wort Christentum aber

als das einzig wahre Fremdwort ausmerzen, oder wenigstens sollten sie

eine Doktrin, von welcher nicht die allerleiseste Notiz genommen wird,

nicht mit so fluchwürdiger Stirn der Form nach noch aufrecht halten, daß

sie gar noch in den Gerichtsstuben mit ihren Sinnbildern hantieren und

auf das schwören lassen, worauf sie doch im vollsten Sinne des Wortes

_pfeifen_.

Doch, was sage ich? Sind nicht unter eben diesen Zeichen die wüstesten

Greuel in der Welt entbrannt? Und hat nicht eine Wahrheit zu um so

widerlicheren Auswüchsen geführt, je erhabener sie war? Was Wunder, daß

in einer Christenheit, in welcher die Inquisition möglich war, dieser

Krieg sich noch ereignete! Denn ist dies nicht ein und dieselbe Welt?

Fällt je etwas aus ihr heraus? Ja, wir bedachten es nicht!

Jetzt aber kann man der Verwundeten und der Gefangenen nicht denken,

ohne daß sich das Mitgefühl auch jenen Vereinzelten zuwendet, deren es

heute in allen Ländern gibt, die von dem Strom der Gedankenlosigkeit,

der alles umwarf, nicht fortgerissen wurden, sondern von ihrer

brennenden Erkenntnis, wie in Einzelhaft verwiesen, allein und

abgetrennt, ihn überragen.

Man schreibt gewiß nicht ohne innere Pein Sätze nieder, wie ich sie

heute in der »Fackel« finde: »Der kriegerische Zustand scheint den

geistigen auf das Niveau der Kinderstube herabzudrücken«. Aber nicht

länger bin ich der Meinung des Verfassers (was nicht geschieht, um ihm

entgegenzukommen, der ein paar Seiten weiter die Äußerung zu Drucke

bringt: »Eine Frau soll nicht einmal meiner Meinung sein, geschweige

denn ihrer«), nicht länger teile ich seine Meinung, wenn er auf die

Frage, die er aufwirft: »Was kann durch den Weltkrieg entschieden

werden?« sich selbst zur Antwort gibt: »Nicht mehr, als daß das

Christentum zu schwach war, es zu verhindern.« Ja, ich maße mir die

Meinung an, daß er da wirklich mit einer unzureichenden Leuchte an das

Problem herantritt. Das Christentum war nicht zu schwach, sondern zu

stark, und die Menschheit evoluiert derart langsam und in so verzweifelt

weiten Kurven um dies Gestirn, daß ihr sich trotzdem vollziehender

Aufschwung, vollends zur Stunde einer Sonnenfinsternis wie der heutigen,

dem freien Auge sich völlig entziehen muß. Aber der Gewalt des

Christentums tut die menschliche Hinfälligkeit keinen Abbruch; ja

unerbittlicher könnte es nicht wider uns triumphieren, dafür, daß wir

statt seiner eine irländische, eine polnische, eine elsaß-lothringische

Frage als unerschütterliche Pfeiler setzten und _deren_ Last -- wäre

auch im Vergleich zu ihr jedes Joch süß und jede Bürde leicht --

folgerichtig auf uns nahmen, als seien _sie_, die doch im Lauf der

Jahrzehnte zerrinnen und verwehen werden wie nie Gewesenes, der Dinge

Letztes und Endgültiges!

Überlegter ist es, durch das Alberne so wenig wie durch das

Abgeschmackte irre zu werden, ja selbst durch das Ekle und das

Scheußliche nicht, das giftigen Schwämmen gleich den Katholizismus

überwuchs, sich an ihm festfraß und tief unter sich begrub, sondern an

dessen goldenem Befund festzuhalten, in weiten Kunstbögen der Berührung

mit all seinen unberufenen Vertretern bedachtsam auszuweichen, um in der

Vermutung nicht gestört zu werden, daß, wo _einmal_ dieser viel

mißbrauchte Kult zu seinem adäquaten Ausdruck gelangt, eine Höhe des

Daseins sich ergibt, die alles andere weit unter sich läßt, _solche_

Erkorene aber entsprechend seltener noch wie in der Kunst vorkommen,

weil sie weiter Abgelegenes umspannen und wieder zum Ausgleich bringen

müssen, daß, wo _diese_ Wage aber stillhält, die Würde des Gedankens

nicht nur unbeschadet bleibt, sondern unsagbare Schwingungen erfährt.

Nicht länger von dem Wörtlichen, dem Absurden, noch dem Betbrüderischen

genarrt, vielmehr auf das in Platons Sinne Ballförmige erpicht, vielmehr

dem Versteckten, Verschleierten auflauernd, dringt ein solches Denken

triumphierend zum Profanen vor und vindiziert es hinzu. Nun erst dem

Verhaltenen, Entzogenen, dem Eingeraupten, in Perspektiven

Fortgetragenen und Flüchtigen auf der Spur, tut sich ihm dort das ewig

Mutierende, Ebbe und Flut, der Ozean, das Planetare auf, wo andere, von

der Enge abgestoßen, verzagen und verzichten. --

Daß heute, wo die Welt wie nie zuvor zu einem Jammertal versank, daß

sich ihr da zum ersten Male die Umrisse der Gestalt des Hirten

vollgültig umschrieben, ist diese Tatsache keiner Deutung wert? Nicht

Feind vom Feinde, nicht ihre Konfessionen scheidend, ist Impartialität,

die hoch und einsam über die gebeugten Völker ragt, bei ihm allein. Ist

dies kein Innehalten wert? Die wahre Fahne, die alle umwallt, entrollte

nur er. Und wer, Jud oder Heide, spottet heute dieses Hirten ohne Herde

und dennoch Hirten, wie nie zuvor; nie zuvor so gebieterischen und so

weithin deutlichen Reliefs, von der Wahrheit selbst gleichsam

emporgehalten und hinausgestellt, aus der Ohnmacht erst geschaffen, wie

es scheint . . .

Oder soll ich es in Währungen ausdrücken, da _sie_ es doch sind, welche

diese Zeit in ihre Bahnen warfen? Nun, wie zwei Münzen, für was sie

gelten und nur auf ihren Klang hin und ohne Kommentar werfe ich sie hin:

Wilson und Benedikt. Denn wer hörte nicht von selbst die schwere,

gewaltige vor der hohlen und hinfälligen heraus? Wen erschreckte da

nicht der Unterschied? Sogar Amerikaner. So viel Phantasie haben sogar

sie.

Überhaupt -- um von den Männern zu reden -- meine ich, daß gegenwärtig

kein Grund vorliegt zu ihrer Überhebung. Ich bin nie eine

Frauenrechtlerin gewesen und dieser Bewegung gegenüber stets passiv

geblieben; aber ich muß schon sagen: daß nach vielen Dezennien eines

ausschließlichen Männerregiments ein derartig vollendeter Wirrwarr

zutage gefördert wurde, gibt doch zu denken. Man möchte da wirklich

meinen, daß, wenn die Damen (ich nenne keine beliebigen, sondern solche,

die sich schon erprobten, die es wirklich gegeben hat, die mithin

irgendwie weiter vorhanden sind), wenn Damen vom Schlage der Markgräfin

von Bayreuth, Maria Theresia, Katharina II. und die von Siena, Julie de

Lespinasse und auch die alte Queen, daß, wenn solche Frauen mehr im

Vordergrunde gestanden hätten, statt ausgeschaltet zu sein, mit zu

bestimmen, statt zu schweigen gehabt hätten, daß dann . . . -- es läßt

sich nichts beweisen.

Fest steht nur, daß die Dinge, wie sie _ohne_ ihr Zutun und in dem

selbstherrlichen Männerstaat erwuchsen, _unmöglich_ noch ärger oder noch

verfahrener sein könnten, und daß bei einem solchen Ergebnis ihrer

Regiekunst, wie wir es heute erleben müssen, die abgeworfene

Bescheidenheit wieder in ihre Rechte treten könnte. Man dürfte, meine

ich, sich sogar darauf besinnen, daß die Frauen, wo immer sie zur

Herrscherrolle gelangten, schon von der alten Dido her sich fast immer

glänzend bewährten und große Regentinnen waren, sei es, weil das

Regieren gar nicht so schwer ist, oder, da es erwiesenermaßen so

außerordentlich schwer ist, weil sie vielleicht zu regieren berufen

sind, weil dies vielleicht sogar ihre Spezialität sein kann. Es gefällt

mir an den Engländern, daß sie, einem Impuls der Selbsteinkehr folgend,

mitten in die politische Débâcle hinein, als die ersten zur Berufung des

ersten weiblichen Diplomaten sich entschlossen haben.

Bei uns dagegen heißt es jetzt, die Unpolitischen müßten politisiert

werden, aber dieser Ruf, so berechtigt er ist, ergeht so spät, daß auch

schon die Stunde für eine Selbsteinkehr der Politik selbst geschlagen

hat. Denn was diese noch nicht wahrhaben wollte, war längst in das

Bewußtsein der Völker eingedrungen. Ein Beweis dafür sind gerade jene

jüngsten Völker, die in letzter Stunde auf den Schauplatz der

europäischen Geschichte traten. Rakowsky, der große Vorkämpfer für einen

Balkanbund, erblickte die Gewähr für eine nationale Befreiung und

Vereinigung bei den Balkan_völkern_ und nicht bei den Balkan_staaten_ --

und zehn Jahre später, 1874, schrieb Karawelow: »Die Hauptursache der

bisherigen Sklaverei ist die, daß die christlichen Nationen auf der

Balkanhalbinsel, sowie alle andern Völker und Nationen betrogen sind,

weil sie Hilfe, Unterstützung und Heil von den europäischen Kabinetten

erwarteten, und am meisten von Rußland« und Botjow: »Wenn die Regierung

eines jeden Volkes der Ausdruck seines eigenen Willens und seiner

Bestrebungen gewesen wäre, so hätten selbstverständlich Serbien,

Griechenland und Rumänien, sowie Montenegro längst ihre Staatsgrenzen

überschritten und den Bulgaren geholfen -- aber, wie es scheint, haben

die Regierungen dieser Staaten sich bisher mit nichts anderem befaßt,

als mit der Nachahmung der klugen Devise eines Metternich: Divide er

impera!« Und sich gleicherweise gegen den Panhellenismus Griechenlands

wie gegen die großserbischen Ideen wendend klagt er diese Staaten an,

daß sie der Idee eines brüderlichen freien südslawischen Bundes entgegen

seien.

Die Neulinge, die das schrieben, nannte man Revolutionäre. Und warum

wollten sie das Unmögliche? Gewiß nicht, weil es unmöglich war, sondern

weil die Großmächte ihr Prestige von so rationellen Bewegungen mit Recht

bedroht sahen, sie also niederhielten und, ihren vorchristlichen Kurs

beibehaltend, das Dogma von einem Balkanwetterwinkel aufstellten und die

Völker mit weiser Miene dahin steuerten, wo sie heute angelangt sind.

Sie waren ja, diese Völker, wo sie nur konnten, vor Ausbruch dieses

Krieges zueinander unterwegs: Die Deutschen nach der Provence, die

Französinnen mit Kisten und Schachteln nach München und Bayreuth, Autos,

überfüllte Sleepings, Wanderer, wohin man sah, und statt der Salons, ich

sagte es schon, hatten die Bahnhöfe ihre »Habitués«. Wer ein Haus besaß,

war von dem einen Wunsch beseelt, es wieder los zu werden, und nur unter

den Politikern und Kapitalisten gab es noch einen Ausschuß, der es für

dringend geboten hielt, daß Europa zu einem Spital zusammenbreche; sonst

war schon das größte Zueinander im Schwung: ein ewiges Kommen und Gehen;

kein Verweilen; nirgends; bei niemand.

_Und mit Recht_.

Herr Borchardt mit seiner, von allen Registern geschwellten, und doch so

weit ab von der Wahrheit hinorgelnden Rede, besinne sich doch: er traf

das Rechte nicht. O Gedanken! seid ihr denn von der Welt entflohen, seit

die schimmernden Zeppeline Bomben statt Passagiere durch die Lüfte

fahren. Ach! laßt mich reden! laßt mir meine Narrenfreiheit! Ich sage ja

nichts anderes, als was unsere Kindeskinder sagen werden. Mögen wir

alle, die heute leben, zu Staub darüber werden, ehe es sich erfüllt,

_wahr_ bleibt es doch, daß die Völker, bevor sie jäh und gewaltsam auf

sich selbst zurückgewiesen wurden, den Plan schon beschritten hatten,

von wo aus ihre Wege verschlungen ausliefen und das Tal der Menschheit

geweitet stand. Wie der Fluß, der als Quelle der Höhe entstürzt und dann

sich über Blöcke und Fälle quält und durch finstere Schächte ängstet,

bis er ans Licht und breiten Laufes strahlend dem Meer entgegenströmt,

wie er da wohl zu außerordentlicher Höhe sich türmen würde, wenn er vor

seiner Mündung gewaltsam in sein enges Bett zurückgedrängt, die alten

Ufer wieder aufwärtstreiben müßte, ebenso werden die Völker, die jäh und

gewaltsam auf die schon verlassene Enge zurückfluten, gewiß

leidenschaftlich große Taten verrichten; aber neue Gestade sehen sie

nicht, und um ihre Bestimmung sind sie betrogen.

Aber wer denkt noch daran? Wie bezeichnend ist es, daß fast alle, die

geistig zu dem Kriege Stellung zu nehmen versuchten, unweigerlich

versagten,[4] und daß nur das Wort von der »Ohnmacht der Gedanken« ins

Schwarze traf. Die Gleichförmigkeit, mit welcher die Kriegführenden das

Ritornell von dem aufgezwungenen Krieg absingen, ist nicht mehr

anzuhören. Sogar Italien stolperte nachträglich mit demselben Notenblatt

herzu. Es ist das einzig Gemeinsame zwischen ihnen geworden.

Entschlössen sie sich doch, gleicherweise Stellung zu nehmen wider die

eigenen Besessenen, die hinter der Zeit einherlaufen, Gewesenes aus der

Taufe heben möchten und durch ihre Verblendung die verruchte Falle

stellen halfen, welche gleicherweise die Völker in diesen rückständigen

Krieg hineinlockte!

[Fußnote 4: Wie kann ein Philosoph sein Buch »Genius des Krieges«

nennen? Unwillkürlich empfindet man auch einen Titel wie »Gedanken im

Kriege« als ungedanklich. Thomas Manns Parallele zwischen Friedrich dem

Großen und dem heutigen Deutschland ist besten Falles ein scharfsinniger

Einfall, aber es ist kein Gedanke. Gedanken sind aus diesem Kriege

überhaupt nicht zu holen. Es fragt sich da nur, wessen Gedanklichkeit

einem so elementaren und blinden Wirbelsturm widerstand. Eine andere

Probe auf ein solches Exempel gibt es nicht.]

Seltsam! Inmitten des Jammers um die hingemordeten, die vermißten, die

ungeborgenen, die ewig um ihre Jugend betrogenen Söhne, in einer von

Rachegefühlen unterminierten Welt stehen überall nur die Schuldigen

unbedroht. Es ginge nicht an, sie zu einem Reigen zusammenzutreiben,

einem Reigen, den Kitchener wohl am schicklichsten eröffnen würde. Denn

mit seiner, unseres Zeitalters so vollkommen unwürdigen Initiative der

Konzentrationslager hat er einen schmachvollen Zustand geschaffen,

namenlose Leiden unschuldiger Menschen inszeniert, und er ist es,

welcher durch die Preisgabe und Verfolgung der Wehrlosen den niedrigen

Instinkten des Pöbels am meisten entgegenkam. Jedes Volk hält ja in

Friedenszeiten die Spalten seiner Zeitungen für die Aufzählung der

eigenen Greueltaten und Verbrechen offen. Mein Gedächtnis ist nicht so

kurz. Auch der Geschichte bleibe ich eingedenk, und deshalb auch der

Tatsache, daß Kitchener einen Pöbel aufreizte, für den gerade in

_seinem_ Lande die Prinzessin von Lamballe und der kleine Ludwig XVII.

so unvergeßlich sind.

Warum tauscht man nur Verwundete, keine Verantwortlichen aus? . . .

Welch törichter Vorschlag! Warum so töricht? Weil er unausführbar ist.

Sehe ich denn das nicht ein? Aber mit allen Anzeichen des Blödsinns

beharre ich auf meiner Frage: Warum ist es nicht möglich? Was ist dann

möglich? Nur das Unmögliche ist also möglich: daß dieser glückliche

Erdteil sich auftat zu einem Sumpf von Blut und Wunden, der das Gemüt

immer tiefer hinabzieht. Nein, ich verstehe diese Welt nicht mehr!

Briefe einer Deutsch-Französin · 第 14 / 21 题