Liebe Bergliot, ich soll von Tankred grüßen. Ich machte ihn auf der
Herreise für den Mjösen verantwortlich. Jedesmal, wenn er verschwand,
war das Tankreds Schuld, und er bekam Prügel dafür, und jedesmal, wenn
der Fluß wieder zum Vorschein kam, war er nur schnell um den Wald
herumgelaufen, um ihn vor den Prügeln zu retten. Tankred wurde natürlich
dieses Spiels nicht müde. Besonders spannend war es jedesmal, wenn die
Bäume anfingen, die Aussicht aufs Wasser zu versperren, und ganz
entsetzlich wurden die Prügel, wenn wir durch einen Tunnel kamen; dann
hatte er den Mjösen nämlich weggeworfen. Kaum waren wir in Aulestad, so
war Tankred auch bereits verschwunden. Um halb 10 kam er wieder herein
-- wir hatten ihn nämlich total vergessen, wir hatten so vielerlei zu
ordnen -- und da war ihm schlecht und er war sehr blaß. So müde war er!
Heute um 6 Uhr hörte ich, wie ein Rouleaux in die Höhe gezogen wurde.
Was meinst Du wohl? Das war er! Um 8 Uhr gelang es uns endlich, ihn zum
Frühstück einzufangen. Aber er hatte nur gerade Zeit, einen Bissen zu
essen! Die Kühe sollen auf die Alm, und Gott weiß, was alles ihn jetzt
in Anspruch nimmt. Wir denken so: er mag den ersten Rausch austoben.
Jörgen und Else traben mit. Er freute sich, als er Arne in
Jungenskleidern sah und gab sich eine Weile mit ihm ab. Aber weil Arne
glaubte, Tankreds Ball sei lebendig und deshalb sich nicht mitzuspielen
getraute, war Tankred dieses zu dummen Verwandten bald überdrüssig.
Ja, weiter wäre nichts zu berichten. Grüße Sigurd!
Aulestad, 19. Dezember 1902.
Liebe Bergliot, Dank für neulich; -- ich habe oft Deines Mannes
Gewissenhaftigkeit bewundert, aber niemals wie jetzt, da ich sehe, daß
die Verhandlungen, die ihn verhinderten, am 6. mit Dir hierher zu
kommen, erst am 15. eröffnet werden sollten.
Hier sitze ich und beantworte die allernötigsten Briefe; sie sind (bis
auf einen, von den Professoren an der Hochschule in Göteborg) alle aus
Kristiania. Telegramme sind es 727, sagt Mutter; ich möchte wissen, wie
viele darunter von Gesellschaften und Vereinen. Die Briefe sind Legion;
ich muß ja einmal daran.
Vorläufig arbeite ich für Alexander Kielland. Die 40000 geerbt haben pro
Kopf, sind seine Geschwisterkinder, und die haben ein paar Verwandten zu
helfen, die höchst bedürftig sind. Alexander Kielland hat in allen
diesen Jahren mit einem Einkommen von 4000 Kronen dagesessen und hat
davon bis zu 600 Kronen Steuern zahlen müssen. Ich glaube nicht, daß er
so sehr zu tadeln ist. Er hätte wohl etwas tun sollen, ehe die Schulden
bis 10000 angewachsen waren. Aber nun sind sie es, und wir müssen
helfen.
Ich habe eine Bitte an Dich: geh zum Großkaufmann Sörensen. Der biedere
Mann wird mir vielleicht helfen, wenn er hört, daß ich nicht vom Flecke
komme, bis ich die 10000 beieinander habe, die in diesen Zeiten sehr
schwer aufzutreiben sind -- auch aus dem Grunde, weil wir mit einer
gewissen Diskretion vorgehen müssen. Ich wende mich am liebsten an
reiche Norweger außerhalb Norwegens. Leg' ihm ans Herz, daß Alexander
Kiellands Konkurs jetzt ihn um seine Stellung bringen würde und eine
Schande für das ganze Land wäre. Dafür arbeite und arbeite ich. Sag'
ihm, daß ich ein gewisses Recht habe, andere um Hilfe zu bitten, weil
ich selbst Kielland mehrere Male geholfen habe; so zahlte ich ihm
damals, als er seinen Dichtersold verlor, diesen Betrag das erste Jahr
ganz allein aus.
Uns geht es gut nach der Reise. Hier ist es herrlich! Aber ganz Gausdal
und ganz Gudbrandsdal sind ohne Wasser. Unter dem Blachfrost sind alle
Quellen ausgegangen. Die Gausa ist fast wasserleer; die Fabrik steht
still. Unsere Wasserleitungen auf dem Hofe laufen auch bald nicht mehr;
bloß das Wasser, das _wir_ aufgespeichert haben, der Neversee, gibt noch
was her. Wäre nicht im Herbst in den Damm ein Loch gekommen (durch eine
tiefe Sandader, die durchbrach), so hätten wir bis zum April Wasser
gehabt. Jetzt haben wir kaum bis Mitte Januar. Wir haben eine
schwedische Mühle, die Tag und Nacht geht; im ganzen Kirchspiel ist nur
die eine. Wenn das Wasser ausgeht, bringen wir den Motor an, also mahlen
wir den ganzen Winter für andere. Wenn doch die Mühlen erst fertig
wären; jetzt meinen alle, wir müßten versuchen, sie aufzustellen, was
höchstens 5000 Kronen kosten könnte. Aber die habe ich eben _nicht_.
Das nötige Wasser für Haus, Viehstall und Pferdestall muß den ganzen
Winter über angefahren werden! Eine herrliche Aussicht! Wahrscheinlich
aus dem Fluß, -- falls überhaupt so viel da ist, wenn die Zeit kommt!
Grüß' Sigurd und Deine Kinder von uns.
Dein Freund Vater.
Aulestad, 8. Januar 1903.
Liebe Bergliot, in diesem Augenblick schickt Midling in Hudiksvall (ein
Mann, den Treschow törichterweise verabschiedet hat, und der nun
Millionär ist) 1000 Kronen für Alexander Kielland. Ich darf hoffen, ich
habe in diesem Augenblick 9000 Kronen. Auf jeden Fall habe ich 7000.
Und ich finde, Ihr beide, Du und Sörensen, müßtet elende Patrioten und
Waschlappen sein, wenn Ihr mich nicht mit einer gleichen Summe
überrascht. Midling sandte das Geld in _einem_ Schein. Konsul Fredrik
Hansen ist Kassierer, aber Ihr müßt den Schein an mich schicken. Ich muß
ihn in der Hand halten, weil er für Alexander Kielland ist, _den ich
liebe_.
Also: Tankred war zu Ball; dort verliebte er sich. Er sah »sie« tanzen;
er ließ sie nicht aus den Augen, er legte seinen Kopf in Lizzies Schoß
und flüsterte: »Ist sie nicht entzückend?« Gleich darauf fügte er hinzu:
»Jetzt will _ich auch_ tanzen lernen.« Als sie ihn mit nach Hause nehmen
wollten, während sie noch dablieb, weinte er. Erling, der sehr erfahren
ist in Liebessachen und deshalb Mitleid hatte, nahm sich seiner an, und
er durfte bleiben. Als ihn Erling später in seinen Pelz wickelte und ihn
so mit ins Hotel nahm, war er so müde, daß man ihn ausziehen mußte, und
er flehte, man möge ihm das Waschen erlassen, was Erling -- immer voll
Mitleid -- auch bewilligte, zum tugendsamen Entsetzen der beiden
Dienstmädchen, seiner Vormünder.
Ach so, -- also die Unionssache sollte zuerst am achten behandelt werden
und wurde dann auf den fünfzehnten verschoben. Verzeihung!
Dagny hat ihren Koffer bekommen.
Euer Freund Vater.
Aulestad, im Juli 1903.
Du Vöglein, wenn der Lenz begann,
Mit all den Deinen pflegst du dann
Zum alten Hof zu eilen
Und schwelgst in anmutvollem Sang,
Voll Jugend und voll Jubelklang,
Hier wieder zu verweilen.
Verleih' das Glück dir Heil und Kraft,
Daß sich zum Himmel unerschlafft
Die hohen Töne schwingen,
Die deinem Überfluß entsprühn
Als Zeugen, daß du grad so kühn
Im Handeln wie im Singen.
Björnstjerne Björnson.
Roma, via Gregoriana 38,
17. März 1904.
Ich befinde mich so wohl in Rom, daß, wenn bloß auch die Arbeit sich in
das Klima und die Natur schicken will, man mich nicht wieder nach Hause
kriegt.
Herrgott, wie schmutzig mir von hier aus die norwegische Politik
vorkommt, wie ich das stolze herrische Wort im Storthing vermisse! Ich
fange an, mich nach größeren Staatswesen zu sehnen.
Dieser Brief ist eben so sehr für Dagny wie für Dich. Ich sehne mich so
nach ihrem klaren, offenen Charakter, dem alles Kleine klein ist. Und so
schrecklich nach ihren Jungens. Ich habe die feste Überzeugung, daß wir
uns bald sehen werden. Aber es freut mich, daß die Jungens Aulestad
wieder lieb gewonnen haben dank ihrem Winteraufenthalt. Es wird ihnen
unvergeßlich bleiben, was sie jetzt erlebt haben.
Eine große, schwere Arbeit habe ich jetzt vor. Gelingt sie, dann wird
sie einem großen Gedanken, einem gewaltigen Gegensatz Gehör schaffen.
Aber ich kann nicht sagen, daß es schnell vorwärts geht. -- Mutter ist
hier ganz flott und frisch geworden; gedeiht und schläft und schwatzt,
als wäre sie wieder jung. Wir haben viele gute Freunde, und mir ist
sogar der Rom-Geruch lieb wie Wein. Bald ist die Luft so mild, daß wir
in ganzen Karawanen in die Kneipen vor die Stadt ziehen, Speckeierkuchen
und Artischocken essen und Landwein trinken. Marias Makkaroni duften aus
der Küche. Wir wollen essen.
Euer Freund Vater.
Roma, via Gregoriana,
26. Oktober 1904.
Liebe Bergliot, mit dem Buche habe ich Euch nicht vergessen, sondern die
Sache verhielt sich so: Collin und Naerup, besonders der erstere,
teilweise auch Björn, wollten nicht, daß ich es herausgeben solle, »ehe
es fertig sei«. _So_ war es zu schlecht. Besonders Collin war rein
verzweifelt. Nun wußte ich ja, daß sie falsch sahen; aber ich bekam es
doch so satt, daß ich es lange Zeit niemandem schickte. Auch habe ich
nicht ein einziges Wort in einer Zeitung darüber gelesen. So ist es
zugegangen.
Nach und nach habe ich dann so viele Telegramme und Briefe darüber
bekommen, daß ich meine gute Laune wiedergewonnen habe; aber ganz
überwunden habe ich es noch nicht. Ich habe seitdem nicht wieder an
Collin schreiben können, und bringe es gewiß auch noch lange nicht
fertig. In diesem Augenblick sind 9000 Exemplare von dem Buche verkauft.
Bis zu Weihnachten werde ich also über 10000 verkauft haben, und damit
ist unsre ganze Reise nach Italien bezahlt.
Wir sorgen uns so um Irenes Operation, ja wir sorgen uns so seit Deinem
heutigen Brief, der die Nachricht brachte, so daß ich nicht arbeiten
kann. Schreib, schreib!
Via Gregoriana 38,
3. November 1904.
Du unsre liebe Bergliot, niemals hast Du uns einen Brief geschrieben,
der uns weher getan hat. Es ist ja zu dumm, denn jetzt ist es vorüber.
Aber der Gedanke, wie fürchterlich es gewesen ist, reibt uns ganz auf.
Wir sind eben alt geworden, und wir haben nicht mehr die Spannkraft, die
uns nach diesem Eindruck wieder aufrichtet. Wir konnten nicht davon los.
Oh, wie grauenvoll ist das gewesen! Ich erlebe das Ganze immer wieder
von neuem. Ich komme nicht wieder heraus aus diesem Zimmer. Und der Tag
im Bett und die Nacht, und die nächste: ja, Du bist schwer geprüft, bei
all Deiner Jugend. Du, die eigentlich immer fröhlich sein müßte! Grüße
und küsse Irene von uns! --
Was Du von Boström erzählst, kam überaus unerwartet. In dem Brief von
Michelsen, den ich kürzlich erhielt, war eine Andeutung; aber ich ahnte
nicht, daß sie auf Boström ging.
Ist denn kein schwedischer Mann da von Ansehen, der uns das Wort redete?
Der sich einsetzte für ein gutes Verhältnis? Haben wir immer noch kein
Verständnis gefunden bei den leitenden Mächten! Ich glaubte, das sei
jetzt vorbei.
Aber Irene, die kleine Irene, sie jagt alle diese Kümmernisse in den
Wind. Sie nimmt sie alle in Anspruch im Verein mit Dir.
Dein Freund Vater.
Roma, via Gregoriana 38,
25. November 1904.
Liebe Bergliot, ich denke so viel an Euch. Sigurd seinerseits und Du
Deinerseits, müht Euch so schrecklich ab. Und die Kinder halten Euch so
in Atem.
Ich bitte um etwas fleißigere Nachrichten. Es bedarf nicht vieler Worte;
aber ein bißchen öfter, so lange diese Spannung andauert. Auch die
politische.
Über Boström sagte ich zu Blehr, er sei wie Frau Wolf. Er weint vor
Rührung, und im nächsten Augenblick ist es vergessen. Er ist zwei
verschiedene Menschen in einer und derselben Stunde. Der Charakter und
Staatsmann ist Lagerheim. Jetzt, da er geht, wird dies gewiß allgemeiner
verstanden. Das merke ich an Tor Hedberg, der hier ist.
Um eins möchte ich Dich bitten, und zwar recht herzlich. Ich habe Sigurd
Ibsen nicht dazu bringen können, Adolf Hedin zu besuchen. Ich finde das
politisch unrichtig, ich finde es anstößig. Keiner ist für Norwegen so
eingetreten wie er, und zwar seit seiner frühsten Jugend. Ich bin
sicher, Sigurd würde nach einer halbstündigen Unterredung mit ihm sagen:
das ist der begabteste und interessanteste Mensch in Schweden.
Aber Adolf Hedin hat unter seinen menschlichen Eigenschaften auch die,
daß er mein ältester und bester Freund in Schweden ist. Deshalb sollst
_Du_ zu ihm gehen, Bergliot. Du hast Deinen eignen Kopf und Dein eignes
Herz, und beide sind ein bißchen verwandt mit meinen. Geh Du zu ihm und
plaudre eine halbe Stunde mit ihm. Nimm etwas Obst mit oder ein paar
Blumen und grüße ihn von mir, wenn Du ein liebes Mädel sein willst.
Ich habe viel Ärger und großen Zeitverlust gehabt durch die Finnländer:
sie haben L'Européen zu einer Tageszeitung umschaffen wollen!!! Da der
Redakteur keine Bestimmung in den Statuten durchsetzen konnte, die diese
Art Überraschungen verhinderte, stiftete er einen neuen L'Européen. Mir
will sein Vorgehen nicht gefallen; aber zwei L'Européen sind schlimmer
als gar keiner, deshalb hätten die Finnländer einen Ausgleich suchen
müssen. Nein, die wollen Kampf und Sieg --! Und verlieren dabei so
ungeheuer viel. Ich kann sie nicht soweit bringen, das einzusehen. Sie
stehen von vornherein nicht gut in der öffentlichen Meinung; nunmehr
wird das noch schlimmer. Je eher dieser Zwist aus der Welt kommt, desto
besser. Ja, ja, nichts als Spektakel und Rechthaberei! Grüße Tankred und
Irene.
Dein B. B.
Roma, via Gregoriana 38,
1. Dezember 1904.
Liebe Bergliot, Mutters Geburtstag; sie liegt noch im Bett mit einer
großen goldenen Kette um den Hals und eine Uhr daran. Mein Geschenk.
Wir sind beide so unglücklich über die kleine Irene. Das einzige, was
ich mir zum Troste sagen kann, ist, daß bei einem energischen und
begabten Menschen ein Schönheitsfehler die Folge haben kann, daß sein
Wille stärker und sein Dünkel geringer wird. Vielleicht ist es eine Gabe
für ihre Zukunft -- und ein Schutz. Einer vollendeten und bewußten
Schönheit drohen viele Gefahren, vor allem in ihrem eigenen Seelenleben;
ich sitze gerade über der Schilderung einer solchen. Denkt darüber nach,
Ihr beide.
Dein Freund Vater.
Aulestad, 28. Juni 1908.
Mein lieber, lieber Singvogel, am elften September kommen alle Kinder
hierher, auch Björn. Aber nicht Du, die mehr Fest mitbringt, als alle
die anderen zusammen.
Hier ist es so wundervoll jetzt, daß ich mich einer ähnlichen
Fruchtbarkeit nicht entsinnen kann, oder einer Reihe von so
gleichmäßigen, leuchtenden Tagen. Hier ist neu gestrichen und
aufgefrischt außen und innen. Es mag ein Selbstbetrug sein, aber
nirgends findet sich herzlichere, traulichere Gemütlichkeit. Unten bei
Thekla ist auch alles wie neu, und jedem, der dort eintritt jetzt, macht
der Besuch reiche Freude. Sie ist so fröhlich, gleichmäßig, gut, klug,
daß Erling imstande ist, der Mann zu werden, den das Beste in ihm ahnen
ließ, ohne daß er früher vermocht hätte, es zu entwickeln.
Dann Dagny! In ihrem Salon mußte ich mich sofort hinsetzen und
schreiben; ich habe nie Ähnliches gesehen. Entworfen von dem großen
Maler Ingres zu Beginn des vorigen Jahrhunderts und eingerichtet mit
Dagnys Möbeln und mit ihrem Farbensinn. Ein Balkon die ganze Front
entlang, auf den Hauptweg auf Longchamps zu, mit seinen baumreichen
Alleen, und die Festungswälle und das Boulogner Wäldchen ganz nahe, so
daß sie eigentlich in einem Walde wohnt und auf dem Lande. -- Bei Thöres
in Hamburg hatten wir es großartig. So gesunde, klare Menschen in
üppigen Verhältnissen. (Vier Automobile!) Hegels waren ganz besonders
liebenswürdig. Wir waren ihre Gäste im Hotel. Am letzten Tag
Schriftstellerdiner bei Vilh. Andersen. Alle auf dem Bahnhof mit Hurra.
Dasselbe Hurrawesen mit Musik dazu in Fredriksstad. Dort hielt ich eine
meiner besten Reden, gut aufgelegt und vorbereitet. Bei Dikka diesmal
über alle Maßen herzlich und warm, und das Zusammensein mit der
Verwandtschaft das denkbar Beste für uns beide. Die Rede auf sie wurde
mit einer Dankbarkeit aufgenommen, die echt war. Sie war auch selbst
echt, innig und scherzhaft, so daß wir alle durcheinander weinten und
lachten. Ejnars Kinder sind hier. Prachtkinder. Gott, wie ist es hier
schön und beseligend! Karoline schläft und kommandiert und legt
Patiencen, aber ißt kein Fleisch. Heute abend Doktors und die Böleute.
Dein Freund Vater.
Im gleichen Verlag ist erschienen:
Björnstjerne Björnson
Gesammelte Werke
in fünf Bänden.
Herausgegeben und eingeleitet von Julius Elias. Mit dem Bilde des
Dichters. Gebunden 15 Mark.
1. Bd. GEDICHTE. ERZÄHLUNGEN: Thrond / Die gefährliche Freite /
Synnöve Solbakken / Arne / Der fröhliche Bursch / Der Vater /
Das Fischermädel.
2. Bd. ERZÄHLUNGEN UND ROMANE: Der Falbe / Ein Lebensrätsel /
Staub / Ein schauriges Erlebnis / Mutters Hände / Es flaggen
Stadt und Hafen.