Holder. Gnädiger Herr, wenn mich das Fräulein liebt, dafür kann ich nicht,
und Sie verzeihen es mir, daß ich gegen _Friederikchens_ Reiz nicht
unempfindlich bleiben konnte. Nur eins bleibt mir übrig, wenn mich diese
That in ihren Augen verhaßt macht, Sie und Ihre Niece zu verlassen. Ich
fühle es, daß es mir traurige Tage und traurige Jahre machen wird, aber ich
fühle es auch, daß ich Mannes genug bin, endlich zu überwinden.
Rikchen. (schwermüthig zum Grafen heraufblikkend.) Und Sie wollten ihn von
uns lassen?