_Vinzenz_ $(tritt von rechts ein)$. Was machen Sie da?
_Lukas._ Ich warte auf das Glockenzeichen vom Toilettezimmer, dann geh'
ich hinein helfen.
_Vinzenz._ Ich werde mit hineingehen. Es ist ganz gut, wenn ich mich an
ihn gewöhne.
_Lukas._ Es ist nicht befohlen, also bleiben Sie draußen.
_Vinzenz_ $(nimmt sich eine Zigarre)$. Sie, das ist doch ganz ein
einfacher, umgänglicher Mensch, die Verwandten machen ja mit ihm, was
sie wollen. In einem Monat wickel ich ihn um den Finger.
_Lukas_ $(schließt die Zigarren ein. Man hört eine Klingel)$.
_Lukas_ $(beeilt sich)$.
_Vinzenz._ Bleiben Sie nur noch. Er soll zweimal läuten. $(Setzt sich in
einen Fauteuil.)$
_Lukas_ $(ab in seinem Rücken)$.
_Vinzenz_ $(vor sich)$. Liebesbriefe stellt er zurück, den Neffen
verheiratet er, und er selber hat sich entschlossen, als ältlicher
Junggeselle so dahinzuleben mit mir. Das ist genau, wie ich mir's
vorgestellt habe. $(Über die Schulter nach rückwärts, ohne sich
umzudrehen.)$ Sie, Herr Schätz, ich bin ganz zufrieden, da bleib' ich!
$Der Vorhang fällt.$
_ZWEITER AKT_
$Bei Altenwyls. Kleiner Salon im Geschmack des XVIII.
Jahrhunderts. Türen links, rechts und in der Mitte. _Altenwyl_ mit
_Hans Karl_ eintretend von rechts. _Crescence_ mit _Helene_ und
_Neuhoff_ stehen links im Gespräch.$