Reinette: „Das versteh ich nicht recht. Ach so, ja! Mein ganzes Leben
ist so ein schwüler Witz,“ – und zärtlich – „hast du mich denn gar nicht
lieb? Ich bin doch so manierlich und gefällig.“ Sie lachte durch die
Nasenflügel und warf sich auf die Ottomane. Eine glühenddunkle Macht
peitschte ihr Wesen und zuckend krampfte sie ein Kissen in den Händen.
Jappes: „Du spreizt dich ja verlangend wie eine Kokotte und wenn ich
dich enttäusche und keiner von der Sorte bin, die ...“ Sie unterbrach
ihn:
„Von was für einer Sorte?“
Und er: „Wenn ich kein Schrittmacher der Liebe bin.“ Reinette: „Sei
nicht gar so sportlich und nenn mich Reinette.“ Verlangend hielt sie ihr
Händchen hin und bittend: „Noch einen Apfel!“ Jappes saß auf der
Tischkante: „Da fang!“
„Komm, Jappeschen, setz dich her und erzähle mir von deiner Liebe. Komm!
Ich hab dich ja so lieb ...“