Noch manche Thatsachen lassen sich anführen, welche für die Richtigkeit

dieses Satzes sprechen. Wasser steigt zwischen zwei parallelen

Glasplatten vermöge der Capillarität schnell zu einem Maximum der Höhe,

von welchem es allmählich und noch Tage lang sinkt. Die Erhebung ist

um so grösser, je +frischer+ die Oberfläche ist. Das Maximum der Höhe

erreicht man durch wiederholtes Abheben der Oberfläche zwischen den

beiden Scheiben mittelst dickem Löschpapier. Ein ähnlicher Einfluss

dieses +Frischmachens+ der Oberfläche lässt sich auch mit einem

Oeltropfen erkennen, der auf dem frischen Wasserspiegel sich sogleich

ausbreitet und irisirt, auf einer Oberfläche aber, die längere Zeit

selbst unter einer Glasglocke gestanden hat, ruhig liegen bleibt. Nach

allem diesem können wir uns nicht sträuben, eine Anwendung obigen

Satzes auch auf die dickschleimig-flüssige Protoplasmasubstanz, wo

sie von wässrig-flüssigem Zellsafte oder von Wasser umgeben ist, zu

machen. Wir haben dann anzunehmen, dass auch die Oberfläche eines

Protoplasmafadens oder einer Protoplasmakugel, wo sie das umgebende

Wasser berührt, eine grössere Dichtigkeit habe, als die unter ihr

liegende Substanz, und wir kommen dadurch zu der Nothwendigkeit, eine

Art von Membran anzuerkennen, wo histiologisch eine solche noch nicht

differenzirt ist. Die Sache hat ihre Wichtigkeit, z. B. bei Erklärung

der Thatsache, warum zwei aneinander stossende Protoplasmamassen

von einer so geringen Dichtigkeit, dass ein Zusammenfliessen beider

möglich ist, nicht immer und sofort bei der Berührung wirklich

zusammenfliessen. Wie bei zwei aneinanderstossenden Fetttropfen

beobachtet werden kann, dass das erwartete Zusammenfliessen erst

eintritt wenn mittelst einer Nadel die Oberfläche eines derselben

oder beider durchbrochen wird, eine Erscheinung, welche die grössere

Dichtigkeit der Oberfläche zu beweisen scheint, so dürfte unter

Umständen auch die oben erwähnte Thatsache, dass zwei derselben

Polythalamie angehörende Pseudopodien, wo sie sich auf ihrem Wege

begegnen, nicht immer sofort gleich zusammenfliessen, in einer solchen

»Contactmembran«, wie ich die dichtere Schicht der Oberfläche nennen

will, wenigstens theilweise ihre Erklärung finden. Jedenfalls ist die

ganze Angelegenheit für die Beurtheilung der Dichtigkeitsverhältnisse

der nackten Protoplasmamassen und der an die Intracellularflüssigkeit

grenzenden Protoplasmaoberflächen von nicht zu unterschätzender

Bedeutung.

Wenn die Körnchenbewegung in Contractionen des Protoplasma ihren

Grund hat, welche sich in über die Oberfläche ablaufenden Wellen

äussert, so gehört, um die Fortbewegung der Körnchen zu erklären, wie

angeführt, dazu die Annahme einer härteren Rinde und eines weicheren

Inhaltes. Möglich, dass schon die geringen Dichtigkeitsunterschiede

und die verschwindend feine Haut, auf welche wir, gestützt auf obige

Annahmen, kommen, zur Erklärung der Körnchenbewegung benutzt werden

können. Schwebt auch diese Deduction, da sie sich auf eine noch nicht

scharf erwiesene physikalische Praemisse stützt, gewissermaassen in der

Luft, so hat dieselbe doch ein Recht auf Berücksichtigung. Wir dürfen

unsere Augen gegen die aus den oben berichteten Thatsachen folgenden

Consequenzen nicht verschliessen, wenn wir auch gegen eine Uebertragung

derselben auf eine +lebendige+ Substanz sich Bedenken erheben sehen.

Denn was für ruhende Flüssigkeiten wahr ist, braucht noch nicht für

die ununterbrochen veränderliche lebende Protoplasmasubstanz zu

gelten. Dennoch halte ich die Angelegenheit für die Erklärung der

Körnchenbewegung, und weiter bei Beurtheilung der Möglichkeit der

Existenz solcher Zellen, welchen eine vom Protoplasma differente

Membran fehlt, für nicht gleichgültig.

Ueberblicken wir endlich noch einmal, was wir gegen die von _Brücke_

angenommene Differenzirung des beweglichen Protoplasma in eine

contractile äussere Schicht und eine passiv bewegte, körnerreiche

Flüssigkeit vorgebracht haben, so ergiebt sich, dass, wenn auch ein

directer Gegenbeweis gegen die Richtigkeit dieser Annahme nicht

geliefert werden konnte, dieselbe doch durch die Beobachtung zu wenig

gestützt ist als dass sie beanspruchen könnte, die Frage nach der

Natur der so merkwürdigen Körnchenbewegung zu einer befriedigenden

Lösung gebracht zu haben. Die Zeit zu einer solchen scheint mir

überhaupt noch nicht gekommen zu sein. Ich möchte glauben, dass wir die

Vorgänge organischer Bewegungen auch in ihrer einfachsten Erscheinung

noch viel zu wenig übersehen, als dass wir wagen dürften eine Theorie

der, wie wohl nicht bezweifelt werden kann, höchst verwickelten

Erscheinungen der Körnchenbewegung aufzustellen.

IV.

Schlussbemerkungen.

Die vorstehenden Untersuchungen sind weit davon entfernt,

einen Abschluss in die Fragen nach den Lebenserscheinungen der

Pseudopodiensubstanz der Rhizopoden und den Bewegungen des Protoplasma

der Pflanzenzellen zu bringen. Sie hatten allein den Zweck einige

Seiten dieser Erscheinungen genauer als bisher geschehen, zu analysiren

und von Neuem auf die Bedeutung aufmerksam zu machen, welche die

genannten Substanzen für die Beantwortung wichtiger Fragen der

allgemeinen Gewebelehre haben.

Dass eine Substanz von der Natur des Protoplasma der Pflanzenzellen

den Hauptbestandtheil des Körpers einer grossen Gruppe von Thieren,

der +Rhizopoden+, bildet, ist eine Thatsache von so fundamentaler

Wichtigkeit, dass jede auf dieselbe bezügliche Beobachtung unser

höchstes Interesse in Anspruch nehmen muss. Bestätigt es sich, wie nach

dem Obigen wohl nicht bezweifelt werden kann, dass die Pseudopodien

der Polythalamien und Radiolarien eine von der sie bildenden

Protoplasmasubstanz verschiedene Membran auf der Oberfläche nicht

besitzen, zeigt es sich hier, dass das Protoplasma auch ohne solche

Membran seine Integrität bewahren kann, so gelangen wir folgerichtig

weiter zu der Annahme, dass zum Begriff der Zelle überhaupt die Membran

nicht nothwendig gehöre. So stehen die obigen Untersuchungen in der

innigsten Beziehung zu der Theorie der Zelle.

_Reichert_, dem die weittragende Bedeutung dieser Deduction gefährlich

für den +Bestand der Zellentheorie+, wie dieselbe von _Schleiden_

und _Schwann_ begründet worden, erschien, versuchte nachzuweisen,

dass die bisherigen Beobachter die Natur der Pseudopodiensubstanz

der Polythalamien vollständig verkannt hätten, dass weder eine

+Körnchenbewegung+ an ihnen existire, noch dass die Pseudopodien bei

der Berührung +zusammenfliessen+ könnten. Bei so grober Täuschung in

der Beobachtung müssten natürlich auch alle auf die in Rede stehende

Substanz gegründeten Vergleiche und Schlüsse falsch sein, namentlich

müsse eine Zusammenstellung der Pseudopodiensubstanz der Rhizopoden mit

dem in strömender Bewegung begriffenen Inhalte vieler Pflanzenzellen

zurückgewiesen werden.

Ich muss hier zunächst noch einmal ausdrücklich hervorheben, dass

_Reichert’s_ Besorgnisse, dass durch meine Auffassung der Zelle

die Grundvesten der Zellentheorie erschüttert würden, vollständig

ungegründet sind. Niemand kann tiefer von der Ueberzeugung durchdrungen

sein, als ich, dass die Lehre von der Zelle als Grundelement aller

thierischen Gewebe für alle Zeiten unveräusserlich gesichert sei.

Weit entfernt, etwas Neues an die Stelle der Zellentheorie setzen zu

wollen, suche ich vielmehr durch meine Auffassung des Rhizopodenkörpers

auch seine Substanz, die sogenannte und bis dahin ausserhalb der

Zellentheorie stehende +Sarkode+, dieser Theorie unterzuordnen. Und

was meine Stellung zu den Lehren _Schwann’s_ betrifft, so meine

ich, dass wir in vielen Stücken zu der reineren Form derselben

zurückkehren müssen. Meine Beobachtungen drängen mich immer mehr zu

der Ueberzeugung, dass »die Uebereinstimmung in der Structur und dem

Wachsthum der Thiere und Pflanzen«, wie _Schwann_ den Inhalt seiner

berühmten Untersuchungen nannte, eine viel grössere sei, als man

heutzutage anzunehmen geneigt ist, und einen Beleg hierzu bildet auch

der Inhalt vorstehender Untersuchungen. Möchte der _Schwann_’sche Geist

und die _Schwann_’sche Methode in die Arbeiten der Histiologen mehr und

mehr zurückkehren, das über vielen Fragen der allgemeinen Gewebelehre

herrschende Dunkel würde sich stetiger lichten.

Was dann aber die Ausstellungen _Reichert’s_ an meiner Beschreibung

der Polythalamien und dem von mir gezogenen Vergleiche zwischen den

Pseudopodien der Rhizopoden und dem Protoplasma der Pflanzenzellen

betrifft, so hat das Obige gelehrt, dass ich mich in der Lage befinde,

alle von _Reichert_ bestrittenen Punkte in voller Integrität in der

ursprünglichen Form aufrecht zu erhalten. Nachstehende Uebersicht

der +Hauptresultate+ meiner Untersuchungen wird schliesslich dies

Verhältniss möglichst scharf präcisiren:

1) Die Bewegung, welche man an den Pseudopodien der Polythalamien

wahrnimmt und mit dem Namen der Körnchenbewegung belegt hat, beruht

auf einem Gleiten zahlreicher in der Pseudopodiensubstanz enthaltener

Körnchen, nicht, wie _Reichert_ behauptet, allein auf wellenförmigen

Erhebungen der Oberfläche in Form »einer am Faden fortziehenden

Schlinge.«

2) Da den Körnchen die Fähigkeit der selbstständigen Bewegung nicht

zugeschrieben werden kann, muss das Gleiten derselben von einer

Bewegung der Grundsubstanz, in welche sie eingebettet sind, abhängen.

Diese Bewegung kann mit Rücksicht auf den eigenthümlichen, dem einer

Flüssigkeit verwandten Aggregatzustand der Pseudopodiensubstanz,

eine +fliessende+ genannt werden. Doch kommt bei der Unmöglichkeit

eine klare Vorstellung von dem Aggregatzustande der +lebendigen+

Pseudopodiensubstanz zu erhalten, auf den Ausdruck nichts an, wir

können mit demselben Rechte die Bewegung eine +gleitende+, +ziehende+,

+kriechende+ etc. nennen. Diese Bewegung der Grundsubstanz ist

an grösseren Abtheilungen derselben direct zu beobachten. Nichts

widerspricht der Annahme, dass diese sich bewegenden Abtheilungen der

Grundsubstanz bis zu minimaler Grösse herabsinken, in welchem Falle sie

nur ein einziges oder oft auch gar kein Körnchen enthalten. So erklärt

es sich, dass dicht nebeneinander liegende Körnchen eine verschieden

schnelle und verschieden gerichtete Bewegung zeigen.

3) Die Frage nach der Consistenz oder dem Aggregatzustande der

Pseudopodiensubstanz wird ihrer Lösung wesentlich näher geführt

durch die Beobachtungen über die Erscheinungen, welche bei dem

Zusammenstossen zweier sich begegnender Pseudopodien auftreten.

Dieselben sprechen für ein +Zusammenfliessen+ der Substanz derselben.

Von ähnlicher Bedeutung für die Consistenzfrage sind die Beobachtungen

über die Aufnahme von Carmin- und Stärkemehlkörnern in die Pseudopodien.

4) Die Consistenz der Pseudopodiensubstanz variirt bei verschiedenen

Species der Rhizopoden ziemlich bedeutend. Als Extreme können die

beiden +Gromien+, Gromia oviformis und Dujardinii gelten. Sie variirt

aber auch in verschiedenen Tiefen einer und derselben Pseudopodie. Ob

bei den Polythalamien eine Differenzirung der Fäden in hyaline Rinde

und körnchenhaltiges Innere vorkomme, wie bei den Amoeben ist durchaus

zweifelhaft, sehen lässt sich nichts davon. Dagegen zeigt sich bei

+Actinophrys Eichhornii+ deutlich eine Differenzirung der Pseudopodien

in +hyaline Axe+ und +körnerhaltige Rinde+. Mittelst letzterer als der

weicheren, zerfliesslicheren Substanz findet auch ein Zusammenfliessen

der Pseudopodien statt, welches sich nicht auf die hyaline Axe

erstreckt. Bei manchen Radiolarien des Meeres scheint etwas Aehnliches

vorzukommen.

5) In der Leibessubstanz der +Actinophrys Eichhornii+ und zwar an

der Peripherie der dunkleren Markmasse finden sich ganz constant in

regelmässigen Entfernungen viele zellenartige Körperchen mit meist

mehrfachen kleinen Kernen.

6) Die Wärmestarre (_Kühne_) als todtbringende Gerinnung tritt bei

Actinophrys, bei Amoeba, Difflugia und bei den Polythalamien bei

42-43° C. ein. Anguillulinen, Räderthiere, Naiden, Turbellarien,

Ostracoden ertragen meist noch 44° C.

7) Die Schläge des Inductionsapparates üben eine andere Wirkung auf

die Körnchenbewegung der Pseudopodien der Polythalamien nicht aus als

solche Agentien, welche eine Retraction und endlich eine Auflösung

derselben herbeiführen.

8) Die Bewegungen des Protoplasma der Pflanzenzellen gleichen denen der

Pseudopodien der Polythalamien so sehr, dass, wenn die Anordnung des

Protoplasma der Art ist, wie z. B. in den Zellen der Staubfadenhaare

von Tradescantia, kein Unterschied zwischen beiden Arten der Bewegung

aufzufinden ist.

9) Auch der Einfluss chemischer Reagentien, der Wärme und der

Elektricität auf die Protoplasmafäden der Pflanzenzellen ist derselbe,

wie auf die Pseudopodien der Polythalamien. Nur in Betreff des höchsten

Temperaturgrades, bei welchem sich die Bewegungen noch erhalten, ist

der Unterschied anzuführen, dass die Grenze bei den Pflanzenzellen

etwas höher (46-47° C.) liegt, als bei den Rhizopoden (43° C.).

10) Als die Ursache der Bewegung des Protoplasma der Pflanzenzellen

muss, wie schon vor mehr als 10 Jahren _F. Cohn_ und _Unger_

aussprachen, eine Eigenschaft in Anspruch genommen werden, welche den

Namen +Contractilität+ verdient.

11) Wie bei den Pseudopodien der Polythalamien, so ist auch in den

Protoplasmafäden der Pflanzenzellen eine Differenzirung in Rinde und

Mark nicht zu beobachten. Aus diesem Grunde kann ich der _Brücke_’schen

Annahme einer solchen Differenzirung nicht beipflichten. Die

Körnchenbewegung lässt sich auch ohne solche Annahme ganz auf dieselbe

Weise wie bei den Pseudopodien der Polythalamien erklären. Theoretisch

ist allerdings die Möglichkeit der Anwesenheit einer etwas festeren

Rinde für beide Objecte zuzugeben (vergl. hierzu p. 58-61).

Nachtrag,

betreffend das Vorkommen lebender Organismen in heissen Quellen.

Nach Beendigung des Druckes vorstehender Untersuchungen erhalte ich

Kenntniss von dem eben erschienenen Aufsatze _Ferd. Cohn’s_ »Ueber

die Algen des Karlsbader Sprudels, mit Rücksicht auf die Bildung des

Sprudelsinters«, Breslau 1863 besonders abgedruckt aus dem 2. Hefte

des Jahrg. 1862 der Abhandl. d. schles. Ges. f. vaterl. Kultur.

Die interessante Schrift enthält einige Notizen über die höchsten

Temperaturgrade, bei welchen noch lebende Organismen im Karlsbader

Sprudel gefunden worden. _Cohn’s_ Messungen ergaben übereinstimmend mit

_Agardh’s_ älteren Angaben, dass +über 43° R. keine Algenvegetation

vorkomme+. Von 35°-42° R. lebt +Leptothrix lamellosa+ _Kg._, unter

35° finden sich +Oscillarien+ und +Mastigocladus+, eine neue, den

Oscillarien verwandte Gattung, die +Oscill. labyrinthiformis+ _Agardh_.

_Cohn_ will seinen Messungen allerdings noch keine vollkommen

abschliessende Bedeutung beilegen, da er eine Stelle, das Wasser des

+Sprudelkorbes+, in welchem _Schwabe_ früher bei 58-59° R. Oscillarien

gefunden zu haben angiebt, nicht untersucht hat. Doch hegt er Zweifel

an der Richtigkeit dieser Behauptungen. Jedenfalls kommt an den von

_Cohn_ untersuchten Stellen eine Vegetation von Algen nicht eher vor,

bis sich das Wasser +unter+ 43° R. abgekühlt hat. Hiernach wäre also

vorläufig diese Temperatur d. h. cc 53° C. als die höchste anzunehmen,

bei welcher im Karlsbader Sprudel Algen gedeihen. Auch diese Temperatur

erscheint noch gegenüber dem oben pag. 48 mitgetheilten Untersuchungen

über den höchsten Temperaturgrad, welchen das Protoplasma der

Pflanzenzellen lebend überdauert, und welchen ich zu 47° C. bestimmte,

sehr hoch, steht letzteren aber doch näher als die _Ehrenberg_’schen

Angaben über die Quellen auf Ischia (siehe oben pag. 49), in denen sich

bei 81-85° C. noch thierisches und pflanzliches Leben finden soll.

Druck von Breitkopf und Härtel in Leipzig.

Fußnoten:

[1] _Reichert_, in dem Archiv für Anat., Physiologie etc. 1863, p. 95.

[2] Archiv für Anatomie, Physiologie etc. 1862, p. 385.

[3] On the structure of the simple tissues of the human body. London

1861. Deutsch von _V. Carus_, Leipzig, 1862.

[4] Die Elementarorganismen, Sitzungsber. d. Akad. der Wiss. zu Wien

1861, Bd. 44, p. 381.

[5] Die neueren Reformen in der Zellenlehre. Archiv f. Anat.,

Physiologie etc. 1863, p. 86.

[6] Untersuchungen über den Bau und die Bildung der Pflanzenzelle.

Berlin 1854.

[7] Vergl. Nachtrag 3 des Aufsatzes ȟber die neueren Reformen in der

Zellenlehre,« in welchem die gröbsten Missverständnisse bezüglich

dessen was _Brücke_ und ich Protoplasma genannt haben, enthalten

sind. So soll _Brücke_ für die sich bewegende Masse in der Zelle

des Nesselhaares, welche _Mohl_ zum Protoplasma rechnet, den Namen

+Intracellularflüssigkeit+ einführen wollen, während _Brücke_ mit

diesem Namen gerade die ruhende Zellflüssigkeit +neben+ dem Protoplasma

bezeichnet, und ich soll, wo eine Membran vorhanden, »den ganzen

Zelleninhalt mit Ausnahme des Kernes« Protoplasma nennen, während ich

doch gerade auf den Gegensatz zwischen Protoplasma und Zellflüssigkeit

auf das Nachdrücklichste aufmerksam gemacht habe.

[8] Archiv f. Anat., Phys. etc. 1861, p. 133.

[9] Ebenda 1862, p. 638.

[10] Ebenda 1862, p. 646; Ebenda 1863.

[11] Der Organismus der Polythalamien 1854, p. 16, 17.

[12] Monatsberichte der Akad. d. Wiss. z. Berlin 1856, p. 479. Ueber

die Thalassikollen, Polycystinen und Acanthometren 1858, p. 9, 10, 15.

[13] Die Radiolarien, Berlin 1862, p. 89 ff. Hier findet sich neben den

eigenen ausserordentlich umfassenden Beobachtungen des Verfassers Alles

was bis jetzt über die Körnchenbewegung veröffentlicht worden, mit

grösster Ausführlichkeit und Gewissenhaftigkeit zusammengestellt.

[14] Anatomie und Physiologie der Pflanzen 1855, p. 280-284. Vorher

hatte schon _F. Cohn_ das Protoplasma der Pflanzenzellen als ein

contractiles bezeichnet (vergl. meinen Aufsatz im Archiv f. Anatomie,

Physiologie etc. 1858, p. 335 und _E. Haeckel_ l. c. p. 93), jedoch

ohne Beziehung zur Körnchenbewegung.

[15] Archiv für Anatomie, Physiologie etc. 1858, p. 335 ff.

[16] Archiv für Naturgeschichte 1860, p. 300.

[17] Monatsberichte der Akad. der Wiss. zu Berlin 1862, p. 406-426. --

Archiv f. Anatomie, Physiologie etc. 1862, p. 638-654. Ebenda 1863, p.

86 ff.

[18] Archiv für Anatomie, Physiologie etc. 1857, p. 1.

[19] Archiv etc. 1863, p. 100.

[20] Vergl. mein Buch über den Organismus der Polythalamien und Archiv

für Anatomie, Physiologie etc. 1856, p. 165.

[21] Etudes sur les Infusoires et les Rhizopodes 1859, Planche 23.

[22] Vergl. meinen Aufsatz: Die Structur der Diatomeenschaale

verglichen mit gewissen aus Fluorkiesel künstlich darstellbaren

Kieselhäuten. Verhandlungen des naturhist. Vereines der preuss.

Rheinlande und Westphalens Jahrg. XX, 1863, p. 31.

[23] Die Elementarorganismen, Sitzungsber. d. Akad. d. Wiss. zu Wien

1861, Bd. 44, p. 401.

[24] l. c. p. 136.

[25] Ueber den Organismus der Polythalamien Taf. I u. Taf. VII.

[26] Vergl. oben die Einleitung.

[27] Bericht über die Verhandl. d. Akad. d. Wiss. zu Berlin 1855. p.

674.

[28] Die Thalassicollen etc. aus d. Abhandl. der Akad. zu Berlin 1858.

p. 20.

[29] Bericht d. Akad. zu Berlin 1855. p. 674.

[30] z. B. _Claparède_ in _Müller’s_ Archiv 1854, p. 413.

[31] Archiv etc. 1859, p. 822.

[32] Archiv etc. 1859, p. 805.

[33] Zeitschr. f. wiss. Zoologie 1859, Bd. I, p. 198. 200, Taf. XVII,

Fig. 5 _g_.

[34] _Unger_, Anatomie u. Physiologie d. Pflanzen. 1855. p. 274.

[35] _Schacht_, Lehrbuch. der Anat. u. Physiologie der Gewächse. 1856.

p. 39 ff.

[36] Ebenda p. 45 u. Jahrbücher f. wissenschaftl. Botanik, hrsg. v.

_Pringsheim_, 1863.

[37] Archiv für Anatomie, Physiologie etc. 1858. p. 336.

[38] Die Radiolarien etc. p. 94. 98.

[39] Studien des physiolog. Institutes zu Breslau, Heft II, 1863, p. 63.

[40] Anatomie u. Physiologie der Pflanzen, p. 277.

[41] Studien des physiol. Institutes zu Breslau, herausgegeb. v.

_Heidenhain_. Heft I. 1861. p. 99.

[42] Ebenda Heft II, p. 66.

[43] Das Verhalten der sogenannten Protoplasmaströme in den Brennhaaren

von Urtica urens gegen die Schläge des Magnetelectromotors. Sitzungsber.

d. Akad. d. Wiss. zu Wien, 1862, Bd. 46, p. 1.

[44] l. c. p. 66.

[45] Comptes rendus 1837, Tom. V, p. 777.

[46] Studien des physiolog. Institutes zu Breslau, hrsgegeb. v.

_Heidenhain_. I. Heft. 1861. p. 104.

[47] Die vegetabilische Zelle. Handwörterbuch d. Physiologie. Bd. 4, p.

201.

[48] Nachträglich erhielt ich auch noch eine Species von +Chara+

zur Beobachtung. Die Schnelligkeit der Bewegung übertrifft hier die

aller bisher angeführter Formen. Sie betrug an meinen Präparaten bei

gewöhnlicher Zimmertemperatur 0,025 Mm. und liess sich durch Erwärmung

bis auf 0,04 Mm. in der Secunde steigern.

[49] Monatsberichte der Akademie zu Berlin 1859, p. 493.

[50] Die Radiolarien, p. 98.

[51] Sitzungsberichte der Akad. d. Wiss. z. Wien 1861, Bd. 44, p. 403,

Anm. vergl. auch ebenda 1862, Bd. 46, p. 1.

[52] Studien des physiologischen Institutes zu Breslau Heft 2, 1863, p.

64.

[53] Sitzungsberichte etc. Bd. 46, p. 1.

[54] Archiv f. patholog. Anatomie, Bd. 26, 1862, p. 222. Vergl. auch

Archiv für Anatomie, Physiologie etc. 1859, p. 814 ff.

[55] Vergl. in _Müller’s_ Archiv 1858, p. 336, meine Beobachtungen über

Tradescantia.

[56] _Hagen_, Ueber die Oberfläche der Flüssigkeiten. Abhandl. d.

Königl. Akad. zu Berlin 1845. Pogg. Ann. Bd. 67, p. 1. Citat nach »Die

Fortschritte der Physik im J. 1845 redig. v. _G. Karsten_. Berlin 1847«

p. 14.

Das Protoplasma der Rhizopoden und der Pflanzenzellen ein Beitrag zur Theorie der Zelle · 第 6 / 6 段