[Fußnote 2: Schon Henkel schmolz ihn aus weissem Arsenik und schwarzem

Flusse bei jählingem aber gemäsigtem Windofenfeuer im unverschlosnen

Tiegel, s. Kieshistorie, zehntes Kapitel, S. 564.]

[Fußnote 3: Jener verraucht kaum bei 430° Fahrenh. dieser schon bei

380°. S. §. 58.]

[Fußnote 4: Das graue Giftmehl besteht aus kleinen länglichtspiesigen

Krystallen und ist beinahe so auflöslich, wie sublimirter weisser

Arsenik.]

[Fußnote 5: Bergman läugnet seine Auflöslichkeit in Wasser und die

salzhafte Natur des regulinischen Arseniks ganz; s. Abh. vom Arsenik,

Wien 1783. S. 3, 9 und 15.]

[Fußnote 6: Chemie §. 693.]

[Fußnote 7: a. a. O. S. 3 und 42.]

[Fußnote 8: Minearologie S. 368]

[Fußnote 9: Rührt die Röthe des sächsischen rothen Arseniks von einem

kleinen Theile Bleies her?]

[Fußnote 10: Vorzüglich thut dies Salpetersäure.]

[Fußnote 11: /Commerc. litt. Nor./ 1733 S. 253. -- 1734 S. 292. --

1737 S. 182.]

[Fußnote 12: Diese durch Laugensalze bewirkte Milderung der

Arsenikauflösung bemerkte =Navier= (Gegengifte erster Th. S. 26.) durch

den Geschmak, so wie =Macquer= (/Mem. de l'acad. des sc./ 1776.)]

[Fußnote 13: Man sehe die Anm. zu §. 398.]

[Fußnote 14: Eine dem untersuchenden praktischen Scheidekünstler

geschriebne Bemerkung. =Bergman= (von der Luftsäure S. /opusc./)

will einmal einen Niederschlag durch fixe Luft in Bleiauflösungen

bewirkt gesehen haben, hernach nicht wieder. Ich erinnere aber, daß

Bleizuckerauflösung die in einer Flüssigkeit vorhandne Luftsäure,

bequemer, (mit gehörigen Voraussezzungen) als Kalkwasser entdecke, und

ihre Menge dann leicht abzuwägen sei, wenn das erfolgte Präzipitat vor

und nach seiner kalten Wiederauflösung in reiner Salpetersäure gewogen

wird.]

[Fußnote 15: Nicht eine unauflösliche, wie =Scheele= will, Abh. d.

schwed. Ak. d. Wiss. 37ter B. S. 279, 15. c.]

[Fußnote 16: Schwefelleberluft ist nach der wahrscheinlichsten Meinung

ein mit einem Uebermaas von Brenbaren in Luftgestalt aufgelöster

Schwefel, ihre Entstehung scheint dies zu beweisen. Vielleicht trägt

zur Vereinigung beider Substanzen in eine luftähnliche Form =Maiers

Kaustikum=, das mit =Scheelens Hizze=, wie mich dünkt, übereinzukommen

scheint, das Seinige bei. Nach =Bergman= lösen sich von dieser Luft

60 Kubikzoll in 42250 Granen oder 100 Kubikzollen Wasser auf, worin,

nach ihm, 80 Gran Schwefel sind. Nach =Kirwan= (Mineralogie S. 235)

lösen sich 100 Kubikzoll dieser Luft in 200 Kubikzollen Wasser auf, und

enthalten 8 Gran Schwefel. Der Antheil Brenbares dieser Luft scheint

zur Regulifizirung des Arseniks erfoderlich zu seyn, da sich reine

Metalkalke nicht mit Schwefel zum Erze verbinden. Mir scheinen diese

so verschiedene Angaben unerklärlich. Ich fand durch oft wiederholte

Opermentniederschläge, daß 42000 Gran kaltes Wasser so viel Leberluft

aufnehmen konte, daß 100 Gran Schwefel und etwas drüber darin aufgelöst

erhalten wurden. Dies war der höchste erreichbare Sättigungspunkt,

dessen kaltes Wasser fähig zu seyn schien.]

[Fußnote 17: Nach zehen Tagen fand ich noch so viel niedergefallen,

daß das Verhältnis des aufgelöst gebliebenen Operments zum Wasser etwa

1:2500 war.]

[Fußnote 18: Petersburg 1783 8vo S. 21. Er gab den Schwefel mit Milch

(oder wie er sagt in Milch =aufgelöst=, wie er dies gemacht, sagt er

nicht, vermuthlich Schwefelblumen unter Milch =gerührt=) und rettete

durch häufiges Trinken dieses Mittels einen Menschen, der 2 Quentchen

weissen Arsenik verschluckt hatte. Sahe er nicht, daß eine grose Menge

blose Milch dies oft gethan hat?]

[Fußnote 19: Mineralogie S. 249.]

[Fußnote 20: Vermutlich weil Silber selbst in saurer Auflösung

Brenbares genug zur Vererzung (bei erster Berührung des selbst nakten

Schwefels) behält.]

[Fußnote 21: Die stärkste Auflösung des Arsenikkönigs blieb mit

Schwefelauflösung hell und ungefärbt, vermuthlich entweder, weil

das kochende Wasser den regulinischen Arsenik nur als Salz auflöst,

indem es sein Brenbares in der Siedehizze zerstreuet, oder weil das

Aneignungsmedium (welches in der Schwefelleberluft vielleicht noch

unerkant verborgen ist) im blosen im Wasser aufgelösten Schwefel

nicht liegt, und also beide Substanzen Schwefel und Arsenikkönig sich

nicht zum Erz verbinden können. Ich bin der erstern Meinung zugethan,

seitdem ich fand, daß abgedampfte Arsenikkönigauflösung im Wasser zu

einer weißen Rinde sich rings um die Abdampfschale ansezte (bis keine

Flüssigkeit mehr übrig war,) in der ich durch das Vergrößerungsglas die

feinste Krystalgestalt wie die des weissen krystallisirten Arseniks

erblikte.]

[Fußnote 22: /Eph. N. C. cent. 3. obs. 67./ S. 153.]

[Fußnote 23: Aucante Schreiben von schädl. Zuber. d. Getreidesaat mit

Kalk und Arsenik Hannöv. n. Saml. 1775. St. 75.]

[Fußnote 24: Besonders der in England angewandte Firnis aus Arsenik,

Oel und Pech wider die Holzwürmer der Schiffe, Encyclopedie, Arsenic.]

[Fußnote 25: Wetherlins Chronologen 12ter B. S. 146.]

[Fußnote 26: /Toxicologia/ S. 335.]

[Fußnote 27: Fr. Hoffmann /Med. rat. system. Tom./ 2. S. 185.]

[Fußnote 28: Bei Wepfer /hist. cic. aqu. cap. 21. schol./ 4. S. 372.

(/L. B./ 1733.)]

[Fußnote 29: Reisen, 57. Brief.]

[Fußnote 30: =Fr. Hoffmann= /medic. ration. system. Tom. 2. p. 2. §.

19/.]

[Fußnote 31: /Commerc. litt. Noric./ 1737. S. 182.]

[Fußnote 32: Vorlesungen üb. d. ger. Arzneikunde 2ter Band. S. 190.]

[Fußnote 33: Mineralgifte. S. 131.]

[Fußnote 34: =De la Force=, Nachrichten von den wichtigsten Begeb.

unter der Reg. Ludwig /XIV./ Leipzig 1716. S. 128. und /Lettres de

Madame de Sevigne, Tom./ 2. -- Wepfer /hist. cic. cap. 21. schol./ 4.

S. 372.]

[Fußnote 35: Oder solte ein Arsenikmittelsalz dazu genommen werden?

Der unmerkliche Geschmack desselben und seine gar nicht heftig

geschwinde, sondern langsam äzzende Wirkung scheint dies zu verstehn zu

geben, welches die Herren =Merveau=, =Maret= und =Dürande= bemerkten,

da sie einem Hunde ein Quentchen davon eingeflöst hatten. Der Hund lag

ohne andere Zufälle einen Monat lang schreklich ausgezehrt, nahm fast

gar keine Nahrung zu sich, und ward an den Lenden gelähmt. Milch und

andere Schleime konten diesen Zufällen nicht abhelfen -- Nach seinem

Tode schien der Magen nicht angefressen zu seyn -- Vielleicht wirkt

es so schleichend giftig, weil der Arsenik nur allmählig durch das

thierische Brenbare hergestellt wird. S. Anfangsgr. der theor. und

prakt. Chemie, zw. B. S. 216.]

[Fußnote 36: Ja man könte behaupten, daß ihn in dieser Absicht

=Theophrast Parazelsus von Hohenheim= am ersten gebraucht habe, da

er (/lib. 2. de morb. metall. cap. 5./) spricht: »/Spiriru arsenici

quartanam curari/« wiewohl mir die Bereitung dieses Arsenikspiritus

nicht bekant ist; auch ihm folgte =Johan Lange= /epist. med. lib. 3.

ep. 7./ -- =Dann Lemery=, /cursus chym./ S. 307. -- fast um eben diese

Zeit (1679) Burchhard bey Wepfer, /hist. cic. cap. 21. schol./ 3. S.

367. -- Dann =Maskoky= /Eph. N. C. dec. 2. ann./ 3. (1685) /obs./ 46 --

worauf sein Gebrauch allgemeiner ward.]

[Fußnote 37: Die Gabe des weissen Arseniks in Fieberpulvern haben die

Quacksalber bis auf vier, ja =fünf Gran= getrieben. =Bonet= /medic.

septentr. coll. part. 2./ S. 535. und unten §. 470.]

[Fußnote 38: Sechs Tropfen eines flüssigen Arsenikmittelsalzes

(/liquor arsenicalis Schroederi/) wurden einem achtjährigen und einem

zehenjährigen Kinde auf den Grindkopf gestrichen, Zittern, Brechen

und geschwinder Tod waren die Folgen; =Zittman= /medic. for./ (Frft.

1706. 4.) S. 420. -- Ein Hund starb unter den heftigsten Zufällen sehr

plötzlich, welchem =Sprögel= (/diss. exper. c. veneno. Goetting 1753./

S. 62.) in seine Hautwunde Arsenik angebracht hatte, er fand innerliche

Entzündungen.]

[Fußnote 39: Die bey §. 90. und 91. angeführten Stellen werden dies

vollends erläutern -- Doch sehe man noch =Heucher= /opera omn. Tom.

1. Mithridates/ -- S. 433. =Fernel= /univ. med. lib. 6 cap. 18./ und

=Harder= /apiar. observ. (Bas. 1736. 4.)/ nach.]

[Fußnote 40: Es giebt keinen Zufall einer Arsenikvergiftung, den

nicht äusserliche Anwendung dieses Gifts ebenfalls hervorbrächte.

Auf Rauch und Staub, Kontraktur =Bresl.= Samlung. 38 Vers. S. 411.

-- Lähmung =Tackenius= /Hippocr. chym. cap. 24./ -- =Neuman= Chemie

4ter Band, erst. Th. S. 425. -- =Angel. Sala= /Ternar. bezoard. cap.

27./ -- Kolik, Magenschmerz, Erbrechen viele der unten (§. 134.)

anzuführenden Stellen, besonders =Sala= a. a. O. -- =Tackenius= a.

a. O. Zittern, /Miscell. N. C. ann. 1671. obs. 78./ -- Schwindel,

Ohnmacht, geschwollenes Gesicht =Sennert= /prax. lib. 6. part. 5. cap.

2./ S. 237. -- Schwindel, Kopfschmerz, Mattigkeit und Arsenikfriesel:

Boerhave /de morb. nerv. Tom. 1./ S. 224. -- Auf äusserliche sonstige

Anwendung Kontraktur =Peter von Abano= /de venen. de realgare/ --

Lähmung und Zittern der Bergleute =Ramlov= von der Lähmung und Zittern

der Bergleute. -- =Sala= a. a. O. -- Brand andrer Theile als wo er

aufgelegt ward; /Commerc. litt. Nor. ann. 1743/ S. 50. -- /Act. N. C.

vol. 6. app./ S. 8. -- Entzündung des Schlundes -- /Acta N. C. vol. 9.

obs. 37./ -- Fallsucht, auf Grind gestreut /Eph. N. C. dec. 2. ann. 4.

obs. 12./ S. 37. -- =Sala= a. a. O. -- Frieselausschlag und Geschwulst

/Acta N. C. vol. 2 obs. 10./ -- =Sennert= /prax. lib. 6. part. 5. cap.

2./ -- Schlagflus Pyl Aufs. und Beob. erst. Th. S. 46. -- Erbrechen,

Kolik u. d. gl. in allen den gleich (§. 90., 91.) anzuführenden

Stellen.]

[Fußnote 41: =Musgrave= Betracht. über die Nerven sechst. und

siebentes Hauptstück.]

[Fußnote 42: =Brocklesby= /concerning the indian poison sent over from

Condamine. Philos. Trans. vol./ 44. S. 408. und =Herissant= /exper.

made with the poison of Lamas and of Ticunas/; ebend. /vol. 47./ S. 75

-- 92.]

[Fußnote 43: Um wie viel tödtlicher die Gifte sind, wenn sie auf

offene Hautstellen, als wenn sie in den Magen kommen, sehen wir in

den Versuchen des holländischen Wundarztes =Forsoek=, die er mit dem

Bohonupasgummi in Java anstelte; Hunde, denen er einen ungemein kleinen

Theil davon unter die Oberhaut mit der Spizze einer Lanzette brachte,

starben dreimal geschwinder (und fast augenbliklich) als die, denen er

etwas davon eingab; /Esprit des journaux, 1785. Juin./ S. 310.]

[Fußnote 44: =Des le Febüre= äusserliche Anwendung des weissen

Arseniks in Auflösung ist bekant -- so wie =Bernhard's= Krebspulver;

Saml. f. prakt. Aerzte, 7. B. St. 3. S. 512. -- nicht weniger

=Rönnow's (schwed. Abh. Jahr. 1778)= Anwendung des gelben Arseniks

zu gleichem Behufe. Doch hatten schon die ältesten Aerzte Mittel

gegen Krebs aus Arsenik gebraucht, wie das Kollyrium des =Lanfranc's=

beweist, zu welchem Operment kömt. Andrer gefährlichern Mittel, aus

weissem Arsenikpulver zusammengesetzt, hier nicht zu gedenken, die

gröstentheils aus den Händen gewissenloser Empiriker kamen.]

[Fußnote 45: Franz =Alphanius= /de peste/ -- =Massaria= /de peste

lib. 2./ -- =Deusing= /de peste hist./ 44. und 99. -- =Lindestolpe=

/de venenis/ S. 735. -- =Baccius= /de venenis/ -- /quae extrinsec./ --

=Amman= /medic. crit./ S. 371. -- =Salmuth= /obs. medic. II./ S. 96.

-- =Stenzel= /de venen. acur./ S. 27. -- Fabriz =von Hilden= /obs. et

cur. chirurg. Cent. 6. obs. 80, 81/ -- =Ebenders.= /de gangraena et

sphac. cap. 5./ S. 777. -- =Bonet= /sepulchr. anat. lib. 2./ sect. /II.

obs./ 31. -- /Act. N. C. vol. 6. app./ S. 8. =Ebendas.= /vol. 2. obs.

10./ -- /Eph. N. C. cent. 3 et 4. obs. 127 in schol./ -- /Eph. N. C.

dec. 2. ann. 4./ S. 37. -- =Ebendas.= /dec. 3. ann. 9. et 10./ S. 390.

-- =Mathesius=, Sarepta S. 430. -- =Angelus Sala= /ternar. bezoard.

cap. 27./ -- =Fernel= /method. med. lib. 6. cap. 8./ -- =J. Schröder=

/pharm. med. chym. lib. 3. cap. 27./ S. 498. -- =Zittman= /med. for.

cent. 2. cas. 24./ -- =Bresl.= Saml. 33. Verf. S. 115. -- =Sprögel=.

/exper. c. ven./ S. 61. =Hannöver=. Magazin 1770 36. St. -- =Büttner=

Unterricht für Aerzte Beob. 35. -- =Pyl= Auff. und Beob. erst. Th. S.

46. --]

[Fußnote 46: /Eph. N. C. dec. 2. ann. 4. obs. 12./ S. 37.]

[Fußnote 47: Es brachte Brand im Schlunde zuwege, /Commerc. litt. Nor.

1743. S. 50./ und nicht nur Pflaster, sondern auch damit angerührte

Oele haben ähnlichen Nachtheil gehabt, es erfolgte Schwierigkeit im

Schlingen, fruchtloses Würgen, Entzündung des Halses; /Acta N. C.

vol. 9. obs. 37./ oft Tod. Ueber die Schädlichkeit der leztern, auch

der arsenikalischen Anhängsel (Amulete) sehe man die bei =Gmelin

(Mineralgifte)= Verzascha, Diemerbroek, Hodges, Crato und Lionardo

de Capo angeführten Stellen -- sonst noch =Wepfer= /hist. cicutae

cap. 21. hist. 13./ S. 364. -- =Amatus Lusitanus= /cur. med. Cent. 2.

Curat. 34./ -- =Baccius= /de venen. et antidot. in prolegom./ S. 23.

-- =Lorenz Scholze= /epist. med. 168./ S. 282. -- =Ger. Columbus= /de

febre pestil. lib. 2. Cap. 17./ -- =Peter Borell= /hist. et obs. rar.

cent. 3. obs. 36./ -- /Commerc. litt. Nor. ann. 1743. S. 50./ --

Und wie soll man sich wundern, daß äusserlich aufgelegte Arsenikbutter

(jene fressende Verbindung des Arseniks mit Salzsäure) den Tod

bewirkte; =Lor. Hoffman= /de vero usu et abusu med. chym. S. 38./]

[Fußnote 48: Auch solte nie erlaubt werden, daß das Spielzeug

der Kinder mit Rauschgelb, Operment, rothem oder gelbem Arsenik

angestrichen würde. Mir sind etliche traurige Fälle bekant, wo man

Kinder, die daran gelekt hatten und tod krank wurden, mit Mühe rettete.]

[Fußnote 49: Die Irritabilität der Magenmuskeln ist durch den

äusersten Reiz abgestümpft, verloschen -- =Sprögel= a. a. O. S. 57.]

[Fußnote 50: Er wird dazu nehmen, (um sich zu überzeugen,) daß bei

dieser Arsenikvergiftung nicht wie bei der Cholera beim ersten, sondern

größtenteils erst beim wiederholten Erbrechen Galle ausgeworfen wird,

und der Puls bei ersterer anfänglich nicht so voll oder entzündlich wie

bei lezterer, sondern mehr krampfhaft eingezogen ist.]

[Fußnote 51: Man sehe die Schriftsteller bey §. 90. und 91. nach.]

[Fußnote 52: Deshalb weis ich nicht, wie in =Hallers= Vorlesungen über

=Teichmeiers= gerichtliche Arzeneikunde (2ten Bandes erster Th. S. 189)

gesagt werden kan: die Eingeweide fresse Arsenik nicht an, daher zu

glauben sei, er besizze einen sehr narkotischen Schwefel -- Just das

Gegentheil!!]

[Fußnote 53: Vornehmlich wenn die Ausleerungsmittel vernachläsiget und

Ausdünstung befördernde, schweistreibende oder andre hizzige Mittel

allzu zeitig an ihre Stelle gesetzt werden. Im Jahre 1784 hatte ein

starker Holzschläger in Guteborn im Amte Ruland durch die Bosheit

seiner Frau verschiedene Grane Fliegenstein auf einem Butterbrode

verschlukt, er würgte sich die ganze Nacht hindurch, ohne das Gift

durch Erbrechen völlig loswerden zu können. Früh ermant er sich,

ungeachtet des Brennens im Magen und des Reissens in den Gedärmen

verschlukt eine Menge kaltes Wasser, zwingt sich zur heftigsten Arbeit,

und geräth in einen ungeheuern Schweis. Da er Mittags als er zu Hause

war seine Kolik nicht gemindert sieht, so verschlingt er eine Menge

heiser Suppe und geht mit zusammengeraften Kräften wieder an die

Arbeit. Nach und nach fühlt er wie die Leibschmerzen nachlassen, aber

bald darauf fält er unvermuthet zu Boden. Er wird ganz steif, doch mit

Kenzeichen des freien Bewustseyns nach Hause getragen; die Muskeln des

ganzen Körpers waren angestramt, und die Gliedmasen krum gezogen. Der

Wundarzt richtete durch Oel- und Milchtrinken nichts bei ihm aus. Er

fält auf warme Wasserbäder und diese stelten den Kranken nach und nach

völlig her.]

[Fußnote 54: Ueber diese und andre Umstände dieser (§. 123. bis 126.)

Paragraphen vergleiche man =Haens= Heilmethode, viert. Band. S. 237. u.

f. -- /Commerc. litterar. Nor. 1738./ S. 212. vorzüglich =Quelmalzens=

Erzählung. Ebendas. S. 219, 220, 221.]

[Fußnote 55: Kontraktur und Lähmung der Füse, mit Verlust des Gefühls

dieser Theile nach innerer Arsenikvergiftung /Nov. acta. N. C. vol. 3.

obs. 100./ S. 532.]

[Fußnote 56: Mehrere Beispiele wo auf verschlukten Arsenik Kontraktur,

Lähmung, Zittern, Gliederreissen und spasmodische Konvulsion

(Eklampsie) erfolgte -- =Alberti= /Iurispr. med. Tom. 3./ S. 861.

=Forest= /lib. 18. obs. 28./ S. 143. -- /in scholiis/ -- =Wepfer= a.

a. O. /cap. 21. hist. 8./ S. 358. -- /Eph. N. C. dec. 2. ann. 4. obs.

12./ S. 36. -- Ebendaselbst /Cent. 5 et 6. obs. 45./ S. 67. -- =Peter

von Abano= /de venen. cap. 25. de Realgare /-- Joh. Bapt. Montanus

=Consilia,= /cons. 367./ S. 947.]

[Fußnote 57: Frieselausschlag von Arsenik =mit Besserung Guilbert= in

/Van der Monde Recueil period. Tom. 4,/ S. 353. -- /Medical essays et

obs. (Edimb. 1747.) vol. 4./ S. 41. -- /Gazette Salutaire 1762. n. 6./

-- =Breslauer Saml.= Vers. 33. S. 227. -- /Acta N. C. vol. 2. obs. 10./

-- =Bierling= /thesaur. obs. 1./ §. 6. S. 5. =ohne Besserung= oder mit

Verschlimmerung, auch wohl mit bald tödtlichem Ausgange, =Quelmalz=

/Commerc. litt. Nor. 1737./ S. 220. -- =Valentini= /Pandect med. leg.

part. 1. sect. 3./ S. 384. und ebend. S. 335. -- =Bohn= /offic. med.

dupl. part. 2. cap. 6./ S. 654. -- =Fel. Plater= /observ. Mantiss. obs.

38./ S. 82. -- Die Abschuppung und Abschälung der Oberhaut erfolgt

zwar stets auf den bläsigten Ausschlag, (wenn er vom Tode nicht

übereilt wird) doch auch zuweilen auch ohne vorgängigen Friesel; =Haen=

Heilmethode a. a. O. S. 328. Auf Waschen mit Arsenikwasser über den

Leib sahe ich öfters die Abschuppung allein erfolgen.

Statt der Crisis durch Friesel und Ablösung der Oberhaut veranstaltete

die Natur zuweilen ein kritisches Ausfallen aller Haare des ganzen

Körpers, auch ohne Abgang der Epidermis: =Forest= /hist. et cur. lib.

30. obs. 8. in schol./ -- =Val. H. Vogler= /diss. de venenis §. 33./ --

=Störk= /ann. med. 1./ S. 79, 80. -- =Scheffler= Gesch. der Bergl. S.

196. --

Und umgekehrt lezteres ohne ersteres =Haen= a. a. O. -- Auch erfolgte

Abszesse haben sich nicht kritisch erwiesen =Bresl. Saml.= Vers. 33. S.

339. --]

[Fußnote 58: /Commerc. litter. Nor. 1738./ S. 212.]

[Fußnote 59: Vieljährige Kränklichkeit verursachte auf einmal

genommener Arsenik, /Coelsi ratio occurrendi morbis a mineral. abusu

produci solitis. (Romae 1780.)/ S. 62. =Sennert= /prax. lib. 6. part.

5. cap. 2./ S. 231. -- nach einem Jahre Tod; =Amatus Lusitanus= /cent.

2. cur. 65./ -- nach dreijähriger Auszehrung, Tod; =Wepfer= /de cic.

cap. 12. hist. 5. und in schol. 3./ S. 369. mehrere Jahre lang; =Peter

Forest= /lib. 18. obs. 28. in schol./ S. 143.]

[Fußnote 60: Man kan auch gute Narben von tiefen Magenverlezzungen

aufweisen; -- =Bonet= /sepulchr. anat. lib. 4. sect. 10. obs. 4. §. 5./

-- =Fel. Plater= /lib. 2. obs./ S. 419. und alle Leichenöfnungen der

Glasfresser und Allotriophagen, in deren Magen man oft große Stellen

glatt antrift, wo die Zottenhaut ohne Schaden hinweggegangen war. --

Ein Mann war stark mit Arsenik vergiftet, durch vieles Wassertrinken

entrann er zwar dem Tode, aber nur erst nach zwei Jahren ward er erst

völlig gesund; =Klökhof= /Verhandel. uitg. door de holl. Maatsch. d. W.

te Harlem 8. Deel./ erst. Stück. S. 409.]

[Fußnote 61: =Forest= /lib. 17. obs. 13./ -- =Valentini= /pandect.

med. leg. sect. 3./ S. 384. -- =Bonet= /med. septentr. sect. 7. obs.

38./ -- =Fab. Lynceus= /expos. anim. nov. hisp./ S. 475. -- =Wepfer=

a. a. O. S. 356. /cap. 21. hist. 8./ S. 357. /et hist. 12./ S. 363. --

/Acta N. C. vol. 5. obs. 102./ S. 355. -- =Alberti= /jurispr. med. Tom.

1. part. 1./ S. 272. -- /Eph. N. C. dec. 3. ann.5. et 6. obs. 137./

-- =Bartholin= /acta hafn. vol. 5./ S. 126. -- =Peter von Abano= /de

venen. cap. 25. de realgare./ -- =Ardoyn= /de venen. (Basel 1562.)/

S. 102. -- Eine sehr kleine Gabe gelben Arseniks, vielleicht nur

wenige Grane, tödeten einen starken Mann nach elf Tagen, welcher aber

freilich, statt Hülfe anzunehmen, sich alles ersinnliche Nachtheilige

erlaubt hatte -- sein Magen war innerlich angefressen; =Zittman=

/medic. for./ S. 247.]

[Fußnote 62: Von einer Vergiftung mit Realgar, Steifigkeit aller

Gelenke; =Peter von Abano= a. a. O.]

[Fußnote 63: M. s. §. 87., §. 90., 91.]

[Fußnote 64: §. 91. und /Act. N. C. vol. 2. obs. 10./]

[Fußnote 65: M. s. §. 89.]

[Fußnote 66: Beispiele von Schädlichkeit des Arsenikrauchs bei =Wedel=

/diss. de arsenico (Ien. 1719.)/ S. 10. -- =Sennert= /prax. med. lib.

6. part. 6. cap. 9./ -- =Abhandl.= der kön. schwed. Ak. der Wiss. 1743.

-- =Bresl. Saml.= Vers. 33. S. 226. Vers. 38. S. 411. -- =Matthäi=

/observ. med./ S. 73. -- =Bierling= /advers. cur. Cent. 1. obs. 3./ S.

15.]

[Fußnote 67: Von Einathmung einer Menge Arsenikdampfs starb ein

Jüngling jähling an Husten, Blutspeien und Lungeneiterung; =Henkel=

Bergsucht S. 150. -- ein ähnliches Beispiel: =Timäus von Güldenklee=

/cas. med. lib. 7. cas. 2./ -- Zusammenziehender Magenschmerz,

Konvulsionen über den ganzen Körper, Schweräthmigkeit, Blutharnen,

Kolik und allgemeine Lähmung auf Einathmung des Arsenikrauchs überfiel

=Tackenius= /hippocr. chym. cap. 24./ -- jählinge Engbrüstigkeit bis

zum Ersticken vom Dampfe der Rostöfen in Blaufarbenwerken: /Miscell. N.

C. ann. 1671. obs. 78./ S. 149.]

[Fußnote 68: S. =Math. Ramlov= von der Lähmung und dem Zittern der

Bergleute. --]

[Fußnote 69: Leute, die Weiskupfer in einer Stube bereiteten,

erstickten beinahe, die Zunge ragte ihnen aus dem Halse; ihr

Kopfschmerz, Schwindel, Mattigkeit und die gelben auf der Brust

ausgefahrnen Bläschen blieben einige Tage; =Boerhave= /de morb. nerv.

T. 1./ S. 224. -- Engbrüstigkeit, Steifigkeit in Händen und Füßen u.

d. gl. beim Weiskupferbereiten =Bresl. Saml.= Vers. 38. S. 411. -- Von

gleicher Bereitung der Tod vieler Bewohner des Hauses; =Fr. Hoffman=

/opusc. path. pract. dec. 2. diss. 6./ S. 426.]

[Fußnote 70: Die Farbarbeiterkrankheit, die Brustbeschwerung und

Schwindsucht dieser Arbeiter, (=Henkel=, Bergsucht S. 148.) woran sie

weit geschwinder, als die übrigen Arbeiter, sterben.]

[Fußnote 71: Die dabei angestellten Arbeiter und Schürer bekommen

eingefallene Augen, Zittern der Glieder, werden todenblas und bis

auf die Knochen ausgezehrt. /Miscell. N. C./ a. a. O. -- =Henkel= a.

a. O. sie schleppen sich zehn bis 20 Jahr mit diesem Elende, ehe sie

sterben. -- Engbrüstigkeit, Zittern und Abzehrung der Kobaldröster;

=Fr. Hoffmann= /opusc. dec. 2. diss. 6./ S. 427. -- Wie gewagt ist also

nicht der Rath, in der Lungensucht den Rauch von Sandarach (=Frakastor=

/lib. 3. de conrag. morb. cur. cap. 8./) oder den des Operments

(=Ungenanter= im Anhange zu Riviere /Cent. 4. -- obs. 2./) einathmen zu

lassen! --]

[Fußnote 72: Die Steiger, vorzüglich aber die Häuer in arsenikreichen

Gruben, besonders die auf den Kobaldschlägel arbeiten, bekommen die

Bergsucht in hohem Grade. Zu der Engbrüstigkeit und dem Husten findet

sich Ekel vor Speisen, =Schefler= Gesundheit der Bergleute (Chemnitz

1770.) S. 194. fliegende Hizze gleich nach dem Essen (S. 194.)

aufgebläheter Magen (S. 195.) und Schlaflosigkeit (S. 188.) ein. Die

Füse schwellen anfänglich, nachgehends und zu Ende nimt die Geschwulst

wieder ab (S. 195.) die Haut wird trocken, der Körper schwindet bis

zum Knochengerippe ab, (S. 196.) oft gesellet sich ein empfindlicher

Kopfschmerz dazu, (S. 210.) zuweilen fallen alle Haare aus, (S. 196.)

oft entstehen Blasen und Geschwüre im Munde, die Zunge wird an ihrer

Wurzel angefressen, (S. 197.) sie bekommen Anfressungen unter der

Achsel und an den Geburtsgliedern (S. 149.) auch wohl an leztern Orten

krebshafte Geschwüre. (S. 190.) Den Beschluß machen abmattende Schweise

und Durchlauf (S. 196.) Schwindel, das Zeichen des nahen Todes (S.

196.) Blutsturz (S. 196.) Stikhusten (S. 175.) Entkräftung.]

[Fußnote 73: Die Klaubesteiger, =Fr. Hoffman= /opusc. dec. 2. diss.

6./ S. 426. Die Scheide- und Pochjungen bekommen die mit dieser

Krankheit verbundnen Zufälle noch geschwinder und heftiger, der Menge

des troknen Arsenikstaubes wegen; =Schefler= a. a. O. S. 149, 174.

=Henkel= Bergsucht S. 22.]

[Fußnote 74: Ein Mahler athmete eine Menge Realgarstaub ein, und bekam

Schwindel, Ohnmacht und geschwollenes Gesicht; =Sennert= /prax. lib. 6.

part. 5. cap. 2./ S. 237.]

[Fußnote 75: Die rothen Arsenik zur Farbe reiben, werden paralytisch;

=Neuman= Chemie, Züllichau /Tom. 4./ erst. Th. S. 425.]

[Fußnote 76: Aus diesem Grunde wird die wohl dreimal grösere

Tödlichkeit des Sublimats, gegen die des weissen Arseniks gehalten,

anschaulich.]

[Fußnote 77: /Venen. mechan. expositio/ S. 109.]

[Fußnote 78: /Commerc. litter. Nor. 1737./ S. 220. -- =Schefler= Ges.

d. Bergl. S. 210. --]

[Fußnote 79: =Sennert= /prax. lib. 6. part. 5. cap./ S. 237. --

=Schefler= a. a. O. S. 196. --]

[Fußnote 80: /Eph. N. C. dec. 3. ann. 9 et 10./ S. 390, wo einen

Mann, welcher Arsenikwasser statt Majoranwasser in die Nase gezogen,

Schwindel, Stikfluß, Verlust aller Sinnen, Sprachlosigkeit, Angst,

viehische Dumheit überfiel. Die Schwachheit des Gedächtnisses, des

Gesichts und der Vernunft blieb. Er muste sylbenweise wieder reden

lernen.]

[Fußnote 81: Eben so dachte Degner (/Act. N. C. Vol. 5. app./ S. 60.)

welcher die tödende Kraft des Arseniks in einer Art von Unterdrückung

der Lebenskräfte, wie man beim Ruhrgifte bemerkt, suchte; eben so

=Skreta= /febr. castr. sect 1. cap. 7./ von der Aehnlichkeit seiner

Feldkrankheit mit der Arsenikvergiftung. -- Eben so urtheilt =Sprögel=

(a. a. O. S. 49.) vom Sublimate. Man kan nicht füglich anderst die

Schnelltödlichkeit des Arseniks nach äusserlicher Auflegung (Allegate

zu §. 87. und 90., 91.) erklären. Eben so wenig kan man sonst den oft

schnellen oder ohne sonderliche Magenentzündung erfolgenden Tod nach

Verschluckung des Arseniks oder Sublimats erklären. Ein Frauenzimmer

kostete eine unbedeutende Menge Arsenik, und starb ohne etwas davon

in den Magen geschluckt zu haben; Mezger ger. mediz. Beobacht. erst.

Jahrg. 1778. Königsberg.]

[Fußnote 82: =Wepfer= /hist. cic. cap. 21. hist. 1./ S. 349. (/L. B.

1733/) -- =Morgagni= /de sed. et c. m. ep. 59./ §. 3. -- =Valentini=

/pandect. med. leg. part. I. sect. 3./ S. 380, /b/ und 383, /a/. -- auf

Sublimat gleichfals Tod, ohne Erbrechen, von 20 Gran Sprögel /exp. c.

v./ S. 43. von 10 Gran S. 47.]

[Fußnote 83: =Sprögel= /exp. c. ven./ S. 57. Der größte Reiz konte den

Magen nicht zum Zusammenziehn bewegen.]

[Fußnote 84: Doch sehe man die Anmerkung zu §. 208.]

[Fußnote 85: Eine ähnliche Steifigkeit der Muskeln bemerkt man bei

Schlagflüssen, bevor die wahre Lähmung zu Stande kömt.]

[Fußnote 86: =Sprögel= /exp. c. ven./ S. 43. fand im Magen einer alten

Kazze, die von 20 Granen Sublimat nach fünf Minuten ohne Erbrechen

starb, geringe, das ist, viel geringere Entzündungsspuren als von

eben so viel weissem Arsenik im Magen eines Hundes, da doch Sublimat

mehr als dreimal schnellere Entzündung als der Arsenik erregt -- Zehn

Gran Sublimat tödeten einen alten Kaninchenbock fast augenbliklich,

=Sprögel= (a. a. O. S. 47) fand keine Spur von Entzündung in seinem

Magen. =Heberdeen= (N. Hamb. Magazin 97. St. S. 205.) tödete einen

Hund binnen zehn Minuten durch Eingiessung zwoer Unzen einer Auflösung

des weissen Arseniks, fand aber innerlich nicht die mindeste Spur von

Entzündung oder Anfressung -- und schliest, es müsse Dinge geben, die,

ohne wie reizzende oder narkotische Gifte zu wirken, ihren schädlichen

Eindruk unmittelbar über die Nerven ausbreiten.]

[Fußnote 87: =Haller= /Physiol. lib. 19. sect. I. §. 10./ S. 132.]

[Fußnote 88: =Pyl= Aufsäzze und Beob. erst. Theil. S. 58. -- =Mezger=

mediz. ger. Beob. 1ster Band. S. 50. -- =Klökhof= im achten Th. der

Harlemer Abh. erstes Stük. -- =Lieutaud= /hist. anatom. med. lib. I.

obs. 116./]

[Fußnote 89: So findet man nach Vergiftung mit Sublimat, der mit dem

Arsenik gleich (=Sprögel= a. a. O. S. 58) wirkt, den Schlund oft (ohne

merkbare Entzündung) fast ohne zurükgelassene Höhlung zusammengezogen;

=Sprögel= a. a. O. S. 43.]

[Fußnote 90: Oft ohne erfolgendes Erbrechen wird der Unterleib

konvulsivisch eingezogen; =Sprögel= a. a. O. S. 57. -- =Quelmalz=

/Commerc. litt. Nor. 1737./ S. 220.]

[Fußnote 91: Man hat bei Arsenikvergiftungen oft erst nach etlichen

Tagen Stuhlgang erfolgen gesehn /Commerc. litt. Nor./ a. a. O. nach

drei Tage bei einer äusserlichen Arsenikvergiftung, m. s. /Acta N. C.

vol. 9. obs. 37./]

[Fußnote 92: =Sprögel= a. a. O. S. 53.]

[Fußnote 93: =Sprögel= a. a. O. S. 53.]

[Fußnote 94: Die an den Magen gebrachten Gifte ziehn nur denjenigen

Theil dieses Eingeweides zusammen, den sie unmittelbar berühren;

=Haller= /Physiolog. lib. 19. sect. 4. §. 4./ S. 260.]

[Fußnote 95: Besonders dieser, auch seiner Schwere (8,310) wegen.]

[Fußnote 96: Eben so urtheilt =Macquer=, der Leonhardischen Ausgabe

seines Wörterbuchs erst. Th. (Leipz. 1781) S. 253. -- Solte nicht

ebendaher die fäulniswidrige Kraft herrühren, die der Arsenik auf die

tode thierische Faser äussert? Anfangsgr. d. theor. und prakt. Chemie

von =Morveau=, =Maret= und =Dürande= zweit. B. S. 246.]

[Fußnote 97: =Morgagni= /de sed. et caus. m. ep. 59./]

[Fußnote 98: Oder doch schädliche, Erbrechen, Entzündung der ersten

Wege, Kolik, Ohnmacht, Schwindel, Schlagflus.]

[Fußnote 99: S. die Allegate zu §. 90., 91.]

[Fußnote 100: Wie kan =Sikora= (/Conspect. med leg Pragae 1780. 8./)

gerechtfertigt werden, da er Brantwein für ein Gegenmittel des Arseniks

ausgiebt, in dem Wahne, das Brenbare desselben mildere dieses Gift?]

[Fußnote 101: Vorzüglich thaten sich unsre Vorfahren hier viel auf

den Bergkrystall zu gute. Das Pulver davon ward etliche Jahrhunderte

hindurch für des Arseniks spezifisches Gegengift gehalten. Es war

natürlich, daß es oft gute Dienste that, da es in kleiner Menge unter

vielem Mandelöl und Milch gegeben ward.]

[Fußnote 102: =Haller= /Physiolog. lib. 19. sect. 4. §. 4./ S. 262.]

[Fußnote 103: Man sehe =Breslauer Samlungen=, 33. Vers. S. 338. --

=Wepfer= /hist. c. 21. hist. 7./ S. 356. -- =Navier= Gegengifte, S. 10.

-- /Medic. essays Vol. 4. Edimb. 1747./ S. 41. -- =Morgagni= /de sed.

et c. m. ep. 59. Art. 7./ -- =Bonet= /sepulchr. anat. lib. 3. Sect. 7.

obs. 2 et 3. et obs. 17. §. 2./ -- =Henkel= Bergsucht S. 148. -- nebst

vielen andern unglüklichen Krankengeschichten, in denen besonders die

ältern Aerzte sich aus Vorurtheilen der Mohnsaftmittel gegen Arsenik

nicht zu enthalten vermogten; unter den ältern ja neuern nehme ich

=Forest= (/obs. lib. 21. obs. 23. in schol./ S. 135.) aus, welcher sie

vor den hinlänglichen Ausleerungen zu geben verbietet.]

[Fußnote 104: Vorzüglich hat man ihm oft die Zufälle des Ueberganges

des Arsenikgiftes in die zweiten Wege (§. 123. bis 126.) beizumessen;

öfterer noch bei starken Vergiftungen den Brand der ersten Wege.]

[Fußnote 105: Da Purgiermittel den Schleim, der die innere Magenhaut

umkleidet, wenigstens losmachen, wo nicht mit sich nehmen, und ihn

reizzen; da sie die dünnern Gedärme vermögen, ihren Schleim durch

erhöhete wurmförmige Bewegung hinwegzupressen und sie noch überdies

in verschiednen Graden zu entzünden, ohne jedoch das Arsenikpulver

aus der Zottenhaut rein abzufegen, im Stande zu seyn, so wird man

ohne mein Zuthun einsehn, wie viel sie zur Verschlimmerung der

Vergiftungskrankheit beitragen, besonders in Körpern, die empfindliche

Nerven und leicht entzündliches Blut haben.]

[Fußnote 106: Denn Fliegenstein und Operment lassen sich besonders im

Anfange der Vergiftung durch gelinde Brechmittel von unten vorkommender

Art mit vielem Nuzzen, und fast allein durch sie, wegschaffen.]

[Fußnote 107: Deshalb verbietet sie =Boerhave= /Praelect. acad. T. 6./

S. 382. mit Nachdruck; ja es sagt sogar ein groser Arzt: »Wer einem

mit einer geringen Arsenikgabe Vergifteten ein Antimonialbrechmittel

reicht, sei mehr am Tode Ursache, als der Giftgeber, der alles zur

Rettung anwendete.« =Fr. Hoffmann= /opusc. path. pract. dec. 2. diss.

5./ S. 410 -- An einer mit weissen Arsenik vergifteten Frau sieht

man die Schädlichkeit des Brechweinsteins deutlich, deren Geschichte

=Klökhof= im 8ten Theil im erst. St. der Haarlemer Abh. aufzeichnete.]

[Fußnote 108: Man sehe die bei §. 123. angeführte Krankengeschichte und

die übrigen allegirten.]

[Fußnote 109: /Med. ration. system. II./ S. 187.]

[Fußnote 110: /Toxicolog. de acut./ S. 39.]

[Fußnote 111: /Commerc. litt. Nor./ in vielen Stellen.]

[Fußnote 112: /Elem. de mineralog. Par. 1772./ S. 155.]

[Fußnote 113: Ist Aqua toffana eine Art Arsenikmittelsalz, wie man

vermuthen (§. 76. in Anm.) mögte, so könten auch aus diesem Grunde

Säuren zur Wiederdarstellung des Arseniks Dienste leisten, der dann

heftiger wirkt und schnelleren Ausgang sucht; das Gegentheil thut

sein Mittelsalz, und ist um soviel gefährlicher, als es schleichender

vergiftet.]

[Fußnote 114: Im 57sten Briefe.]

[Fußnote 115: /Hist. cic. aquat./ S. 296.]

[Fußnote 116: =Magazin= z. G. d. Staaten und Kirchengeschichte /IV./

S. 141.]

[Fußnote 117: Milch, Oele, fette Brühen und vegetabilische Schleime

aus Wasser mit Reis, Gerste, Leinsamen, Malve und Stärke abgekocht

getrunken und in Klystieren angewandt, waren schon in den ältesten

Zeiten die einzigen Gegenmittel gegen weissen Arsenik, (/arsenicum

sublimatum album/) man sehe =Rhazes= /2 Continent. cap. 2./ und /8.

Almansor. cap. de arsenico -- arsenico sublimato/ -- =Albukases= /2.

Alzarav. cap. de potu arsenici/ -- =Avizenna= /4. Canon. cap. 6./ --

=Peter von Abano= /de Venenis cap. de assumpt. arsenici subl./]

[Fußnote 118: =Navier= Gegengifte des Arseniks, äzzenden Sublimats,

Spangrüns und Bleies, übersezt, mit Anm. von =Weigel=, erster Band,

Greifswalde 1782. 4to.]

[Fußnote 119: S. 14 bis 19.]

[Fußnote 120: Daß die laugensalzige Schwefelleberauflösung ein viel

geringeres Verbesserungsmittel und Gegengift des Arseniks genant zu

werden verdient, als =Navier= wähnt, sieht man aus folgenden Gründen:

1.) Laugensalzige Schwefelleber wirkt in wenig Wasser aufgelöst

giftartig, sie zerfrist Federn, Hare, Knochen und alle thierische

Theile in kurzer Zeit zu einer Gallerte; stärker verdünt wirkt sie

doch noch mit heftigem Reizze. 2.) Ist der Arsenik nicht in Auflösung,

sondern in Pulvergestalt, wie gewöhnlich im Magen vorhanden, so kan

die Schwefelleber noch lange als Aezmittel auf die Wände dieses so

leicht entzündlichen, wohl gar schon entzündeten Eingeweides reizzend

und äzzend wirken, ehe seine etwanige Kraft, den almählig aufgelösten

Arsenik zu zerstören, statt finden kan. 3.) =Navier= mag sagen, was

er will, die Schwefelleber läst doch nur in so fern seinen Schwefel

fahren, und nur in der Mase, als sein Laugensalz durch das Zumischen

des Arsenikwassers so wie irgend einer andern Säure gesättigt und

verschlukt wird, und so fält der Schwefel =rein= und =ohne den

mindesten Antheil an Arsenik= nieder. Diese leztere Behauptung fält

in die Augen, wenn man bedenkt, daß der Schwefel ganz weis ohne

die mindeste Gilbe (ohne die Operment nicht entstehen kan) sich

präzipitirt, besonders aber dadurch, daß neutralisirtes Arsenikwasser

von Leberluft nicht angegriffen oder als Operment niedergeschlagen

wird. Mit einem Worte Schwefelleber mit Arsenikwasser zur Sättigung

gemischt, wird nichts mehr noch weniger als Arsenikmittelsalz, (und

der reine abgeschiedne Schwefel fält zu Boden.) Ein Vortheil, den man

anderweit viel leichter, gefahrloser und angenehmer erreichen kan.

Seine chemischen Versuche können auch mit keiner Genauigkeit angestelt

seyn, da er versichert, die Schwefelleber und das Arsenikwasser müsten

heis zusammen geschüttet werden, wenn ein Niederschlag erfolgen solle,

(da doch, wie sich jeder überzeugen kan, ein häufiger Niederschlag

bei 40° Fahrenh. erfolgt) und das Präzipitat wäre schmuzigweis

(da doch das Präzipitat völlig weis ist, wie von Schwefelmilch).

4.) Der abscheuliche, unerträgliche Geschmak der selbst verdünten

Laugensalzleber ist kein geringer Grund ihrer Verwerflichkeit. 5.) Nur

frisch bereitete Leber bewirkt einen Niederschlag, lang aufbewahrte

ist viel unkräftiger. Schwerlich kan sie so geschwind frisch bereitet

werden, daß der Vergiftete durch den Verzug nicht leiden solte, gesezt

sie wäre auch hülfreich. Auf dem Lande ist ihre Bereitung gröstentheils

unmöglich.]

[Fußnote 121: Sie besizt gleiche Aezlichkeit, gleich abscheulichen

Geschmak, ist gleich unkräftig und nur der entstehende

schwerauflösliche Kalkarsenik macht sie etwas hülfreicher.]

[Fußnote 122: Arsenikwasser schlägt aus Eisenvitriol nichts nieder.

Die Eisenauflösung in Essig präzipitirt sich durch Arsenik nicht. Dinte

wird von Arsenikwasser nicht niedergeschlagen. Dies sind Thatsachen,

aus genau angestelten wiederholten Versuchen abgezogen. Hiezu gehört,

daß alle dephlogistisirte Luft vorher aus dem dabei anzuwendenden

Wasser getrieben werde, und während des Versuchs davon entfernt bleibe,

die bekanntlich das Eisen aus der Vitriolsäure abscheidet, und ein

Eisenkalkpräzipitat bewirkt, das sich nicht in Vitriolsäure wieder

auflöst, welches doch Eisenarsenikniederschlag thun muß.]

[Fußnote 123: (S. 23)]

[Fußnote 124: Gegengifte S. 23. und 90. Auch =Gmelin= (Mineralgifte

S. 117.) nimt =Salzsäure= als einen Bestandteil des weissen Arseniks

an. Der alchymische Erzvater =Becher= scheint hierin der Vorgänger

aller übrigen zu seyn, /physica subterran. lib. 1. Sect. 6. cap. 8./ S.

543; oder vielmehr der sonst gute Scheidekünstler =Libav.= (/Comment.

in Alchym./) noch vor ihm. =Neuman= (chemische Vorles. zweit. Th. S.

491.) nimmt ausser der Salzsäure noch Vitriolsäure im Arsenik an, und

der Herr Bergrath =Pörner= Salzsäure oder Vitriolsäure mit Kieselerde

verbunden. Diese für so gewiß ausgegebnen Säzze bedurften Berichtigung,

wenigstens Bestätigung, da sie so vielfach und widersprechend

vorgetragen wurden.

Ich destillirte reines Quellwasser mit dem Hutabkühler dergestalt

langsam, daß das erhaltene Produkt weder die Auflösung der Schwererde

in Essigsäure, noch die Auflösung des frischbereiteten Silbervitriols

im mindesten trübte, also von aller Vitriol- und Kochsalzsäure völlig

frei war.

In einem Pfunde dieses höchst reinen destillirten Wassers lösete ich,

durch Kochen, 250 Gran weissen Arsenik auf. Nun tröpfelte ich in einen

Theil dieser krystallhellen Auflösung, um zu erfahren, ob weisser

Arsenik Vitriolsäure enthalte, etwas von meiner Auflösung der selbst

bereiteten Schwererde in Essigsäure ein, und die Mischung blieb völlig

hell, hielt also nichts von Vitriolsäure.

In einen andern Theil dieses Arsenikwassers tröpfelte ich nun, um die

für so gewiß ausgeschriene Salzsäure des weissen Arseniks zu entdecken,

frischbereitete Silbervitriolauflösung -- in noch einen andern Theil

desselben aber etwas Quecksilberauflösung in Scheidewasser, bei einer

Kälte von 40° Fahrenh. bereitet; aber in beiden Fällen erfolgte nicht

die mindeste Trübung, nicht das mindeste Zeichen vorhandener Salzsäure.

Gleiche Versuche stelte ich mit einer starken Fliegensteinauflösung in

eben diesem reinen destillirten Wasser und einer ähnlichen Auflösung

des rohen Arseniks oder Giftmehls an -- mit demselben Erfolge. Diese

Arsenikarten halten also weder Vitriol- noch Salzsäure, wenn man diese

gegenwirkenden Mittel für die beweisendsten ansieht. Ich erinnere

hier beiläufig, wie ich durch wiederholte Versuche fand, daß 39 Grane

Präzipitat (Kalomel) aus dem im Kalten bereiteten Quecksilbersalpeter

durch Kochsalzsäure gefält, 33-4/5 Gran des erstern und 5-1/5 Gran des

leztern andeuten.]

[Fußnote 125: Die warmen Quellen enthalten keine Schwefelleber

und keinen Schwefel in Substanz, wohl aber Schwefelleberluft in

verschiedenem Verhältnisse und einige oft unbeträchtliche Salze.]

[Fußnote 126: D. i. von warmem Seifwasser.]

[Fußnote 127: a. a. O. /Cap. 21. hist. 1. (L. Bat. 1733.)/ S. 352.]

[Fußnote 128: /Obs. 16./ S. 209.]

[Fußnote 129: Eine Person verschlukte (ungefähr eine Drachme) Arsenik,

sie as Milchbrei darauf, erbrach sich bald, und ward gerettet;

/Commerc. litter. Noric. ann. 1738./ S. 212.]

[Fußnote 130: Es verdient angemerkt zu werden, daß die ältesten

Schriftsteller, die weissen Arsenik und die Vergiftung damit kanten,

schon den Genuß schleimichter breiähnlicher und fetter =Speisen= als

dienliche Gegenmittel empfahlen. =Rhases= /2. Continent. cap. 2. (usus

cibariorum unctuosorum et viscorosum.) Avicena lib. 4. fen. 6. tr. 1.

cap. 9./ Vorzüglich verdient der Gebrauch der Schokolade in dieser

Absicht empfohlen zu werden. =Bonet= /med. septentr. coll. part. 2.

sect. 7. obs. 38./ S. 376. -- ohne Schaden Arsenik in Schokolade

genommen. /Eph. N. C. ann. 3. obs. 40./ S. 68. -- Ein Paar Kinder,

die vom Arsenik die schreklichsten Zufälle litten, wurden durch einen

Milchbrei völlig hergestellt. =Wepfer= /hist. cic. cap. 21. hist. 10.

(L. B. 1733.)/ S. 360. Hat man demnach einige dieser breiähnlichen

Flüssigkeiten, Mehl- oder Reisbrei, Schokolade, Brodmus u. d. gl.

bei der Hand, so wird man anfänglich sehr viel damit ausrichten, ehe

die eigentlichen Gegenmittel bereitet sind und wenn die Gefahr sehr

dringend ist.]

[Fußnote 131: Will der Kranke selbst die Hülfe beschleunigen, folglich

mehr trinken, so können ihm in diesen zwei Stunden noch etliche Pfunde

dieser Flüssigkeit mehr gereicht werden.]

[Fußnote 132: Den zehnten July 1786, gab ich zwei sechsjährigen

Haushunden jedem zwei Drachmen weissen Arsenik in etwas Wasser ein.

Ich war versichert ihr Magen war leer, denn sie hatten acht Stunden

gehungert und seit drei Stunden nichts gesoffen. Nach zehn Minuten

hatten sie sich schon mehr als dreimal übergeben. Dem einen, der mir

der schwächlichste schien, schüttete ich gleich nach Verflus dieser

ersten zehn Minuten etliche Unzen starkes Seifendekokt warm ein, und so

ferner nach jedesmal erfolgten Erbrechen, welches immer leichter und

leichter ward, bis ein Durchlauf nach drei Stunden ihn völlig wieder

herstelte, da doch vor dem Eingeben das Würgen ihm heftig konvulsivisch

den Körper zusammenzog.

Der andre erbrach sich blos in den ersten funfzehn Minuten, überhaupt

etwa fünfmal, dann sas er ruhig, nur etwas traurig, zuweilen stand

er auf, und die Bauchmuskeln zogen sich ohne erfolgendes Erbrechen

wiederholtemale einwärts. Nach einer halben Stunde schwankte er im

Stehen, und mußte sich sezzen, dann mit vorwärtsgestrekter Schnauze

legen. Er schnarchte stark in dieser Lage mit offenen Augen. Seine

natürliche Wärme verminderte sich um diese Zeit schon merklich,

ungeachtet er noch auf Liebkosungen wedelte und auf Drohungen

entfliehen wolte. So nahm binnen kurzem seine Schwäche oder vielmehr

seine Betäubung dergestalt zu, daß er anderthalb Stunden nach der

Giftnahme sich lange stosen lies, ohne aufzustehn, blos den Kopf

richtete er auf, der aber bald wieder niedersank. Nach zwei Stunden

lag er ruhig auf der Seite, mit offenen Augen, war fast kalt, und gab

auf alles Schlagen nicht die mindeste Empfindlichkeit zu erkennen.

Nach fünf Stunden war es noch eben so mit ihm. Ich eröfnete ihn, und

er war ganz ohne Bewustseyn, ohne Gefühl. Das Zwergfell und das Herz

bewegten sich noch ganz kräftig, die Bauchmuskeln hatten noch ihre

ganze Irritabilität, der Magen aber und der Zwölffingerdarm nicht die

mindeste. Beide waren inwendig durchaus entzündet und brandig. Ich

habe durch wiederholte Versuche dieser Art bemerkt, daß alle Hülfe

zuspät war, wenn sie erst nach Zurückbleibung des Erbrechens erfolgt,

solte es auch erst kurze Zeit nach der Giftgabe seyn. Dann ist die

Irritabilität des Magens schon erstorben, (obgleich die Entzündung

noch fortschreitet) und die Kraft des Giftes, das Empfindungs- und

Lebensprinzipium nach und nach verlöschen zu machen, hat sich schon

durch das Nervensystem verbreitet. Welches Mittel soll dieser fast

allmächtigen Kraft reagiren, und Leben und Empfindung wieder anfachen,

unter diesen Umständen? Versüster Vitriol und Salpetergeist schienen

mir einige gewünschte Wirkung dieser Art zu besizzen.]

[Fußnote 133: Diese sechs Pfund dünnere Seifenauflösung halten also 19

bis 20 Loth Seife; man kan sie frisch verfertigen, wie die stärkere,

wenn man 20 Loth geschabter Seife in 5-1/3 Pf. kochendes Wasser quirlt,

bis zur gleichartigen Auflösung.]

[Fußnote 134: Eben dies' rühmt =Morgagni= aus Erfahrung, /de sed. et

caus. morb. ep. 59. §. 8./]

[Fußnote 135: =Quelmalz= fand ihn in einer Vergiftung mit einem halben

Lothe weissen Arsenik sehr vortreflich; /Commerc. litter. Nor. 1737./

S. 220.]

[Fußnote 136: Im Nothfalle kan man Kreide an der Stelle nehmen, da

dann aber die Mischung etwas längeres Glühen erfordert.]

[Fußnote 137: Auf dem Lande kan die Bereitung in einer Schmiedeesse

geschehen.]

[Fußnote 138: Da diese Kalkleber (aschgrau von Farbe) stets trocken

bleibt, so hält sie sich sehr lange kräftig in einem zugepfropften

Glase. Alle feuchtenden Schwefellebern zersezzen sich sehr geschwind,

auch mit Korke verwahrt.]

[Fußnote 139: M. f. §. 67.]

[Fußnote 140: M. s. =Fr. Hoffman= /diss. de erroribus vulgaribus circa

venena./ Halle, 1718. 4to.]

[Fußnote 141: Ihn fand =Quelmalz= in einer sehr starken

Arsenikvergiftung dienlich, /Commerc. litt. Nor. 1737./ S. 220.]

[Fußnote 142: =Odier= rühmt es bei Arsenikvergiftungen gleichfalls aus

Erfahrung.]

[Fußnote 143: Das Fressen im Mastdarme vom abgehenden Arsenikgifte

ist oft sehr heftig brennend; S. 45. /Histor. admirand./ im Anhange zu

=Diomed. Cornarius= /consil. medic. (Lips. 1599.)/]

[Fußnote 144: Das hier gewöhnliche Erbrechen nach etwas starken

Mahlzeiten dauert oft einige Jahre nach einander =Wepfer= /hist. cic.

cap. 21. hist. 2/ S. 354. (über drei Jahre.)]

[Fußnote 145: Drei Jahre nach einander, =Wepfer= /hist. cic. cap. 21.

schol. 3./ S. 369.]

[Fußnote 146: Die Milch der nicht wiederkäuenden Thiere wird durch

fremde Dinge nicht so leicht verändert, gesäuert, oder geschieden,

enthält nicht so viel Käse und nicht soviel Butter, als die, der

wiederkäuenden; leztere läst sich auch bei diesen leichter trennen.

Deshalb ist vorerst die Menschen- dann die Esels- und endlich die

Pferdemilch zu empfehlen, und nur im Nothfall die Kuh- oder Ziegenmilch

anzuwenden; m. s. =Young= /de lacte part. 1. cap. 8. sect. 3./ und

/part. 2. cap. 2. sect. 1. lemma 5./]

[Fußnote 147: Alle andre Nahrungsmittel erregen bei Geschwächten

oder Wiedergenesenden eine Art kleinen Fiebers, vermehren also das

schleichende schon anwesende Fieber, (daher das Erbrechen solcher

Kranken, der Schauder, und die fliegende Hizze bald nach der Mahlzeit)

Milch wird ohne Fieber vom schwächsten Magen verdaut, =Ch. Young= /de

lacte part. 2. cap. 2. sect. 1. lemma 1./ (=Sandifort= /Thesaur. Tom.

2./ S. 553.)]

[Fußnote 148: =Young= a. a. O. /lemm. 7./ (S. 554.)]

[Fußnote 149: Das mit häufigen Blutgefäsen durchwebte (dritte)

Zellgewebe.]

[Fußnote 150: =Young= a. a. O. /lemma 9./ (S. 554.)]

[Fußnote 151: =Young= a. a. O. /lemma 2./ (S. 553.)]

[Fußnote 152: =Thom. Young= /de lacte/ (=Sandifort= /Thesaur. disp.

Tom. 2./ S. 536) /cap. 2. sect. 5./]

[Fußnote 153: Wenn der Magen nicht allzuschwächlich ist, und man den

Wein, der Milch wegen, vermeiden will.]

[Fußnote 154: Das =Quassienholz= ist unter den bittern Droquen wohl

diejenige, die am wenigsten erhizt, und deshalb hier so dienlich ist,

des Rennthiermoses und der Wurzel der bittern Kreuzblume (/polygala

amara/) nicht zu vergessen.]

[Fußnote 155: Man nenne sie nun italienische Vergiftung oder

Bergsucht.]

[Fußnote 156: Wenn uns gleich Fälle aufgezeichnet worden, wo die

Schwefelwässer in den chronischen Folgen der Arsenikvergiftung eben

nicht viel Dienste thaten; /Eph. N. C. dec. 3. ann. 9 et 10./ S. 390.

ja sogar welche, wo sie geschadet zu haben scheinen könten; =Haen=

Heilmethode viert. Band S. 328. so mus man doch bei Beurtheilung dieser

Fälle sehr behutsam seyn. Im erstern konnte das Bad zu Wisbaden die

ungeheuren Verwüstungen in dem ganzen Nervensystem, in den innern und

äussern Sinnen und dem algemeinen Empfindungssizze doch wohl eben

so wenig heben, als irgend ein andres Mittel auf der Welt. Es gab

hier keine Arseniktheile zu vererzen und auszuführen, Stärkung war

das einzige Indikat, das aber freilich durch das warme Bad schlecht

befriedigt ward -- in der Geschichte, die uns =Haen= aufzeichnete,

ist es offenbar, daß die meisten im Körper befindlichen Arseniktheile

noch in den ersten Wegen hiengen, da das Achner Bad gebraucht ward.

Es wirkte wie ein andres schweistreibendes Mittel; welches die

Gifttheilchen eben so in die Substanz der Muskeln und an die Nerven

treibt, wie alle die Beispiele lehren, wo nach innern Vergiftungen

Kontrakturen und Lähmungen entstanden, (§. 133.) gröstentheils auf

Mohnsaft- und andre schweistreibende und verdünnende Mittel, man sehe

die merkwürdigsten Fälle dieser Art in /Commerc. litr. Nor./ 1738. S.

212, und 1737. S. 219.

So lange heimliches Kneipen und plözliche Kolikschmerzen sich noch

zuweilen nach innern Arsenikvergiftungen einstellen, so lange kan der

Gebrauch der die ersten Wege ausleerenden (gelinden) Mittel nicht

völlig unterbleiben. Handelt man nicht nach dieser Vorsicht, und

bedient sich dagegen der schweistreibenden, so erfolgt ganz gewis, wie

in unserm vorhabenden Falle, Kontraktur, Zusammenziehung, Steifigkeit

und brennende Schmerzen der Muskeln der Gliedmaßen. Ueberdies

bestätigen die Kräfte der schwefelleberluftigen Wässer bei den Folgen

der Arsenikvergiftung (wenn wirkliche daherrührende Kontrakturen

oder vielmehr Lähmungen schon entstanden und nun zu heben sind.)

angesehene Männer aus Erfahrungen. =J. M. Dietmann= /diss. Examen

thermar. austriaco-badensium. (Viennae 1732.) cap. 5. §. 61./ S. 74.

-- Ein herumziehender Arzt gab einem Abte ein mineralisches Drastikum

(daß es nicht Spiesglanz, wie er vermuthet, sondern Arsenik gewesen,

beweisen die Zufälle) er bekam langwierige Kolik, ward gelähmt, und

bekam zugleich die heftigsten Schmerzen in den Armen mit Ausschlage

verbunden, das Meinersdorfer warme Bad stellte ihn völlig wieder her;

=Diomed. Cornarius= /consilia medicin. cons. 5./ S. 53. u. f. -- Wie

vortheilhaft die warmen Bäder bei Kontraktur, Lähmung und Konvulsionen,

die auf Arsenik entstanden, angewandt werden, bestätigt =Plenck=

/Toxicologia/ S. 274. -- Die bösartigen Wunden, die arsenikalische

Wässer einem Klaubesteiger oft tief in die Haut frassen, heilte das

Wolkensteiner (schwefelleberlufthaltige) Bad oft zur Verwunderung;

=Schrey= Wolkensteiner Badeschaz (Frft. 1696.) S. 48.]

[Fußnote 157: 90 bis 96 Grade Fahrenheitischer Leiter ist die rechte

Mittelwärme dieser Bäder, die nicht viel erhöhet werden darf.]

[Fußnote 158: Ueber eine Menge italienischer Bäder sehe man =Baccius=,

über die französischen =dü Clos=, über einige in England =Güidott=,

=Lukas=, =Monro=, =Falkoner=, über die ungarischen und siebenbürgischen

=Cranz=, über die deutschen =Hoffman= und =Zückert=.]

[Fußnote 159: Da diese Behandlung auch das Brunnenwasser mild macht.]

[Fußnote 160: =Scheele= von Luft und Feuer. Leipzig 1782. S. 163.]

[Fußnote 161: Vorzüglich bei übermäsiger Schlaflosigkeit; =Scheffler=

a. a. O. S. 205.]

[Fußnote 162: Ich nehme den einzigen krystallisirten Grünspan aus.]

[Fußnote 163: Gegen das langwierige Fressen des Magens nach

Arsenikgift, spanischer Wein sehr hülfreich, =Bierling= /thesaur. obs.

et cur. I. §. 8./ S. 13.]

[Fußnote 164: =Scheffler= Ges. d. Bergleute S. 174 und 176.]

[Fußnote 165: Steifigkeit und Lähmung in den Füsen von Arsenik hob ein

warmes Kräuterbad; =Haen= Heilmethode viert. B. S. 329.]

[Fußnote 166: Arseniklähmung eines Studenten nach vier Wochen durch

Opiate gehoben; /Eph. N. C. dec. 2. ann. 4. obs. 12./ S. 36.]

[Fußnote 167: =Marat= (/Memoire sur l'électricité medicale, à Paris,

1785./) der durch seine Zweifel gegen fast alle arzneiliche Kräfte der

Elektrisität sich den Preis der Akademie zu Rouen erschlich, will auch

nichts von ihrer guten Wirkung bei den Nachwehen der scharfen Gifte

(/crispation des Nerfs/) wissen, gegen die bejahenden Beobachtungen so

vieler rechtschafnen Männer; wird aber hoffentlich niemand überzeugen.

Bei =Haen= (Heilmethode 4ter B. S. 329.) half sie doch der auf Arsenik

erfolgten Lähmung der Gliedmasen einigermasen ab, und stelte einige

Bewegung wieder her; wiewohl sie mir hier etwas zu zeitig angewandt

worden zu seyn scheint, ehe noch die gehörige Ausleerung des Gifts

durch die Haut zu Stande gebracht war, sonst hätte sie gewis mehr

gethan.]

[Fußnote 168: /Esprit des Journaux, Juillet 1785./ S. 322. /etc./ und

ebend. /Novembre 1785./ S. 356.]

[Fußnote 169: =Huber= in /Nov. Act. N. C. vol. 3. obs. 100./ S. 532.]

[Fußnote 170: =Kunkel= /opusc. chym. cap. 3./ S. 43. rühmt schon

alkalische Flüssigkeiten gegen den Schaden, den er durch äusserliche

Auflegung anrichtet. -- Man kan auch nach Reinigung der Wunde mit

Seifwasser, Oel nach Vorgang des =Verzascha= (=Wepfer= a. a. O.

/cap. 21, schol. 4./ S. 372.) in die Wunde mit dem besten Nutzen

einreiben. Die üblen Folgen einer Aufstreichung des weissen Arseniks

mit Butter vermischt auf ein Grindkopf (örtliche Entzündung, Erbrechen,

Halsentzündung) ward mit innern und äussern schmeidigenden Mitteln

(Oel, Schleimen und Milch) gehoben, /Act. N. C. Vol. 9. obs. 37./]

[Fußnote 171: =Scheffler= a. a. O. S. 176.]

[Fußnote 172: Ein Kunststeiger, dem von arsenikhaltigen Röschen die

Haut an verschiedenen Orten tief angefressen wurde, half sich oft durch

Baden im Wolkensteiner Bade zur Verwunderung; s. =Schrey= Wolkensteiner

Badschatz (Frft. 1696.) S. 48.]

[Fußnote 173: Auf dem Strossenbaue und in den Scheidestuben nur läst

sich dies von den Arbeitern nicht wohl thun.]

[Fußnote 174: Nächstdem solten die Steiger den troknen oder wohl gar

schon bergsüchtigen nicht öftere Nachtschichten aufgeben. Die Häuer

selbst solten ihr Brod, das sie gewöhnlich in der halben Schicht

verzehren, nicht im Staube liegen lassen, oder mit bestäubten Fingern

anfassen, auch fleisig nach der Schicht sich den Mund ausspülen, und

Erkältungen vermeiden. Sie sowohl als die Schürer und übrigen mit

arsenikhaltigen Erzen Beschäftigten, solten ihre mänlichen Jahre

erwarten, ehe sie heiratheten, und überhaupt mäßiger im Beischlafe

seyn. Sie solten das übermäsige Brantweintrinken und Tabakrauchen

entweder ganz unterlassen, oder doch sehr einschränken, wenn sie

nicht vor der Zeit elend und bergfertig, sich, den Ihrigen und der

Knappschaftskasse zur Last fallen, und einem schmählichen Tode schon in

dem Sommer ihrer Jahre entgegen sehen wollen.]

[Fußnote 175: In Apotheken und Fabriken solte der weisse Arsenik nie

anders als im Luftzuge und unter Einsprengung des Wassers gestosen und

gepülvert werden, und dennoch mus Mund und Nase dabei verbunden seyn.]

[Fußnote 176: /Arg. L. 1. §. 5. ff. de ventre inspiciendo/ -- =Abbas

Panormitanus= /ad c. proposuisti X de probat. n. 10./ -- =Feltman= /de

cadav. inspic. cap. 40. n. 3./ -- =Alberti= /jurispr. med. Tom. 1. p.

1. cap. 1. §. 27./ S. 20.]

[Fußnote 177: Rechtmäsig promovirter Doktor oder Linzenziat. =Feltman=

a. a. O. /cap. 44./ und /cap. 49. n. 4./ bis /10/. =Alberti= a. a. O.

/cap. 1 §. 27./ S. 20. -- /Instit. de satisd. §. ult./ -- =Zittman=

/medic. forens. c. 2. cas. 34/. und /61/.]

[Fußnote 178: Lezt angeführte Schriften und =Bohn= /de offic. med.

dupl. p. 2. cap. 2/, S. 541.]

[Fußnote 179: =Carpzov= /prax. crimin. part. 1. qu. 26./ und andre.]

[Fußnote 180: =Feltman= a. a. O. /cap. 50/ und /51/. =Karls des /V./

peinl. Halsger. Ord.= /art. 149/. -- der Eid steht /Ordinat. Cam.

imperial. p. 1. tit. 85./]

[Fußnote 181: =Baldus= /in prima constit. ff. n. 16./ -- =Mascardus=

/de probat. vol. 2. concl. 1037./ -- =Pacianus= /de prob. cap. 47. n.

20, 21./ -- =Gail= /obs. III. n. 13./ -- =Rütg. Ruland= /de commissar.

part. 1. lib. 4. cap. 15./ -- =Bohn= /de off. med. p. 2. cap. 2./ S.

543.]

[Fußnote 182: =Classenius= und =Ludovici= /not. ad C. C. C. art. 147./

und /149./ -- =Bruneman= /process. de testibus. cap. 20. n. 93./ --

=Stryk= /de jure sens. disp. 1. cap. 2. n. 28/ bis /32./ -- =Ebenders.=

/in us. mod. lib. 48. tit. 8. §. 2./ -- =Carpzov.= a. a. O. /qu. 26. n.

38. 39./ -- =Alberti= a. a. O. §. 28. S. 20.]

[Fußnote 183: Daß Kaiser Karl bei jeder Leichenbesichtigung, wo über

Tödlichkeit ein Urtheil zu fällen ist, eine besondre Vereidigung

verlangt, kömt, wie =Feltman= bemerkt, daher, daß zu seiner Zeit, die

vom Doktoreide höchst verschiedne Verpflichtung eines Physikus oder

gerichtlichen Wundarztes noch nicht eingeführt war. Nun aber finden die

Rechtsregeln statt: »Eid ist nicht ohne Ursache zu wiederholen.« /Arg.

L. 13. §. 6. ff. de jurejur/. -- und »Von niemand vermuthet man, er

werde dem einmal geleisteten Eide zuwider handeln.« /Arg. L. fi. C. ad

L. Iul. repet./ -- =Pacianus= /de probat. lib. 1. cap. 46. n. 22./]

[Fußnote 184: Man sehe die Schriftstellen des leztern Paragraphs.]

[Fußnote 185: =Zacchias= /Quaest. med. leg. lib. 5. tit. 2. qu. 1. n.

2./ -- =Ludovici= /Comment. ad C. C. C. art. 147./]

[Fußnote 186: =Feltman= a. a. O. /cap. 3./ S. 14. und 165. -- =Welsch=

/rel. vuln. lethal. cap. 15./ S. 121, 122. -- =Bohn= /de off. med.

dupl. p. 2. cap. 3./ S. 557, und /cap. 4./ S. 594. /de renunciat. vuln.

sect. 1. cap. 1./ S. 18. -- =Alberti= a. a. O. /cap. 14./ S. 278.]

[Fußnote 187: =Oldekop= /tit. 4. obs. crim. 47. n. 5./ -- =Kreß=

/Comment. ad. C. C. C./ S. 330. -- =Carpzov= /pr. cr. part. 1. qu. 26.

n. 32./ und /53./]

[Fußnote 188: /C. C. C. art. 149./]

[Fußnote 189: =Feltman= a. a. O. /cap. 52./]

[Fußnote 190: =Bohn= /de off. med. dupl. p. 2. cap. 4./ S. 595.]

[Fußnote 191: =F. Pacianus= /de probat. lib. 1. cap. 43./ -- =Bohn=

/de off. med. d. p. 2. cap. 4./ S. 578.]

[Fußnote 192: =Bohn= /de offic. med. dupl. part. 2. cap. 4./ S. 600.

und /cap. 5./ S. 620. =Alb. v. Haller= Vorles. üb. d. ger. Arzneik.

zweit. Bandes erster Theil. S. 349.]

[Fußnote 193: =Valentini= /Pandect. med. leg. part. 2. Introd. thes.

8./ -- =Bohn= a. a. O. S. 590.]

[Fußnote 194: =Hebenstreit= /Anthropolog. for. sect. 2. membr. 2. cap.

2./ S. 527.]

[Fußnote 195: =Bohn= a. a. O. /cap. 4./ S. 594. -- =Oldekop= /tit. 4.

obs. 47./]

[Fußnote 196: Der so den /proces verbal./ instruirt. -- =Ambrosinus=

/de modo form. process. informat. lib. 1. cap. 1. n. 26./ -- =Bruneman=

/de process. inqu. cap. 7. n. 28. seq./ -- Anmerker zu Franz. Marcus

/p. 2. decis. delphin. qu. 181. n. 1. litt. a./ -- =Feltman= a. a. O.

/cap. 40. n. 7./ und /cap. 53. n. 2./]

[Fußnote 197: =Bohn= /de renunciat. vuln. lethal. sect. 1./ S. 152,

153.]

[Fußnote 198: Oder der von den gerichtlicharzneilichen Personen

ausgefertigte Schein 1.) über das bei der Besichtigung gefundne und

die dahin Einflus habenden Umstände 2.) über den Tödlichkeitsgrad der

zugefügten Verlezzung.]

[Fußnote 199: Diese ganze Vorschrift will blos andeuten, was bei der

Leichenöfnung alles in Augenschein und Untersuchung genommen werden

soll, damit die daran bemerkten Abweichungen in den Sektionsbericht

einfliesen können. Blose Negationen können in demselben nicht Statt

finden, da sie unnütz sind, und die Sache ohne Noth unübersehbar

machen, und die Aufmerksamkeit vom Bemerkungswerthen abziehn.]

[Fußnote 200: Mascard /de probat. vol. 2. concl. 1037. n. 7./ --

=Carpzov= /prax. crimin. qu. 21. n. 7./ -- =Zacchias= a. a. O. /lib. 2.

tit. 2. qu. 1. n. 1./ -- =Alberti= /jurispr. med. Tom. 1. p. 1. cap.

13. §. 3./ S. 247. -- =Bohn= /de renunc. vuln. sect. 1./ S. 16. bis 21.

-- Aretinus -- Carerius und andre.]

[Fußnote 201: Unentschieden kan er das Urtheil lassen, nach

=Codronchius= /method. testif. cap. 3./ -- =Fort. Fidelis= /relat. med.

lib. 4./ zu Ende. -- =Bohn= /de off. med. dupl. part. 2. cap. 2./ S.

548. und /cap. 6./ S. 619.]

[Fußnote 202: Zwar kan dem Arzte irgend ein Urtheil, wenn er sich

darüber herauszulassen unterliese, =abgefordert Felin. Sandeus= /ad

c. proposuisti [:X] de probat. n. 6./ -- =Fulv. Pacianus= /lib. 1. de

probat. cap. 47. n. 57./ -- =Feltman= a. a. O. /cap. 50. n. 10./ --

aber nicht =abgezwungen= werden. =Durand= /in specul. tit. de requis.

consil. n. 9. vers. et numquid./ -- =Decius= /ad c. proposuisti n. 57./]

[Fußnote 203: Das Urtheil des Arztes von der Tödlichkeit soll

=durchaus= mit angefügten Ursachen und Bestimmungsgründen versehen

seyn. =Fulv. Pacianus= a. a. O. /lib. 1. cap. 47. n. 64./ -- =Bruneman=

/de processu inquis. cap. 20. n. 71./ -- =Decius= /ad cap. proposuisti

n. 30./ -- =Feltman= /de cad. insp. cap. 56. n. 4./ -- =Boerius=

/decis. 323./ -- =Muscatellus= /prax. crim. de vuln. lethal./ S. 241.

-- =Bohn= /de off. med. dupl. part. 2. cap. 2./ S. 550. -- =Carpzov=

/prax. cr. p. 1. qu. 26. §. 13./]

[Fußnote 204: Z. B. welches wir an Eides Statt -- nach Eid und Pflicht

-- u. s. w.]

[Fußnote 205: =Hebenstreit= /anthropolog. sect. 2. membr. 2. cap. 2./

S. 528. /si arsenicale quid contentis ventriculi haud interest, tunc,

quae reperta est materia, concremata, cornu ustum olet/ -- Nicht auch

wenn Arsenik drunter ist? m. s. §. 381.]

[Fußnote 206: /Jurispr. med. Tom. 1. part. 1. cap. 14./]

[Fußnote 207: Es giebt eine ungeheure Zahl von almählig tödlichen

Arsenikvergiftungen.]

[Fußnote 208: Tödliches blutiges Erbrechen und Durchlauf von Eröfnung

eines kurzen Milzgefäses in den Magen. /Eph. N. C. dec. 3. ann. 5 et

6. obs. 257./ S. 597. -- =Lieutaud= /hist. anatom. med. lib. 1. obs.

47, 48, 49./ -- Der Magen mit Blut angefült aus verschiednen Ursachen.

Ebend. /obs. 45, 46/, auch /47, 48, 49./ und viele andre. =Hasenöhrl=

/obs. 5./ in =Sandifort= /thes. diss. Tom. 1./ S. 112.]

[Fußnote 209: Ohne Gift schwarzes Erbrechen mit geronnenem Blute und

ähnlicher Durchlauf, =Plater= /obs. lib. 3./ S. 779. und S. 782. --

=Bruns= in =Sandifort= /thesaur. diss. Vol. 3./ S. 37. /obs. 30./ --

=Lieutaud= /hist. anatom. med. lib. 1. obs. 38, 42, 46, 155, 183b, 250,

251, 844, 845, 975./]

[Fußnote 210: Diesem Zeichen, worauf =Zacchias=, =Cardan=, =Roderich

von Castro=, =Oldekop=, =Feltman= und andre soviel bauen, spricht

mit Recht =Bohn= (/offic. med. dupl. part. 2. cap. 6./ S. 645.) alle

Beweiskraft ab.]

[Fußnote 211: /Acta N. C. dec. 2. ann. 9. obs. 22./ -- =Kornman=

/mirac. mort. cap. 106/. -- =Marcell. Donatus= /hist. mem. med. lib.

3. cap. 13/. -- =Geuns= /de morte corporea/ §. 31. in =Sandifort=

/Thesaur. diss. Tom. 3./ S. 591.]

[Fußnote 212: =Schrek=, Zorn, Gram, =Geuns= a. a. O. §. 30. S. 590.]

[Fußnote 213: =Schenk= /observ. lib. 7. tit. de venenis./ --]

[Fußnote 214: =Bartholin= /acta hafn. Vol. 5./ S. 137 -- und andre

=Fr. Hoffmann= /med. rat. system. Tom. 4. part. 3. cap. de catalepsi §

11. 13./]

[Fußnote 215: Gefaultes Fleisch; =Langrisch= /practice/ S. 356. --

Faule Eier, Bellin /opusc./ S. 28 -- ferner =Valentini= /Pandect. med.

leg. part. 1. sect. 3./ S. 389, bis 401. -- und viele andre.]

[Fußnote 216: Eckel, konvulsivisches Würgen und endlich bläsigter

Ausschlag, Möring /epist. ad Werlhof./ in Haller /disput. Tom 3./ S.

183.]

[Fußnote 217: =Heisters= mediz. chirurg. Wahrnehm. 1ster Band /n.

372./ -- =Bartholin= /hist. anat. Cent. 4. hist. 77./ -- =Morgagni= /de

sed. et caus. m. epist. 43. art. 22./]

[Fußnote 218: =Bonet= /sepulchret. anat. (Genev. 1679.) lib. 1. sect.

7. obs. 40./ -- =Scaliger= /exercit. 33. n. 2/, =Fr. Hoffman= /opusc.

dec. 2./ S. 466. ebend. /dec. 1. diss. 3./ S. 67. -- =Blasius= /obs.

anat./ S. 424. -- =Valisneri= /opere Vol. 2./ S. 172. und 518. --

=Masini= /abus. aquae gel./ S. 174, 175. =Cardan= /subtil. exerc. 33./

-- =Schneider= /catarrh. lib. 5./ S. 137. -- =Boyle= /ut. phil. exp./

S. 311. -- =Marc. Donatus= /lib. 4. c. 6./ -- =Delphinus=, =Forest=,

und andre. --]

[Fußnote 219: =Amman= /med. crit. cas. 59./ und viele andre,

vorzüglich /van Swieten Comment. T. 3. ad. §. 1010./ S. 279. -- Ferner

=Geuns= bei Sandifort /thesaur. Vol. 3./ S. 606. -- =Boucher= /journ.

de medic. 1760 Août./ S. 103. bis 130.]

[Fußnote 220: =Bonet= a. a. O. /lib. 3. sect. 8. obs. 56. §. 12./ und

/sect. II. obs. 3./ -- und andre.]

[Fußnote 221: =Bonet= a. a. O. /lib. 3. sect. 8. obs. 14./ und /obs.

75. §. 2/. --]

[Fußnote 222: =Bonet= a. a. O. /lib. 3. sect. 8. obs. 17/ bis 60. --

/obs. 64/ bis 69. -- und /obs. 70/ bis 75. /Ferner sect. 7. obs. 21./

und /sect. 2. obs. 16./]

[Fußnote 223: =Bonet= a. a. O. /lib. 3./ die ganze /sect. 14./

vorzüglich aber /obs. 20. §. 7./]

[Fußnote 224: =Fr. Hoffman= /opusc. dec. 2. diss. 7./ S. 460.]

[Fußnote 225: =Bonet= a. a. O. /lib. 3. sect. 8. obs. 61/ und 62.]

[Fußnote 226: Unter mehrern folgende; =Codronchius= /meth. restific.

cap 6./ -- =Sylvaticus= /de morb. simulatis cap. 21./ -- =Fortun.

Fidelis= /de relat. med. lib. 4. sect. 3. cap. 1./ -- =Friedrich

Hoffman= /diss. de conversione benigni morbi in malignum/ -- =Bonet=

und =Morgagni= in ihren Werken. =Galen= /in Comment. 3. in 3. Epid.

Hippocr./ [griech: iô dêlêtêriô paraplêsiôs energôn] -- [griech: chêmos]

-- und /lib. 6. de loc. aff. c. 5./]

[Fußnote 227: Purgiermittel, Tod wie von Arsenik; =Fr. Hoffman=

/opusc. dec. 2. diss. 7./ S. 457.]

[Fußnote 228: =Bartholin= /acta hafn. Vol. 4./ S. 117.]

[Fußnote 229: Von Melonen; =Patin= /valetud. tuend./ S. 354, 355. --

=Panarolus= /Pentec. obs. 39/. -- von Honig; =Binninger= /cent. 4. obs.

15./ -- Wein auf Milch getrunken; =Cheyne=, /valetud. infirm./ S. 43.]

[Fußnote 230: Siehe =Purcell= von der Kolik, Nördlingen 1775.]

[Fußnote 231: =Hippokrates= /epidem. lib. 5. tit. 4. et 10./ --

=Rejes= /camp. elys. juc. obs. quaest. 64./ S. 856, 857. -- =Zacchias=

/quaest. m. l. cons. 12. n. 6./ -- =Fernel= /part. morb. et sympt. cap.

6./ und /pathol. de sign. lib. 2. c. 10./ -- =Holler= /oper./ S. 580,

21. -- =Sennert= /instit. med. lib. 2. part. 2. cap. 12./ -- =Forest=

/obs. et cur. lib. 18. obs. 43./ bis 49. -- =Bonet= /sepulchr. anat.

lib. 2. sect. 11. obs. 34./ und 36. und /lib. 3. sect. 7. obs. 1./ --

/sect. 10. obs. 12./ und /sect. 14. obs. 6./ und 7, §. 5., 6., 7. --

=Bohn= /de offic. med. dupl. part. 2. cap. 6./ S. 646. -- =Zittman=

/medic. for./ S. 1551. -- =Alberti= /jurisprud. med. Tom. 1. part. 1.

cap. 13, §. 7./ und S. 274. -- /part. 2./ S. 187. -- /Tom. 3./ S. 855.

-- =Fr. Hoffman= /med. consult. Tom. 2. dec. 5. cas. 6./ -- /Opusc.

dec. 1. diss. 7./ -- =Teichmeyer= /instit. med. leg. cap. 20. qu. 6./

-- =Hebenstreit= /anthropol. for. sect. 2. membr. 2. cap. 1. §. 6./ S.

290. -- vorzüglich =Henrici= und =Messer= /diss. de Cholera in Haller

disp. ad morb. hist. Tom. 3. part. 3./ S. 73. -- =Riedlin= /lineae med.

ann. 1695./ S. 273.]

[Fußnote 232: =Fr. Hoffman= /opusc. path. pract. dec. 2. diss. 7./ S.

455.]

[Fußnote 233: =Fr. Hoffman= /opusc. path. pract. dec. 2. diss. 7./ S.

455. -- =Bartholin=. /acta. hafn. Vol. 4./ S. 115.]

[Fußnote 234: =Morgagni= a. a. O. /ep. 59. art. 3./ -- =Wepfer=

/cicut. hist./ S. 307.]

[Fußnote 235: =Morgagni= a. a. O. /ep. 59./ -- =Wepfer= /hist. cic.

cap. 21. hist. 1./ S. 349. -- =Valentini= /pandect. med. leg. part. 1.

sect. 3./ S. 380 /b./ Und 383. /a./ -- von 20 Gran Sublimat starb eine

alte Kazze ohne Erbrechen, =Sprögel= a. a. O. S. 43. und 47. wo ein

Kaninchen von 10 Gran Sublimat ohne Erbrechen starb.]

[Fußnote 236: Er nimt den beim Anfange der Arsenikvergiftung oft

merklichen Mangel einer inflammatorischen Hizze des ganzen Körpers

und das mehr aus konvulsivischen Zusammenschnürungen des Magens,

des Zwergfels und der Bauchmuskeln als aus zwekmäsigen Erbrechen

entstehende Würgen dazu, um eine richtige Indikazion zu bilden;

Umstände, die man nach dem Tode oft nicht in Erfahrung bringen kan,

und die mehr in das Kennerauge des helfenden als in das Urtheil

des obduzirenden Arztes wirken können, da auch sie nicht allein

charakterisch genant zu werden verdienen.]

[Fußnote 237: Der Magen voll grüner äuserst stinkenden Jauche nach

einem bösartigen Fieber, =Lieutaud= a. a. O. /lib. 2. obs. 306./ --

voll schwarzer Materie =ebend=. /lib. 1. obs. 1582./ und an vielen

andern Orten. -- =Bonet= /lib. 3. sect. 7. obs. 34./]

[Fußnote 238: Vorzüglich wo kalter Brand vor dem Tode hergieng.]

[Fußnote 239: =Zakut. Lusitanus= /prax. admir. lib. 3. obs. 98./ S.

460. -- =Hagedorn= /hist. med. phys. Cent. 3. hist. 63./]

[Fußnote 240: Von Kachexie Ausfallen aller Haare am ganzen Körper,

/Eph. N. C. Cent. 3, et 4. obs. 137./]

[Fußnote 241: =Zacchias= /quaest. med. leg. qu. 7. n. 10./ -- =Horst=.

/lib. 2. observ. p. 2. sect. 2/, S. 226. -- =Valentini= /pandect. med.

leg. part. 1. sect. 3./ S. 390. -- =Fr. Hoffman= /Med. rat. syst. Tom.

4. part. 3. sect. 2. cap. 8. obs. 1./]

[Fußnote 242: =Alberti= /jurispr. med. Tom. 5./ S. 629.]

[Fußnote 243: =Alberti= a. a. O. S. 630. -- Ebend. a. a. O. /Tom. 2./

S. 533. -- Ebend. a. a. O. /Tom. 3./ S. 110. -- Ebenders. a. a. O.

/Tom. 4./ S. 280. -- =Morgagni= /de sed. et caus. m. ep. 59, art. 3./

-- =Bresl. Saml.= zweit. Vers. S. 220. /Eph. N. C. cent. 3,/ und 4.

/obs. 126./ S. 283.]

[Fußnote 244: =Alberti= a. a. O. /Tom. 1. append./ S. 35. und in

vielen andern Beispielen; nach 9 Tagen noch keine Verwesung, /Eph. N.

C. cent. 3,/ und /4. obs. 126./ S. 283.]

[Fußnote 245: =Eschenbach= /med. leg. cap. 1. sect. 1. §. 11./]

[Fußnote 246: Die ausgebrochene scharfe Galle eines Kindes wirkte bei

einem Hahne innerlich wie das stärkste Gift konvulsivischen Tod, so

wie eben dieselbe dasselbe bei etlichen Tauben wirkte, denen man etwas

davon unter die Epidermis brachte; =Morgagni= /de sed. et caus. morb.

ep. 59. art. 18./ -- Die Därme eines an einer Kolik Verstorbnen, der

keine Gallblase hatte, enthielten eine Feuchtigkeit, die die Hand des

öfnenden Wundarztes anfrasen, =Purcell= von Kolik (Nördlingen 1775) S.

246.]

[Fußnote 247: =Bohn= /offic. med. dupl. p. 2. cap. 6./ S. 639, und

649. -- =Ettmüller= /Eph. N. C. cent. 7. et 8. app./ S. 214. /seq./

Frösche und Tauben sterben von Zucker /Journal oeconom. octob. 1757./

-- Hühner von bittern Mandeln -- Hunde von Krähenaugen. --]

[Fußnote 248: =Schenk= /observ. lib. 7. tit. de venenis./ -- =Bohn= a.

a. O. /cap. 6./ S. 642.]

[Fußnote 249: =Alberti= /jurisp. med. Tom. 4./ S. 513. -- =Thiery=

/quaest. med. an ab omni re cibaria etc. (Paris 1749) §. 11./ --

=Ettmüller= /Eph. N. C. Cent. 7, et 8. App./ S. 214, bis 219. -- =Pyl=

neues Magaz. d. ger. Arzn. erst. Band erst. St. S. 160, und 165. --]

[Fußnote 250: An einem Quentchen Operment starben Kaninchen, Hunde

und Kazzen nicht; =Hillefeld= /exp. circ. venena/ -- =Fr. Hoffman=

/med. rat. system. II./ S. 181. -- Zwei bis drei Drachmen Operment

sind Hunden nur sehr schädlich. =Alberti= a. a. O. /Tom. 1. part. 1./

S. 260. -- Einen bis vier Skrupel Fliegenstein ertrugen Hunde ohne

Schaden; =Sprögel= /exper. circa venena (Goetting 1753)/ S. 54, bis 56.

Ein Hund starb an zehen Granen Sublimat nicht; =Sprögel= a. a. O. S.

45. --

Ein Hund starb nicht an weissen Arsenik; =Bonet= /med. septentr. part.

2. sect. 7. obs. 14./

Ein Skrupel weisser Arsenik schadete einem Hunde im geringsten nicht;

=Kunkel= /observ. chym. cap. 3./ S. 43. -- ein ähnliches; /Miscell. N.

C. ann. 9. et 10. obs. 146./ S. 322. --

=Ehrman= gab einem jungen Hunde ein Quentchen weissen Arsenik, er

=brach= das damit gemischte Fleisch weg, trank Wasser und befand sich

nach zwölf Stunden wohl; /diss. de venesicio doloso (Argentor. 1781.)/

S. 27. --

Zwei Skrupel weisser Arsenik schadeten einem Hunde nicht, =Sperling=

/diss. de arsenico./

Ein Bär vertrug eine Unze weissen Arsenik; =Reaumür= /Histoire de

l'acad. des sc. à Par. 1747./ S. 16.]

[Fußnote 251: Auch =Ludewig= hält die mit Thieren angestelten Versuche

für trüglich; /Instit. med. for. (Lips. 1765. 8) §. 331./]

[Fußnote 252: /Anthropograph. lib. 2. cap. 15./]

[Fußnote 253: =Lieutaud= /hist. anatom. med. lib. 1. obs. 68. 69. 70.

71. 73. 75. 80. 229. 377. 439. 1563. 1564. 1683./ -- =Bonet= /sepulchr.

lib. 1. sect. 7. obs. 40. lib. 3. sect. 8. obs. 57. §. 8./ und an

mehrern Stellen.]

[Fußnote 254: /Anthropol. for. sect. 2. membr. 2. cap. 2./ S. 526.

und 527. /Sola atque infallibilis deglutiti veneni nota est -- securum

atque indubitatum veneni accepti indicium -- quod convictionem parere

possit, etiamsi venenum ipsum intra ventriculum inveniri nequeat. --/]

[Fußnote 255: Von Verderbnis der Galle und Cholera, =Wepfer= /histor.

cicut. cap. 21. hist. 11. (L. B. 1733.)/ S. 361. =Thom. Bartholin=

/acta haffn. Vol. 4./ S. 115. -- =Alberti= /Jurisprud. med. T. 1. part.

2./ S. 185. /n. 5./ -- =Bonet= /sepulchr. anat. lib. 3. sect. 10. obs.

12./ und /sect. 7. obs. 1./ -- =Panarolus= /pentec. 1. obs. 20./ --

J. Rhodius /Cent. 2. obs. 53./ -- =Diemerbroek= /Tract. lib. 1. cap.

5./ -- =Zittman= /med. for./ S. 150 und 152. -- =Lieutaud= /hist.

anatom. med. lib. 1. obs. 125./ -- =Galenus= /Comm. 3. in 3. lib. epid.

Hippocr./ -- =und ebend.= /lib. 6. de locis affectis cap. 5./ -- selbst

=Hebenstreit= (a. a. O. S. 529.) sagt, seiner Behauptung uneingedenk,

/effusabilis ipsam destruit tunicam villosam./ Von Verderbnis der

Lunge und Kachexie, =Lieutaud= a. a. O. /obs. 113. 115, 169./ -- Die

ganze innere Magenhaut zerstört bei einem kachektischlungensüchtigen

siebenjährigen Mädchen, /Eph. N. C. dec. 3. ann. 2. obs. 16. n. 8./ S.

23.

Von Kachexie; Erbrechen, Anfressung des Magens; /Eph. N. C. dec.

3. ann. 5. et 6. obs. 167/; -- ein mit scharfen Säften angefülter

Fallsüchtiger, schwarzviolette Flecken im Magen, mit leichtabgehender

zerstörten innern Haut und Zerreiblichkeit der Magensubstanz; /Eph. N.

C. dec. 3. ann. 2./ S. 471. -- von Kachexie, Anfressung des Magens,

=Lieutaud= a. a. O. /lib. 1. obs. 169./ Von bösartigen Fiebern,

=Helmont= /tumulus pestis/ S. 163 und 172. =Lieutaud= an vielen Stellen.

Von Wasserscheu, =Thom. Bartholin= /acta hafn. Vol. 5./ S. 308 --

=Lieutaud= und die Schriftsteller über diese Krankheit.

Von Erstickung an Kohlendampfe; Auff. und Beobachtungen aus d. ger.

Arzn. v. =Pyl= erst. Saml. S. 8.

Von Spulwürmern im Magen, (die dann vielleicht nicht mehr vorhanden

sind) =Morgagni= /de sed. et caus. morb. ep. 43. art. 22./ -- =Heister=

mediz. chirurg. Wahrnehm. erst. B. /n./ 372. -- =Lieutaud= a. a. O.

/lib 1. obs. 50./

Nach Ueberladung mit Brantwein und hizzigen Getränken, Zerstörung der

innern Haut, des Magens =Lieutaud= a. a. O. /lib. 7. obs. 84. a./ --

der dünnen Gedärme und Blutbrechen, =Bonet= /sepulchr. lib. 3. lect.

11. obs. 3./

Von kalten Getränken nach Erhizzung, Entzündung, Anfressung und Brand

im Magen; =Lieutaud= a. a. O. /lib. 1. obs. 68./ --

Von langwierigem arzneilichen Gebrauch des Vitriolgeists; =Lieutaud= a.

a. O. /lib 1. obs. 136./

Die Zitronsäure zerfrist die Zottenhaut des Magens; =Haller=

/Physiolog. lib. 19. sect. 3. §. 4./ S. 201.

Andre widernatürliche Körper, eine Fischgräte, die man nicht

wiederfand; =Riedlin= /lin. med. ann. 1698./ S. 730. von einem

verschlukten Knöchelchen; =Fabriz. von Hilden= /Cent. 5. obs. 36./]

[Fußnote 256: Aus vielerley Ursachen ohne Gift, =Lieutaud= a. a. O.

/lib. 1. obs. 84. 85. 86. 87. 88. 89. 108. 110. 111. 112. 114. 117.

118. 119. 120. 122. 124. 126. 127. 129. 134. 135. 137. 138. 182. 1205.

1592. 1594./ =Bonet= /sepulchr. lib. 3. sect. 8. obs. 57. §. 8./ ebend.

/lib. 2. sect. 7. obs. 43./ und an mehrern Orten und mehreres.]

[Fußnote 257: Aus mancherlei Ursachen ohne Gift, =Lieutaud= a. a. O.

/lib. 1. obs. 139. 140. 141. 141 a. 142. 144. 147. 148. 149. 150. 151.

152. 153. 154/ -- =Bonet= a. a. O. /lib. 3. sect. 8. obs. 14./]

[Fußnote 258: Auf Zorn, Weintrinken und Spiesglanzbrechmittel, =Fr.

Hoffman= /opusc. pathol. pract. dec. 2. diss. 7./ S. 455. -- von

Cholera, =Lieutaud= a. a. O. /lib. 1. obs. 72. 74. 170. 231./ von

hizzigen Getränken. =Lieutaud= a. a. O. /lib. 1. obs. 83 a./ -- =Bonet=

a. a. O. /lib. 3. sect. 8. obs. 55. §. 4./ und /obs. 57. §. 4./ --

=ebend.= /lib. 3. sect. 11. obs. 3./ --

Von Schwarzgalle und Gallensteinen, =Lieutaud= a. a. O. /lib. 1. obs.

163. 420. 421. 783. lib. 2. obs. 300./

Ueber die Arsenikvergiftung ihre Hülfe und gerichtliche Ausmittelung · 第 5 / 10 题