[22] In einem Briefe =Pfeffel’s= an meinen sel. Vater (Kolmar 13.

Dezember 1806) finde ich hierüber folgende Stelle: „Die Geschichte an

der Aar hat Luce irrig ungedruckt geglaubt. Der gute Lenz verfertigte

das Stück nach unserer Erzählung (denn er hatte damals die Schweiz

noch nicht gesehen) an einem Winterabende auf meiner Stube, und

ich erinnerte mich sogar, daß ich ihm einen Reim dazu lieferte. Er

hinterließ Luce und mir eine Abschrift des Gedichtes, das ich mit

seiner Bewilligung in den Göttinger Musenalmanach von 1777 oder 1778

einrückte; es verdiente aber mit allem Recht wieder auferweckt zu

werden.“

D. H.

[23] Mit Beibehaltung der Orthographie des Originals abgedruckt.

D. H.

[24] Das Echo. G.

[25] Göthe nahm diesen Gesang nur bis dahin in seinen Werther auf.

D. H.

[26] Ossianen. G.

[27] =Bemerkung=. Diese Gedichte, die ich 1838 schon im Musenalmanach

von Chamisso und G. Schwab mittheilte, waren im Besitze von Sophie

Brion, Friederickens jüngster Schwester; die Originalien kamen ihr

abhanden; allein sie versicherte, die Abschriften seien getreu. Außer

den hier mitgetheilten stand noch abgerissen dabei:

„Es schlägt mein Herz, geschwind zu Pferde!“

bis

„Sah schläfrig aus dem Duft hervor.“

Ebenso das bekannte

„Kleine Blumen, kleine Blätter.“

D. H.

* * * * * *

Anmerkungen zur Transkription

Zeichensetzung und Rechtschreibung wurden übernommen auch dort wo

mehrere Schreibweisen nebeneinander benutzt werden, wie gieng und ging.

Nur offensichtliche Druckfehler wurden berichtigt.

Der Dichter Lenz und Friedericke von Sesenheim Aus Briefen und gleichzeitigen Quellen; nebst Gedichten und Anderm von Lenz und Göthe · 第 6 / 6 段