Sollen wir mit den beiden jungen Leuten ins Leben hinausfahren?
Sie sitzen in der Eisenbahn, und die Lokomotive schnaubt und zischt,
ungeduldig wie ein Renner, der am Zügel gehalten wird und auf das
Zeichen wartet, das ihn dahinfliegen läßt.
Der Rektor Cabisius steht an dem einen Fenster, und sagt zu Georg
Ehrensperger: »Grüß den Herrn Professor Lindemann von mir. Ich -- ich
hab' einmal eine Wanderung mit ihm gemacht, den Rhein hinunter, und wir
haben in Rüdesheim miteinander, -- doch, das ist lange her. Grüß ihn
von mir.«
Und die Postmeisterswitwe Daxer, die große, hagere Frau mit dem
strengen Gesicht, das dem ihres Sohnes so unähnlich wie möglich ist,
steht an dem anderen Fenster, und langt mit ihrer zerarbeiteten Hand
hinein und streicht ihrem Buben ein paarmal säubernd über den Ärmel.
»Du bist an der Wand gestreift,« sagte sie, »gib fein acht auf deine
Sachen. Der Anzug ist aus Vaters Sonntagskleidern.« Sie hat fünf
Kinder, von denen Ernst das älteste ist, und sie läßt sich's sauer
werden, mit ihnen durchzukommen. Sie wurde Witwe, als das Kleinste
eben geboren war. Da, im strengen Kampf gegen die Armut und gegen
das Verderben der Kinder, sind ihre Züge und ihre Hände etwas hart
geworden. Auch kann sie keine besonders lieben Worte machen. Aber man
muß ihr #jetzt# in die Augen sehen. Ein ganzer Quell von Mutterliebe
liegt darin. Und da kommt noch zu guter Letzt Meister Nössel an, mit
einer Traglast zerrissener Kleider beladen, die er in sein altbekanntes
grünes Tuch gehüllt hat, und zwinkert mit den Augen, und weiß nicht
recht, was sagen, so voll ist er von der Bedeutung des Augenblicks, und
sagt ein paarmal hintereinander: »Also so weit wären wir, so weit wären
wir.«
Und die beiden Reisenden nicken heraus und wissen auch nichts mehr zu
sagen. Draußen ist die Ferne, die lockt und schimmert, und die auch ihr
Grauen hat, und hier ist die Heimat. Es sitzt etwas wie ein Butzen in
ihrem Hals. Es ist gut, daß es nun abgeht.
Sollen wir mit ihnen fahren? Sie werden viel Neues erleben, und das
Leben wird an ihnen arbeiten, da sie meinen, selbst tüchtig an der
Arbeit zu sein.
Oder sollen wir hier bleiben, wo die Alten sind, deren Tag sich neigt?
Sollen wir noch ein Stück weit mit ihnen gehen und zusehen, wie die
sinkende Sonne einen milden, heiteren, lichten Schein über ihre guten
Gesichter wirft?
Wir sind alle Wandersleute, wie wir wissen, und beides verlohnt es sich
für uns zu sehen: wie die Jungen ins Leben hineingehen, und Besitz
davon ergreifen, und feste, dauerhafte Häuser da zu bauen gedenken, --
und wie die Alten sich leise davon los machen und hinausgehen.
Wir werden beides zu sehen bekommen. Es reist sich leicht und schnell
in Gedanken. Wir kommen wohl noch hinter den Jungen drein, wenn es
dann an der Zeit ist. Um es rund heraus zu sagen: wir haben jetzt
gerade hier zu tun. Wir haben den alten Hollermann zu pflegen, und wir
haben noch einiges von ihm in Empfang zu nehmen, eh' er seine ledernen
Pantoffel für immer auszieht und seine windschiefe Lehmhütte verläßt
und sich auf die Reise begibt, -- auf die Suche nach dem Land, in dem
es nach seiner Meinung »bessere Geigen« gibt.
Er saß noch eine Zeitlang am Fenster, das auf die Felder hinausgeht,
und manchmal versuchte er auch, noch einen Korb zu flicken. Aber damit
ging es nicht mehr recht. Da ließ er es. Es wußte niemand so recht,
was seine Krankheit sei. Eines Tags schickten ihm die Freunde den
Doktor, den schwarzbärtigen starken Mann, der in dem bekannten Haus am
Marktplatz wohnte. Der war zuerst ein wenig kurz angebunden und seine
Augen blitzten unter den buschigen Brauen hervor. Es war seine Art
so, er meinte es nicht böse. Aber nach einer Weile saß er neben dem
alten Korbflicker am Fenster. »Ja, ja,« sagte er, »das ist freilich
das Vernünftigste. Sich schicken, das muß jeder. Ich will Ihnen weiter
keine Flausen vormachen; es ist das Alter, und das Herz, das tut nicht
mehr mit. Ja, ja.« Er hatte aber ein Wohlgefallen an dem alten Mann.
Der saß so gelassen da und sein Gesicht war so mild und freundlich, wie
der Oktobertag draußen. Und er hatte zu dem Doktor gesagt: »Es freut
mich, daß Sie mich besuchen; es freut mich. Ich -- wissen Sie, ich habe
hier so eigentlich nichts mehr verloren, und es nimmt mich Wunder,
es nimmt mich schon lang stark Wunder, was nachher kommt. Da ist so
vieles, über das ich mich besonnen habe, wenn ich so allein dasaß bei
meiner Arbeit, oder nachts, wenn ich keinen Atem kriegen konnte im
Bett, und hinaussah, wie die Sterne da oben hingehen. Da steht ja in
den Büchern, die die klugen und gelehrten Leute schrieben, das seien
lauter Welten, und man könne nicht wissen, wer darauf wohne. Ganze
Welten, Herr Doktor, und so viele, daß einem die Augen vergehen, wenn
man nach ihnen hinsieht. Ob da Menschen sind und ob der eine Gott nach
ihnen allen hinsehen kann und anordnen, was da geschehen soll? Und was
mit uns selber geschieht? Da stehen lauter Fragen, rings herum. Und
darum« -- er lächelte still vor sich hin, »darum denk ich oft: kann
sein, du erfährst etwas von dem allem, wenn du da hinüber kommst. Daran
herumraten hilft nichts; aber erleben, Herr Doktor, erleben. Nein,
es braucht Ihnen nicht leid zu tun, ich kann hier gut abkommen.« Der
Doktor sah ihn freundlich an und nickte ihm zu.
Er war selber schon mit einer großen und treibenden Wißbegierde vor
den tiefen Fragen des Weltalls gestanden und hatte nichts unversucht
gelassen, um hinter die Geheimnisse zu kommen, die so groß und dunkel
dastanden. Hie und da war es ihm gewesen, als ob ihn die Wissenschaft
in große, lichte Weiten schauen lasse, die glänzten wie im Morgenrot
und verhießen einen vollen Tag. Und manchmal war er wieder dicht vor
dem Nichts gestanden, das hatte ihn mit kalten, furchtbaren Augen
angesehen. Es war aber etwas in ihm, noch aus seinen Kindertagen her,
das fragte immer noch weiter. Das war nicht mit dem Nichts zufrieden
und wußte doch, daß das Rätsel nicht zu raten ist: Woher wir kommen und
wohin wir gehen, und was für ein Sinn in dem ganzen Getriebe des Lebens
ist.
»Erleben, Herr Doktor, erleben,« sagte der alte Mann neben ihm und
sagte, daß er gern von hier fortgehen wolle, weil er denke an einen
Ort zu kommen, wo ihm einiges gesagt werde von dem, was ihm die Seele
fragend bewegte. Ja, er hoffte wohl, daß ihn der liebe Gott auf die
Arme nehme, wie ein Vater sein Büblein: »Da, nun sieh einmal zum
Fenster hinaus: Siehst du? Sieh dir's recht an. #So# ist das.« Und
wiese ihm mit dem Finger dahin und dort. Und stellte ihn auf den Boden,
satt und froh vom Schauen.
Es war dem Doktor, als wärme er sich an einem hellen und freundlichen
Feuer, wenn er auch nicht so sagen konnte, wie Hollermann. »Ich komme
wieder,« sagte er, als er ging, und gab dem Alten die Hand. Und er kam
auch wieder, obgleich da nichts zu kurieren war.
Die Freunde kamen, einer um den andern. Meister Nössel und der Rektor
Cabisius, und die Frau Rektorin wäre gerne auch gekommen, wenn sie
nicht mit einem Rheumatismus hätte im Lehnstuhl sitzen müssen. Den
hatte sie sich beim Wäscheaufhängen geholt. Nun saß sie und ärgerte
sich weidlich, da angebunden zu sein, und kam sich vor, wie die jüngste
Frau, die eigentlich mit solchen Dingen nichts zu schaffen zu haben
brauchte, trotz ihrer zweiundsiebzig Jahre, und schickte Gertrud im
Haus hin und her mit Aufträgen, treppauf, treppab. »Gertrud hier,
Gertrud da.« Gertrud war jetzt vierzehn Jahre alt, zu groß, um mit den
Lateinschülern zusammen zu sitzen, sagte die Großmutter. Die begehrte
nun ihr gutes Recht an dem Mädchen. »Halbpart, Mann,« sagte sie, wann
die beiden, der Rektor und die Enkelin, sich nun allzu tief in die
Bücher verbeißen wollten, die in den hohen Schränken standen, und nach
denen beider Sinn stand. Was waren da noch für Schätze zu heben. Ein
Lebenlang mußte man daran zu sammeln haben.
Der graue und der braune Kopf beugten sich zusammen darüber; ja, der
Rektor hatte ja seine Schule, freilich; aber konnte nicht Gertrud, bis
er allemal nach Hause kam, ein gutes Stück weiter lernen? Das wäre so
der beiden Sinn gewesen.
»Halbpart,« sagte die Großmutter, denn noch hatte sie hier auch etwas
dreinzureden. »Was? mit vierzehn Jahren hab' ich an den Waschtagen
allein gekocht, und habe,« hier wurde ihr Ton ein wenig vorwurfsvoll,
»meiner alten Großmutter einen Schemel gestickt, ganz in Perlen, zwei
weiße Lapins mit blauen Bändchen um den Hals, und auf grünem Grunde.
Abend für Abend habe ich daran gestickt, ein ganzes Vierteljahr lang.
Den Schemel muß meine Base in Ulm noch haben.«
Da lachte Gertrud hellauf und der Rektor lachte mit. Es war nichts
Gescheites anzufangen mit den beiden, die alte Frau hätte es sich
denken können. »Großmutter, Perlensticken, das ist ja nicht mehr Mode.«
»Anne, das Sticken, das erläßt du ihr. Aber kochen, ja, das soll sie
lernen. Das wird ja nicht so schwer sein?« Aber da hatte es der Rektor
nun auch verschüttet.
»So, du denkst: das kann man so nebenher? Aber ich will es euch schon
zeigen. Gertrud, heut' abend hast du die Küche. Erbsensuppe mit
Leberwurst für uns; und für den alten Hollermann -- nein, das tun wir
morgen. Ich habe ein Hähnchen für ihn. Ihr laßt es mir doch verbrennen,
du und die Marie. Ihr seid nicht mit dem Kopf dabei, das ist die Sache.
Es ist ein Elend, wenn ich alte Frau in der Stube sitzen soll. Morgen
geh' ich in die Küche, und wenn ich dahin #kriechen# muß.«
Das hatte sie nun schon oft gesagt. Aber noch war sie nicht dahin
gekommen. Der Rheumatismus dauerte schon eine ganze Weile und die
Beine versagten den Dienst. Da war nichts zu machen. Es war keine
Kleinigkeit, und das nicht wegen der Schmerzen allein. Mußte sie
nicht alles aus den Händen geben, was sie allein richtig besorgen
konnte? Und mußte sie nicht den alten Hollermann, der nun allmählich
bettlägerig wurde, mußte sie ihn nicht liegen lassen, wie er lag? Sie
war schon längst gut Freund mit ihm geworden. Aber was konnte das nun
helfen? Hier saß sie, und auf dem Turm saß Frau Judith; sie lagen
beide sozusagen an der Kette, und da draußen war eine Männerwirtschaft
ohne gleichen. Die Frau Rektorin konnte sich denken, wie es zuging,
obgleich ihr der Gatte lauter Liebes und Gutes erzählte. Meister
Nössel kam täglich, das Bett zu machen, und manchmal fegte er auch die
Stube aus, und das Essen -- ja das Essen, das schickte sie ja freilich
durch Gertrud hin, und der Rektor trug öfters eine Flasche Wein in
der Rocktasche hinaus. Aber dennoch, es wurde sicherlich eine Menge
versäumt, das konnte gar nicht anders sein, wo kein Frauenauge wachte.
»Mann, du hast geraucht. Du kommst doch von draußen herein? Voll
Pfeifengeruch ist dein Ausgangsrock.«
Er saß neben ihr auf der Seitenlehne des Großvaterstuhls. Er war eben
nach Haus gekommen.
»Natürlich hab' ich.« Er nickte vergnügt.
»Es war immer so langweilig draußen bei Hollermann. Man will sich
doch hie und da eine Stunde zu ihm setzen. Aber ohne Pfeife? Da hab'
ich gestern die mittellange mitgenommen. Nössel hat die seinige auch
gebracht. Es war ein feiner Einfall. Wir saßen ums Bett und rauchten.
Hollermann auch. Er hat sich ein kleines Loch ins Kopfkissen gebrannt;
da lag ein Stückchen Fidibus, das glimmte so fort. Wir sahen es erst,
als ein paar Federn angesengt waren. Nun haben wir das Loch mit einem
Bindfaden zugebunden, wie man einen Sack zubindet; es ist grad an der
Ecke. Wir haben als Buben manchen Apfelsack miteinander zugebunden.
Fein war das damals, wir kamen heute stark an jene Zeiten.«
Aber nun fand die Frau Rektorin endlich Worte.
»Und das erzählst du mir noch? Seid ihr immer noch Schuljungen, oder
wie? Setzt euch zusammen und raucht? Und Hollermann liegt im Bett, und
weißt du, was mir der Doktor gesagt hat? 'Das erlischt so vollends wie
ein Licht,' hat er gesagt. Er mag den Alten wohl leiden. Wollt' ihr
ihn vollends aus dem Leben räuchern?« Sie fand es schwer, dort draußen
nicht die Zügel in der Hand zu haben. Dies hatte alles keine Art.
Der Mann war nicht besonders schuldbewußt. »Sieh' einmal, Anne,« sagte
er, »nun hat Hollermann schon fünfundsiebzig Jahre lang geraucht.
Nein, nicht ganz so lang, obgleich wir als Buben schon Kartoffelkraut
rauchten. Aber doch nicht viel weniger. Nun laß' ihn vollends. Es sei
ihm schädlich? Ach, Anne, was ist da noch zu schaden? Das weißt du ja.
Und es ist so behaglich. Nein, nun laß' uns nur.«
Da mußte sie auch hier die Hände vom Spiel lassen. Das Weltrad ging
herum wie sonst. Aber es war schwer einzusehen, daß es ohne der Frau
Rektorin tätiges Eingreifen ging.
Es ging herum wie sonst. Und eines Tages ging es auch ohne den alten
Hollermann. Der war leise davon gegangen. Ihm war nie ein Zweifel
darüber aufgestiegen, daß es auch ohne ihn gehe. Er hatte die letzten
Tage mit stillen und staunenden Augen vor sich hingesehen und nicht
mehr viel gesagt.
Da wollte eine Tür aufgehen, und hinter der Tür, was da wohl war?
Darauf richteten sich nun alle Sinne in einer großen und feierlichen
Erwartung.
* * * * *
Im November bekam Georg Ehrensperger folgenden Brief mit der
sauberen, etwas eckigen und etwas schnörkelichen Handschrift des
Schneidermeisters und Turmwächters Nössel:
Lieber Georg!
Indem ich es als eine Pflicht in die Hand hinein versprochen habe, tue
ich Dir zu wissen, daß unser gemeinsamer alter Freund und Schulkamerad
Hollermann heute nachmittag begraben worden ist. Zu liegen kam er neben
den reichen Lohgerber Kümmerle, der sich noch diesen Sommer ein neues
Haus gebaut hat, und ist der eine gern gegangen und der andere ungern,
und das ist, soviel man von hier aus sehen kann, der ganze Unterschied.
Denn hinüber sieht man nicht und muß warten, bis es an der Zeit ist und
wird wohl bei uns Alten nicht allzu lang dauern damit. Sagen soll ich
Dir aber von dem alten Hollermann, daß Dir seine Flöte gehören soll und
daß Du daran denken sollst, wenn Du sie blasest: daß, wer den rechten
Ton will finden, der in allen Dingen beschlossen liegt, der muß in die
Stille gehen und muß allein sein und horchen. Und darf nicht fragen:
Ist es so den Leuten recht? sonst schallen die Pfeifen und Trommeln von
den Jahrmärkten hinein und der rechte Ton geht darüber verloren, daß
man auf zweierlei hat gehorcht. Lieber Georg, der alte Hollermann ist
ein Sinnierer gewest, und Frau Judith, als ich ihr das erzählte, was
ich Dir schreiben soll, hat gesagt, daß Du erst müssest in das Leben
hineinwachsen, eh' Du das verstehest, und sollest nur derweil gradaus
gehen und Deine Schuldigkeit tun, das andere, das komme schon noch dran.
Und wird es bei uns immer leerer, da der Alten nur noch wenige sind,
und die Jungen wachsen herauf, und ist das wohl immer so gewest, seit
Anbeginn der Welt.
Die Gertrud sitzt auch da am Tisch, da ich dieses schreibe, und treibt
ihren Scherz mit der Frau Judith, und sagt, sie möchte gern ein Mann
sein und ein Professor werden, nur des Lernens und der Bücher wegen.
Und kriegte ich keinen kleinen Schreck, als ich das hörte, denn es
tut nicht gut, daß ein Mädchen so sehr an der Männer Weisheit hängt;
sie gehen darüber der lieblichen Einfalt verlustig. Aber Frau Judith
ist nicht ängstlich. Sie hat gestern vom Fenster aus gesehen, daß die
Gertrud den Karren der Sandröse, der naß und schwer war vom Regen, den
ganzen Mühlberg herauf geschoben hat. Und hat die Röse nicht gewußt,
wie ihr geschieht. Du weißt, sie ist alt und mühselig und kam nicht
mehr so fort mit dem schweren Karren. Und da sie sich umsieht und
will sich bedanken, läuft das Mädchen schon wieder den Berg hinunter
mit langen Schritten. So sagt nun die Judith, daß es keine Not habe,
solange eins die Augen offen habe für die Armen und Geringen, und
greife kecklich zu beim Helfen. Das sei das Rechte, das den Frauen
zieme. Da muß ich wohl still sein. Auch ist die Gertrud noch fast ein
Kind. Es dünkt mich, ich habe mein Leben lang nicht solchen langen
Brief geschrieben. Es ist am Dunkelwerden, ich muß Betzeit läuten. So
grüße ich Dich denn, von mir und der Judith. Und vergiß nicht Gottes
und der Alten.