Florentin. (sich mit Wehmuth über ihn hinbeugend) Mein einziger, lieber
Leidensgefährte, mein treuer Freund, du willst _gern_ von mir?
Badner. Ich _muß_, und darum -- _gern_. Meine Liebe zu Euch nehme ich mit
ins Grab, mit in jenes beßre Leben.
Florentin. Und willst deinen Gefährten allein da stehn lassen?
Badner. Ach, Lieber, Guter, Seelen, wie die Eurige, finden immer Verwandte
hienieden und droben. -- -- Lieber Herr, ich muß Euch noch Dank sagen für
Eure Freundschaft; o, wir haben wohl manche Noth, wohl manche frohe Stunde
mit einander brüderlich getheilt.
Florentin. (fühlte den nahen großen Verlust seines Badners und er weinte.)
Ich danke -- danke auch dir für deine namenlose Treue.
Badner. Nun -- Lieber -- gute Nacht! -- Wir haben nichts mehr mit einander.
-- Kommt Ihr jemahls heim ins deutsche Vaterland, so grüßet den braven
Holder von seinem verstorbnen Freund. -- Oh, oh! -- Eins noch -- Ihr -- --