Chrysander. Du hast recht; freilich ist noch eins dabei zu erwägen:
ob du dich nämlich geschickt befindest, bald ein öffentliches Amt
anzunehmen, weil doch--
Damis. Wie? geschickt? geschickt? Sie zweifeln also an meiner
Geschicklichkeit?--Wie unglücklich bin ich, daß ich Ihnen nicht
sogleich die unwidersprechlichsten Beweise geben kann! Doch es soll
noch diesen Abend geschehen. Glauben Sie mir, noch diesen Abend.--Die
verdammte Post! Ich weiß auch nicht, wo sie bleibt.
Chrysander. Beruhige dich nur, mein Sohn. Die Frage geschahe eben
aus keinem Mißtrauen, sondern bloß weil ich glaube, es schicke sich
nicht, eher zu heiraten, als bis man ein Amt hat; so wie es sich,
sollte ich meinen, auch nicht wohl schickt, eher ein Amt anzunehmen,
als bis man weiß, woher man die Frau bekommen will.
Damis. Ach, was heiraten? was Frau? Erlauben Sie mir, daß ich Sie
allein lasse. Ich muß ihn gleich wieder auf die Post schicken. Anton!
Anton! Doch es ist mit dem Schlingel nichts anzufangen; ich muß nur
selbst gehen.