Rappelkopf. August.
Rappelkopf.
Nein, das ist nicht mein Ebenbild. Der übertreibt. Das ist
ein schauderhafter Mensch, ich krieg einen ordentlichen Haß
auf ihn. Wenn der so fortwütet, in acht Tagen sind wir alle
zwei hin.
August (der mit sich gekämpft).
Leben Sie wohl, Herr von Silberkern, grüßen Sie mein Malchen
und vergessen Sie mich nicht.
Rappelkopf.
Wo wollen Sie denn hin?
August.
Fragen Sie mich nicht. Ich kann ohne Amalie nicht leben--
(Will fort.)
Rappelkopf.
So sein Sie nur ruhig, ich geh Ihnen mein Wort, Sie bekommen
sie.
August.
Wenn aber der Vater nicht will?
Rappelkopf.
Er will schon, der Vater, sorgen Sie sich nicht. Gehen Sie
jetzt unterdessen fort, ich werde alles ausgleichen, und wenn
Sie Liebesbriefe haben, so geben Sie s' mir, ich werd sie
schon besorgen.
August.
Ach bester Onkel, ich muß Sie umarmen, o Freude, Freude,
verlassen Sie mich nicht, sagen Sie meinem Malchen--
Rappelkopf.
Gehen Sie nur--
August.
Nie werd ich Ihre Güte vergessen--
Rappelkopf (drängt ihn zur Tür hinaus).
Auf Wiedersehn! (Allein.) Das ist ein passabler Mensch. Den
hab ich beinahe verkannt. Überhaupt fängt es bei mir an, etwas
Tag zu werden.