Yup Scottens wette niemals. Sie wüßten es alle.
Das Blut steige ihm noch röter unter das breit und tot herabfallende Haar.
Er schlage auf den Tisch. Jedesmal würde er auf den Tisch schlagen, wenn
wieder einer vom Wetten spreche.
Also schweige man davon.
Ob Yup verheiratet sei?
Nein.
Und es würde besser sein, auch danach nicht zu fragen.
Leise höchstens, ganz leise könne man davon erzählen.
Tim Porker müßte dann die Beine vom Tische nehmen. Denn ihr Ledergeruch
würde stören. Und dann hätte er heute morgen den einzigen Kartoffelacker
hinter der Farm gedüngt. Kinder, man sei ja nicht so, aber Tim müsse diese
Lederranzen von den Füßen nehmen und sie vor die Tür stellen. Noch weiter,
zwanzig Meter vom Haus weg . . . so . . . und auch dann stänken sie noch.
Aber weniger, Gott sei Dank, und auch weil Ralf den algerischen Tabak
rauche, wegen dem man allein fünf Jahre in der Fremdenlegion sein könnte.
Selbst wenn man kommandiert würde . . . Oder doch nicht, nein . . . nicht
. . . Aber komisch, wo er den Tabak herbekomme, Ralf brauche nicht
wegzusehen, warum denn auch. Yup Scottens wüßte manches davon, und wenn er
wieder da sei, in drei Tagen wohl ungefähr -- denn schließlich sei er doch
der beste Reiter --, er würde möglicherweise davon erzählen. Ralf sollte
doch schweigen. Es sei ein Irrtum. Yup hätte an manchen Abenden beim
einsamen Feuer am Rande der Kordilleren mehr erzählt, als sie wüßten und
dächten. Alle miteinander.
Tim Porker müsse auch die Strümpfe ausziehen. Es ginge nicht anders.
Frischgedüngte Äcker brächten auf so verfluchte Gedanken, röchen einem an
mit Erinnerungen. Boys! wer hörte die gern! Nach den Sternen speien nachts
durch die blanke Kühle, hundertmal denselben Büffel anschießen, eh man ihm
die Kugel ins Ohr brennt, Mestizen an den Beinen aufhängen, daß die Köpfe
wie Früchte platzten, Kinder, ja, alles, gern -- aber nicht an
frischgedüngte Äcker denken!
Tizzy solle nach den Koppelungen sehen. Ob die Pferde fräßen. Büffelmist
solle hereingekehrt werden und sparsam auf das schwelende Feuer gelegt
werden. Morgen werde es schneien, es werde tagelang schneien.
Ralf solle seinen Schnurrbart kauen und ihm die Pfeife geben. Wie? Yup
werde länger brauchen? Yup wisse, daß nur für vier Tage zu essen da sei. In
vier Tagen werde Yup den Transport herbringen. Heiho! Yup.
Ganz andere Fahrten hätte Yup gemacht.
Tim Porker solle das Maul halten, bei Gott. Und wenn sie morgen früh einen
Tunnel nach seinen Stiefeln machen müßten durch den Schnee, die Stiefel
blieben draus.
Ein glühender Tag sei es gewesen, hinten am Gebirg, der plötzlich wie ein
Signal an der Eisenbahnstrecke, die Yup drei Tage von hier kreuzen müsse --
also der wie ein Signal umgeklappt sei in eine stechend kühle Nacht. Sie
hatten auf dem heißen Felsen gelegen. Die Knochen hätten gebrannt, das Hirn
geglüht, aber sie hätten gefroren. Der Schein des Feuers wäre die Felswand
hinaufgeklettert, aus der sternüberhängten Nacht hätte ein Fuchs gebellt,
spitz und lang auslaufend. Manchmal. Da habe Yup sich aufgesetzt und ihm
erzählt, warum er nichts hören könne vom Wetten. Manches habe er schon
früher geahnt, denn Yup habe dies schon angedeutet und jenes. Yup habe ihm
aber auch erzählt, warum er nicht verheiratet sei trotz dem Ring an seinem
Finger. Yup habe ihm alles erzählt. So:
»Er war fünfundzwanzig Jahre, Yup Scottens, und hatte ein schönes Geschäft.
Es war seine Erfindung, auf Emailleschilder eine grüne Schrift anzubringen,
die abends leuchtete. Die Fabrik lief famos. Yup bastelte an neuen
Erfindungen, ritt, spielte und hatte einen Klub. In dem Klub waren Leute,
ähnlich wie er. Seht ihr, sie hatten lackierte Schuhe an den Füßen -- ich
sehe dich nicht an, Tim Porker --, aber sonst waren sie wie wir, hatten
knackende Muskeln, legten im Box einen Professionell säuberlich in eine
Ecke hin, fuhren sechs Tage, immer verfolgt im Auto, mit einer fremden Frau
durch die ganzen Staaten. Sie trafen sich allabendlich, und keiner wußte
anders, als daß sie zusammengehörten, einer zum nächsten, jeder zum andern,
sich herausbeißen würden und ginge der letzte Zahn zum Teufel, immerfort,
daß sie beisammen bleiben müßten. Stets.
Nun lernte Yup eine Miß kennen, die Laura hieß. Ein komischer Name -- aber
er verliebte sich in sie. Niemand hatte daran gedacht, denn sonst ging er
Frauenzimmern aus dem Wege, selbst bei Abenteuern; trotzdem er den Weibern
gefiel -- er sagte es nicht --, aber er besaß früher eine volle Brust, ich
sah es, und schöne Beine. Jetzt allerdings, ja, jetzt sind sie nach innen
gebogen und haben die Linien der Pferdeweichen. Verflucht, Kinder, Yup
hatte gerade Beine, jetzt aber sind sie krumm, weil Yup ein Cowboy ist.
Yup sagte mir nicht, wie er sie kennen lernte, ist auch egal. Hat ein wenig
gestottert und mit einem glimmenden Holz herumgestochert. Ich habe
weggeschaut, denn er hat sich, glaub ich, geschämt. Ihr begreift das nicht,
kann euch auch einerlei sein. Ich habe einen Stein nach einem Fuchs
geschmissen, der Bogen um uns lief, und dann ein paarmal geknallt.
Yup Scottens verlobte sich nun mit Miß Laura und ging alle freie Zeit zu
ihr. Die anderen begriffen das nicht. Sie hatten das Gefühl, als sei etwas
aus ihnen herausgebrochen. Das war Yup Scottens. Sie versuchten ihn wieder
zu bekommen. Aber er erschien nur noch selten. Dann erzählte er von den
Haaren der Miß Laura. Das war ihnen langweilig, begreiflicherweise.
Da sprach eines Abends, wie Yup da war, einer von dem neuen Postzug, der
über tausend Meilen laufe von Morgen bis Sonnenuntergang. Man hatte die
eigenartigsten Sicherungen angebracht, um Anschläge und Überfälle zu
vermeiden. Patentschlösser wie Signalschellen nach den verschiedenen
Waggons und gleichzeitig zu den Stationen rückwärts und voraus schnitten
Diebstähle ab. Das Personal kontrollierte sich selbst mit Stechuhren
. . . Jeder kannte andere Schwierigkeiten. Einige widersprachen und sagten,
Eingriffe seien doch möglich. Nun stand einer auf und erklärte, daß es
unmöglich sei, überhaupt an den Zug heranzukommen, da er die ganze Strecke
laufe ohne Anhalt. Von früh morgens bis abends ohne Station. Blinde
Passagiere seien bei dieser Kontrolle ausgeschlossen. Nun standen sofort
zwei Parteien gegenüber. Yup schrie natürlich mit denen, die behaupteten,
man könne blind fahren. Man drängte zum Austrag, einige schlugen Wetten
vor. Plötzlich ward es stiller. Nur Yup schrie noch. Innerlich dachte er
nicht daran, es zu tun, was er in der Möglichkeit der Ausführung
verteidigte. Einige versuchten, ihn auf seine Behauptungen festzunageln.
Yup lacht noch scherzend. Da fiel wo das Wort »verlobt«. Und mit einem Male
stand wie eine Fahnenstange aufgerichtet die Tatsache da, daß Yup fahren
würde. Daß er die tausend Meilen fahren werde als blinder Passagier gegen
den simplen Einsatz von hundert Dollars. Mehr als dreihundert war die
Strafe, wenn man ihn erwischte, und einige Tage Gefängnis dazu.
Yup Scottens ging den Abend zu Miß Laura, küßte sie auf das Haar und dann
auf die Augen und sagte ihr, daß er am Morgen mit dem Zug verreisen müsse
für ein paar Tage. Dann schlief er auf seinem Sofa ein wenig, bis die
anderen kamen. Sie machten aus, daß einer in dem Expreß, der dem Postzug in
kurzem Abstand folgte, nachfahren solle. Hatte Yup die Endstation erreicht,
ohne gesehen zu sein, und den Zug ebenso verlassen, hatte er gewonnen.
In der Dämmerung gingen sie an sechzig Meter von der Station am Gleise
entlang und legten sich hin. Yup kauerte sich etwas weiter an den Damm und
legte das Ohr auf die Erde. Ganz langsam wickelte der Zug, der sehr groß
war und den drei Lokomotiven zogen, sich aus der Halle und setzte gerade
bei Yup die erste Geschwindigkeit ein. Yup hatte seinen Rock ausgezogen, um
freie Arme zu haben. Yup trug damals noch einen Rock, aus dem ein Stück
blitzendes Hemd herausschaute mit Knöpfen drin, wie ihr es bei den Herren
seht, wenn wir im September zur Kommission hinunterreiten. Er warf ihn dem
Partner zu, der ihn im Expreß verfolgte, und griff fest nach dem Ende eines
Wagentrittbretts. Dann machte er eine Drehung und saß darauf. Der Zug raste
bald, Yup hing am Brett, dann legte er sich längs auf den Bauch, aber
trotzdem blies ihn der Wind fast herunter. Er sah, daß er so nicht bleiben
könnte. Später würde der Zug noch rascher fahren, in einer halben Stunde
würde es hell sein und von jeder Station würde er signalisiert werden.
Stöhnend und ohne Atem vor Wind schob er sich vor. Er preßte sich fest auf
das Holz. Keine Muskel durfte nachlassen. Das Gesicht strich, während er
vorwärts kroch, den Schmutz von dem Trittbrett, ein Splitter stach ihn in
die Wange. Plötzlich wurde der Zug in eine Kurve hineingerissen, und Yup
flog nach vorn, die Beine fielen seitlings herunter, blieben aber auf einem
Reifrahmen stehen. Den Augenblick benutzte er, einen der Bügel am Ende des
Waggons zu fassen und sich anzuklammern. Die Beine ließ er los und schwebte
sekundenlang an den Armen zwischen zwei Wagen, den Körper mühsam angezogen.
Er schnellte einige Male mit den Füßen nach den Puffern, bis er sie
erreichte, griff mit den Händen nach und stand nun auf der Kuppelung
zwischen zwei der langgestreckten Waggons. Der Wind belästigte ihn nicht
mehr.
Rechts und links waren an den Wagenseiten ovale Haken, die dazu dienten,
die Züge heranzuziehen. Er steckte die Arme hindurch, daß die Ringe, ihn
haltend, in den Achseln saßen, mit den Füßen stand er auf den Puffern. Der
Zug lief hundertzwanzig Kilometer die Stunde. Yup dachte, es die zwölf
Stunden schon auszuhalten.
Yup hatte sehr viel Kautabak mitgenommen und kaute stundenlang. Mählich
fühlte er aber, wie das Blut ihm in den Armen stockte und ein Schmerz ihn
in den Rücken stach. Doch er kaute weiter. In der Nähe der Stationen zog er
den einen Arm aus dem Ring und bückte sich ein wenig, als schaue er nach
der Federung des Wagens. Dann sah er jedesmal, wie längs dem Wagen hinter
ihm eine große Gabel vorschoß und die Postsäcke, die wie an Galgen hingen,
packte und einzog. Nie hielt der Zug.
Gegen Mittag merkte Yup, wie ihm die Augen zuklappten. Er trat von einem
Fuß auf den anderen, er stampfte auf, bog sich in den Kniekehlen -- langsam
fielen die Augen zu. Nun stieg Wut in ihm auf. Aber der Schlaf war stärker
als er, Yup fühlte es genau. Wenn er einschlief, fiel er herunter, das
wußte er. Ganz zuletzt, schon halb bewußtlos, fiel ihm ein Ausweg ein. Er
löste seinen Gürtel und knotete damit mühselig eine Fessel um die Hände,
nachdem er die Arme durch die Ringe gesteckt hatte, Jetzt konnte er
unmöglich mehr abstürzen und schlief ein.
Manchmal wurde er wach, dann schlief er wieder. Es wurde kühler. Ein Druck,
als hätte er blutige Ränder um die Schultern, zwang ihn endgültig
aufzusehen. Auch im Genick fühlte er nun Schmerzen. Sofort fing er an, mit
den Beinen aufzutreten. Er atmete auf, als es ging, wenn auch schwer. Doch
die Bewegungsmöglichkeit der Arme schien ganz gehemmt. Eine Stunde, noch
länger, wippte er mit den Achseln auf und ab, hob sich auf die Zehenspitzen
aus der Spannung der Ringe heraus und wieder zurück. Endlich merkte er, daß
Blut wieder sickernd und schwach den Oberarm hinunterfloß. Es war höchste
Zeit. Mühselig löste er den Riemen von den Handgelenken, als er die Finger
einigermaßen wieder bewegen konnte.
Es war wirklich höchste Zeit, Boys! Denn es war Abend. Denkt an den
Indianer, der den Büffel, auf dessen Rücken geschnürt er hinausgetrieben
war, qualvoll geblendet und, die Finger in seine Nüstern vergraben,
tagelang erdrosselt hatte -- und den wir schier verhungert an den Hügeln
fanden . . . so ähnlich ging es Yup. Der Zug raste. Die Lokomotiven wurden
im Fahren gewechselt.
Endlich, endlich pfiff die vorderste Lokomotive. Die beiden anderen
folgten. Der Zug lief langsam. Er stand. Endlich stand er.
Yup ließ sich herunterfallen. Voll Öl und Schmutz, schwarz, blutend im
Gesicht, schien er ein Heizer. Er sah schon lange nichts mehr, die Augen
brannten scharf, er fühlte nur ein heftiges Zucken im Kopf. Trotzdem ging
er mechanisch in das Restaurant, setzte sich auf eine Bank und spie seinen
Kautabak aus. Dann erst fiel er um.
Drei Tage schlief er im Lazarett. Am vierten ließ er nach dem Partner aus
dem Expreß fragen. Er hatte ihn noch nicht besucht. Ärgerlich, daß er nicht
zu finden war, telegraphierte Yup nach Geld und fuhr am fünften zurück --
mit einem Elektrisierapparat, den er jede halbe Stunde an seine Schultern
setzte.
Er schellte am Hause seiner Braut, der er telegraphiert hatte. Die
Verwandten prallten zurück. Das Mädchen lief fort und schrie. Man war
verlegen. Plötzlich brach die Mutter der Braut in wildes Weinen aus. Nun
sprach sie leis, aber es schlug grausam auf Yup herunter.
Der Expreß war entgleist. Eine Weiche war herumgeworfen worden, aber sie
hatte zu spät funktioniert. Der Postzug, dem natürlich der Anschlag galt,
war schon vorbei, der folgende Expreß sauste die Böschung hinunter. Unter
den halbverbrannten Leichen ward eine als die von Yup Scottens nach einer
aufgefundenen Brieftasche legitimiert. Es war Yups Partner, der Yups Rock
trug. Der Telegraph brauste, die Namen der Toten standen an allen Mauern.
Währenddem schlief Yup, mit gefesselten Händen zwischen den Wagen, hängend
wie ein Sack. Miß Laura war nicht ohnmächtig geworden, als sie hörte, Yup
sei tot. Aber sie sprach nichts mehr. Sie erkannte niemand mehr. Auch Yup
nicht, als er zu ihr sprach.
Yup streichelte sie und sagte zu ihr, daß er Yup sei. Vielemal erzählte er
ihr alles. Er erklärte ihr den Irrtum. Dann ging er tagelang weg, als sie
sich nicht rührte, und brütete und wollte sich töten. Denn Yup spürte, daß
er schuld sei. Hätte er ihr erzählt, wie es wahr war, von der Wette (Laura
hätte ihn lächelnd gewähren lassen, so bitter sie nach seiner Abfahrt
geweint hätte, aber er wollte ihr keinen Kummer machen), hätte Laura
gewußt, daß die Nachricht von seinem Tod irgendwie ein Irrtum sein müsse.
So hatte durch seine Unaufrichtigkeit sie das überganglose Begreifen des
Verlustes wie eine Faust mitten in ihr Gesicht getroffen. Yup dachte aber
auch, daß er nicht hätte zu wetten brauchen, daß er es wegen Laura
vielleicht nicht hätte tun dürfen (darüber war er sich allerdings nicht
ganz klar, denn Laura hatte ihn immer angehalten, den Instinkten seiner
Kraft nachzugehen, wohl weil sie fühlte, daß ein Versagen ihn dumpf auf die
Dauer und ungleichmäßig ihr gegenüber machen würde), und er fühlte, indem
er überlegte, daß er nur gewettet hatte, weil einer wegen seiner Verlobung
seinen Mut bezweifelt hatte. »Verlobt«, hatte einer gerufen, und Yup sann
so lange über den Klang der Stimme, bis er wußte, daß es Gerd Robinson war,
der so gerufen hatte, aber als er mit dem Revolver zu ihm ging, erfuhr er,
daß Gerd verschollen sei seit dem Unglück. Später fand man ihn.
Yup ging nun wieder zu seiner Braut, legte ihre Hände zusammen und sagte
ihr wieder alles. Boys! ich hoffe, daß keiner lacht, denn es wird dunkler
und ich kann eure Gesichter nur undeutlich noch sehen, Boys, -- Yup
Scottens setzte sich in die Knie und beugte sich nach dem Ohr seiner Braut
und flüsterte weinend, sie solle ihm verzeihen. Laura! stammelte er, ich
bin Yup, ich lebe.
Aber sie sah starr gerade aus.
Tagelang saß Yup bei ihr. Manchmal sprach er lange kein Wort. Dann rief er
ihren Namen. Stundenlang rief er: Laura! Wie ein grüner Papagei schreit,
rief ers. Da nahm man sie weg von ihm; eines Nachts, ohne daß, er es
merkte. Nach ein paar Tagen verschwand auch Yup. Er schlug sich in unsere
Gegenden.
Einmal vor zwei Jahren war er einige Wochen verschwunden. Mitten in der
Biberzeit geschah es, und Yup verlor die Hälfte seiner Jahreslöhnung.
Damals war Yup noch einmal bei ihr. Niemand wußte es. Es war damals, als er
nachts oft lachte und den Mestizen durch das Fenster erschoß.« -- -- --
Man solle nicht zu viel an dem Feuer schüren. Es brenne von selbst. Ralf
solle mehr algerischen Tabak geben. Die Pfeife sei aus. Er brauche das
Bowie-Knife da drüben. Danke.
Es sei ganz dunkel geworden und doch noch so früh. Morgen werde man wund
und schweißig vor Arbeit in der Kälte. Gut, daß die Pferde nicht so eng
gepflockt seien. Tim Porker solle, verdammt und zum letztenmal, das Maul
halten. So wahr er ihn kenne, er setze ihn zu seinen Stiefeln hinaus, bei
Gott, in den Schnee.