VIII.

(Am 16. November erhält Pjotr Iwanowitsch durch die Stadtpost zwei

Briefe. Er erbricht den ersten und entnimmt dem Kuvert ein zierlich

zusammengefaltetes blaßrosa Blättchen. Die Handschrift ist die seiner

Frau. Gerichtet ist es an Jewgenij Nikolajewitsch, geschrieben den 2.

November. Im Kuvert befindet sich sonst nichts. Pjotr Iwanowitsch

liest:)

Lieber Eugène! Gestern war es völlig unmöglich. Mein Mann war den ganzen

Abend zu Haus. Komm aber morgen unbedingt um Punkt elf. Um halb elf

fährt mein Mann nach Zarskoje und wird erst um ein Uhr zurückkehren. Ich

habe mich die ganze Nacht geärgert. Danke für die Zusendung der

Nachrichten. Welch ein Haufen Papier! Hat sie das wirklich alles selbst

geschrieben? Übrigens, der Stil geht an. Noch einmal: Hab Dank. Ich

sehe, daß du mich liebst. Sei mir nicht böse wegen gestern und komm

morgen unbedingt! A.

(Pjotr Iwanowitsch erbricht den zweiten Brief.)

Pjotr Iwanytsch!

Mein Fuß hätte ohnehin niemals mehr Ihre Schwelle überschritten: Sie

haben ganz überflüssigerweise Ihr Papier verschmiert.

In der nächsten Woche verreise ich nach Ssimbirsk, doch als

unschätzbarer und bester Freund verbleibt Ihnen: Jewgenij

Nikolajewitsch. Wünsche angenehmen Zeitvertreib. Wegen der Galoschen

bitte ich, sich nicht zu beunruhigen.

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