(Am 16. November erhält Pjotr Iwanowitsch durch die Stadtpost zwei
Briefe. Er erbricht den ersten und entnimmt dem Kuvert ein zierlich
zusammengefaltetes blaßrosa Blättchen. Die Handschrift ist die seiner
Frau. Gerichtet ist es an Jewgenij Nikolajewitsch, geschrieben den 2.
November. Im Kuvert befindet sich sonst nichts. Pjotr Iwanowitsch
liest:)
Lieber Eugène! Gestern war es völlig unmöglich. Mein Mann war den ganzen
Abend zu Haus. Komm aber morgen unbedingt um Punkt elf. Um halb elf
fährt mein Mann nach Zarskoje und wird erst um ein Uhr zurückkehren. Ich
habe mich die ganze Nacht geärgert. Danke für die Zusendung der
Nachrichten. Welch ein Haufen Papier! Hat sie das wirklich alles selbst
geschrieben? Übrigens, der Stil geht an. Noch einmal: Hab Dank. Ich
sehe, daß du mich liebst. Sei mir nicht böse wegen gestern und komm
morgen unbedingt! A.
(Pjotr Iwanowitsch erbricht den zweiten Brief.)
Pjotr Iwanytsch!
Mein Fuß hätte ohnehin niemals mehr Ihre Schwelle überschritten: Sie
haben ganz überflüssigerweise Ihr Papier verschmiert.
In der nächsten Woche verreise ich nach Ssimbirsk, doch als
unschätzbarer und bester Freund verbleibt Ihnen: Jewgenij
Nikolajewitsch. Wünsche angenehmen Zeitvertreib. Wegen der Galoschen
bitte ich, sich nicht zu beunruhigen.