1) Die Roiwater-siekte, welche die Zugthiere in Natal und den
angrenzenden Freistaat- und Transvaal-Partien in manchen Jahren
decimirt, tritt meist zur Zeit der Grasreife auf und besteht wohl in
einer acuten, doch auch chronischen Entzündung der inneren Harnorgane,
zuweilen auch mit Ruhr verbunden. Blutharnen ist eines der
gewöhnlichsten Symptome. Die erkrankten Thiere scheinen große Schmerzen
zu leiden, denn viele blöken mit hoch emporgehobenem Kopfe, manche
drehen sich dabei im Kreise herum. Die Thiere erkranken am Orte selbst,
wo sie den Krankheitsstoff (gewisse Pflanzen) in sich aufgenommen, oder
auch acht bis zehn Tage später, nachdem sie bereits die betreffenden
Gegenden verlassen haben. Bei manchen hat es den Anschein, als ob sie
das Uebel in einer gelinden Form überstanden hätten und da soll man
sofort die Thiere von der Arbeit nehmen und sie womöglich in gegen kalte
Winde geschützten Partien bis zur vollen Genesung halten. Beläßt man sie
jedoch im Joche und hat man zur selben Zeit unter kaltem Regen zu
leiden, so erkranken die Thiere unter den gefährlichsten Symptomen und
die Fälle enden dann meist tödtlich. Als bestes Heilmittel bezeichnete
man mir fünfzehn bis zwanzig Tropfen mit Wasser verdünntes Chlorodyn,
welche den Thieren von fünf zu fünf Stunden eingeflößt werden.
2) Bei der Untersuchung der Wunde des Kriegers in Schoschong fand ich
mehrere eiternde Wundkanäle, welche dafür sprachen, daß der Knochen oben
und unten abgefault war. Ich entschloß mich die losen Fragmente zu
entfernen und da der Kranke eine Erweiterung der Wundkanäle mittelst
eines Messers nicht gestatten wollte, erreichte ich den beabsichtigten
Zweck durch ein mehrmaliges Abbrennen mit Lapis, da es jedoch nicht
möglich war, das untenliegende, über acht Zoll lange Knochenstück auf
diesem Wege zu entfernen, lieh ich mir von Herrn Mackenzie eine
Blechscheere, führte ihre Spitzen in den Wundkanal ein, zwickte den
todten Knochen durch und extrahirte ihn wie alle übrigen in Mangel eines
anderen Instrumentes mit einer Mahlzahnzange. Ich entfernte etwa
fünfundzwanzig Knochenstücke und fand dann mit der Sonde die Wundkanäle,
welche durch Kugelsplitter entstanden waren. Nun war es mir möglich, an
der Hinterseite des Unterschenkels durch frische Einschnitte Fragmente
zu entfernen. Mittelst eines wohl noch nie zu einem solchen Zwecke
gebrauchten Meißels schabte ich die vordere, ebenfalls etwas cariös
gewordene Fläche der Fibula rein und reinigte die erkrankten Stellen mit
^adstringentia^. Als ich den Mann zwölf Monate später wieder sah, hatten
sich die beiden Enden des Schienbeines durch neue Knochenmasse vereinigt
und der Mann, der sich zuweilen beim Gehen auf einen Stock stützte,
hatte blos einen etwas verbreiterten Schienbeinknochen.
3 u. 4) Waren die Kopfschmerzen und der Blutandrang zum Kopfe zu heftig
geworden, so half ich mir durch das Auflegen von starkem Senfpflaster
auf den Hals, in Folge dessen der Kopf profus zu schwitzen begann und
die beklemmenden Zustände nachließen. Während der sechzehn Monate,
welche Zeit hindurch ich an Fieber litt, machte ich in verschiedenen
Perioden zusammengefaßt, nur ungefähr durch zwei Monate von kleinen, nie
zwei Gran übersteigenden (meist eingranigen) Chinindosen Gebrauch. Von
bestem Erfolge erwiesen sich starke Schweiße, welche anfänglich wohl
schwächten, jedoch die Athembeschwerden, die Kopf- und Nackenschmerzen,
sowie das Gliederreißen und das dumpfe Gefühl der Schwere in den
Oberschenkeln behoben.
5) Während der Fahrt durch das Makalaka-Land folgte ein Makalaka-Diener
Bradshaw's mit Namen Mapani unserem Wagen. In einer der dichteren
Partien des Waldes sah ich eines Tages einen alten und einen jungen Mann
im Grase liegen von welchen der Jüngere Mapani plötzlich anrief. Dieser
hatte die Beiden kaum bemerkt, als er im nächsten Augenblicke zu ihnen
hinsprang, seinen Hut vom Kopfe riß und dem alten Manne (seinem Vater)
zu Füßen lag und unter einem mehrmaligen »Rumela« zwei eiserne Hauen
aneinanderschlug. Als er sich wieder erhoben hatte, sah ich zum ersten
Male Thränen in den Augen eines erwachsenen Schwarzen. Als wir später
hielten suchte Mapani eine Greisin auf, welche mit vieler Mühe etwa
fünfzig Pfund Korn für ihn gebracht hatte. Es war die Mutter des
Makalaka-Dieners.
Eine andere Episode erzählte mir Diamond, der in den letzten zwölf
Jahren bald als Diener, Koch oder Wagenlenker, Händler und Jäger auf
ihren Zügen durch Süd-Afrika begleitete und später Gelegenheit gefunden
hatte, selbstständig sein Glück als Jäger zu versuchen. Er schoß während
dieser seiner Laufbahn so viel Elephanten, daß er sich für den Erlös
einen Farmbesitz im Griqualande hätte kaufen können, wenn nicht das
Feuerwasser gewesen wäre. Arm, siech und altersschwach, in Folge des
allzuhäufigen Genusses, war er zuletzt nicht mehr fähig, Elephanten zu
jagen und so arm, daß er nicht einmal das Gewehr, mit dem er schoß, sein
nennen konnte. Doch gab es Momente in seinem Leben, wo ihm, einem Opfer
der Trunksucht, bei dem Anblicke der stillen Häuslichkeit eines Andern
das Gewissen erwachte und sich hören ließ. Mit dem Vorsatze sich zu
bessern, kam er einmal nach der Colonie und es fand sich auch ein
braunes Griquaweib, welches seine Frau wurde. Willig überließ er ihr die
Zügel der Regierung, ohne dabei den Kürzeren zu ziehen, denn nie war mit
ihm ein Brodherr so zufrieden, wie jener, bei dem er als verheirateter
Mann diente. Dieser war ein Händler und zog durch das Makalaka-Land nach
dem Zambesi. Bevor noch Diamond das letztere betreten hatte, war er
Vater geworden, was den gebesserten Charakter des Mannes nur noch
stetiger zu machen schien. Es gab um jene Zeit viel Regen im
Makalaka-Lande, der von dem Stamme hochbegrüßt, eine reiche Ernte
versprach, den Reisenden jedoch große Schwierigkeiten bereitete und das
Fortkommen auf dem durchweichten Boden sehr erschwerte. Dieses
Regenwetter machte das braune Weib und ihr Kind kränklich und als sie an
einer kleinen Lichte, nahe an Menons Dorfe lagerten, hatte die Krankheit
des Säuglings in bedenklicher Weise zugenommen. Wir passirten eben diese
Lichtung. Diamond saß neben mir am Bocke und wendete sich plötzlich mit
den Worten zu mir: »Seht, Herr,« und er wies mit der Peitsche nach der
Mitte der Lichte zu, wo üppiges Gras hochaufgesprossen war, »dort liegt
mein Kind begraben!« Als er während seines früheren Aufenthaltes auf
dieser Lichte gegen den Abend des zweiten Tages mit seinen Zugthieren
von der Weide heimkehrte, kam ihm seine Frau entgegen, »Diamond,« sagte
sie, »unser Kind ist todt.« Den Schmerzausbruch meines Weibes hinderte
ich mit einer raschen Handbewegung und mit den Worten: »Weib, sei still
und zeige kein trübes Gesicht, merkt es einer der Makalaka's, so dürfen
wir unser Kind nicht begraben,« denn von irgend einem abergläubischen
Motiv beherrscht, gestatten es die Makalaka's nicht, daß ein Fremder
weder schwarz noch weiß, in dem von ihnen bewohnten Territorium
begraben werde. Stirbt einer unglücklicher Weise im Gebiete des
Majtenque-Flusses, so muß er bis an die Landesgrenze geschafft und hier
erst bestattet werden; dies wußte Diamond wohl und da er in Folge der
schlechten Wege wohl nicht in den nächsten vierzehn Tagen so weit
gelangen konnte, mußte auf jeden Fall der Tod des Kindes geheim gehalten
und dasselbe im Dunkel der Nacht bestattet werden. Diamond entschloß
sich, seinem Herrn den Todesfall geheim zu halten. Seinen Gefährten
gegenüber zwang sich Diamond, so wie es ihm nur thunlich war, vergnügt
zu erscheinen, und um einigen Makalaka's, die eben bei ihm zu Gaste
waren, den bitteren Verlust nicht ahnen zu lassen. Als sich endlich die
Makalaka entfernt hatten, schlich sich Diamond in das nächste Gebüsch,
um sich auch zu vergewissern, daß sie gegangen waren, kehrte dann rasch
zu der neben ihrem todten Kinde anscheinend schlafenden Frau zurück.
»Nimm das Kleine mit Dir in den Wagen und hülle es in ein Tuch, lasse es
im Wagen und ruhe etwas auf den Decken unter demselben aus. Das Weib
that wie ihr geheißen, während sich Diamond mit dem Gespann zu schaffen
machte. Er brachte die am vorderen Ende befestigten Zugthiere an die
mittleren heran, um sie ganz gegen seine Gewohnheit hier zu befestigen
und als er dies gethan, legte er sich anscheinend zur Ruhe nieder, in
Wirklichkeit aber um zu wachen. So hatte er einige Stunden in dieser
Weise zugebracht, dann stand er auf und brachte die sämmtlichen in der
Mitte befestigten Ochsen nach vorne, rief dann sein Weib und beide
machten sich daran, die reichlich angehäuften thierischen Excremente an
einer Stelle, die ihnen für ein Grab ihres Kindes hinreichend groß zu
sein schien, bei Seite zu schaffen, gruben ein seichtes Loch und legten
die Leiche hinein. Den letzten Liebesdienst erwies seinem Kinde Diamond
allein. Er konnte seiner Frau das Schluchzen nicht verwehren, und da er
sich fürchtete, daß dasselbe ihr Thun verrathen könnte, sandte er sie zu
ihrem Lager zurück, während er das kleine Grab schloß, mit den
Excrementen der Thiere die Stelle bedeckte und hierauf die Zugthiere
abermals dicht gedrängt um dieselbe befestigte und erst gegen Morgen auf
ihre gewöhnlichen Posten zurückstellte. Die Makalaka's merkten nichts
von der Bestattung, doch der mehrtägige Aufenthalt auf der Stelle war
eine trübe Zeit für das Hottentottenweib. »Und seit jener Zeit,« fuhr
Diamond fort, »ging es wieder bergab mit mir, die Frau kränkelte mehr
und mehr und es dauerte nur wenige Wochen und ich hatte auch für sie ein
Loch zu graben. Seit ihrem Tode kam der Brandy wieder über mich und ich
bin der Diamond von früher geworden und werde auch so bleiben, bis man
auch mir irgendwo unter einem alten Dornbaum ein Loch gräbt.«
6) Ich erwähnte bereits, daß Herr Cowley, der jugendliche Jäger, mit
aller Macht ein Gordon Cumin zu werden bestrebt war und zu diesem
Ehrgeiz durch den Erfolg seiner ersten Löwenjagd, auf welcher er eine
ausgewachsene Löwin erlegte, angespornt wurde. Ein fernerer Grund dieses
Bestrebens mag wohl auch der Umstand gewesen sein, daß seine ihm an
Erfahrung unstreitig überlegenen Jagdgefährten, die beiden schon
erwähnten englischen Officiere, weder das Glück noch Gelegenheit hatten,
eines der königlichen Thiere zu erlegen. Unter der großen Zahl von etwa
vierzig Löwen-, Elephanten- und Straußenjägern sowie Elfenbeinhändlern,
welche auf ihren Zügen zufällig mit Löwen zusammenkamen und sie zu
bekämpfen hatten, ist mir nur mein seliger Freund Cowley bekannt, der an
einen Eingebornenfürsten im südlichen Afrika die Anfrage stellte:
»Morena (König), bezeichne mir eine Stelle in Deinem Reiche, wo ich mit
Sicherheit Löwen antreffen und erlegen kann!« Da Cowley auch, nachdem
der Fürst seinem Begehren entsprochen, seine Absicht zur Ausführung
brachte, kann ihm Niemand Muth und Entschlossenheit absprechen, doch ihn
vielleicht mit selbem Rechte einer Tollkühnheit zeihen, und dies um so
mehr, als er auf diesem, seinem zweiten Jagdzuge beinahe sein Leben
eingebüßt hätte.
Auf der Reise von Süden nach Norden wird der Reisende in den nördlichen
Betschuanaländern und nördlich am Zambesi so häufig -- er selbst sowohl
auf seinen Jagdausflügen, wie seine Diener beim Wasserholen und Hüten
etc., die Zugthiere beim Grasen, oder sein Lagerplatz in der Nacht, oder
auch zuweilen das Eigenthum des Stammes, bei dem er sich zufällig
aufhält -- von Löwen angegriffen, daß es dann seine Ehre und Pflicht
fordert, ja daß es oft die Nothwendigkeit erheischt, sein, oder das
Leben seiner Umgebung zu schirmen und mit dem stärksten der
südafrikanischen Raubthiere anzubinden. So ist ihm mehr denn
hinreichende Gelegenheit geboten, seinen eigenen Muth, sein sicheres
Auge und festen Arm zu erproben. So oft ich mich an Cowley erinnere,
kann ich mich eines wehmüthigen Gefühles nicht erwehren. Noch immer sehe
ich den frischen Jüngling vor mir mit dem blühenden Gesicht, sehe ihn,
wie männlich er alle Strapazen eines südafrikanischen ^Interior-hunters^
ertrug und dann quält der Gedanke mich umsomehr, daß dieser von
Gesundheit strotzende Organismus in wenigen Tagen dem Malaria-Fieber
erliegen mußte. Am Abhange der bewaldeten Höhen, die sich am Oberlaufe
des Panda ma Tenka-Flüßchens zu dem wiesigen Thale des letzteren
herabneigen, einige hundert Schritte über der Handelsstation gleichen
Namens, hat man den Löwenjäger begraben. Ein Steinhaufen, mit dem man
das Grab beschwerte, um Hyänen und Schakale davon abzuhalten, bezeichnet
die Ruhestätte des jungen Jägers.
Es war am 3. September des Jahres 1875, als Cowley während des
abendlichen Methgelages (womit täglich das Nachtmahl am Marutse-Hofe in
Schescheke schloß) an den König Sepopo die erwähnte Frage richtete und
sich von dem Könige das Geleit einiger Marutse- oder Masupia-Männer
erbat, welche ihn an eine von Löwen häufig besuchte Stelle bringen
sollten. Auf diese Anfrage hin brach Sepopo in ein lautes Gelächter aus.
»Ein Kind hat eben geredet, bist ja noch zu jung, um Löwen zu tödten!
Makoa (Weißer), ich versichere Dich, die Löwen verstehen es zu beißen.«
Da jedoch Cowley durch den Dolmetscher Jan Mahura auf seinem Ansuchen
bestand, berief der König aus dem ringsum hockenden Halbkreise vier
Männer zu sich, und bezeichnete ihnen das linke Ufer des stromabwärts
einige Meilen unterhalb Schescheke in den Zambesi von Norden her
einmündenden Kaschteja-Flusses als die Stelle, an welcher der weiße
Jäger zweifellos Löwen antreffen könnte. Am folgenden Vormittage stieß
man von Schescheke in einem kleinen Kahne ab, steuerte flußabwärts und
gelangte nach drei Stunden an die Mündung des vom Könige genannten
Flusses. Dieser scheidet die schon mehrmals genannte, sich im Osten an
Schescheke anlehnende, Blockley's Kraal genannte Wildebene in eine
kleinere westliche und eine sehr ausgedehnte östliche Partie. Kaum
gelandet, schoß Cowley, zur vollen Befriedigung seiner Geleitsmänner
eine aus dem hohen Ufergras aufspringende, feiste Rietbock-Gazelle. Da
sich durch den Schuß jedoch das sichtbare, ringsum grasende Wild
zurückzog, bestimmte Cowley den folgenden Tag zur Jagd.
Am folgenden Morgen verließ die Jagdgesellschaft schon bei anbrechender
Dämmerung das Lager und ging das linke Kaschteja-Ufer entlang. Ein
dunkler in der Entfernung auftauchender Gegenstand, den die Eingebornen
für einen Löwen hielten, entpuppte sich als ein gestreiftes Gnu. Als man
so fruchtlos mehrere Meilen weit gegangen war, kehrten die Jäger in
einem weiten Bogen nach rechts über die Wildebene zu ihrem Lagerplatze
an der Kaschteja-Mündung zurück; da jedoch die sonst drückende
Tageshitze durch die am Himmel hängenden, dichten Wolkenmassen gemildert
war, versuchte Cowley sein Glück zum zweiten Male, nachdem er einen
Imbiß zu sich genommen. Man ging abermals das Kaschteja-Ufer entlang,
doch weiter landeinwärts als man es am Vormittage gethan und es hatte
den Anschein, als ob die Jäger mehr Glück haben sollten, denn schon zu
Beginn ihres Streifzuges trafen sie zahlreiche Heerden von Zebra's und
gestreiften Gnu's, doch Cowley war entschlossen, seine Waffe nur an
einem Mitgliede der königlichen Familie zu erproben. Man ließ das Wild
zur Rechten und verwandte die vollste Aufmerksamkeit meist auf das hohe
Ufergras, in welchem man mit Sicherheit die Raubthiere vermuthen konnte.
Und abermals waren es die Schwarzen, welche den Weißen auf einen etwa
vierhundert Schritte entfernten Gegenstand aufmerksam machten. Als man
näher herantrat, erhob sich eine Löwin. Nachdem sie einige Secunden die
herannahenden Menschen angeglotzt, machte sie kehrt und zog sich
langsamen Schrittes zurück. Cowley sandte einen der Schwarzen der Stelle
zu, wo das Raubthier gelegen und machte sich mit den zwei anderen (der
vierte war am Lagerplatze zurückgelassen worden) an die Verfolgung der
Löwin. Raschen Schrittes vorwärts eilend, hatte er sich derselben bis
auf zweihundert Schritte genähert, als sie sich gegen ihn umwendend,
stehen blieb. Der Jäger benützte diesen Augenblick zum Feuern und sandte
in rascher Aufeinanderfolge zwei Kugeln dem Raubthiere entgegen. Beide
Schüsse gingen fehl. Der Löwin erschien jedoch das Pfeifen der Kugeln zu
mißfallen und laut knurrend peitschte sie mit ihrem Schweife den Boden.
Für einen Augenblick legte sie sich nieder und kam dann aufspringend in
gerader Richtung auf die Menschen los. Cowley kniete nieder und schoß
auf eine Entfernung von hundertfünfzig Meter, fehlte aber wieder. Um so
rascher bewegte sich die Löwin vorwärts. Die beiden hinter dem Jäger
stehenden Schwarzen überließen diesen seinem Geschicke und liefen, laute
Verwünschungen dem sich nähernden Raubthier entgegenrufend, auf und
davon. Cowley warf sich vollends zur Erde, suchte sich hinter einem kaum
2½ Fuß hohen, brodlaibförmigen Termitenhügel zu decken und feuerte von
hier aus seinen dritten Schuß auf eine Entfernung von dreißig Meter. Die
Kugel traf das Thier mit einer solchen Wucht am vorderen
Schulterblattrand, daß es zurückgeworfen, auf seine Hinterfüße fiel.
Aufbrüllend schnappte es nach der Wunde und sprang nun in großen Sätzen
heran, glücklicher Weise jedoch nur die fliehenden Schwarzen beachtend,
wobei sie Cowley vollkommen übersehen haben mußte. Um nun die
Aufmerksamkeit des Thieres nicht auf sich zu lenken, hütete sich der
Jäger, sein Gewehr zu laden, sondern verhielt sich ganz ruhig. Die
Löwin, die nun das Tempo ihrer Schritte etwas gemäßigt hatte, passirte
zu seiner Rechten in einer Entfernung von drei Schritten; erst als sie
etwa sieben weitere Schritte gethan hatte, lud er sein Gewehr wieder und
warf sich so behutsam wie möglich um den Termitenhügel herum, um mit dem
an dem Insectenbau fest angelegten Hinterlader einen fünften Schuß zu
wagen. Er lag noch nicht vollkommen geschützt, als die Löwin seine
Bewegung wahrnehmend, zurückschaut, ihn jedoch abermals übersieht. So
wie sich das Raubthier wieder den Dienern zuwendet, feuert Cowley. Die
Kugel traf die Löwin hinter und etwas unter das rechte Ohr, so daß sie
auch im selben Momente zusammenbrach. Trotzdem gab ihr Cowley einen
zweiten Schuß, um sich von ihrer Unschädlichkeit zu versichern. Es war
ein beinahe ausgewachsenes Thier, dessen Fell mir der werdende Cuming
zeigte, und auf welches er nicht wenig stolz war. Niemand war aber über
den Erfolg Cowley's mehr erstaunt als König Sepopo.
7) We see before us Mankoroane and a part of the Batlapins and Montsiwe
the Barolongchief and others! They say they wish to be annexed. Our
first question, when accepting the offer, should be: »Is it the wish of
the chiefs or their subjects? Do the people as well as the chiefs ask
for it?« Our second question would then be: Why do you ask for
annexation? Is it because of your great attachment to the Makoa (white
men) called »Englishmen«, or is it because you are disregarded, or
imagine yourself to be so by the other white race called the »Dutchmen«
or perhaps because you are oppressed by one of the neighbouring
tribes?--or is it that the Chief is particularly annexious to gain the
title of Chief Paramount, if two dispute for it?« When we hear impartial
judgment passed on this, then we already know something about the
character of the chief and his people. However, we must endeavour to
gain true information about the manner of life and the intellectual
abilities of the tribe.
8) Die Dürre war leider für einen Theil des Oranje-Freistaates und große
Landstriche der Cap-Colonie so verderblich, daß sehr viele Farmer
verarmten und die meisten derselben, auf deren Boden seit Jahr und Tag
kein Tropfen Regen gefallen war, sowie die den Transport von der Küste
nach dem Innern mit Ochsengespannen vermittelnden Fuhrleute sehr schwere
Verluste erlitten. Leider sind diese Dürren in jenen Gegenden
Süd-Afrika's periodisch wiederkehrend und werden wohl erst in einigen
Decennien in gewissen Strichen durch den Aufbau von Riesendämmen behoben
werden können. Manche Strecken der Cap-Colonie wurden theilweise auch in
diesem wie im vorhergehenden Jahre von einer mehr denn zwölfmonatlichen
Regenlosigkeit heimgesucht, welche den Viehstand mancher Grundbesitzer
mehr als decimirte; so verlor ein Herr Ch. von viertausend Stück Vieh
über dreitausend.
9) Wenn ich nicht irre, nahm die Straußenzucht im Oranje-Freistaate
ihren Anfang, wurde aber bald bis auf einzelne Versuche fallen gelassen.
Hingegen erfreute sie sich in der Cap-Colonie der besten Pflege, so
zwar, daß sie hier beinahe zur Vollkommenheit gedieh und nunmehr aus
derselben zahme Strauße in größerer Anzahl nach der Republik gebracht
wurden, um hier von Neuem, und wie ich höre mit Erfolg, gezüchtet zu
werden. Manche der Züchter verlegen sich auf den Incubator (ein
hölzerner Kasten), in dem durch künstliche Wärme -- meist mit Hilfe
erwärmten Wassers -- den Straußeneiern die nöthige Brutwärme zugeführt
wird; andere ziehen den natürlichen Brutproceß vor. Einige stellen die
den Eiern entschlüpften Küchlein unter die Obhut schwarzer Diener, ohne
sie weiter mit Brutvögeln in Berührung zu bringen, während eine kleinere
Zahl die zur Welt gekommenen Jungen den Aeltern anvertraut. Im
Allgemeinen scheint das letztere System bessere Erfolge als das erstere
zu versprechen, doch ist es nicht für Jeden durchführbar, da es in jeder
Beziehung hin kostspieliger ist. Während man sonst die Küchlein
verschiedenen Alters in beschränkten, die halberwachsenen und
erwachsenen Vögel in mehr oder minder umfangreichen Umzäunungen hält und
weiden läßt und man die letzteren (halberwachsenen und alten Vögel) in
aus Pfählen und vier- bis sechsfachen starken, horizontal und in einem
Abstande von zwölf bis achtzehn Zoll gezogenen Drähten gebildeten
Umzäunungen mit ziemlicher Sicherheit erhalten kann, muß man im ersteren
Falle über große und mit einer dichten und hohen Umzäunung begrenzte
Räume gebieten können. Die Federn zahmer Strauße werden nie so schön,
wie jene der wilden. Letztere werden immer werthvoller bleiben, sowie
sie gegenwärtig immer seltener in den Handel kommen. Darum wäre die
schon mehrmals ausgesprochene Idee bezüglich der Zähmung der Strauße von
Seite jener Eingebornenstämme Süd-Afrika's, respective der Betschuana
und Matabele, in deren Ländern sich diese nützlichen Vögel noch im
wilden Zustande vorfinden, einiger Beachtung werth, umsomehr als die von
ihnen bevölkerten Strecken meist mit Niederwald bedeckt sind, welcher
leicht auf mehrere Meilen hin umzäunt werden könnte. In großen Räumen
sich selbst überlassen, und nur selten aufgesucht, werden sie sich an
den Anblick des Menschen gewöhnen, werden solche Strauße unstreitig ein
den wilden Vögeln vollkommen gleiches oder nahezu gleichkommendes
Gefieder erhalten. Je größer auch der Raum, in dem sich eine
Straußenheerde bewegen kann, desto weniger Gefahr droht ihr durch die
Entozoa-Parasiten, welche die häufigste Todesursache unter zahmen
Straußen bilden. In mehreren Städten der Cap-Colonie, wie in Port
Elizabeth, Grahamstown und Cradock werden allwöchentlich am Samstag
Straußenfedernmärkte abgehalten, auf welchen auch lebende Thiere zur
öffentlichen Versteigerung gelangen. Ich entnehme einem zu Anfang
October aus Süd-Afrika erhaltenen Briefe, daß in Folge der starken
Vermehrung der Strauße der Preis derselben seit kurzer Zeit sehr
gesunken ist. Brutvögel, von denen fünf Paar feilgeboten waren, wurden
mit 100 bis 125, ein erwachsenes aber nicht brütendes Paar (vier Paare)
mit 35 bis 50, zwei einzelne Hähne mit je 35 und zwölf junge Vögel mit
17 £. St. 17 Sh. das Stück veräußert. Ein interessanter Fall wird von
Herrn Johnsohn von Witteklip berichtet, er hatte ein paar Brutvögel,
welche, nachdem sie Eier gelegt, dieselben sofort im Stiche ließen. Herr
J. legte acht Eier davon in einen Incubator. Nach dreiundvierzig Tagen
kamen lebende Küchlein zur Welt, doch alle so schwach und elend, daß sie
schon wenige Stunden darauf zu Grunde gingen. Die meisten waren
Mißgeburten, eines der Thiere hatte mit Ausnahme der Fußknochen keinen
Knochen im Körper. In der Zwischenzeit legten die alten Vögel abermals
zahlreiche Eier, ohne sich wieder um dieselben kümmern zu wollen. Bei
gleichem Vorgehen mit diesen Eiern wurde wieder kein Resultat erzielt.
Die Küchlein waren abermals Mißgestalten, es befand sich ein Cyclop
darunter und ein Thier, das nur einen Oberschnabel hatte.
10) »Is there anything at present more treatening for us on our South
African horizon than the cloud of the Zulu question? Dark, thick,
bearing numerous most pernicious flashes, mercilless as they can only
be, bursting from an untamed savage element, this cloud darkens our
hopes of future peace and prosperity. It threatens daily and hourly,
more and more with its numerous layers, the thousands who blindly,
slavishly, and furiously, like a pack of wild dogs, listen to and follow
Cetyvayo's dread comands.
There, north of the Tugela, there is the sword of Damocles suspended
over thee, South Africa. But behold, not suspended by a mighty Sovereign
or a wise man, who thought to teach a King to give account of every
moment of his life, but by a blood-thirsty, savage king guilty of the
shedding of the innocent blood of thousands of human beings! Shocking!
How has such a creature ever dared to suspend a hanging peril over South
African men? Were thou slumbering, mighty Britannia's fearless symbol?
Could the British Lion so long endure such acts of offence? There, north
of the Tugela, in the horrid prison of native liberty, the Gordian knot
avails its solver.
But there was still another cause which made the already threatening
cloud to appear yet more dangerous. It was the juxtaposition of this
cloud to the remaining ones, here and there obscuring the horizon. Too
often driven by the same boisterus gale,--they are thrown together and
when united, they change the peaceful blue sky into a fire-spitting
volcano. A blue azure sheet the symbol of heavenly peace converted into
a volcano threatening peril and destruction.
The seat of the greatest insolence in our South African Continent, the
seat of the roughest savageness, an image of habitual, animal-like
expression of rage and fury, the seat of the lowest degradation of the
human race, where members of the governing tribe are misdealt with a
great deal worse than many of the species ^ingratae^ of our animals,
than the unclean animals of ancient ages--the Empire of lies and thefts,
the conglomeration of all the vices a savage can boast of--yes, our
South African viper nest lies there north of the Tugela! Courage is the
only virtue we could attribute to them (the Zulu's) if it would be
exhibited, and used for brave acts, but if it is exercised only to
strengthen the power of a tyrannical monster, for the sake of murdering
and plundering, the virtue is misused, and no more a virtue than the
expression of the animal fury of a »tiger of trade«, or by the cries of
his digestive organs! Year after year, insult after insult, has been
offered to, and commited on, the Natal colonists! Are they not our
brethren, united with us under Her Most Gracious Majesty's Sovereignty?
The insults are offerd, to us as well as to them. Every righteous man
who has the welfare of his fellow-subjects in view, every one from the
Cape of Good Hope up to the northern Transvaal boundary from the mouth
of the Oranje River to the Indian Ocean, must feel that degradation in
all the depths of his heart, must feel himself struck by every one of
those shamefull blows, and cannot retain one with a clenched fist, to
demand another with feelings of awe to pray for a stop to these odious
deeds.
A great mistake is made, if any one of us (may be of those to whom I
have referred above) thinks that the danger in store is only for those
living in Natal and the Transvaal colony. We must look upon the matter
just if we were insulted and attacked ourselves. The Zulu crater throws
its fire high over the whole of South Africa; the burning lava spreads
over all its countries, Zululand being the concentration of all the
possible dissatisfaction of South Africa! All those of our unfortunate
native tribes who seek and have sought their heathen welfare by
overthrowing, and overwhelming the race of the whites, look with true
desire towards this volcano in our north eastern corner; sigh in
thought, sigh in words, and most secretly through messengers they sent
into Cetywayo's laager. There the last outburst of all the lowest savage
vices seeks its protection, finds its nursery and hopes for its
salvation. Into the boiling mass of the volcano we see from all
directions, streams of sulphuric fluid flowing. There united with the
vaporous mass, the »Zulu life« burst forth in one gush of seeting,
destroying, hissing lava. And the hiss is repeated every moment, every
day by that native mind in Cetywajo Kingdom. etc. etc.
11) Die Maschona, welche einst mehrere Reiche in Süd-Afrika bildeten,
wurden zum großen Theile von den Matabele vernichtet, welche noch
alljährig Raubzüge in ihre Gebiete, die sich von Osten an das Zulu-Reich
anschließen, unternehmen. In der Regel gelingen den Matabele diese
Raubzüge und sie bringen außer Frauen, Knaben und Kindern auch
verschiedene Industrie-Erzeugnisse heim, welche deutlich die
Kunstfertigkeit des bedrückten Stammes zeigen.[34] Ihre Gebiete sind
sehr fruchtbar, leider aber auch sehr ungesund. Die Elfenbeinhändler
berichteten mir, daß die Maschona's ihre Hütten hoch über dem Boden und
wo es möglich ist, an den Vorsprüngen steil abfallender Felsen- und
Höhenwände erbauen, und zwar einestheils aus Gesundheitsrücksichten,
andererseits um ihre Gehöfte leichter in Vertheidigungszustand setzen zu
können.
Die Stämme bauen Reis an, der sich durch ein größeres, röthlich
gefärbtes Korn auszeichnet. Sie bearbeiten mit Erfolg Metalle und machen
im Gegensatze zu anderen südafrikanischen Stämmen mit Ausnahme der
Buschmänner und Masarwa's von Bogen und Pfeil Gebrauch. Vortrefflich
müssen ihre aus Baumbast und anderen vegetabilischen Flechtstoffen
bereiteten Gewebe, beachtenswerth ihre Waffen und Musik-Instrumente
genannt werden. Sie wurden in der Regel von Osten und Südosten her von
den portugiesischen Händlern von der Ostküste aufgesucht, während
Moselikatze sowohl wie La Bengula den englischen Elfenbeinhändlern, aus
Furcht, daß diese den Maschona's zu Gewehren verhelfen würden, den
Eingang in das Gebiet der letzteren erschwerten oder vollkommen zu
verbieten pflegten. -- Das Maschona-Land ist reich an Quarz,
Alluvial-Gold und sehr reich an Wild.
12) Meine nächste gegen Schluß dieses oder zu Beginn des kommenden
Jahres anzutretende Reise soll den Charakter einer wissenschaftlichen
Forschungsreise an sich tragen, auf welcher ich nicht nur den rein
geographischen, sondern auch allen verwandten Disziplinen meine
Thätigkeit und vollste Aufmerksamkeit widmen will. Das nächste Reiseziel
bilden die Cap-Colonie und die ihr im Osten angrenzenden Kafferngebiete,
deren partielle Durchforschung in paläontologischer, botanischer und
ethnologischer Hinsicht während eines Zeitraumes von circa vier Monaten
ich mir zur Aufgabe stelle und deren Resultate (Sammlungen) von mir
sofort nach der Heimat gesendet werden sollen. Das gesammelte
naturhistorische und ethnographische Materiale soll gleich dem auf
meinen bisherigen Reisen zusammengebrachten von Fachgelehrten
wissenschaftlich bereitet, vaterländischen Museen, Instituten, Schulen
etc. überwiesen werden.
[Fußnote 34: Im Laufe des Jahres 1880 kam mir die Nachricht zu, daß
12000 Matabele-Krieger von den vereinigten Maschona's geschlagen
wurden.]
Indem ich noch vor meiner Reise durch einschlägige Studien und Uebungen
meine Kenntnisse in den einzelnen wissenschaftlichen Fächern nach besten
Kräften vervollständigen will, hoffe ich unter Hinweis auf die bereits
vorliegenden Resultate meiner ersten drei Reisen die mir erwachsende
Aufgabe zum Nutzen der Wissenschaft zu bewältigen.
Das Hauptziel meiner nächsten Reise ist in geographischer Hinsicht die
Durchquerung des afrikanischen Kontinents von Süd nach Nord. Nachdem ich
auf der Strecke zwischen dem Vaal und Zambesi die bisherigen unsicheren
Positionsbestimmungen durch verläßliche und genaue ersetzt, ist es meine
Absicht, das Stammland der Marutse (die Barotse) mit besonderer
Berücksichtigung der dortigen Königsgräber sodann das ganze Gebiet
zwischen diesem Lande und dem Kafueflusse in geographischer,
naturhistorischer und ethnographischer Hinsicht zu durchforschen und die
bis dahin erzielten Sammlungen von den Victoriafällen aus nach Süden zur
Weiterbeförderung nach der Heimat zu senden.
In rein nördlicher Richtung meine Reise fortsetzend, will ich die
Wasserscheide zwischen dem Zambesi- und Congo-System (Bangweolo-See)
erforschen und den Lauf des Kongo bis zu seiner großen Biegung nach
Westen verfolgen. Gestatten es die Verhältnisse und Zustände, so will
ich von hier ab in nordnordwestlicher Richtung weiter vordringen und bei
dieser Gelegenheit das letzte der großen hydrographischen Probleme
Afrika's, die Frage nach dem Unterlaufe des Uëlle zu lösen und weiterhin
Darfur durchziehend, Aegypten zu erreichen suchen. Sollten
unüberwindliche Hindernisse mir die volle Ausführung meines Reiseplanes
verwehren, so ist es meine Absicht, mich nach der Ostküste zu wenden.
Ich will schließlich besonders betonen, daß es mir nicht um eine bloße
Durchquerung Afrikas zu thun ist, sondern daß ich Schritt für Schritt
das durchreiste Gebiet durchforschen und wenn mir dies gelingen sollte,
mit den möglichst vollständigen Sammlungen bereichert, nach drei Jahren
heimzukehren gedenke.
[Illustration]
Special Karte
(No. 1.)
des von Dr. Holub bereisten
centralen Theiles
von
Ost Bamangwato
und
West Matabele.
Nach Compass Aufnahmen. Juli 1875, u. März u. April 1876.
Maßstab 1:500000
Kartog. lith. Inst. v. G. Freytag Wien
Verlag v. Alfred Hölder, k. k. Hof- u.
Universitäts-Buchhändler in Wien.
Druck v. Jos. Eberle & Co. Wien
[Illustration]
Special Karte No. 2.
Die Victoriafälle
des
Zambesi
nach Compassaufnahmen von
Dr. Emil Holub.
Maaßstab 1:7000.
Kartogr. lith. Anst. v. G. Freytag, Wien.
Verlag v. Alfred Hölder k. k. Hof- u. Universitäts-Buchhändler
in Wien.
Druck v. Jos. Eberle & Co. Wien.
[Illustration]
Special Karte
(No. 3)
Dr. Holub's Bootfahrten im
centralen Laufe
des
Zambesi
von der Makumba Bucht
bis zum Nambwe Katarakt.
(Süd Barotse)
Nach Compass-Aufnahmen vom August 1875 bis Februar 1876.
Maßstab 1:180000.
Kartogr. lith. Anst. v. G. Freytag, Wien.
Verlag v. Alfred Hölder, k. k. Hof- u.
Universitäts-Buchhändler in Wien.
Druck v. Jos. Eberle & Co. Wien.