... Sehe mit Vergnügen, daß Du Dich daran gemacht, praktisch
anzugreifen (in K.s Fabrikgeschäft). Daß Dir die Handarbeit für den
Anfang schwer wird und Energie kostet, kann ich mir lebhaft denken.
Nur Mut und Ausdauer! Wenn Du die rechte Einsicht hast, wie wertvoll
es für das Leben der Zukunft ist, nicht nur mit dem Kopf, sondern auch
mit Hand und Arm in die Räder der Volkswirtschaft eingreifen zu können,
wie solche mannigfaltige Übung für die verschiedensten Lebenslagen
geschickt macht, eine wie große Unabhängigkeit daraus resultiert,
dann muß Dir das die Pein versüßen. Du hast ein gutes Beispiel an
Haug. Wenn der nur im Polytechnikum und nicht auch in der Werkstätte
gebildet wäre, würde es ihm nicht so leicht werden, von Siegburg nach
Philadelphia überzusiedeln. Du sollst gewiß nicht das Taglöhnern
lernen, sondern nur die Fähigkeit, ein halbes Handtagewerk zu leisten;
das macht geschickt, hundert Dinge anzugreifen, denen der beste
Federfuchser wie ein Tölpel gegenübersteht ...