Sie ward vom Schrecken blaß. »Herr von Breitenfeld --«

Ich heiße Buchenthal!

Wie, rief Einer der beiden Väter, Ihr kennt einander? Und der Andere: Ei,

Sie sind ja unser Retter!

Nun gab es kein Sträuben mehr.

Nachricht für Besitzer von Leihbibliotheken und Freunde einer

unterhaltenden Lektüre.

Die in der Verlagshandlung dieses Buches erschienene Sammlung von

Lafontaineschen Schriften gehörten unstreitig zu denen, die den Verfasser

zum Liebling des Publikums machten. Es sind folgende: Haus Bärburg --

Barnek und Saldorf -- die beiden Bräute -- Eduard und Magaretha -- Emma

-- Karl Engelmann -- Wenzel Falk -- Familienpapiere -- Fedor und Maria

-- Gemäldesammlung -- Ida von Liburg -- Landprediger -- kleine Romane --

Theodor. Zusammen 32 Bände, im Ladenpreis 48 Thlr.

Um wiederholten Wünschen zu genügen, lassen wir diese ganze Sammlung bis zu

Ostern 1821 für 30 Thlr.

Vorzüglich möchte diese Sammlung auch für Familien auf dem Lande, die

entfernt von Städten, eine angenehme Lectüre in den Winterabenden wünschen,

sich eignen. Die Verlagshandlung liefert die ganze Sammlung _schön

gebunden_, an solche für 6 Friedrichsd'or.

Sandersche Buchhandlung.

Gedruckt bei L. Wilhelm Krause in Berlin,

Adlerstraße No. 6.

[ Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.

Symbole für abweichende Schriftarten:

_gesperrt_ : =Antiqua= .

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich

uneinheitlicher Schreibweisen, mit folgenden Ausnahmen,

Seite 5:

"den" geändert in "dem"

(doch wer aus dem Mittag jähling in die Mitternacht träte)

Seite 5:

"den" geändert in "dem"

(oder aus dem Julius in den Februar)

Seite 5:

"habeu" geändert in "haben"

(nicht das Mindeste von ihnen gehört haben)

Seite 18:

"Absiche" geändert in "Absicht"

(lud mein Vater nun, in jener Absicht)

Seite 31:

"Plan" geändert in "Plane"

(künftiger Plane, und er lebte einstweilen)

Seite 60:

"das" geändert in "daß"

(daß es sich kaum anders habe erwarten lassen)

Seite 62:

"in" geändert in "kein"

(Ich trat staunend zurück, und konnte kein Wort sagen.)

Seite 75:

"erfnhr" geändert in "erfuhr"

(Doch späterhin erfuhr ich)

Seite 84:

"«" eingefügt

(»Was ist denn aus dem Commerzienrath Hell geworden?«)

Seite 94:

"»" eingefügt

(gab er zur Antwort: »Unmöglich könne er)

Seite 96:

"«" eingefügt

(Lebt sie noch und in welchen Verhältnissen?«)

Seite 101:

"Entwikelung" geändert in "Entwickelung"

(über ihre Entwickelung vermögen die Außendinge mehr)

Seite 117:

"Firseurs" geändert in "Friseurs"

(schmeichelte der Eitelkeit des Friseurs doch ein wenig)

Seite 119:

"," eingefügt

(wurde indeß bald ansehnlich, als die Börse)

Seite 127:

"Vaten" geändert in "Vater"

(An dem Verlust, den ihr Vater einige Mal gelitten)

Seite 128:

"«" eingefügt

(wo aller Handel und Wandel stockt!«)

Seite 129:

"Comtoir" geändert in "Comptoir"

(Lehrjahre überstanden haben, und im Comptoir sitzen)

Seite 145:

"Kentnisse" geändert in "Kenntnisse"

(bei seinem Buchhalter ungemein große Kenntnisse)

Seite 146:

";" geändert in ":"

(mit der Anfrage: ob er bei ihm die Stelle)

Seite 147:

"." eingefügt

(wenigem Gehalt begnügen.)

Seite 148:

"dara" geändert in "daran"

(daß nichts daran zu tadeln sei)

Seite 171:

"«" eingefügt

(zwingen will, in Ihr Verderben zu gehn!«)

Seite 174:

"Versprrchen" geändert in "Versprechen"

(ich mich bei einem vorläufigen Versprechen nicht beruhigen)

Seite 177:

"dedurfte" geändert in "bedurfte"

(obwohl er selbst Trost bedurfte)

Seite 197:

"Va-Vater" geändert in "Vater"

(In Gottes Namen, erwiederte der Vater)

Seite 200:

"beweiseu" geändert in "beweisen"

(thätig zu beweisen, zog er vom Leder)

Seite 208:

"jehr" geändert in "sehr"

(allein der Schüler hatte bis jetzt sehr wenig begriffen) ]

Kleine Lebensgemälde in Erzählungen · 第 8 / 8 题