v. H. d. 17ten Octob. 28.
Niemand weiß besser als ich, daß man einem verehrten Manne kaum einen
geringeren Erweis seiner dankbaren Gesinnung und treuen Anhänglichkeit
darbringen kann, als wenn man ihm ein selbstverfaßtes Buch giebt.
Kaum einen geringeren; und doch auch kaum einen gültigeren. Jedes
Andere unerwähnt: ist doch ein mit Liebe und Fleiß geschriebenes Buch
das Beste, was ein Autor hat, und gewissermaßen, was er ist. Thut
er doch mit der Zusendung seine Ueberzeugung dar, der Andere werde
Eindringlichkeit, Nachsicht, freundliches Wohlwollen an dem Buche üben,
und eben weil er diese daran geübt hat, ihm geneigt seyn, -- und dem
Autor auch. Darum und dazu nehmen Sie, bitt’ ich, dieses mein Buch hin;
zumal da es, wenigstens in dieser Gattung, zuverlässig mein letztes
bleiben soll. Sollte es aber auch blos Sie zuweilen wieder an mich
erinnern, so bin ich schon zufrieden.
Hiermit empfehle ich mich Ihnen, so gut ich kann.