Molbech, Christian.
Geboren 1783 zu Soröe, einer der bedeutsamsten dänischen
Philologen, Historiker und Kritiker. Er bereisete in den Jahren
1819 und 1830 sowohl Deutschland, als Frankreich und Italien; wurde
schon 1823 Professor der Litteraturgeschichte an der Universität;
war von 1831 bis 1842 Dramaturg des Kopenhagener Nationaltheaters.
Sein „Dansk Ordbog,“ 2 Bde., sowie seine „Geschichte der dänischen
Sprache“ (1846), haben ihm eine hohe Stelle in der gelehrten
Welt gesichert, weil sie ganz neue Bahnen brachen. Vielfache
Monographieen aus der dän. Historie, zahlreiche kritische
Aufsätze und Anthologieen vaterländischer Poesie geben Zeugniß
unausgesetzter Thätigkeit. Daß er ein eben so liebenswerther
Charakter ist, wie er für einen achtungswerthen Gelehrten gilt, das
lesen wir aus diesen Briefen.