worin f(t) irgend eine empirische oder analytische Funktion der
Zeit bedeutet, während welcher es den Individuen möglich ist,
aufeinander zu wirken, der »_Reaktionszeit_«, wie wir sie nennen
könnten; indes k jener Proportionalitätsfaktor ist, in den wir
alle bekannten und unbekannten Gesetze der sexuellen Affinität
hineinstecken, und der außerdem noch von dem Grade der Art-, Rassen-
und Familienverwandtschaft, sowie von Gesundheit und dem Mangel an
Deformationen in beiden Individuen abhängt, schließlich mit ihrer
größeren räumlichen Entfernung voneinander kleiner wird, der also noch
in jedem Falle besonders festzustellen ist.
Wird in dieser Formel α = β, so wird A = ∞; das ist der extremste
Fall: es ist die sexuelle Anziehung als Elementargewalt, wie sie
mit unheimlicher Meisterschaft in der Novelle »Im Postwagen« von
_Lynkeus_ geschildert ist. Die sexuelle Anziehung ist etwas genau so
Naturgesetzliches wie das Wachstum der Wurzel gegen den Erdmittelpunkt,
die Wanderung der Bakterien zum Sauerstoff am Rande des Objektträgers;
man wird sich an eine solche Auffassung der Sache freilich erst
gewöhnen müssen. Ich komme übrigens gleich auf diesen Punkt zurück.