Als. Ich bitte meinen König um Gehör! ----

Edu. Du setzest mich in Erstaunung. Bin ich nicht dein Freund Eduard?

---- Sprich!

Als. Izt sind es sechzig Jahre, die ich dem Dienste deines Vaters und

dem Deinigen mit Vergnügen widmete. Ich sage dies nicht etwa aus eitler

Ruhmredigkeit, sondern ich führe meine kleinen Verdienste mit Bedacht

an, damit Du mir meine erste und letzte Bitte gewährest. Es betrift

meine Ehre, den Ruhm meiner grauen Tage --

Edu. Ich staune! Bitte sagst du? Edler Mann, fodre die Hälfte meiner

Krone, ich schwöre beym Himmel ----

Als. Ich kenne dein gütiges Herz. Eduard, besieg deine Liebe! Du liebst

meine Tochter, und bist großmüthig genug ihr die Würde einer Königinn

anzubieten. Unser Dank ist rege. Beraube mich nicht meines guten Rufes

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Der Eroberer Eine poetische Phantasie in fünf Kaprizzen. Aus alten Urkunden mit neuen Anmerkungen · 第 28 / 57 题