Trotz dieser Versicherung glaubte er sie trösten zu müssen: »Sie
werden nicht allzusehr um dich besorgt sein; wissen sie doch, daß du
bei mir bist! Was sollte dir da geschehen können? Siehst du nun ein,
wie unnütz du dich quälst? Mutter Larina wird jammern und Vater Daunus
schelten, nicht allzusehr! Sie werden sich gewiß denken können, wie
alles gekommen ist; daß ich fortwollte, daß du mich nicht zurückhalten
konntest, und daß du dann natürlich mit mir gegangen bist. Es war
wirklich ganz natürlich, daß du mich nicht allein ließest. Sicher
werden sie das einsehen! Sie haben uns wie Gefangene gehalten, ich wäre
beinahe gestorben. Wenn man jung ist und auf einer Klippe lebt und die
Welt jeden Tag vor Augen hat und doch nicht hin kann, und wenn man
fühlt, wie man zu etwas Besserem taugt, zu etwas Größerem; wenn man
etwas tun will, etwas tun muß — ach, Acca, Acca, mir ist so wohl, ich
fühle mich so frei, so stark, so — — ich kann es nicht sagen, aber
die Götter wissen es. Sieh nur die Herrlichkeit! Ist es denn möglich,
daß die Welt so groß, daß sie so schön ist? Sei glücklich! Wir wollen
glücklich sein!«